Zuletzt aktualisiert: 2026-01-15

Für die meisten Creator in Deutschland ist der schnellste und stressfreiste Weg, den Bildschirm beim Streaming zu teilen, StreamYard im Browser zu öffnen, auf Präsentieren → Bildschirm teilen zu klicken und das Fenster, den Tab oder den gesamten Bildschirm auszuwählen, den du zeigen möchtest. Wenn du sehr detaillierte, anwendungsbezogene Aufnahmen und komplexe Szenen benötigst, werden Desktop-Tools wie OBS oder Streamlabs als sekundäre Option nützlich.

Zusammenfassung

  • Nutze StreamYard im Browser für schnelles, zuverlässiges Bildschirmteilen mit Gästen und flexible Layouts.
  • Teile Chrome-Tabs, wenn du Systemaudio einbinden möchtest; teile ein Fenster oder den Bildschirm, wenn du nur visuelle Inhalte zeigen willst. (StreamYard Help Center)
  • Ziehe OBS oder Streamlabs in Betracht, wenn du pro-App-Aufnahmen, fortgeschrittene Szenen oder präzise gesteuerte Game-Overlays benötigst.
  • Konzentriere dich darauf, was deine Zuschauer wirklich sehen und hören müssen, und wähle dann den einfachsten Workflow, der das liefert.

Wie teilst du deinen Bildschirm beim Streaming mit StreamYard?

Wenn du eine Bildschirmfreigabe möchtest, die „einfach funktioniert“, hält StreamYard den Workflow unkompliziert.

Grundlegender Host-Workflow

  1. Öffne StreamYard in Chrome (oder deinem Hauptbrowser) und betrete das Studio für deine Sendung.
  2. Stelle sicher, dass Mikrofon und Kamera eingerichtet sind.
  3. Unten im Studio klicke auf Präsentieren.
  4. Klicke auf Bildschirm teilen.
  5. Wähle aus, was du teilen möchtest:
    • Gesamter Bildschirm – alles auf einem Monitor.
    • Fenster – nur eine einzelne App.
    • Chrome-Tab – ein bestimmter Browser-Tab.
  6. Klicke auf Teilen. Dein Bildschirm erscheint im Backstage-Bereich.
  7. Als Host klickst du auf diese Kachel, um sie für die Zuschauer ins Layout zu bringen.

Der gleiche Ablauf gilt für Gäste – sowohl Hosts als auch Gäste können eine Freigabe im Studio starten, und der Host entscheidet, wann sie auf dem Bildschirm erscheint. (StreamYard Help Center)

Einige praktische Tipps aus der Praxis:

  • Halte Präsentation, Notizen und StreamYard-Studio in separaten Fenstern oder auf verschiedenen Monitoren, damit du den Überblick behältst.
  • Nutze die Präsentator-Notizen von StreamYard, um wichtige Stichpunkte zu sehen, ohne sie dem Publikum zu zeigen.
  • Kombiniere Bildschirmfreigabe mit gebrandeten Overlays und Logos, damit deine Sendung professionell aussieht und nicht wie ein roher Screenshare-Call.

Für die meisten Business-Demos, Webinare und Unterrichtseinheiten ist dieser browserbasierte Ablauf schneller als das Installieren und Konfigurieren eines Desktop-Encoders.

Wie teilst du Systemaudio beim Bildschirmteilen in StreamYard?

Audio ist oft der Knackpunkt vieler Streams – Zuschauer hören das Video nicht, das du abspielst, oder Musik klingt verzerrt. In StreamYard gibt es eine zentrale Regel:

Um Systemaudio zu teilen, teile einen Chrome-Tab.

Die Hilfedokumente von StreamYard weisen darauf hin, dass Bildschirmfreigabe mit Audio nur unterstützt wird, wenn du im Freigabedialog einen Chrome-Tab auswählst. (StreamYard Help Center)

Praktischer Ablauf für das Teilen von Audio:

  1. Öffne dein Video, deine Musik oder Web-App in einem Chrome-Tab.
  2. Im Studio klicke auf Präsentieren → Bildschirm teilen → Chrome-Tab.
  3. Wähle den Tab, der Audio abspielt, und stelle sicher, dass das Kontrollkästchen „Tab-Audio teilen“ aktiviert ist.
  4. Lasse dein Mikrofon an, wenn du über den Inhalt sprechen möchtest – StreamYard gibt dir unabhängige Kontrolle über Mikrofon- und Bildschirm-Audiopegel.

