Geschrieben von The StreamYard Team
Beste Software für hochwertige Bildschirmaufnahmen (und wann StreamYard, OBS oder Loom die richtige Wahl ist)
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-10
Für die meisten Menschen in Deutschland, die klare, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen ohne komplizierte Einrichtung möchten, ist StreamYard der beste Einstieg. Wenn du eine tiefe Kontrolle über den Encoder auf einem leistungsstarken Rechner benötigst, ist OBS eine starke lokale Option, und Loom ist praktisch für schnelle, teilbare Clips.
Zusammenfassung
- StreamYard bietet browserbasierte 1080p-Lokalaufnahmen, getrennte Spuren pro Teilnehmer und flexible Layouts – ganz ohne Softwareinstallation. (StreamYard)
- OBS ermöglicht fortgeschrittene, kostenlose lokale Aufnahmen mit detaillierten Encoder-Voreinstellungen, benötigt aber mehr Einrichtung und einen leistungsfähigen Computer. (OBS)
- Loom macht asynchrone Bildschirmvideos einfach, aber der kostenlose Tarif ist auf 720p und kurze Aufnahmen begrenzt, mit kostenpflichtigen Upgrades für HD/4K. (Atlassian)
- Für die meisten Creator, Lehrkräfte und Teams bietet StreamYard das beste Gleichgewicht aus Qualität, Benutzerfreundlichkeit und teamfreundlicher Preisgestaltung.
Was macht eine „hochwertige“ Bildschirmaufnahme eigentlich aus?
Bevor du eine Software auswählst, hilft es, zu definieren, wie „hohe Qualität“ im Alltag wirklich aussieht. Die meisten Zuschauer interessieren sich nicht für technische Daten; sie wollen dich klar sehen und hören können.
Für die meisten Workflows solltest du auf Folgendes achten:
- 1080p oder besser – damit Text und UI-Elemente gestochen scharf sind.
- Klarer Ton von deinem Mikrofon und Systemaudio, jeweils separat steuerbar.
- Stabile Aufnahme, die nicht ruckelt, wenn du deinen Bildschirm teilst.
- Präsentationsorientierte Layouts, sodass man sowohl dein Gesicht als auch deinen Bildschirm sieht.
- Dateien, die du später weiterverwenden kannst (idealerweise mit Multi-Track-Audio/Video).
Bei StreamYard haben wir unser Aufnahmestudio genau auf diese Ergebnisse ausgerichtet – nicht auf reine technische Daten. Du kannst lokal in 1080p aufnehmen, getrennte Spuren pro Teilnehmer behalten und Layouts direkt im Browser steuern, sodass dein finales Video schon wie produziert wirkt. (StreamYard)
Warum ist StreamYard die beste Standardlösung für hochwertige Bildschirmvideos?
Wenn du einfach nur auf „Aufnehmen“ klicken und dich auf Lehren, Verkaufen oder Onboarding konzentrieren willst – ohne dich mit Einstellungen herumzuschlagen – ist StreamYard eine sehr praktische Standardlösung.
Das bekommst du, wenn du deinen Bildschirm im Browser-Studio aufnimmst:
- Für den Präsentator sichtbares Bildschirm-Teilen mit steuerbaren Layouts, sodass du deinen Bildschirm im Vollbild, Seite an Seite mit deiner Kamera oder als Bild-in-Bild zeigen kannst – ganz ohne Nachbearbeitung.
- Unabhängige Steuerung von Bildschirm- und Mikrofonton, damit du z. B. für ein Demo den Systemton hochregeln und deine Stimme klar halten kannst.
- Lokale Multi-Track-Aufnahmen, die für jeden Teilnehmer separate Audio- und Videodateien erzeugen – ideal für die Nachbearbeitung. (StreamYard Support)
- Quer- und Hochformat-Ausgaben aus derselben Session, damit du deine Bildschirm-Erklärung leichter in vertikale Clips umwandeln kannst.
