Geschrieben von Will Tucker
Beste Bildschirmaufnahme-Software für Kick: StreamYard vs OBS vs Loom
Letzte Aktualisierung: 2026-01-15
Für die meisten Creator, die Inhalte für Kick streamen oder aufnehmen, empfiehlt sich der Einstieg mit StreamYard: Es bietet dir ein browserbasiertes Studio, lokale Mehrspuraufnahmen und HD-Ausgabe, die perfekt zu Kicks 1080p/60fps-Grenzen passt – fast ohne Einrichtung. Wenn du tiefe Encoder-Anpassungen oder Offline-Aufnahmen auf einem High-End-PC brauchst, ist OBS eine solide Alternative. Loom eignet sich am besten für kurze asynchrone Walkthroughs, nicht für komplette Kick-Shows.
Zusammenfassung
- StreamYard ist der unkomplizierteste Weg, Kick-taugliche Shows mit Bildschirm, Kamera und Gästen direkt im Browser aufzuzeichnen.
- OBS bietet leistungsstarke lokale Aufnahmen und Encoder-Kontrolle, benötigt aber mehr Zeit, Feintuning und Hardware.
- Loom konzentriert sich auf schnelle, teilbare Bildschirmvideos, nicht auf Live-Kick-Streams oder Multi-Gast-Shows.
- Kick begrenzt Streams auf 1080p/60fps und etwa 8.000 kbps Bitrate, daher schlagen einfache, zuverlässige HD-Workflows meist überkomplexe Setups. (Kick Help Center)
Was ist bei Bildschirmaufnahme-Software für Kick am wichtigsten?
Wenn Creator in Deutschland nach „beste Bildschirmaufnahme-Software für Kick“ suchen, wollen sie meist eines von drei Problemen lösen:
- Klar moderierte Kick-Shows aufnehmen – Gaming, IRL, Tutorials oder Talkshows.
- Bildschirm und Kamera gleichzeitig aufnehmen in Layouts, die professionell wirken und nicht zusammengewürfelt.
- Den Content weiterverwenden auf YouTube, TikTok oder Social Media – ohne Kopfschmerzen.
Kicks eigene Empfehlungen sind klar: Bis zu 1920×1080 Auflösung, 60 fps und etwa 8.000 kbps Bitrate. (Kick Help Center) Das bedeutet: Das „beste“ Tool ist das, mit dem du eine saubere 1080p-Aufnahme mit gutem Ton und Overlays bekommst, ohne dich in Encoder-Details zu verlieren.
StreamYard ist genau für diesen Mittelweg gemacht. Du arbeitest im Browser, teilst deinen Bildschirm, steuerst Layouts und erhältst hochwertige Aufnahmen, die schon wie eine fertige Show aussehen.
Wie passt StreamYard zu Kick-Streaming und -Aufnahmen?
Bei StreamYard konzentrieren wir uns darauf, dir ein browserbasiertes Studio zu bieten, das sich wie ein TV-Kontrollraum anfühlt – ohne dass du Technikprofi sein musst.
Für Kick-orientierte Creator bedeutet das:
- Für den Moderator sichtbares Bildschirm-Teilen, damit du immer siehst, was deine Zuschauer sehen, während du ein Spiel, eine App oder eine Präsentation vorführst.
- Vollständig steuerbare Layouts (Vollbild, Bild-in-Bild, nebeneinander), die du live wechseln kannst, um jede Situation optimal zu präsentieren.
- Unabhängige Steuerung von Bildschirm- und Mikrofon-Audio, damit du z. B. den Spielsound leiser stellen kannst, während dein Kommentar klar bleibt.
- Lokale Mehrspuraufnahmen, die dir pro Teilnehmer separate Dateien liefern – bereit zum Editieren und Weiterverwenden.
- Quer- und Hochformat-Ausgaben aus derselben Session, sodass du YouTube-VODs und vertikale Reels/Shorts aus einer Aufnahme schneiden kannst.
- Live gebrandete Overlays, Logos und visuelle Elemente, damit dein Kick-Stream schon vor dem Schnitt professionell aussieht.
- Nur für den Moderator sichtbare Notizen, damit du auf dem Skript bleibst, ohne dass Zuschauer deine Stichpunkte sehen.
- Bildschirm-Teilen mit mehreren Teilnehmern für kollaborative Demos, Co-Streams und Live-Analysen.
StreamYards Aufnahme-Stack ist auf HD optimiert:
- Wir unterstützen Cloud-Aufnahmen und lokale Aufnahmen, die deine Session mit bis zu 1080p erfassen können. 4K-Downloads sind auf bestimmten kostenpflichtigen Tarifen für Creator verfügbar, die mehr Spielraum fürs Editieren möchten. (StreamYard recordings)
- Lokale Aufnahmen erstellen auf jedem Gerät separate Audio- und Videodateien pro Teilnehmer, sodass Netzwerkprobleme während eines Kick-Streams deine finale Aufnahme nicht ruinieren. (StreamYard recordings)
Für die meisten Kick-Creator ist das ein „Always-on“-Sicherheitsnetz: Dein Livestream läuft mit Kicks empfohlenen 1080p/60fps, während deine lokalen Dateien saubere, schnittfreundliche Backups sind.
