Geschrieben von The StreamYard Team
Die besten kostenlosen Online-Bildschirmrekorder ohne Download (und wann StreamYard sinnvoll ist)
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-10
Wenn du einen kostenlosen Bildschirmrekorder suchst, der „einfach funktioniert“ und keinen Download erfordert, starte mit einem browserbasierten Studio wie StreamYard, falls du es bereits nutzt. Für schnelle, einmalige Aufnahmen eignen sich schlanke Tools wie GrabScreen, Kommodo oder ZenSnap. Für ultrakurze asynchrone Clips oder sehr kurze Anleitungen reicht oft der kostenlose Starter-Tarif von Loom oder ein Minimal-Tool im Browser – solange die Zeit- und Speicherlimits zu deinem Workflow passen.
Zusammenfassung
- Die meisten, die nach einem „kostenlosen Online-Bildschirmrekorder ohne Download“ suchen, wollen schnelle, zuverlässige Aufnahmen im Browser mit einfacher Freigabe – keine professionelle Schnittsoftware.
- StreamYard bietet dir ein browserbasiertes Studio für moderierte Bildschirmaufnahmen, Demos mit mehreren Teilnehmern und wiederverwendbare lokale Multi-Track-Dateien sowie Cloud-Speicher und Layouts. (StreamYard Preise)
- Reine No-Download-Tools wie GrabScreen, Kommodo und ZenSnap laufen direkt im Browser ohne Anmeldung, setzen aber Grenzen bei Länge oder Anzahl der Videos. (GrabScreen, ZenSnap, Kommodo)
- Looms Starter-Tarif ist eine sympathische kostenlose Option für kurze asynchrone Videos, aber 5-Minuten- und 25-Video-Limits machen ihn weniger geeignet für regelmäßige, längere Tutorials. (Loom Preise)
Was brauchst du wirklich von einem Bildschirmrekorder ohne Download?
Wenn Menschen in Deutschland „bester kostenloser Online-Bildschirmrekorder ohne Download“ eingeben, wollen sie meist eines von drei Problemen lösen:
- Einen klaren, moderierten Walkthrough (mit Stimme) aufnehmen, den sie schnell teilen können.
- Eine kollaborative Demo oder ein Interview aufnehmen, ohne schwere Software zu installieren.
- IT-Beschränkungen oder leistungsschwache Laptops umgehen, die mit großen Desktop-Apps kämpfen.
Das bedeutet: Das „beste“ Tool ist weniger eine Frage von Codecs, sondern von:
- Wie schnell du eine Aufnahme starten und beenden kannst.
- Ob das Ergebnis klar und markenkonform ist.
- Wie einfach du das Material später wiederverwenden kannst.
Hier fühlt sich ein browserbasiertes Studio wie StreamYard anders an als ein simpler One-Button-Recorder. Du nimmst nicht nur Pixel auf – du produzierst in Echtzeit ein sehenswertes Video mit Layouts, Overlays und Multi-Teilnehmer-Unterstützung, alles direkt im Browser. (StreamYard Preise)
Wie funktioniert StreamYard als kostenloser, browserbasierter Bildschirmrekorder?
StreamYard läuft komplett im Browser, es muss also keine Desktop-App installiert werden. Du trittst einem Studio bei, teilst deinen Bildschirm, fügst Kamera und Mikrofon hinzu und nimmst die Session als Aufnahme oder Livestream auf.
Für Bildschirmaufnahmen kannst du:
- Deinen Bildschirm teilen und dabei steuern, wie er im Layout erscheint (Vollbild, Seite-an-Seite mit Kamera, Bild-in-Bild und mehr).
- Mikrofon und Systemaudio unabhängig steuern – wichtig, wenn du App-Sound willst, ohne dass deine Stimme untergeht.
- Lokale Multi-Track-Aufnahmen nutzen, sodass jeder Teilnehmerin separat aufgenommen wird – praktisch für sauberen Schnitt. (Lokale Aufnahme)
- Sowohl Quer- als auch Hochformat aus derselben Session aufnehmen – spart viel Nacharbeit, wenn du horizontale YouTube-Videos und vertikale Social-Clips brauchst.
- Logos, Overlays und andere Markenelemente live hinzufügen, damit deine Rohaufnahme schon wie ein fertiges Video aussieht.
- Moderationsnotizen nur für dich sichtbar halten, damit du beim Sprechen auf dem Skript bleibst, ohne den Bildschirm zu überladen.