Wenn dein Inhalt nicht browserbasiert ist (z. B. eine Desktop-App):

  • Prüfe, ob sich der Inhalt in Chrome öffnen lässt (Webplayer, YouTube, Vimeo, Web-App-Version usw.).
  • Oder zeichne den Inhalt vorab auf und spiele ihn als Videodatei direkt aus StreamYard ab; das Teilen von Videos ist in allen Tarifen verfügbar und laut Dokumentation gibt es keine Größen- oder Längenbeschränkung. (StreamYard Help Center)

Mit diesem Ansatz bleibt dein Audio-Routing einfach – keine virtuellen Kabel oder komplexen Mixer erforderlich.

Wie kannst du ein Video mit Audio während eines Livestreams teilen (StreamYard vs OBS vs Streamlabs)?

Wenn dein Hauptziel ist „ein Video abspielen und darüber sprechen“, hast du mehrere Optionen.

Mit StreamYard (Standard für die meisten)

Du kannst entweder:

  • Einen Chrome-Tab teilen, der das Video (YouTube, Vimeo usw.) mit Tab-Audio abspielt; oder
  • Die Videodatei hochladen und direkt in StreamYard abspielen, was laut Dokumentation in allen Tarifen ohne Größen- oder Längenbeschränkung möglich ist. (StreamYard Help Center)

So bleibt dein Setup minimal und du kannst Kamera, Overlays und Video an einem Ort mischen und erhältst trotzdem lokale Mehrspuraufnahmen für die Nachbearbeitung.

Mit OBS

OBS bietet dir detaillierte, quellenbezogene Kontrolle, wenn du bereit bist, mehr zu konfigurieren.

Typischer Ablauf:

  1. Füge Display Capture hinzu, um deinen gesamten Monitor zu zeigen, oder Window Capture, um nur das Videoplayer-Fenster zu zeigen. (OBS Knowledge Base)
  2. Füge eine Application Audio Capture oder eine andere Audioquelle hinzu, damit der Videosound in den OBS-Mix gelangt; OBS Studio 28+ unter Windows 10/11 unterstützt pro-Anwendung-Audioquellen. (OBS Knowledge Base)
  3. Balanciere Mikrofon- und Videopegel im Audiomixer aus.

OBS ist leistungsstark, aber du bist für das Routing und Ausbalancieren jeder Quelle selbst verantwortlich.

Mit Streamlabs Desktop

Streamlabs Desktop folgt einem ähnlichen Muster wie OBS, bietet aber eine geführtere Benutzeroberfläche:

  1. Klicke in deiner Szene unter Quellen auf +.
  2. Wähle Window Capture, um einen bestimmten Videoplayer aufzunehmen, dann Quelle hinzufügen. (Streamlabs Getting Started)
  3. Konfiguriere Audioquellen und Pegel im Mixer.

Streamlabs ist interessant, wenn du Desktop-Kontrolle plus Monetarisierungs-Tools möchtest, aber es bleibt eine lokale, ressourcenintensive App.

Wie du entscheidest:

  • Wenn du Webinare, Interviews oder Kundendemos hostest: Die Video-Freigabe im StreamYard-Studio ist schneller und einfacher.
  • Wenn du komplexe, spielelastige Szenen produzierst: OBS oder Streamlabs können sinnvoll sein – sei dir aber bewusst, dass du dafür Zeit und Hardware gegen mehr Kontrolle eintauschst.

Wie teilst du den Bildschirm eines iPhones oder mobilen Geräts während eines StreamYard-Streams?

Der native Bildschirmfreigabe-Dialog von StreamYard unterstützt mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets nicht direkt. (StreamYard Help Center) Dennoch gibt es praktische Möglichkeiten, StreamYard als Hauptstudio zu behalten.

Eine einfache Methode, die gut funktioniert:

  • Nutze einen Computer als primären Host.
  • Spiegele dein iPhone oder iPad per AirPlay oder mit einer kabelgebundenen Mirroring-App auf diesen Computer.
  • Teile in StreamYard auf dem Computer das Fenster oder den Bildschirm, auf dem das gespiegelte Gerät angezeigt wird.

So behältst du alle Vorteile von StreamYard – keine Gast-Downloads, Multi-Teilnehmer-Layouts, gebrandete Overlays – und bekommst trotzdem deinen mobilen Bildschirm in den Stream.

