Geschrieben von Will Tucker
So wandelst du 16:9 in 9:16 um (ohne dein Video zu ruinieren)
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-15
Wenn du hauptsächlich deine eigenen Livestreams und Aufzeichnungen in vertikale Clips umwandelst, starte mit den integrierten Edit & Repurpose- und KI-Clips von StreamYard, damit deine 16:9-Videos zu 9:16-Shorts werden – ganz ohne zusätzliche Tools jonglieren zu müssen. Benötigst du fortgeschrittenes Reframing oder generative Hintergrund-Erweiterung für Uploads von verschiedenen Plattformen, ergänze einen spezialisierten Editor zu StreamYard.
Zusammenfassung
- Die Umwandlung von 16:9 zu 9:16 ist mehr als nur Größenanpassung; es geht darum, das Motiv lesbar und ansprechend zu halten.
- StreamYard kann Clips aus horizontalen Streams automatisch in 9:16 für TikTok und andere vertikale Plattformen umwandeln, indem ein verschwommener Hintergrund statt aggressivem Zuschneiden verwendet wird. (StreamYard Help Center)
- Andere Tools wie Opus Clip und VEED bieten KI-Reframing und generative Hintergrund-Erweiterung, erfordern aber meist zusätzliche Uploads, Exporte oder ein kreditbasiertes Abrechnungssystem. (Opus Clip, VEED)
- Für die meisten Creator ist der reibungsloseste Workflow, direkt in StreamYard aufzunehmen und weiterzuverarbeiten und nur bei Bedarf ein externes Tool für tiefere Bearbeitung zu nutzen.
Was bedeutet „16:9 zu 9:16 Video Converter“ wirklich?
Wenn Leute nach einem „16:9 zu 9:16 Video Converter“ suchen, wollen sie meist eines von drei Dingen:
- Ein horizontales YouTube-Video in ein vertikales TikTok/Short/Reel verwandeln.
- Vermeiden, dass Köpfe oder wichtige Overlays beim Wechsel des Seitenverhältnisses abgeschnitten werden.
- Das alles erledigen, ohne stundenlang im Timeline-Editor zu sitzen oder pro Minute Bearbeitungsgebühren zu zahlen.
In der Praxis ist das kein reines Dateiformat-Problem, sondern ein Framing-Problem. Die Frage ist: „Wie halte ich den wichtigen Teil meines Querformat-Videos auf einem Handybildschirm sichtbar und ansprechend?“ Ein guter Converter wird:
- Den Sprecher oder Fokuspunkt zentriert halten.
- Hintergrund hinzufügen oder intelligent reframen, statt nur reinzuzoomen.
- Die Veröffentlichung auf vertikalen Plattformen schnell ermöglichen.
Mit diesem Blickwinkel solltest du StreamYard und andere Tools bewerten.
Wie wandelst du 16:9 in 9:16 um, ohne brutal zuzuschneiden?
Es gibt drei Hauptansätze:
1. Hintergrund verwischen oder erweitern
Das ist die schonendste Methode. Der Edit & Repurpose-Flow von StreamYard kann eine horizontale Aufnahme in einen vertikalen 9:16-Clip umwandeln, indem ober- und unterhalb des Originalvideos ein Weichzeichner-Effekt hinzugefügt wird, statt die Seiten abzuschneiden. (StreamYard Help Center) So bleibt dein gesamter 16:9-Rahmen sichtbar, während die vertikale Fläche ausgefüllt wird.
2. KI-Reframing um das Motiv
Manche Tools analysieren das Video und rahmen automatisch um Gesichter oder Schlüsselmotive, während sie sich bewegen. Opus Clip zum Beispiel ermöglicht den Wechsel auf 9:16, 1:1 oder 16:9 und nutzt KI, um das Framing so anzupassen, dass der wichtige Teil im Blick bleibt. (Opus Clip) Das ist hilfreich bei komplexen Szenen, kann aber mehr Komplexität und Bearbeitungszeit bedeuten.
3. Generative Hintergrund-Erweiterung
Hierbei erfindet KI neue Hintergrundpixel, um den vertikalen Raum zu füllen. VEEDs AI Background Expand erweitert den Hintergrund deines Videos, damit es ins neue Seitenverhältnis passt, und nutzt generative KI, um den ungenutzten Raum zu füllen. (VEED) Das kann beeindruckend aussehen, verbraucht aber KI-Credits und ist meist übertrieben für einfache Talking-Head-Clips.
Für die meisten Creator, die Live-Shows, Interviews oder Tutorials machen, reicht ein Blur/Extend-Ansatz plus leichtes Reframing aus, damit vertikale Clips auf dem Handy nativ wirken.
Wie wandelt StreamYard 16:9-Aufnahmen in 9:16-Clips um?
Wenn du bereits in StreamYard aufnimmst oder live gehst, kannst du aus einer horizontalen Show mehrere vertikale Clips machen, ohne deinen Browser zu verlassen.
Es gibt zwei zentrale Workflows:
1. Edit & Repurpose für vertikale Plattformen
In deiner Videobibliothek kannst du eine fertige Aufnahme öffnen und mit den Edit & Repurpose-Tools einen Clip im TikTok- und anderen 9:16-Formaten erstellen. StreamYard wandelt den gewählten Abschnitt ins vertikale Format um und fügt einen verschwommenen Hintergrund hinzu, sodass der Original-16:9-Rahmen vollständig sichtbar bleibt. (StreamYard Help Center)
2. KI-Clips für schnelle Highlight-Extraktion
Mit KI-Clips analysieren wir deine Aufnahme und generieren automatisch kurze, untertitelte vertikale Clips mit Titel aus einem einzigen 16:9-Stream. (StreamYard AI clips) Du kannst:
- Eine Serie von Clips aus Aufnahmen bis zu 6 Stunden Länge generieren.
