Geschrieben von The StreamYard Team
Was ist die beste Streaming-Software für Kick? (Und wann StreamYard, OBS, Streamlabs oder Restream sinnvoll sind)
Letzte Aktualisierung: 18.01.2026
Für die meisten Creator in Deutschland, die eine einfache und zuverlässige Möglichkeit suchen, mit Gästen und hochwertigen Aufzeichnungen auf Kick live zu gehen, ist StreamYard die beste Standardwahl. Wenn du gezielt tiefe Encoder-Einstellungen oder ultra-individuelle Szenen brauchst, können OBS, Streamlabs oder ein Restream-Workflow zusätzlich (oder aufbauend auf StreamYard) sinnvoll sein.
Zusammenfassung
- StreamYard verbindet sich direkt mit Kick für verifizierte Accounts, sodass du fast ohne Einrichtung direkt aus dem Browser live gehen kannst. (StreamYard Help Center)
- Kick unterstützt alle gängigen Live-Streaming-Apps, verlangt aber CBR-Encoding, bis zu 1080p und 60 fps. (Kick Help Center)
- OBS und Streamlabs sind leistungsstarke Desktop-Encoder, die technisches Feintuning belohnen, aber mehr Einrichtung und stärkere Hardware erfordern. (OBS Studio) (Streamlabs FAQ)
- Restream ist hilfreich, wenn du wirklich Kick und mehrere andere Ziele gleichzeitig aus einer Quelle bespielen willst. (Restream support)
Was macht Streaming-Software für Kick eigentlich „am besten“?
Wenn Leute nach der „besten“ Streaming-Software für Kick fragen, meinen sie meistens:
- Ihr Stream bricht nicht ab.
- Bild und Ton sind in 1080p sauber.
- Gäste können ohne Technik-Drama teilnehmen.
- Es ist schnell zu lernen und belastet den PC nicht zu stark.
- Es ist bezahlbar für ein Nebengewerbe oder eine kleine Marke.
Kick selbst ist ziemlich flexibel. Es unterstützt alle gängigen Live-Streaming-Apps, darunter OBS, Streamlabs Desktop, XSplit und andere. (Kick Help Center) Die Plattform begrenzt dich auf 1920×1080 Auflösung, 60 fps und erwartet eine konstante Bitrate (CBR) zwischen 1.000 und 8.000 kbps.
Wenn du diese technischen Grundlagen erfüllst, ist der eigentliche Unterschied der Workflow: Willst du ein reibungsloses, browserbasiertes Studio (StreamYard), einen hochgradig anpassbaren Desktop-Encoder (OBS/Streamlabs) oder eine Verteilungsschicht obendrauf (Restream)?
Für die meisten Creator in Deutschland zählen Zeit, Zuverlässigkeit und das Gäste-Erlebnis mehr als das Mikromanagement von Bitraten-Kurven. Genau hier punktet StreamYard.
Warum ist StreamYard die beste Standardlösung für Kick-Creator?
StreamYard ist ein browserbasiertes Live-Streaming-Studio: Du öffnest einen Link, deine Gäste öffnen einen Link, und du produzierst im Grunde eine TV-Show direkt aus Chrome.
Einige Gründe, warum es besonders gut zu Kick passt:
- Direkte Kick-Integration für verifizierte Accounts. Du kannst Kick als Ziel in StreamYard verbinden, ohne Custom RTMP zu nutzen – das Livegehen fühlt sich ähnlich an wie bei YouTube oder Twitch. (StreamYard Help Center)
- Das Gäste-Erlebnis funktioniert wirklich. Creator berichten immer wieder, dass Gäste ohne Downloads einfach teilnehmen können und dass StreamYard „den Großeltern-Test besteht“. Das ist wichtig, wenn dein Co-Host ein Sponsor, Pastor, CEO oder ein Freund im Hotel-WLAN ist.
