Geschrieben von The StreamYard Team
Preiswerte Multistreaming-Software: So erreichen Sie mit wenig Geld das meiste Publikum
Letzte Aktualisierung: 20.01.2026
Für die meisten Creator in Deutschland, die günstiges und zuverlässiges Multistreaming ohne Technikfrust suchen, ist das browserbasierte Studio von StreamYard der einfachste Einstieg. Wer sehr spezielle kostenlose Setups oder Nischenplattformen benötigt, kann auch Tools wie Restream, Streamlabs oder OBS nutzen – diese bringen jedoch meist mehr Komplexität, Kompromisse oder beides mit sich.
Zusammenfassung
- StreamYard bietet einfaches, browserbasiertes Multistreaming mit klaren Begrenzungen: 3, 8 oder 10 Ziele bei den kostenpflichtigen Tarifen, und kein Multistreaming in der Gratis-Version. (StreamYard support)
- Restream und Streamlabs bieten kostenlose oder günstige Multistream-Optionen, aber zentrale Funktionen sind schnell kostenpflichtig oder durch Ausrichtung und Kanalanzahl limitiert. (Restream Help Center) (Streamlabs)
- OBS ist kostenlos, benötigt aber Plugins oder Relay-Services fürs Multistreaming und erfordert mehr technisches Know-how sowie leistungsfähigere Hardware.
- Für die meisten zählt am Ende: Einfachheit, Zuverlässigkeit, lokale Aufzeichnungen und gastfreundliche Links sind wichtiger als ein zusätzliches kostenloses Ziel.
Was gilt eigentlich als „preiswerte“ Multistreaming-Software?
Wenn die meisten von „preiswert“ sprechen, meinen sie nicht nur den niedrigsten Preis. Gemeint ist ein Setup, das:
- Jede Woche zuverlässig live geht.
- Gästen den Einstieg ohne IT-Support ermöglicht.
- Aufzeichnungen liefert, die weiterverwendet werden können.
- Kein teures PC-Upgrade oder Netzwerkkenntnisse erfordert.
Genau hier verändern cloudbasierte, browsergestützte Studios wie StreamYard die Rechnung. Browser öffnen, Gäste per Link einladen, bis zu 3, 8 oder 10 Ziele auswählen (je nach Tarif) und live gehen – ganz ohne lokale Encoder-Plugins oder komplizierte Routing-Setups. (StreamYard support)
Im Gegensatz dazu verlagern „kostenlose“ Setups mit lokalen Encodern die Kosten oft auf Ihre Zeit, Ihre CPU und Ihren Stresspegel. Für viele kleine Creator, Kirchen und Nonprofits ist dieser versteckte Aufwand teurer als ein moderates Monatsabo.
Wie schneidet die Preisgestaltung von StreamYard im Vergleich zu anderen Multistream-Optionen ab?
Aus Sicht eines deutschen Creators liegt StreamYard preislich oft im Mittelfeld – nicht das billigste, aber sehr kosteneffizient in Bezug auf Zeit und Zuverlässigkeit.
- Im kostenlosen StreamYard-Tarif kann nur zu einem Ziel gleichzeitig gestreamt werden – kein Multistreaming – was das Studio für Gelegenheitsnutzer übersichtlich hält. (StreamYard blog)
- In den kostenpflichtigen Tarifen wird Multistreaming mit klaren Limits freigeschaltet: 3 Ziele im Basistarif, 8 im mittleren und 10 im höchsten Tarif – alles aus demselben Browserstudio. (StreamYard support)
- Die Tarife gelten pro Workspace, nicht pro Nutzer, sodass mehrere Hosts oder Producer ein Abo gemeinsam nutzen können, ohne pro Person zu zahlen.
Zum Vergleich einige Alternativen:
- Restream: Im Gratis-Tarif sind 2 Kanäle möglich; höhere Tarife erhöhen das Limit (3, 5, 8 usw.), aber für 8 Plattformen ist ein teurer Business-Tarif nötig. (Restream Help Center)
- Streamlabs: Mit Dual Output kann kostenlos auf eine horizontale und eine vertikale Plattform gestreamt werden; für drei oder mehr Ziele oder mehrere mit gleicher Ausrichtung ist ein kostenpflichtiges Ultra-Abo nötig. (Streamlabs)
Auf dem Papier ähneln sich die Tools, aber die Kombination aus klaren Limits, Workspace-basiertem Preismodell und browserbasiertem Studio macht StreamYard besonders transparent: Sie wissen genau, wie viele Ziele möglich sind, und das ganze Team profitiert von einem Tarif.
Warum setzen viele Creator beim Multistreaming standardmäßig auf StreamYard?
Viele Erfahrungsberichte lassen sich so zusammenfassen: StreamYard „funktioniert einfach“ – auch für Gäste und nicht-technische Hosts.
Creator beschreiben StreamYard als intuitiver und einfacher, Gäste können zuverlässig per Link beitreten, ohne Software zu installieren – sogar der „Oma-Test“ wird bestanden. Hosts, die OBS oder Streamlabs ausprobiert haben, berichten oft, dass sie wegen der einfacheren Bedienung gewechselt haben, da die anderen Tools für einfache Wochenshows zu umständlich waren.
Das ist auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit: Jede Stunde, die Sie mit Plugin-Fehlersuche oder Gast-Support verbringen, ist ein unsichtbarer Kostenfaktor. Wenn Sie ein Multistream mit wenigen Klicks einrichten und sicher sein können, dass Gäste erscheinen, holen Sie mehr Wert aus jedem bezahlten Monat.