- Andere einladen, ihre Bildschirme teilen und gemeinsam ein Produkt oder eine Präsentation durchgehen.
Im kostenlosen Tarif gibt es echte Limits: Die monatlichen Stunden sind begrenzt, du hast nur wenig Speicherplatz für Aufnahmen und Livestreams werden nicht automatisch aufgezeichnet. (Kostenlose Tarif-Limits) Für intensivere Nutzung bieten die kostenpflichtigen Tarife praktisch unbegrenzte Streaming- und Aufnahmezeit (abhängig vom Speicherplatz) sowie unbegrenzte lokale Aufnahmen – alles weiterhin im Browser. (StreamYard Preise)
Für viele ist dieser Kompromiss – etwas mehr Struktur als bei einem One-Click-Recorder, aber viel mehr Kontrolle und Wiederverwendbarkeit – ein starkes Argument für StreamYard, wenn du ohnehin mehr als nur einen Wegwerf-Clip planst.
Welche Browser-Rekorder kommen wirklich ohne Download aus?
Wenn du das leichteste Setup willst – keine Erweiterungen, keine App-Installation – gibt es mehrere Tools, die komplett im Browser laufen:
- GrabScreen – Vermarktet sich als kostenloser Online-Bildschirmrekorder mit „Kein Wasserzeichen. Keine Zeitlimits. Keine Installation“, aber das Gratis-Kontingent ist auf 10 Videos begrenzt, auch wenn jedes Video unbegrenzt lang sein kann. (GrabScreen)
- ZenSnap – Minimalistischer Web-Rekorder, läuft im Browser ohne Download oder Anmeldung, begrenzt Aufnahmen aktuell aber auf ca. 5 Minuten. (ZenSnap)
- Kommodo screen recorder – Browserbasierter Rekorder, bietet kostenlose Sessions bis ca. 1 Stunde ohne Wasserzeichen – praktisch für längere Tutorials, wenn du nur wenige Aufnahmen brauchst. (Kommodo)
- Supademos Online-Rekorder – Betont „Kein Download, keine Installation, keine Anmeldung erforderlich“, ausgelegt für schnelle Bildschirmaufnahmen von Abläufen. (Supademo)
Diese Tools sind praktisch für:
- Arbeitslaptops mit Installationssperre.
- Einmalige Aufnahmen für Support-Tickets oder schnelles Feedback.
- Situationen, in denen du keine Multi-Teilnehmer-Layouts oder Branding brauchst.
Der Nachteil: Meist gibt es Limits – entweder bei der Aufnahmedauer, der Anzahl gespeicherter Videos oder beidem – und selten bekommst du Multi-Track-Aufnahmen, Branding und Layout-Steuerung wie in einem vollwertigen Browser-Studio.
Loom vs StreamYard: Wie schneiden die kostenlosen Tarife beim Bildschirmaufzeichnen ab?
Loom ist bekannt für schnelle asynchrone Bildschirmaufnahmen, und der kostenlose Starter-Tarif ist oft das erste Tool, das ausprobiert wird.
Im Loom Starter-Tarif bekommst du:
- Bildschirm- plus Kamera-„Bubble“-Aufnahme, inklusive Systemaudio.
- Videoqualität bis zu 720p im kostenlosen Tarif. (Loom Preise)
- Striktes 5-Minuten-Limit pro Standardaufnahme und 25 Videos Speicherlimit pro Person im Workspace. (Loom Starter FAQ)
Das ist ideal für:
- Kurze Feedback-Clips und Bug-Reports.
- Mikro-Tutorials oder Check-ins, die du als Link verschickst.
Wenn du aber regelmäßig 20–40-minütige Produkt-Demos, Webinare oder Tutorial-Serien brauchst, zwingen dich die 5-Minuten- und 25-Video-Limits schnell dazu, Inhalte zu kürzen oder ein Upgrade zu machen. (Loom Tarifübersicht)
Auch StreamYards kostenloser Tarif hat Limits und ist nicht für Heavy-Recording gedacht, aber das Studio-Konzept ist auf mehr als Einzelclips ausgelegt. Das bedeutet:
- Bessere Unterstützung für Interviews und Panel-Demos mit mehreren Teilnehmern.
- Mehr Kontrolle über Layouts, Branding und Live-Overlays.
