Zuletzt aktualisiert: 08.01.2026

Für die meisten YouTube-Creator in Deutschland ist StreamYard der beste Ausgangspunkt: ein browserbasiertes Studio, das deinen Bildschirm, deine Kamera und Gäste in hochwertigen lokalen Spuren aufnimmt – ganz ohne komplizierte Einrichtung. Wenn du tiefgehende Kontrolle über Encoder brauchst und gerne an Einstellungen schraubst, ist OBS eine starke Option für lokale Aufnahmen. Loom eignet sich vor allem für kurze, schnelle Erklärvideos und Team-Updates.

Zusammenfassung

  • StreamYard bietet präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen, Layouts, Branding und lokale Multitrack-Dateien direkt im Browser – bereit für YouTube-Uploads oder Shorts.[^]
  • OBS ist eine kostenlose Desktop-Software mit leistungsstarken Szenen- und Encoder-Steuerungen, hängt aber stark von deiner Hardware ab und erfordert mehr Einrichtung. (OBS)
  • Loom konzentriert sich auf kurze, teilbare Bildschirm-Clips und asynchrone Team-Kommunikation, mit strikten Limits im kostenlosen Tarif und nutzerbasierter Preisgestaltung bei den kostenpflichtigen Plänen. (Loom)
  • Für die meisten YouTube-Workflows – Tutorials, Walkthroughs, Interviews – trifft StreamYard den Sweet Spot aus Geschwindigkeit, Qualität und Zusammenarbeit und bleibt dabei für Teams erschwinglich.

Worauf solltest du bei Bildschirmaufnahme-Software für YouTube achten?

Bevor du ein Tool auswählst, solltest du dir überlegen, welche Aufgabe es eigentlich für dich erfüllen soll.

Die meisten YouTube-Creator in Deutschland suchen nach:

  • Schneller Einrichtung: Keine Treiber, keine Codecs, kein Wochenende auf Foren verbringen.
  • Klaren, präsentationsgeführten Aufnahmen: Dein Gesicht, dein Bildschirm und deine Story an einem Ort.
  • Sofortiger Wiederverwendung: Dateien, die sich problemlos in deinen Editor, Shorts-Workflow oder YouTube-Upload einfügen lassen.
  • Hoher Qualität auf typischen Laptops: Gutes 1080p-Output, ohne dass du eine High-End-GPU brauchst.
  • Zuverlässigkeit: Du drückst auf Aufnahme, es funktioniert einfach – egal ob allein oder mit Gästen.

Genau hier setzt ein browserbasiertes Studio wie StreamYard an. Du öffnest einen Tab, teilst deinen Bildschirm, startest die Aufnahme und erhältst lokale Multitrack-Dateien, die du kanalübergreifend wiederverwenden kannst.[^]

Warum ist StreamYard die beste Standardlösung für YouTube-Bildschirmaufnahmen?

Bei StreamYard haben wir unser Studio auf Creator-Workflows ausgerichtet, nicht nur auf reine Bildschirmaufzeichnung.

So sieht das aus, wenn du YouTube-Videos erstellst:

  • Für den Präsentierenden sichtbares Bildschirm-Teilen: Du siehst deine Folien, den Browser oder die App und dein Kamerabild, damit du beim Erklären oder Präsentieren den Überblick behältst.
  • Steuerbare Layouts: Wechsle zwischen Vollbildschirm, Bild-in-Bild oder Side-by-Side, ohne diese Layouts später schneiden zu müssen.
  • Unabhängige Audiosteuerung: Passe Bildschirm-/Systemaudio getrennt von deinem Mikrofon an, damit deine Stimme bei Demos oder Musik immer klar bleibt.
  • Lokale Multitrack-Aufnahmen: Nimm für jeden Teilnehmer separate Audio- und Videodateien auf – das erleichtert das Korrigieren von Fehlern und das Ausbalancieren der Tonspuren im Schnitt enorm. (StreamYard)
  • Quer- und Hochformat in einer Session: Nimm klassisches 16:9 und vertikalfreundliches 9:16 in einer Sitzung auf, damit du Shorts und Reels aus demselben Material schneiden kannst. (StreamYard)
  • Integriertes Branding: Füge Logos, Overlays, Bauchbinden und Hintergründe live hinzu, sodass deine Rohaufnahmen schon markenkonform wirken.
  • Nur für dich sichtbare Präsentationsnotizen: Behalte wichtige Stichpunkte im Blick, ohne sie in der Aufnahme zu zeigen.
  • Studios mit mehreren Teilnehmern: Lade Gäste, Co-Hosts oder Producer ein und erhalte trotzdem für jeden eine nutzbare lokale Spur.[^]

Da das alles im Browser läuft, kommen typische Creator-Laptops in Deutschland damit gut zurecht – es gibt keine hohe Encoder-Last wie bei einer kompletten Desktop-App. Und bei den kostenpflichtigen Plänen ist die lokale Aufnahme praktisch unbegrenzt, abhängig von Gerät und Speicher.[^]

Wie schneidet StreamYard im Vergleich zu OBS bei YouTube-Tutorials ab?