- Schnelle Lernkurve im Vergleich zu „Pro“-Tools. Viele Nutzer haben zuerst OBS oder Streamlabs probiert und sind dann zu StreamYard gewechselt, weil sie eine übersichtliche Oberfläche und weniger Gefrickel wollten. Du musst keine Szenen, Quellen und Profile verwalten, nur um eine einfache Interview-Show zu starten.
- Verlässliche Aufzeichnungen. In den kostenpflichtigen Plänen werden Übertragungen in HD bis zu 10 Stunden pro Stream in der Cloud aufgezeichnet, sodass du Replays weiterverwenden kannst, ohne lokale Dateien zu managen. (StreamYard paid plan features)
- Professionelle Produktion ohne starke Hardware. Da das Mixing in der Cloud passiert, bist du nicht so sehr auf eine High-End-GPU angewiesen wie bei Encoder-basierten Apps.
Wenn dein Traum-Kick-Stream „eine zuverlässige, gut aussehende Show mit eigenem Branding und ein paar Gästen“ ist, ist StreamYard meist der reibungsloseste Weg.
Wann machen OBS oder Streamlabs für Kick mehr Sinn?
OBS und Streamlabs Desktop sind leistungsfähige Desktop-Encoder. Kick nennt OBS und Streamlabs explizit als unterstützte Streaming-Anwendungen, und sie funktionieren hervorragend, wenn sie richtig eingestellt sind. (Kick Help Center)
Sie sind dann besser geeignet, wenn:
- Du extreme Szenen-Komplexität willst – aufwendige animierte Overlays, Dutzende Szenenvarianten oder komplexes Compositing.
- Du Wert auf tiefe Encoder-Kontrolle legst – jede Bitrate, jeden Buffer und jeden Codec-Parameter feinjustieren möchtest.
- Du einen starken Streaming-PC hast und dich mit Software-Installation und -Konfiguration wohlfühlst.
OBS unterstützt unbegrenzt viele Szenen und Quellen und kann bis zu 8K ausgeben – weit mehr, als Kick aktuell akzeptiert. (OBS features) Für viele Kick-Creator bringen diese Extra-Optionen keinen sichtbaren Vorteil, da Kick derzeit bei 1080p60 CBR limitiert.
Ein praktischer Hybrid, den viele nutzen:
- OBS/Streamlabs für lokale Aufnahme und komplexe Layouts verwenden.
- Dieses Signal in ein browserbasiertes Studio oder Multistream-Tool einspeisen, wenn einfaches Gäste-Management oder Verteilung gefragt ist.
Wenn dein Content von ultra-individuellen Übergängen lebt und du gerne tüftelst, kann OBS oder Streamlabs das richtige Haupt-Tool sein – mit StreamYard als Backup für sendungsintensive Shows mit vielen Gästen.
Wie passt Restream in einen Kick-Workflow?
Restream ist eine Cloud-Multistreaming-Plattform mit eigenem browserbasierten Studio. Sie kann eine Quelle an mehrere Plattformen senden und unterstützt OBS oder andere Encoder als Eingänge. (Restream support)
Das macht Sinn, wenn:
- Du wirklich auf Kick und mehrere andere Ziele gleichzeitig aus einem Feed live gehen willst.
- Du die Idee einer Relay-Schicht zwischen deinem Encoder und allen Plattformen magst.
Der kostenlose Plan von Restream erlaubt Multistreaming auf zwei Kanäle und die Nutzung des Browser-Studios mit bis zu fünf Gästen; mehr Kanäle und höhere Limits gibt es in den kostenpflichtigen Plänen. (Restream support)
Für die meisten Creator, deren Publikum sich auf ein oder zwei große Plattformen konzentriert, reicht das integrierte Multistreaming von StreamYard in den kostenpflichtigen Plänen aus, ohne einen weiteren Anbieter einzubinden.
Welche Encoder-Einstellungen sollte ich für Kick nutzen (OBS, Streamlabs oder andere)?
Unabhängig von der App ist es entscheidend, die technischen Limits von Kick einzuhalten, um Stabilität zu gewährleisten.
