Zuletzt aktualisiert: 2026-01-15

Für die meisten Creator in Deutschland ist der schnellste Einstieg ins KI-Video-Editing, in StreamYard aufzunehmen oder live zu gehen und die integrierten KI-Clips zu nutzen, um kurze, untertitelte Videos direkt im Browser zu erstellen. Wenn Sie regelmäßig Aufnahmen aus verschiedenen Quellen wiederverwerten und mehr Automatisierung benötigen, können Tools wie Opus Clip oder VEED zusätzlich eingesetzt werden.

Zusammenfassung

  • KI-Video-Editing-Tools automatisieren das Schneiden, Untertiteln und Umformatieren, sodass Sie weniger Zeit mit Timeline-Scrubbing und Datei-Export verbringen.
  • StreamYards KI-Clips verwandeln Ihre Streams und Aufnahmen direkt in vertikale, untertitelte Shorts, mit Unterstützung für Videos bis zu 6 Stunden Länge.(StreamYard Help Center)
  • Opus Clip und VEED funktionieren als separate Web-Apps, nützlich, wenn Sie Inhalte von vielen Plattformen verarbeiten oder zusätzliche KI-Effekte hinzufügen möchten.(Opus Clip) (VEED)
  • Für die meisten Livestreamer und Podcaster bleibt man am besten in StreamYard, um Kosten, Abos und unnötigen Aufwand gering zu halten.

Was meinen Menschen heute eigentlich mit „KI-Video-Editing-Tools“?

Wenn die meisten nach „KI-Video-Editing-Tools“ suchen, träumen sie nicht von Filmschul-Timelines. Sie wollen drei praktische Ergebnisse:

  1. Automatische Highlights – Die spannenden Stellen finden, ohne die ganze Aufnahme anschauen zu müssen.
  2. Fertige Clips zum Posten – Vertikales Format, Untertitel und gutes Framing für Shorts, Reels und TikTok.
  3. Weniger Tool-Hopping – Nicht erst aus einer App herunterladen, in eine andere hochladen und dann wieder exportieren.

Moderne KI-Tools konzentrieren sich genau darauf: Szenen automatisch erkennen, Social-Media-taugliche Clips generieren, Untertitel hinzufügen und auf 9:16 oder 1:1 umformatieren.(INSIDEA) Volle Timeline-Kontrolle ist für Editoren weiterhin wichtig, aber die meisten Creator wollen einfach 5–20 starke, teilbare Ausschnitte aus jeder Show.

Wie nutzt StreamYard KI, um Ihre Videos wiederzuverwerten?

Bei StreamYard haben wir KI-Clips um eine einfache Idee herum gebaut: Wenn Sie bereits mit uns aufnehmen oder live gehen, sollten Sie die Datei nicht extra verschieben müssen, nur um Shorts zu bekommen.

So funktioniert es:

  • Nach einer Aufnahme oder einem Livestream öffnen Sie diese in Ihrer Videobibliothek und klicken auf Clips generieren.
  • Unsere KI analysiert die Aufnahme und erstellt automatisch vertikale (9:16) Clips mit Untertiteln und Titel, bereit für Shorts, Reels oder TikTok.(StreamYard Help Center)
  • Es werden Quellaufnahmen bis zu 6 Stunden Länge unterstützt; Clips können nur für Videos generiert werden, die länger als 30 Sekunden sind.(StreamYard Help Center)
  • Die KI erkennt, wer spricht, und passt den Bildausschnitt an, um den aktiven Sprecher möglichst im Zentrum zu halten.(StreamYard Help Center)

Zwei Workflow-Details sind im Alltag besonders praktisch:

  • „Clip that“ während des Livestreams – Während Ihrer Show können Sie „Clip that“ laut sagen, um einen Highlight-Moment zu markieren. Unser System markiert diesen Zeitpunkt, sodass Sie bei der späteren Nutzung von KI-Clips Vorschläge passend zu den von Ihnen gewünschten Zeitstempeln erhalten.(StreamYard Help Center)
  • Integriertes Schneiden und Wiederverwerten – Über KI-Clips hinaus steht allen Nutzern ein Basis-Editor zum Schneiden und Wiederverwerten zur Verfügung, sodass Sie Intros/Outros kürzen können, ohne für einen weiteren Editor zu zahlen.(StreamYard Video Repurposing)

Sie bleiben von der Aufnahme bis zum veröffentlichten Short in einem Browser-Tab – das spart viel Zeit und Frust.