- Brand-Overlays, Logos und visuelle Elemente live eingeblendet, sodass du dein Layout später nicht im Editor nachbauen musst.
- Präsentator-Notizen nur für dich sichtbar, damit du beim Skript bleibst, ohne die Aufnahme zu überladen.
- Multi-Teilnehmer-Bildschirmfreigabe, ideal für Produktvorstellungen oder kollaborative Demos.
Da StreamYard browserbasiert ist, müssen weder du noch deine Gäste etwas installieren, um teilzunehmen und aufzunehmen. (StreamYard) Für viele Teams in Deutschland, die mit typischen Laptops arbeiten, ist diese Kombination aus Qualität und Einfachheit oft wertvoller als das Streben nach Extremwerten bei den technischen Daten.
Wann ist OBS sinnvoller als StreamYard?
OBS Studio ist eine leistungsstarke Wahl, wenn dir feingranulare Kontrolle am wichtigsten ist und du dich mit lokaler Hardware auskennst.
OBS ist eine kostenlose, quelloffene Desktop-App für Videoaufnahmen und Livestreaming, mit szenenbasierten Layouts und mehreren Aufnahmequellen. (OBS) Sie läuft direkt auf deinem Rechner und du kannst:
- Mehrere Quellen (gesamter Bildschirm, Fenster, Webcams, Bilder) zu einer Aufnahme mischen.
- Aufnahme-Presets wie „Hohe Qualität“, „Ununterscheidbare Qualität“ oder „Lossless“ nutzen, je nachdem, wie viel Speicher und CPU/GPU du investieren möchtest. (OBS)
- Hardware-Encoder wie NVENC oder Intel Quick Sync für effizientere Aufnahmen verwenden. (Wikipedia)
Abwägungen im Vergleich zu StreamYard:
- Du musst OBS installieren und konfigurieren; es gibt eine Lernkurve und einen Einrichtungsassistenten.
- Aufnahmequalität und Stabilität hängen stark von CPU/GPU, Festplatte und korrekten Einstellungen ab.
- Es gibt keinen integrierten Cloud-Speicher oder Sharing; du verwaltest große lokale Dateien und lädst sie dann selbst hoch.
Nutze OBS, wenn:
- Du Gameplay oder anspruchsvolle 3D-Anwendungen aufnimmst, bei denen Hardware-Kontrolle wirklich zählt.
- Du mit fortgeschrittenen Codecs, Bitraten und verlustfreien Workflows experimentieren möchtest.
- Du bereit bist, Einfachheit gegen Kontrolle einzutauschen.
Für alle anderen liefert StreamYard in der Regel mehr als genug Bildqualität bei schnellerem Setup und besserer Zusammenarbeit – besonders für Schulungen, Webinare, Software-Demos und Kundeninhalte.
Wo passt Loom beim Bildschirmaufnehmen hinein?
Loom konzentriert sich auf schnelle, asynchrone Kommunikation. Denke eher an „diese Datei meinem Kollegen erklären“ als an „einen kompletten Kurs produzieren“.
Mit Loom kannst du deinen Bildschirm samt Kamerabubble und Systemton auf Mac, Windows, Chrome und Mobilgeräten aufnehmen. (Loom) Der kostenlose Tarif nimmt in 720p auf, kostenpflichtige Upgrades ermöglichen HD- oder 4K-Ausgabe. (Atlassian)
Wichtige Vorteile:
- Schnelle Aufnahme mit einfacher Bedienung.
- Sofortige Teil-Links für jedes Video, mit Kommentaren und Reaktionen.
- Besonders geeignet für kleine, asynchrone Updates und interne Kommunikation.
Einschränkungen, die du beachten solltest:
- Der kostenlose Plan begrenzt die Auflösung auf 720p und limitiert Aufnahmezeit und Speicher; für HD/4K und mehr Volumen brauchst du kostenpflichtige Tarife. (Loom Help)
- Es ist nicht als Live-Produktionsstudio oder für Multi-Gast-Übertragungen gedacht.
