Letzte Aktualisierung: 2026-01-25

Für die meisten Kirchen in Deutschland ist der einfachste Weg zu zuverlässigen Online-Gottesdiensten ein browserbasiertes Studio wie StreamYard, das von Ehrenamtlichen ohne technische Vorkenntnisse bedient werden kann. Wenn Ihr Team technisch versiert ist und Desktop-Level-Anpassungen bei knappem Budget wünscht, können Tools wie OBS oder Streamlabs zusätzlich oder anstelle eines Browser-Studios sinnvoll sein.

Zusammenfassung

  • Starten Sie mit einem browserbasierten Studio, damit Ehrenamtliche den Gottesdienst von jedem geeigneten Laptop ohne Installation durchführen können.
  • StreamYard bietet cloudbasiertes Multistreaming, Gast-Links, kirchengerechte Layouts und lokale Mehrspuraufnahmen – alles in einem Browser-Tab.
  • OBS und Streamlabs ermöglichen detaillierte Kontrolle, erfordern aber leistungsfähigere Hardware und deutlich mehr Einrichtung.
  • Die meisten Gemeinden möchten nur einige wenige Ziele erreichen (YouTube, Facebook, Website) und legen mehr Wert auf Zuverlässigkeit als auf technische Feinheiten.

Was brauchen Kirchen wirklich von Streaming-Software?

Wenn man das Fachchinesisch weglässt, wollen die meisten Kirchen in Deutschland Folgendes erreichen:

  • Einen stabilen Livestream, der nicht mitten in der Predigt abbricht.
  • Klaren Ton und gut lesbare Folien/Bibeltexte auf dem Bildschirm.
  • Eine Möglichkeit für Zuschauer zu Hause, über YouTube, Facebook oder vielleicht die Kirchen-Website zuzuschauen.
  • Ein System, das Ehrenamtliche an einem Nachmittag erlernen können.
  • Zuverlässige Aufzeichnungen für Podcast-Feeds, Predigtarchive und Social-Media-Clips.

StreamYard passt zu diesem Muster, indem es auf Benutzerfreundlichkeit, unabhängige Mikrofon-/Bildschirm-Audiosteuerung und zuverlässige Cloud-Encoding statt komplizierter lokaler Setups setzt. In den kostenpflichtigen Tarifen werden Übertragungen in HD für bis zu 10 Stunden pro Stream aufgezeichnet – das deckt typische Sonntagsgottesdienste und Treffen unter der Woche problemlos ab. (StreamYard Help Center)

Wenn Ihre Wunschliste spezielle Funktionen wie individuelles Routing, ungewöhnliche Auflösungen oder komplexe Szenengraphen umfasst, liegen Sie außerhalb des Mainstreams und könnten von Desktop-Tools zusätzlich zu einem Browser-Studio profitieren.

Warum ist StreamYard die Standardwahl für Kirchen-Streaming?

Bei StreamYard ist unser Ziel, Live-Produktionen so einfach wie einen Zoom-Call zu machen – nicht wie einen TV-Übertragungswagen zu konfigurieren.

Hauptgründe, warum sich Kirchen oft für StreamYard entscheiden:

  • Keine Installation für Hosts oder Gäste. Alles läuft im Browser, Gäste treten per Link bei. Viele Pastoren nennen das den „Großeltern-Test“ – sie können nicht-technische Missionare, Gastredner oder Zeugnisse ohne Support-Anrufe einladen.
  • Einfache Einarbeitung für Ehrenamtliche. Nutzer berichten oft, dass sie nach dem Versuch mit „Profi“-Tools wie OBS oder Streamlabs und deren Komplexität zu StreamYard gewechselt sind, die übersichtliche Oberfläche schätzen und die schnelle Lernkurve mögen.
  • Cloud-basierte Zuverlässigkeit. Ihr Computer sendet einen einzigen Stream in unsere Cloud; wir verteilen ihn an Facebook, YouTube oder X. So müssen Sie nicht drei schwere Streams über ein schwaches Büronetzwerk schicken.
  • Kirchengerechte Layouts und Branding. Sie können Overlays, Bauchbinden, Predigttitel-Grafiken und Logos live hinzufügen, ohne Motion-Graphics-Hintergrund. Branding-Tools sind direkt im Studio verfügbar, nicht in einer separaten App.
  • Unabhängige Steuerung der Audioquellen. Sie können Mikrofon, Bildschirmfreigabe-Audio und andere Eingänge separat regeln oder stummschalten – wichtig, wenn Sie z.B. einen Vorspann oder einen Lobpreis-Track abspielen.
  • Lokale Mehrspuraufnahmen in Studioqualität. Damit können Sie jeden Teilnehmer einzeln in bis zu 4K mit 48 kHz WAV-Audio aufnehmen – ideal für Predigt-Podcasts oder wöchentliche Social-Media-Clips.