Wie ist die Preisgestaltung im Vergleich zu anderen KI-Video-Tools?

Den meisten ist „KI an sich“ weniger wichtig als wie viel sie für ihr Geld verarbeiten können.

Opus Clip nutzt ein Credit-basiertes Modell, bei dem der Free-Plan 60 Credits pro Monat umfasst, was etwa einer Stunde Verarbeitungszeit entspricht.(Opus Clip Pricing) Mit höheren, kostenpflichtigen Stufen erhalten Sie mehr Credits und können entsprechend mehr verarbeiten.

Im Vergleich dazu zählt StreamYard die Nutzung von KI-Clips hauptsächlich nach Generations-Batches, nicht nach Minuten. Da jedes Batch eine Aufnahme von bis zu 6 Stunden abdecken kann, ist das verarbeitbare Volumen pro Batch sehr hoch.(StreamYard Help Center)

Ein paar nützliche Rechenbeispiele:

  • Im Free-Plan von Opus Clip können Sie monatlich etwa 1 Stunde Videomaterial verarbeiten.(Opus Clip Pricing)
  • Im Free-Plan von StreamYard können Sie zweimal pro Monat KI-Clips generieren, jeweils für Aufnahmen bis zu 6 Stunden. Das sind bis zu 12 Stunden Video – entspricht etwa 720 Opus Credits, die bei Opus aktuell rund 87 $ pro Monat im kostenpflichtigen Plan kosten würden.
  • StreamYards Advanced-Tarif erlaubt 25 Generierungen pro Monat. Wenn Sie jede auf eine 6‑Stunden-Aufnahme anwenden, sind das bis zu 150 Stunden Inhalt – etwa das, wofür Opus im höheren Tarif rund 145 $ pro Monat verlangt.

Da KI-Clips im bestehenden StreamYard-Abo enthalten sind (und nicht als separates Add-on verkauft werden), erhalten viele Creator ihre KI-Wiederverwertung deutlich günstiger, als sie für ein separates Credit-basiertes Tool bei gleichem Volumen zahlen würden.

Wann lohnen sich eigenständige KI-Tools wie Opus Clip oder VEED?

Es gibt definitiv Situationen, in denen eine zusätzliche App sinnvoll ist.

Opus Clip ist hilfreich, wenn:

  • Sie regelmäßig Uploads oder Links aus vielen verschiedenen Quellen (Zoom, YouTube, Loom, Twitch usw.) verarbeiten.
  • Sie Extras wie KI-B-Roll, KI-Voice-Over oder intensivere Virality-Clip-Bewertung wünschen.(Opus Clip)

VEED ist nützlich, wenn:

  • Sie einen browserbasierten Timeline-Editor für detailliertere Schnitte bevorzugen.
  • Sie das Clips-Tool nutzen möchten, um den Sprecher zu zentrieren, Untertitel hinzuzufügen und sogar automatisch Füllwörter zu entfernen.(VEED Clips)

Beide Tools arbeiten außerhalb Ihrer Aufnahmeumgebung. Das bedeutet in der Regel:

  1. Show fertigstellen.
  2. Datei herunterladen (oder Link kopieren).
  3. In die andere App hochladen oder einfügen.
  4. Clips generieren, anpassen und erneut exportieren.

Für manche Teams ist dieser Mehraufwand in Ordnung, weil sie die zusätzlichen Automatisierungsoptionen oder Multi-Source-Import benötigen. Für viele Solo-Creator und kleine Unternehmen rechtfertigen die zusätzlichen Uploads und Abos den Mehraufwand und die Kosten aber meist nicht.

Wie schneiden KI-Untertitel und Reframing in der Praxis ab?

Über alle modernen Tools hinweg ist der Standard ähnlich:

  • Automatische Spracherkennung und Untertitel.
  • Sprachoptionen über Englisch hinaus.
  • Automatisches Umformatieren auf vertikale oder quadratische Formate.