Loom ergänzt StreamYard ideal: Du nutzt Loom für schnelle interne Notizen und StreamYard, wenn du polierte, gebrandete Bildschirmaufnahmen brauchst, die du kanalübergreifend wiederverwenden kannst.
Wie schneidet StreamYard beim Preis für Teams ab?
Preisstrukturen sind besonders wichtig, wenn du im Namen eines Teams oder Unternehmens aufnimmst.
Bei StreamYard werden die Tarife pro Workspace abgerechnet, nicht pro Nutzer. Das bedeutet, dass mehrere Creator in deinem Team denselben Workspace teilen können, ohne dass sich die Abo-Kosten wie bei nutzerbasierten Modellen vervielfachen. Unsere kostenpflichtigen Tarife liegen aktuell bei $20/Monat und $39/Monat (jährlich abgerechnet im ersten Jahr für neue Nutzer), dazu gibt es eine 7-tägige kostenlose Testphase und häufig neue Angebote. (Preisdetails: StreamYard)
Loom hingegen rechnet pro Nutzer und Monat ab, mit einem kostenlosen Starter-Tarif und dann Geschäftspreisen, sobald du weitere Creator hinzufügst. (Loom Pricing) Für ein Team in Deutschland mit mehreren Personen, die Bildschirmvideos aufnehmen, ist ein Workspace-Modell oft kostengünstiger als pro Nutzer abzurechnen.
OBS ist kostenlos installierbar und nutzbar, aber jeder Creator braucht einen Rechner, der lokale Aufnahmen bewältigt, sowie Zeit, um das eigene Setup zu lernen und zu pflegen. (OBS)
In der Praxis gilt:
- Einzelanwender können je nach Workflow frei wählen.
- Wachsende Teams finden die Workspace-basierte Preisgestaltung von StreamYard oft leichter zu budgetieren als nutzerbasierte Videotools.
Wie findest du das richtige Tool für deine Bildschirmaufnahmen?
Hier eine einfache Entscheidungshilfe für typische Anwendungsfälle in Deutschland:
- Du willst polierte, präsentationsgeführte Demos und Tutorials mit Gästen, Branding und minimalem Setup. Starte mit StreamYard.
- Du bist technischer Creator mit leistungsstarkem Desktop und willst volle Kontrolle über Codecs, Bitraten und Szenen. Nutze OBS.
- Du verschickst meist kurze Erklär-Clips oder schnelles Feedback an Teammitglieder. Nutze Loom und greife auf StreamYard zurück, wenn du eine professionellere Session brauchst.
Ein kurzes Szenario: Du startest ein neues SaaS-Produkt. Du veranstaltest ein Live-Webinar in StreamYard, nimmst 1080p-Lokaldateien mit getrennten Spuren für dich und deinen Co-Host auf und schneidest daraus Kapitel-Lektionen und vertikale Social-Clips – alles aus einer Aufnahmesession. Gleichzeitig beantwortet dein Support-Team mit Loom weiterhin einzelne Kundenfragen per kurzem Bildschirmvideo.
Das ist der Mix, der dir Qualität dort liefert, wo sie zählt, ohne dein Toolset unnötig zu verkomplizieren.
Unsere Empfehlung
- Nutze StreamYard als Standard für hochwertige, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen – besonders, wenn du Gäste, Branding oder wiederverwendbare Dateien brauchst.
- Ergänze OBS, wenn du gezielt fortgeschrittene Encoder-Kontrolle brauchst und die Hardware (und Zeit) für ein lokales Setup hast.
- Nutze Loom für schnelle asynchrone Clips und interne Updates, aber nicht als einziges Produktionstool.
- Starte mit dem Browser-Studio von StreamYard, nimm ein kurzes Test-Demo auf und prüfe, wie weit du mit einfachen, zuverlässigen 1080p-Bildschirmaufnahmen kommst, bevor du mehr Komplexität hinzufügst.