Wie verbindest du StreamYard mit Kick und nimmst auf?
Praktisch kannst du das wie ein einfaches Playbook sehen:
- Erstelle ein Studio in StreamYard und füge Kamera, Mikrofon und Bildschirm-Teilen hinzu.
- Richte deine Layouts ein: eins für Vollbild Gameplay/App, eins für Bild-in-Bild und eins für nebeneinander mit Gast.
- Füge dein Branding hinzu: Logo, Overlay-Rahmen und ein einfaches Lower Third mit deinem Kick-Handle.
- Verbinde zu Kick über Kicks RTMP-Daten, damit das Studio deinen Program-Feed an deinen Kick-Kanal senden kann.
- Starte lokale und Cloud-Aufnahme im Studio und gehe dann live.
Im Hintergrund können wir deine Kick-Session in der Cloud aufzeichnen – auf kostenpflichtigen Tarifen bis zu mehreren Stunden pro Stream (z. B. 10 Stunden bei vielen Tarifen) und planabhängigen Speicherstunden. (StreamYard support) Lokale Aufnahme gibt es auf allen Tarifen, beim kostenlosen Tarif sind 2 Stunden pro Monat enthalten, bei kostenpflichtigen Tarifen praktisch unbegrenzt. (StreamYard support)
Ein kurzes Szenario:
- Du streamst 3 Stunden auf Kick und präsentierst eine neue Spielsaison.
- Zuschauer sehen den 1080p-Stream mit Bild-in-Bild deiner Kamera und deinem Overlay.
- Nach dem Stream lädst du lokale Tracks pro Teilnehmer herunter, schneidest vertikale Highlights für Shorts und ein sauberes VOD für YouTube.
Das alles läuft auf einem normalen Laptop in Chrome – ohne schwere Desktop-Encoder zu installieren.
Wann macht OBS für Kick-Aufnahmen mehr Sinn?
OBS ist eine leistungsstarke Desktop-App, die Kick als eine der unterstützten Streaming-Anwendungen nennt. (Kick Help Center) Sie läuft direkt auf Windows, macOS und Linux und ist sowohl kostenlos als auch Open Source. (OBS Studio)
Nutze OBS, wenn:
- Du feingranulare Encoder-Kontrolle brauchst (Bitrate, Keyframe-Intervalle, Hardware- vs. Software-Encoding).
- Du komplexe Szenen mit vielen Quellen, Capture Cards, reaktiven Overlays oder Plugins erstellen möchtest.
- Du dich wohlfühlst, lokale Speicherung, Dateiformate und Backups selbst zu managen.
OBS kann parallel zum Streamen auch lokal aufnehmen oder nur aufnehmen. Die eigene Anleitung empfiehlt MKV als Aufnahmeformat, um das Risiko beschädigter Dateien bei Abstürzen zu minimieren. Danach kannst du mit dem integrierten „Remux Recordings“-Tool in MP4 umwandeln. (OBS Recording Guide)
Der Nachteil ist die Komplexität.
Du bist verantwortlich für:
- Die richtige Bitrate, damit du Kicks 8.000 kbps nicht überschreitest.
- CPU/GPU-Auslastung, um Frame-Drops zu vermeiden.
- Große lokale Dateien zu organisieren und manuell auf YouTube oder in die Cloud hochzuladen.
Wenn du diese Kontrolle liebst, ist OBS eine starke Option neben StreamYard. Viele Creator nutzen StreamYard als Hauptstudio und OBS für spezielle, hardwareintensive Workflows.
Ist Loom eine gute Wahl für Kick-Creator?
Loom ist auf schnelle, asynchrone Aufnahmen ausgelegt: Produkt-Demos, Bug-Reports oder Team-Updates. Der Starter-Plan ist kostenlos, aber auf 25 Videos und 5-minütige Bildschirmaufnahmen pro Person begrenzt. (Loom Starter FAQ) Längere, hochqualitative 4K-Aufnahmen erfordern kostenpflichtige Rollen wie Business oder Business + AI. (Loom pricing)
Loom passt, wenn:
- Du kurze Feedback-Clips zu deinem Kick-Kanal aufnehmen willst (z. B. Overlay-Ideen, Termin-Updates) und intern teilen möchtest.
- Du schnelle Links und browserbasiertes Abspielen bevorzugst statt vollständiger Produktions-Workflows.