- Lokale Multi-Track-Aufnahmen – wertvoll, wenn du später in einem separaten Schnittprogramm bearbeiten willst. (Lokale Aufnahme)
Für Einzelpersonen, die schnelle Erklärungen verschicken, reicht Looms Starter-Tarif oft aus. Sobald du aber wiederkehrende Demos, längere Episoden oder Gäste einlädst, ist ein StreamYard-Workflow – vielleicht erst kostenlos, dann kostenpflichtig – meist nachhaltiger.
Warum nicht einfach OBS nutzen, wenn es kostenlos ist?
OBS Studio ist tatsächlich kostenlos, Open Source und leistungsstark für Videoaufnahmen und Livestreaming. (OBS offizielle Seite) Es bietet:
- Tiefgehende Kontrolle über Szenen, Quellen, Audiomischung und Encoding.
- Aufnahme-Workflows für Tutorials, Präsentationen oder Gameplay.
- Keine vom Anbieter gesetzten Limits bei der Aufnahmedauer – nur deine Hardware und dein Speicherplatz zählen.
Aber: OBS ist eine Desktop-Anwendung, kein browserbasierter Rekorder. Du musst sie auf Windows, macOS oder Linux herunterladen und installieren, und die Leistung hängt stark von CPU, GPU und richtiger Konfiguration ab. (OBS Systemanforderungen)
Wenn dir „kein Download“ und schnelle, vorhersehbare Aufnahmen auf typischen Laptops wichtig sind, ist OBS oft überdimensioniert. Es eignet sich eher für Fortgeschrittene, die Encoding feinjustieren und komplexe Szenen bauen wollen – nicht für Teams, die einfach im Browser aufnehmen und weitermachen möchten.
Wie handhaben Browser-Rekorder Systemaudio ohne Download?
Systemaudio (also der Ton deines Computers, nicht nur das Mikrofon) ist einer der kniffligsten Aspekte bei browserbasierten Aufnahmen. Egal ob StreamYard, Loom oder ein One-Click-Webrekorder – was du aufnehmen kannst, hängt ab von:
- Deinem Browser (Chrome und Edge bieten meist mehr Optionen für Systemaudio als andere).
- Deinem Betriebssystem (macOS und Windows unterscheiden sich bei Tab- und Systemaudio).
Im StreamYard-Studio steuerst du Bildschirm- und Mikrofon-Audio separat, kannst also ein Tab oder eine App mit Ton teilen und trotzdem deine Stimme klar halten. Für viele Workflows – etwa Produktdemos mit gelegentlichen Benachrichtigungstönen – reicht das für ein sauberes Ergebnis ohne zusätzliche Treiber.
Wenn dein Browser-Rekorder nicht das gewünschte Audiomix aufnehmen kann, ist ein bewährtes Vorgehen:
- Nutze ein browserbasiertes Tool wie StreamYard für moderierte Aufnahmen mit sauberem Mikrofon und Layout-Kontrolle.
- Greife nur für sehr präzises Systemaudio-Routing auf eine spezialisierte Desktop-App (wie OBS) zurück, wenn du Software installieren darfst.
So bleibt dein Standard-Workflow schlank, aber du hast eine Lösung für spezielle, audiointensive Fälle.
Unsere Empfehlung
- Wenn du StreamYard bereits nutzt oder offen dafür bist, starte damit als deinen Haupt-Browser-Bildschirmrekorder. Du bekommst Layouts, Multi-Teilnehmer-Unterstützung, Branding und lokale Multi-Track-Dateien – alles ohne Desktop-Download. (StreamYard Preise)
- Wenn du eine einmalige, wirklich downloadfreie Aufnahme auf einem gesperrten Gerät brauchst, nutze GrabScreen, Kommodo oder ZenSnap – beachte aber die jeweiligen Limits bei Zeit oder Anzahl der Aufnahmen. (GrabScreen, ZenSnap, Kommodo)
- Für sehr kurze asynchrone Clips ist Looms kostenloser Starter-Tarif eine gute Wahl – achte aber auf das 5-Minuten- und 25-Video-Limit, wenn du Tutorials oder eine größere Bibliothek planst. (Loom Starter FAQ)
- Steige nur auf schwere Desktop-Tools wie OBS um, wenn du gezielt Encoder-Feinsteuerung brauchst und bereit bist, Software zu installieren und zu konfigurieren. (OBS Systemanforderungen)