Opus Clip wirbt mit animierten Untertiteln in 20+ Sprachen, während VEED das automatische Zentrieren des Sprechers und das Entfernen von Füllwörtern als Teil des Clips-Workflows hervorhebt.(Opus Clip Pricing) (VEED Clips)

In StreamYard reframen die KI-Clips automatisch je nach Sprecher und fügen jedem generierten Short Untertitel hinzu.(StreamYard Help Center) Für die meisten Social-Clips im Alltag reicht das, um ansprechende, gut konsumierbare Inhalte zu liefern – ohne einen zweiten Editor.

Wenn Ihnen Animationen, Untertitelschriftarten oder sehr feine Layouts wichtig sind, kann ein nachgelagerter Editor weiterhin sinnvoll sein. Für den häufigsten Anwendungsfall – „Gib mir 5 saubere Clips von der gestrigen Show“ – sind die Unterschiede zwischen den Tools meist weniger entscheidend als Workflow und Kosten.

Was ist ein einfacher Workflow, um aus einem Livestream eine Woche voller Clips zu machen?

Hier ein praktisches Playbook, das viele Creator mit StreamYard nutzen:

  1. Hooks planen – Überlegen Sie vor dem Livestream 3–5 Momente, die sich als eigenständige Clips eignen: starke Aussagen, How-tos, kurze Frameworks.
  2. In StreamYard aufnehmen oder live gehen – Multistreaming ist möglich, aber halten Sie Ihre Segmente klar und prägnant.
  3. Bei starken Momenten „Clip that“ sagen – Nutzen Sie den Sprachbefehl, wenn ein guter Spruch oder eine Demo kommt, damit diese Zeitpunkte für KI-Clips markiert werden.(StreamYard Help Center)
  4. Nach der Show KI-Clips laufen lassen – Sobald die Aufnahme bereit ist, Clips generieren und Vorschläge prüfen.
  5. Leicht trimmen und posten – Bei Bedarf mit dem integrierten Editor Start/Ende anpassen, dann herunterladen oder direkt auf Shorts/Reels/TikTok posten.

Wenn Sie später mehr stilisierte Schnitte oder B-Roll-lastige Reels brauchen, können Sie Ihre Lieblings-Clips aus StreamYard jederzeit exportieren und durch Opus Clip oder VEED schicken. Einfach zu starten, schließt spätere Vertiefung nicht aus.

Unsere Empfehlung

  • Standardweg: Wenn Sie Ihre Shows oder Aufnahmen ohnehin in StreamYard hosten, starten Sie mit KI-Clips und dem Trimmen – Sie erhalten Social-Media-taugliche Videos fast ohne Mehraufwand oder Zusatzkosten.
  • Ergänzungsweg: Ziehen Sie Opus Clip oder VEED in Betracht, wenn Sie regelmäßig Inhalte aus Nicht-StreamYard-Quellen wiederverwerten oder stärkere KI-Effekte wie B-Roll und fortgeschrittenes Dubbing benötigen.
  • Kostenbewusster Weg: Nutzen Sie die generationenbasierten Limits von StreamYard, um monatlich deutlich mehr Stunden Content zu verarbeiten als mit den meisten Credit-basierten Tools zum gleichen Preis.
  • Langfristiger Weg: Halten Sie Ihren Kern-Workflow einfach – aufnehmen, Highlights markieren, automatisch in StreamYard clippen – und ergänzen Sie weitere Editoren nur bei echtem, wiederkehrendem Bedarf.

Frequently Asked Questions

StreamYard bietet KI-Clips in den Free-, Core-, Advanced- und Business-Tarifen an, wobei jede Stufe ein anderes monatliches Limit für Clip-Generierungen hat und der Business-Tarif unbegrenzte Clips listet.(StreamYard Help Center)wird in einem neuen Tab geöffnet

Ja. In StreamYard können Sie während eines Livestreams oder einer Aufnahme „Clip that“ sagen, um einen Highlight-Moment zu markieren. Diese Zeitpunkte werden dann als Referenz genutzt, wenn Sie später KI-Clips generieren.(StreamYard Help Center)wird in einem neuen Tab geöffnet

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