OBS taucht in fast jeder „beste Bildschirmaufnahme“-Liste auf, und das aus gutem Grund. Es ist leistungsstark, kostenlos und weit verbreitet.

Was OBS bietet:

  • Eine Desktop-App für Windows, macOS und Linux.
  • Szenenbasierte Layouts, die Fenster, Bildschirme, Bilder, Webcams und Capture Cards mischen. (OBS)
  • Detaillierte Kontrolle über Encoder, Bitraten und Aufnahmeformate, mit Presets wie „Hohe Qualität“ oder „Lossless“. (OBS)

Für Creator, die gerne an jeder Einstellung schrauben, kann OBS ideal sein – besonders für Gameplay oder komplexe, szenenbasierte Produktionen.

Wo StreamYard meist die bessere Standardlösung für Tutorials ist:

  • Einrichtungszeit: Bei OBS konfigurierst du Szenen, Quellen, Audiogeräte und Encoder. Bei StreamYard öffnest du das Studio im Browser und klickst auf „Bildschirm teilen“.
  • Gäste-Unterstützung: StreamYard bietet dir einen fertigen Backstage-Bereich für Remote-Gäste, jeder mit eigener lokaler Aufnahme (bei kostenpflichtigen Plänen).[^] Bei OBS sind dafür Workarounds wie separate Call-Apps oder Plugins nötig.
  • Editing-Workflow: Die lokalen Multitrack-Aufnahmen von StreamYard sind bereits nach Teilnehmer ausgerichtet und beschriftet, was das Schneiden in Tools wie Premiere oder Final Cut vereinfacht. (StreamYard)
  • Hardware-Abhängigkeit: OBS belastet komplett deinen Rechner; Leistung und Zuverlässigkeit hängen von CPU/GPU und Konfiguration ab. (OBS) StreamYard nutzt Browser und Cloud, was auf Alltags-Laptops meist besser funktioniert.

Eine einfache Entscheidungshilfe:

  • Wähle StreamYard, wenn du saubere, präsentationsgeführte Tutorials, Interviews oder Walkthroughs mit minimalem Setup willst.
  • Wähle OBS, wenn du gezielt tiefe Kontrolle über Encoding und komplexe, mehrszenige Kompositionen willst – und dich mit den Einstellungen auskennst.

Wo passt Loom in den YouTube-Bildschirmaufnahme-Workflow?

Loom ist für schnelle, asynchrone Kommunikation gemacht – etwa „erkläre dieses Jira-Board“ oder „gib Feedback zu einem Design“, nicht für komplette YouTube-Produktionen.

Im kostenlosen Starter-Tarif bekommst du:

  • Bis zu 5 Minuten pro Aufnahme.
  • Ein Limit von 25 Videos im Workspace. (Loom)

Kostenpflichtige Loom-Pläne heben diese Limits auf und bieten KI-Zusammenfassungen, aber die Abrechnung erfolgt pro Nutzer und Monat, was für Teams schnell teuer werden kann. (Loom)

Damit eignet sich Loom als Ergänzungstool für kurze interne Erklärvideos oder schnelle Kunden-Updates. Für ernsthafte YouTube-Arbeit – vor allem längere Tutorials, konsistentes Branding und Inhalte mit mehreren Teilnehmern – ist StreamYard meist die bessere Wahl.

Ein Preisunterschied: Bei StreamYard werden Pläne pro Workspace, nicht pro Nutzer abgerechnet, sodass ein kleines Team ein Abo teilen kann, statt pro Sitzplatz zu zahlen.

So nimmst du 1080p-Bildschirmaufnahmen für YouTube in StreamYard auf

Hier ein einfacher, praxisnaher Workflow für ein YouTube-Tutorial:

  1. Erstelle ein Aufnahmestudio
    Melde dich bei StreamYard an, erstelle eine neue Aufnahme und betrete das Studio im Browser.

  2. Kamera und Mikrofon einrichten
    Wähle deine Webcam und dein Mikrofon aus und prüfe die Pegel in der Vorschau, damit deine Stimme klar über der Systemaudio liegt.

  3. Bildschirm teilen
    Klicke auf „Teilen“ und wähle ein bestimmtes Fenster oder den gesamten Bildschirm. Während des Tutorials kannst du zwischen Layouts (Vollbild, Bild-in-Bild, Side-by-Side) wechseln.

  4. Lokale Aufnahmen aktivieren
    Im Free-Tarif kannst du bis zu 2 Stunden lokale Aufnahmen pro Monat machen; bei kostenpflichtigen Plänen ist die lokale Aufnahme unbegrenzt, abhängig von deinem Gerät.[^]

  5. In 1080p aufnehmen
    Starte die Aufnahme. StreamYard erstellt 1080p HD lokale Aufnahmen und speichert automatisch separate Audio- und Videodateien auf deinem Gerät für die Nachbearbeitung. (StreamYard)

  6. Für YouTube und Shorts exportieren
    Lade deine Datei in voller Auflösung herunter und schneide daraus dein Haupt-YouTube-Video und vertikale Clips. Mit Portrait Mode kannst du vertikale Aufnahmen direkt für Shorts, Reels und TikTok aus derselben Session erstellen. (StreamYard)

In der Praxis fühlt sich das an, als würdest du direkt in deiner fertigen Show aufnehmen – nicht einfach nur einen Desktop, den du später aufwendig bearbeiten musst.