In den kostenpflichtigen Tarifen können Sie mit Multi-Aspect Ratio Streaming (MARS) sowohl im Quer- als auch im Hochformat aus einer einzigen Studiositzung streamen, sodass derselbe Gottesdienst gleichzeitig eine klassische YouTube-Übertragung und eine vertikale, mobilfreundliche Version erhält. (StreamYard MARS guide)

Für viele Kirchen reicht diese Kombination – keine Installation, einfache Bedienung und Cloud-Encoding – um Sonntage, Bibelkreise und Sonderveranstaltungen ohne eigenen Technikleiter durchzuführen.

Wie sollte eine Kirche zwischen StreamYard und OBS wählen?

OBS ist beeindruckend, kostenlos und leistungsfähig. Es ist aber eine Desktop-Engine, die mehr technisches Verständnis und stärkere Hardware voraussetzt.

Wann OBS für eine Kirche sinnvoll ist:

  • Sie haben einen technikaffinen Ehrenamtlichen oder Mitarbeiter, der gerne Szenen und Encoder konfiguriert.
  • Sie möchten tiefe Kontrolle über Layouts, Filter und Hardware-Capture-Geräte.
  • Ihr Streaming-PC ist ausreichend leistungsfähig und Sie sind mit Bitraten und Codecs vertraut.

Mit OBS können Sie komplexe Szenen aus vielen Quellen wie Fensteraufnahmen, Bildern, Text, Browserfenstern und Webcams bauen. (OBS features) Es ist zudem komplett kostenlos unter einer Open-Source-Lizenz. (OBS FAQ)

Wann StreamYard meist die einfachere Lösung ist:

  • Ehrenamtliche wechseln wöchentlich und können nicht alle zu Broadcast-Technikern geschult werden.
  • Sie benötigen hauptsächlich Kamera + Folien + einige Overlays, keine komplexen, animierten Szenenbäume.
  • Sie möchten, dass Gäste von zu Hause per Link teilnehmen, nicht über zusätzliche Routing- oder Meeting-Software.

Ein praktisches Muster: Manche Kirchen nutzen OBS nur als Capture-/Ingest-Layer für die Kameras im Gottesdienstraum und senden dann einen einzelnen Feed in StreamYard für Multistreaming, Overlays und Chat-Interaktion. So behalten Fortgeschrittene ihre Kontrolle, während alle anderen die Sendung im Browser steuern.

Browserbasierte Studio-Optionen für Kirchen: StreamYard oder Streamlabs?

Wenn Sie sich für ein browserbasiertes Studio statt eines schweren Desktop-Encoders entschieden haben, sind die Hauptalternativen StreamYard und Streamlabs’ Talk Studio.

Streamlabs Talk Studio vermarktet sich als browserbasiertes Live-Studio ohne Downloads und mit One-Click-Publishing zu großen Plattformen und eigenen RTMP-Zielen. (Talk Studio for churches) Das entspricht im Großen und Ganzen dem browserzentrierten Ansatz von StreamYard.

Praktische Unterschiede:

  • Einarbeitung der Ehrenamtlichen. Kirchen, die von anderen Browser-Tools zu uns wechseln, betonen oft, dass StreamYard für neue Hosts und Gäste intuitiver wirkt – besonders, wenn ein einzelner Ehrenamtlicher Folien, Kommentare und Kameras gleichzeitig steuert.
  • Aufzeichnung und Wiederverwendung. StreamYard legt Wert auf hochwertige Aufnahmen und lokale Mehrspuraufzeichnung, sodass Predigten leichter für Podcasts und Social Clips wiederverwendet werden können, statt Live nur als Einmal-Event zu behandeln.
  • Team-Ökonomie. Unsere Tarife werden pro Workspace, nicht pro Nutzer abgerechnet – das ist für Kirchen mit mehreren Ehrenamtlichen, die sich einen Account teilen, meist günstiger.

Wenn Sie beide Tools testen, geben Sie sie am besten einem nicht-technischen Ehrenamtlichen und sehen, mit welchem er sich nach einer kurzen Einweisung wohler fühlt.

Wie streamt man einen Gottesdienst gleichzeitig auf Website, YouTube und Facebook?

Die meisten Gemeinden wünschen sich ein einfaches Setup: einmal live gehen, überall dort erscheinen, wo die Gemeinde zuschaut.

Mit StreamYard können Sie in den kostenpflichtigen Tarifen zu mehreren Zielen gleichzeitig streamen. Je nach Tarif sind 3, 8 oder 10 Ziele pro Sendung möglich. (How to multistream) Das reicht für die übliche Mischung aus YouTube, Facebook-Seite, eventuell Facebook-Gruppe und einen eingebetteten Player auf Ihrer Website via RTMP.

Ein grundlegender Multistream-Workflow:

  1. Ziele verbinden. In StreamYard verbinden Sie den YouTube-Kanal, die Facebook-Seite Ihrer Kirche und ein eigenes RTMP-Ziel für den Videodienst Ihrer Website.
  2. Wiederverwendbares Studio bauen. Fügen Sie Ihre Hauptkamera, Foliensignal (Bildschirmfreigabe oder Hardware-Capture) und Overlays wie Predigttitel hinzu.
  3. Gottesdienste planen. Legen Sie geplante Übertragungen an, damit Ihre Gemeinde die Streams auf YouTube/Facebook schon vor Sonntag sieht.
  4. Einmal live gehen. Zum Gottesdienstbeginn klickt Ihr Ehrenamtlicher auf „Go Live“ in StreamYard und wir verteilen den Stream an alle verbundenen Ziele.