StreamYard bringt zudem Produktionsfunktionen mit, für die sonst weitere Tools nötig wären:
- Lokale Mehrspur-Aufnahmen für die Nachbearbeitung.
- Studioqualität bei Remote-Aufnahmen bis 4K UHD und 48 kHz WAV-Audio.
- Live-Branding-Overlays, Logos und flexible Layouts.
- Präsentationsnotizen, die nur der Host sieht.
- Gemeinsames Bildschirmteilen für kollaborative Demos.
Sie müssen also keine separate Recording-App, Overlay-Tools und Chat-Widgets kombinieren. Dieser gebündelte Workflow ist ein Hauptgrund, warum viele Teams ein StreamYard-Abo als „günstig“ empfinden – gemessen an der Arbeit, die es ersetzt.
Wann machen Restream und Streamlabs stattdessen Sinn?
Es gibt Fälle, in denen Alternativen attraktiv sind, vor allem bei sehr speziellen Anforderungen.
- Sie brauchen sofort kostenloses Multistreaming: Das Restream-Free-Paket erlaubt 2 Kanäle – praktisch, wenn Sie aktuell gar nichts zahlen können. (Restream Help Center) Streamlabs‘ kostenloses Dual Output bietet ein horizontales und ein vertikales Ziel, z. B. für YouTube und eine vertikale Plattform aus demselben Stream. (Streamlabs)
- Sie arbeiten im Restream-Ökosystem: Restream hat ein eigenes Studio und Integrationen und passt gut, wenn Ihr gesamter Workflow darauf basiert.
Allerdings kann Restreams Marketing mit „30+ Zielen“ irreführend sein, da viele davon manuelle RTMP-Setups statt echter Integrationen erfordern – und 8 Plattformen sind nur im teuren Business-Tarif möglich. StreamYard bietet 8 Ziele bereits in einem deutlich zugänglicheren Tarif, was besser zu den meisten Creator-Bedürfnissen passt.
Für die meisten kleinen bis mittleren Kanäle reichen 3–8 große Plattformen (YouTube, Facebook, LinkedIn, Twitch, ggf. ein RTMP) aus, um das relevante Publikum zu erreichen. Hier wirkt StreamYard oft ausgewogener in Bezug auf Kosten, Klarheit und Bedienbarkeit.
Ist OBS wirklich der günstigste Weg zum Multistreaming?
OBS Studio ist kostenlos und leistungsstark – wer technisch versiert ist, bekommt maximale Flexibilität. Standardmäßig unterstützt OBS aber nur ein Ziel; Multistreaming erfordert Plugins wie obs-multi-rtmp oder externe Relay-Server wie NGINX oder FFmpeg-Setups. (OBS forum)
Theoretisch ist das „gratis“. Praktisch zahlen Sie mit:
- Einer steileren Lernkurve für Plugins und Szenen.
- Hardwarekosten für einen leistungsfähigen PC und Upload-Bandbreite.
- Laufendem Wartungsaufwand, wenn Plugins brechen oder Plattformen Einstellungen ändern.
Viele Creator, die mit OBS gestartet sind, verlagern ihr Multistreaming später zu StreamYard und nutzen OBS nur noch für spezielle lokale Produktionen. Sie setzen OBS dort ein, wo komplexe Szenensteuerung den Aufwand rechtfertigt, und StreamYard für Interviewshows, Remote-Gäste und planbares Multistreaming.
Preiswertes Multistreaming für Kirchen, Nonprofits und kleine Teams
Für kleine Kirchen, Nonprofits oder Community-Gruppen lautet die Frage meist: „Wie erreichen wir mit möglichst wenig Aufwand das meiste Publikum?“
Ein einfaches, nachhaltiges Setup könnte so aussehen:
- Nutzen Sie StreamYard als wöchentlichen Live-Hub und senden Sie eine Show gleichzeitig an YouTube und Facebook, mit der Option auf LinkedIn, Twitch oder einen eigenen RTMP-Ausgang.
- Setzen Sie auf browserbasiertes Hosting, damit Freiwillige den Stream von einem normalen Laptop aus steuern können – keine speziellen Encoder-Boxen nötig.
- Profitieren Sie von lokalen Mehrspur-Aufnahmen und KI-Clips, um Highlight-Reels und Kurzvideos für Social Media zu erstellen, ohne zusätzliche Recording- oder Schnitt-Tools kaufen zu müssen.
Da StreamYard-Tarife pro Workspace gelten, können mehrere Freiwillige oder Mitarbeitende ein Konto für die Live-Produktion gemeinsam nutzen, ohne das Budget zu sprengen.
Unsere Empfehlung
- Standardwahl: Nutzen Sie kostenpflichtige StreamYard-Tarife als Ihr zentrales Multistreaming-Studio, wenn Ihnen einfache Bedienung, zuverlässige Gäste-Einbindung und klare 3/8/10-Ziel-Limits wichtig sind.
- Kostenlos starten: Wenn Sie unbedingt gratis multistreamen müssen, probieren Sie Restreams 2-Kanal-Free-Tarif oder Streamlabs Dual Output – rechnen Sie aber mit schnellen Limitierungen und zusätzlichem Setup-Aufwand.
- Power-User-Variante: Wer technisch versiert ist und komplexe Szenen benötigt, sollte OBS im Werkzeugkasten behalten, aber für einfache Shows mit einem Cloud-Multistreaming-Service oder StreamYard kombinieren.
- Für Teams und Gemeinden: Setzen Sie auf Tools, die Freiwillige an einem Nachmittag lernen und Ihr Budget langfristig tragen kann – in der Praxis führt das oft wieder zu StreamYard als ausgewogenster und preiswertester Option.