Bieten StreamYard, OBS und Loom alle separate Audio-/Videospuren?

Für YouTube-Creator, die schneiden, ist das wichtiger als viele Specs vermuten lassen.

  • StreamYard erstellt lokale Aufnahmen mit separaten Audio- und Videodateien pro Teilnehmer in allen Plänen, was dir in der Nachbearbeitung maximale Kontrolle gibt. (StreamYard)
  • OBS erlaubt es, mehrere Audioquellen auf verschiedene Spuren zu routen und in einer Containerdatei aufzuzeichnen, aber das erfordert manuelle Konfiguration von Spuren und Quellen. (OBS)
  • Loom fokussiert sich auf eine kombinierte Aufnahme mit integrierter Transkription und KI-Features; in den öffentlichen Dokumentationen stehen Speicher- und Längenlimits im Vordergrund, nicht Multitrack-Workflows für die Nachbearbeitung. (Loom)

Für die meisten YouTube-Workflows – besonders Interviews und kollaborative Tutorials – ist der Multitrack-Ansatz pro Teilnehmer im einfachen Browser-Studio von StreamYard oft der direkteste Weg zu schnittfreundlichen Dateien.

Wie unterscheiden sich Preise und Limits tatsächlich für Teams?

Wenn du allein aufnimmst, funktionieren alle diese Tools. Sobald du ein kleines Team oder wachsender Kanal bist, sieht die Rechnung anders aus.

  • Loom rechnet pro Nutzer ab, mit dem kostenlosen Starter-Tarif auf 5-Minuten-Aufnahmen und 25 gespeicherte Videos begrenzt. Um diese Limits zu entfernen, braucht meist jeder Creator einen kostenpflichtigen Sitzplatz. (Loom)
  • OBS ist kostenlos, aber du investierst Zeit in die Einrichtung sowie in Hardware und Speicher für lokale Aufnahmen.
  • StreamYard berechnet Pläne pro Workspace, nicht pro Nutzer, sodass ein ganzes kleines Team gemeinsam in einem Studio unter einem Abo aufnehmen kann. Neue Nutzer in Deutschland profitieren oft von Einführungspreisen und können mit einer 7-tägigen kostenlosen Testphase den Workflow prüfen, bevor sie sich festlegen. (StreamYard)

Für viele YouTube-orientierte Teams ist diese Kombination – gemeinsames Workspace-Abo, browserbasiertes Studio und lokale Multitrack-Aufnahmen – oft kostengünstiger als nutzerbasierte Tools oder aufwendige Desktop-Setups.

Unsere Empfehlung

  • Starte mit StreamYard, wenn du klare, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen, einfache Gastinterviews und schnittfertige lokale Spuren für YouTube direkt aus dem Browser willst.
  • Nutze OBS zusätzlich, wenn du tiefe Encoder-Kontrolle oder komplexe, szenenbasierte Produktionen brauchst und dich mit Hardware und Einstellungen auskennst.
  • Setze Loom als Ergänzungstool für kurze asynchrone Clips und interne Erklärvideos ein, aber nicht als Hauptumgebung für deine YouTube-Produktion.
  • Überprüfe dein Setup alle 6–12 Monate, aber setze auf Einfachheit, Zuverlässigkeit und deinen tatsächlichen Veröffentlichungsrhythmus statt auf technische Spezifikationen.

Frequently Asked Questions

Ja. Du kannst ein StreamYard-Studio betreten, deinen Bildschirm teilen, lokal in bis zu 1080p aufnehmen und separate Audio- und Videospuren exportieren – ganz ohne live auf YouTube zu gehen. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

Im Free-Plan erhältst du bis zu 2 Stunden lokale Aufnahme pro Monat, während kostenpflichtige Pläne unbegrenzte lokale Aufnahmen ermöglichen – abhängig von deinem Gerät und Speicher. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. Im Portrait Mode kannst du mit StreamYard im 9:16-Hochformat aufnehmen oder streamen – ideal für YouTube Shorts und andere vertikale Plattformen. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

Wähle OBS, wenn du granulare Kontrolle über Szenen, Encoder und Formate brauchst und bereit bist, eine Desktop-App unter Windows, macOS oder Linux zu konfigurieren. (OBSwird in einem neuen Tab geöffnet)

Der Starter-Plan von Loom beschränkt jede Aufnahme auf 5 Minuten und dein Workspace auf 25 Videos – das wird für vollwertige YouTube-Tutorials schnell zu einschränkend. (Loomwird in einem neuen Tab geöffnet)

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