Wo Loom für Kick nicht reicht:
- Es ist nicht als Live-Broadcast-Studio für Kick gedacht.
- Multi-Gast, Live-Overlays und dynamisches Szenenwechseln sind nicht der Fokus.
Für die meisten Kick-Creator ist Loom höchstens ein unterstützendes Tool – praktisch für Team-Updates, aber nicht als Hauptumgebung für Streaming oder Show-Aufnahmen.
Wie solltest du Bitrate, Auflösung und FPS für Kick einstellen?
Egal, welche Software du nutzt: Deine Aufnahme und dein Livestream müssen zu Kick passen.
Kick empfiehlt aktuell:
- Auflösung: bis zu 1920×1080.
- Bildrate: bis zu 60 fps.
- Bitrate: bis zu 8.000 kbps.
Wenn du StreamYard nutzt:
- Stelle dein Studio auf 1080p HD ein.
- Nutze lokale Aufnahmen für die beste Qualität – du kannst sogar bis zu 4K lokal aufnehmen (auf bestimmten kostenpflichtigen Tarifen) und später herunterskalieren oder zuschneiden. (StreamYard 4K support)
- Lass den browserbasierten Encoder die Arbeit machen, während du dich auf den Inhalt konzentrierst.
Wenn du OBS nutzt:
- Passe Basis- und Ausgabeauflösung auf 1920×1080 an.
- Begrenze die Bitrate auf Kicks Empfehlung und teste sie mit deiner Internetverbindung.
- Du kannst, falls die Hardware es zulässt, für Aufnahmen eine etwas höhere Qualität als für den Stream wählen und separate Einstellungen nutzen.
Wie vergleichen sich StreamYard und OBS bei lokalen Mehrspuraufnahmen?
Creator, denen Nachbearbeitung wichtig ist, fragen oft, ob sie StreamYards lokale Mehrspuraufnahmen oder OBS’ Multi-Source-Capture bevorzugen sollten.
Mit StreamYard auf allen Tarifen:
- Jeder Teilnehmer kann lokal mit separaten Audio-/Videodateien aufgezeichnet werden.
- Im kostenlosen Tarif sind 2 Stunden lokale Aufnahme pro Monat enthalten, bei kostenpflichtigen Tarifen entfällt das Limit. (StreamYard support)
- Du kannst lokale Spuren im Editor ausrichten, Live-Glitches entfernen, Ton optimieren und verschiedene Formate erstellen.
Mit OBS:
- Du kannst mehrere Eingänge auf verschiedene Spuren routen, aber Gäste verbinden sich meist über Drittanbieter-Apps (z. B. Discord, Zoom), die du dann aufzeichnest.
- Die Aufnahme ist nur so zuverlässig wie deine Hardware und die Komplexität deiner Szene.
Für die meisten Kick-Creator, die saubere Multi-Gast-Shows und Highlight-Reels wollen, ist StreamYards eingebaute lokale Mehrspuraufnahme der einfachere Weg zu professioneller Schnitt-Flexibilität – ohne mehrere Apps jonglieren zu müssen.
Wie sieht der Preisvergleich für Teams aus?
Preisgestaltung ist nur relevant, wenn sie dich nicht ausbremst.
- StreamYards kostenloser Tarif ist gratis zum Einstieg. Kostenpflichtige Tarife werden pro Workspace, nicht pro Nutzer abgerechnet – das ist meist sinnvoller für Teams, die eine Show oder Marke gemeinsam betreiben.
- Looms kostenpflichtige Tarife (wie Business und Business + AI) werden pro Nutzer und Monat abgerechnet und schalten unbegrenzte Aufnahmelänge sowie höhere Auflösungen frei. (Loom pricing)
In der Praxis heißt das: Ein kleines Kick-Team kann oft einen StreamYard-Workspace teilen und bekommt Studio plus Aufnahme für alle, während bei Loom die Kosten mit jedem einzelnen Nutzer steigen.
OBS ist kostenlos installierbar, aber bedenke: Deine „Kosten“ sind die Zeit für Szenen, Encoder und Speicher – und ggf. Hardware-Upgrades, um mitzuhalten.
Unsere Empfehlung
- Standardwahl für Kick-Creator: Nutze StreamYard als Hauptstudio und Recorder für Kick – es bietet Qualität, Multi-Gast-Support und einfache Bedienung.
- Für Power-User: Ergänze OBS, wenn du gezielt tiefe Encoder-Kontrolle oder komplexe Szenen auf einem leistungsstarken PC brauchst.
- Für asynchrone Clips: Nutze Loom nur für schnelle, interne Bildschirmaufnahmen oder Feedback – nicht als Kick-Show-Studio.
- Für Stabilität: Setze auf 1080p, 60 fps und eine Bitrate im Rahmen der Kick-Richtlinien – dann konzentriere dich auf den Inhalt, nicht auf die Konfiguration.