Falls Ihr Website-Anbieter einen RTMP-Input erwartet, fügen Sie diesen einfach als weiteres Ziel hinzu; die Kirche benötigt keine separate Software, um die Website zu versorgen.

Können Kirchen Gottesdienste kostenlos mit ehrenamtlichen Setups streamen?

Ja – es gibt mehrere Wege, ohne monatliche Softwarekosten zu starten, wenn Sie die Kompromisse realistisch einschätzen.

  • OBS-only-Variante. OBS Studio ist kostenlos und Open Source, ohne Lizenzkosten für Kirchen. (OBS FAQ) Sie brauchen aber einen leistungsfähigen Computer, eine stabile Internetverbindung und Zeit für die Einarbeitung der Ehrenamtlichen in Layout und Encoding.
  • Streamlabs Desktop-Variante. Streamlabs Desktop ist ebenfalls kostenlos, mit optionalem Ultra-Abo für Multistreaming und Add-ons wie zusätzliche Apps und Themes. (Streamlabs FAQ)
  • StreamYard-Einstieg. StreamYard bietet einen kostenlosen Tarif für einfaches Streaming zu einem Ziel und begrenzte lokale Aufnahmen; kostenpflichtige Tarife ermöglichen Multistreaming, mehr Branding und längere Aufzeichnungen. (Is StreamYard free?)

Ein gängiges Muster ist, mit kostenlosen Tarifen oder OBS zu starten, während Sie experimentieren, und später auf einen kostenpflichtigen StreamYard-Tarif umzusteigen, wenn die Online-Teilnahme konstant ist und Sie Multistreaming, bessere Aufnahmen oder einfachere Einarbeitung wünschen.

Wie zeichnet man Predigten auf, archiviert und nutzt sie wieder?

Aufzeichnungen sind nicht nur ein Backup, sondern das Rückgrat Ihres Predigtarchivs und Ihrer Online-Arbeit.

Mit StreamYard in den kostenpflichtigen Tarifen wird jede Übertragung in HD für bis zu 10 Stunden pro Stream aufgezeichnet. (StreamYard paid features) Sie können außerdem:

  • Lokale Mehrspuraufzeichnung aktivieren, um separate Dateien für Pastor, Lobpreisleiter und Screens zu erhalten.
  • Hochwertiges Audio (48 kHz WAV) für Podcast-Feeds herunterladen.
  • KI-gestützte Clipping-Tools nutzen, um automatisch untertitelte Shorts und Clips aus Ihren Predigten zu erstellen und Clips per Texteingabe neu generieren, wenn Sie einen bestimmten Schwerpunkt setzen möchten.

So wird ein einziger Sonntagsgottesdienst zur vollständigen Live-Übertragung, zum YouTube-Archiv, zur Podcast-Episode und zur Grundlage für eine Woche Social-Media-Posts – ganz ohne Nachaufnahmen.

Unsere Empfehlung

  • Starten Sie mit einem browserbasierten Studio wie StreamYard, damit Ehrenamtliche von jedem modernen Computer mit minimaler Schulung streamen können.
  • Nutzen Sie integriertes Multistreaming, um YouTube, Facebook und Ihre Website abzudecken, ohne für jedes Ziel separate Encoder zu verwalten.
  • Ergänzen Sie Desktop-Tools wie OBS nur, wenn Sie klaren Bedarf an fortgeschrittener Szenensteuerung und ein Team haben, das dies gerne übernimmt.
  • Investieren Sie früh in Aufnahmequalität und einfache Wiederverwendung, damit jede Predigt sowohl Ihrer Sonntagsgemeinde als auch Ihrem Online-Publikum unter der Woche dient.

Frequently Asked Questions

Für die meisten Kirchen ist ein browserbasiertes Studio wie StreamYard am einfachsten, da Hosts und Gäste einfach einen Link anklicken und im Browser live gehen können – Multistreaming und Aufzeichnung erfolgen in der Cloud. (StreamYard multistream guidewird in einem neuen Tab geöffnet)

OBS Studio ist kostenlose, quelloffene Software für Videoaufzeichnung und Livestreaming und kann für Gottesdienste ohne Lizenzgebühren genutzt werden. (OBS FAQwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. StreamYard bietet einen kostenlosen Tarif für einfaches Streaming zu einem Ziel; kostenpflichtige Tarife ermöglichen Multistreaming, mehr Branding und erweiterte Aufzeichnungsfunktionen. (Is StreamYard free?wird in einem neuen Tab geöffnet)

Mit einem kostenpflichtigen StreamYard-Tarif wird jede Übertragung in HD für bis zu 10 Stunden pro Stream aufgezeichnet, sodass Sie komplette Gottesdienste herunterladen, archivieren oder für Podcasts und Clips weiterverwenden können. (StreamYard paid featureswird in einem neuen Tab geöffnet)

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