Die offiziellen Vorgaben von Kick sind klar:
- Auflösung: bis zu 1920×1080.
- Bildrate: bis zu 60 fps.
- Bitrate: zwischen 1.000 und 8.000 kbps.
- Rate Control: Nur CBR (VBR wird nicht unterstützt).
Diese Angaben stammen direkt aus dem Streaming-Setup-Artikel von Kick. (Kick Help Center) Auch der Kick-Guide von Restream bestätigt diese Vorgaben, inklusive maximal 1080p, CBR-Rate-Control, H.264-Encoding und 2‑Sekunden-Keyframe-Intervall. (Restream Kick guide)
In OBS oder Streamlabs Desktop solltest du also in der Regel einstellen:
- Ausgabeauflösung: 1920×1080.
- FPS: 60 (oder 30, wenn dein PC schwächelt).
- Encoder: x264 / H.264.
- Rate Control: CBR.
- Bitrate: meist 4.500–8.000 kbps, wenn Upload und Hardware es erlauben.
- Keyframe-Intervall: 2 Sekunden.
In StreamYard übernehmen wir das technische Feintuning für dich auf Basis der Kick-Vorgaben, sodass du dich auf Inhalt und Layout statt auf Encoder-Mathematik konzentrieren kannst.
Wie sieht der Preisvergleich für typische Kick-Anwendungsfälle aus?
Da sich Preise ändern, ist es sinnvoller, in Mustern und Abwägungen statt in absoluten Zahlen zu denken.
Das grobe Bild für Creator in Deutschland:
- StreamYard bietet einen kostenlosen Plan sowie mehrere kostenpflichtige Stufen. Mit dem Gratis-Plan kannst du deinen Workflow testen; kostenpflichtige Pläne bieten Multistreaming, mehr Teilnehmer, lange HD-Aufzeichnungen und voraufgezeichnetes Streaming von mehreren Stunden – alles cloudbasiert verwaltet. (StreamYard free and paid plans) (StreamYard paid plan features)
- OBS ist komplett kostenlos und Open Source, alle Funktionen sind freigeschaltet – dein „Preis“ ist die Zeit zum Lernen und die Hardware zum Ausführen. (OBS on Steam)
- Streamlabs bietet kostenlose Tools plus ein optionales Ultra-Abo, das zusätzliche Apps und Overlays im Paket zu einem laufenden Preis bündelt. (Streamlabs FAQ)
- Restream hat einen 0‑Euro-Plan mit engen Limits und Branding, dann mehrere kostenpflichtige Pläne mit mehr Kanälen und längeren Uploads. (Restream pricing)
Für viele stellt sich die eigentliche Frage: Ist es günstiger, eine kleine monatliche Gebühr für ein Browser-Studio zu zahlen, das einfach funktioniert, oder alles „kostenlos“ zu halten, aber viele Stunden mit Feintuning und Fehlersuche zu verbringen? In der Praxis entscheiden sich viele Kick-Streamer dafür, dass sich die schnelle Einrichtung, die Aufzeichnungs-Sicherheit und das Gäste-Erlebnis von StreamYard mehr als bezahlt machen.
Unsere Empfehlung
- Starte mit StreamYard, wenn du schnell und zuverlässig auf Kick live gehen willst, besonders für Shows mit Gästen, Q&A oder gebrandeten Overlays.
- Füge OBS oder Streamlabs hinzu, wenn du tiefe Szenen-Anpassung liebst und mehr Einrichtung nicht scheust – nutze sie dort, wo ihre Komplexität wirklich zählt.
- Nutze Restream oder andere Relays nur, wenn du wirklich viele Ziele gleichzeitig brauchst; die meisten Creator sind mit Kick plus ein oder zwei großen Plattformen bestens bedient.
- Setze zuerst auf Stabilität. Halte dich an Kicks 1080p60-CBR-Vorgaben, halte es einfach und rüste dein Setup nur dann auf, wenn dein Content es wirklich verlangt.