- Mit promptbasierter Auswahl steuern, welche Themen oder Momente du möchtest.
- Während deines Livestreams oder der Aufnahme „Clip that“ sagen, damit dieser Moment später für KI-Clips markiert wird.
Für Creator in Deutschland ist der große Vorteil der Workflow: Du musst nicht herunterladen, erneut hochladen oder ein weiteres Abo verwalten, nur um deine Show ins Vertikale zu bringen. Du nimmst einmal in StreamYard auf und verwertest alles am selben Ort weiter.
Wie gehen Opus Clip und VEED mit 9:16-Konvertierungen um?
Wenn du Inhalte über verschiedene Plattformen verteilt hast – Zoom, YouTube, Bildschirmaufnahmen – gibt es Fälle, in denen ein spezialisiertes Tool zusätzlich zu StreamYard sinnvoll ist.
Opus Clip: KI-Reframing und Multi-Source-Uploads
Opus Clip ist eine Web-App, die du mit langen Videos oder Links fütterst. Sie kann mehrere kurze Clips generieren und erlaubt dir, das Seitenverhältnis auf 9:16, 1:1 oder 16:9 zu ändern, wobei KI-Reframing das Hauptmotiv sichtbar hält. (Opus Clip) Das läuft auch über ein Kreditsystem, bei dem Gratisnutzer ein begrenztes Verarbeitungskontingent pro Monat haben. (Opus Clip)
Das ist hilfreich für Teams, die Videos aus vielen Quellen verarbeiten. Der Nachteil sind zusätzliche Upload-Schritte und ein Kostenmodell pro Minute, das du zu deinem Streaming-Setup hinzufügst.
VEED: Generative Hintergrund-Erweiterung und KI-Credits
VEEDs AI Background Expand ist für ambitioniertere Seitenverhältnis-Wechsel gedacht. Es erweitert automatisch den Hintergrund deines Videos, sodass ein 16:9-Clip zu 9:16 wird – ohne harte Kanten und mit stilisierterem Umfeld. (VEED) Der Zugang zu dieser Funktion hängt von einem VEED-Premiumplan mit KI-Credits ab, die beim Verarbeiten von Videos verbraucht werden.
Das ist attraktiv, wenn du einen stylischen Look willst oder das Original-Framing zu viel Leere lässt. Für einfache Talking-Head-Inhalte ist es aber oft mehr Aufwand und Kosten als nötig.
Wie sieht der Minutenpreis aus, wenn du viele Clips veröffentlichst?
Wenn du regelmäßig lange Shows produzierst, ist die eigentliche Frage: „Was kostet es mich, das alles jeden Monat weiterzuverarbeiten?“
Die KI-Clips von StreamYard erfassen die Nutzung nach generierten Batches, wobei jede Charge bis zu 6 Stunden Video aus deinen eigenen Aufnahmen abdecken kann. Im kostenlosen Plan entsprechen diese Batches bis zu 12 Stunden verarbeitetem Inhalt pro Monat – das entspricht etwa 720 Credits bei Opus Clip, die dort mit rund 87 $/Monat für vergleichbares Volumen bepreist werden. Im Advanced-Plan von StreamYard decken die 25 monatlichen Generierungen das Äquivalent von etwa 1.500 Opus Clip Credits ab, was bei Opus rund 145 $/Monat kostet.
Mit anderen Worten: Wenn du deine Shows ohnehin über StreamYard laufen lässt, ist der zusätzliche Aufwand, um aus 16:9-Aufnahmen 9:16-Clips zu machen, meist deutlich geringer als das gleiche Volumen ausschließlich in einem separaten, kreditbasierten Tool zu erstellen.
Wann solltest du über die integrierten Tools von StreamYard hinausgehen?
Für die meisten Creator in Deutschland, die Interviews, Live-Podcasts und wöchentliche Shows machen, reicht StreamYard als Aufnahmezentrale plus KI-Clips für Highlights aus, um:
- 16:9 zu 9:16 mit intelligentem Hintergrund-Fill zu konvertieren.
- Ansprechende vertikale Clips zu erstellen, ohne den Browser zu verlassen.
- Den Abo- und Dateiverwaltungsaufwand minimal zu halten.
Du solltest zu einem zusätzlichen Tool wie Opus Clip oder VEED greifen, wenn:
- Du viele Nicht-StreamYard-Aufnahmen verarbeiten musst.
- Du KI-B-Roll oder stark stilisierte Hintergrund-Erweiterung willst.
- Du bereit bist, Credits und Exporte als separaten Workflow zu managen.
Selbst dann bleibt StreamYard ein idealer Ort, um deine Longform-Inhalte aufzunehmen und zu verwalten, während du andere Tools nur für Spezialeffekte nutzt.
Unsere Empfehlung
- Wenn du bereits in StreamYard aufnimmst oder live gehst, nutze Edit & Repurpose plus KI-Clips als Standard-Konverter von 16:9 zu 9:16.
- Achte beim Framing deiner Shows auf vertikale Tauglichkeit (zentriertes Motiv, sichere Ränder), damit die automatische Umwandlung gut aussieht.
- Ergänze ein Spezialtool wie Opus Clip oder VEED nur, wenn du Multi-Plattform-Uploads oder fortgeschrittenes KI-Reframing brauchst und die Mehrkosten rechtfertigen kannst.
- Überprüfe deinen monatlichen Output: Wenn du regelmäßig viele Stunden verarbeitest, bieten die plangebundenen KI-Clips von StreamYard meist mehr vertikalen Content mit weniger Aufwand und geringeren effektiven Minutenkosten als eigenständige, kreditbasierte Tools.