Wann ist es sinnvoll, OBS oder Streamlabs statt StreamYard für Bildschirmfreigabe zu nutzen?

Für die meisten Creator in Deutschland sind die Hauptanforderungen: hochwertige Streams, zuverlässige Aufzeichnungen, einfache Gast-Einbindung und gebrandete Layouts – nicht ultra-technische Kontrolle.

Deshalb ist das Browser-Studio von StreamYard mit Cloud-Encoding und Gast-Workflows meist die bessere Standardlösung als Desktop-Tools, die mehr Einrichtung und stärkere Hardware erfordern.

Du solltest OBS oder Streamlabs nutzen, wenn:

  • Du sehr komplexe Szenen rund um Gameplay oder Capture Cards aufbaust.
  • Du tiefgehendes Audiomixing mit VST-Plugins und pro-App-Audio-Routing benötigst.
  • Du bereit bist, Zeit in Encoder-Einstellungen und Fehlersuche zu investieren.

OBS ist komplett kostenlos und Open Source, ohne kostenpflichtige Stufen oder Wasserzeichen. (OBS Help) Streamlabs Desktop ist ebenfalls kostenlos, mit zusätzlichen Features wie Multistreaming und Add-ons im kostenpflichtigen Ultra-Abo. (Streamlabs FAQ)

Für viele Creator überwiegen jedoch die Hardwarekosten, die Lernkurve und der Wartungsaufwand dieser Tools den Zeitvorteil und die Einfachheit von StreamYard.

Wie beeinflussen Layouts, Gäste und Aufzeichnungen das Bildschirmteilen?

Bildschirmfreigabe ist selten einfach nur „zeige meinen Desktop“. In echten Shows jonglierst du Gäste, Folien, Demos und Aufzeichnungen.

Mit StreamYard fügt sich das Bildschirmteilen in einen umfassenderen Live-Produktions-Flow ein:

  • Multi-Teilnehmer-Bildschirmfreigabe bedeutet, dass Co-Hosts und Gäste ihren eigenen Bildschirm teilen können, und du entscheidest, wer wann live ist.
  • Flexible Layouts lassen dich den Bildschirm zentriert, im Bild-im-Bild oder Seite an Seite mit Hosts zeigen.
  • Gebrandete Overlays und Logos sorgen dafür, dass der Stream wie eine professionelle Sendung aussieht und nicht wie ein roher Konferenz-Call.
  • Lokale Mehrspuraufnahmen in hoher Qualität liefern wiederverwendbares Material für Clips, Kurse und Marketing.

Alternativen wie OBS und Streamlabs können bei der visuellen Kontrolle mithalten oder diese übertreffen, lösen aber nicht das „Oma-Test“-Problem, einen nicht-technischen Gast ohne Installation live zum Bildschirmteilen zu bringen.

Wenn du Kundendemos, interne Townhalls, Gottesdienste oder Interviewshows durchführst, ist dieser Unterschied im Aufwand oft entscheidend.

Unsere Empfehlung

  • Starte mit StreamYard im Browser als Standardweg, den Bildschirm beim Streaming zu teilen – besonders, wenn Gäste dabei sind.
  • Nutze Chrome-Tab-Freigabe immer dann, wenn du Systemaudio einbinden musst, und bevorzuge das Hochladen von Videodateien für längere Clips.
  • Greife zu OBS oder Streamlabs nur, wenn du einen klaren, fortgeschrittenen Bedarf an pro-App-Aufnahme oder hochgradig angepassten Szenen hast und bereit bist, die zusätzliche Komplexität zu managen.
  • Gestalte deinen Workflow zuerst nach Zuschauererlebnis und Zuverlässigkeit; wähle das Tool, mit dem du mit Zuversicht auf „Go Live“ klicken kannst, nicht das mit den meisten Reglern.

Frequently Asked Questions

In StreamYard musst du einen Chrome-Tab teilen und die Option „Tab-Audio teilen“ aktivieren, da Bildschirmfreigabe mit Audio nur beim Teilen von Chrome-Tabs unterstützt wird. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. Sowohl Hosts als auch Gäste können im Studio eine Bildschirmfreigabe starten, und der Host entscheidet, wann jeder geteilte Bildschirm ins Live-Layout gebracht wird. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

Füge eine Window Capture-Quelle für das Video der App hinzu und verwende dann Application Audio Capture (verfügbar in OBS Studio 28+ unter Windows 10/11), um nur das Audio dieser App in deinen Mix zu routen. (OBS Knowledge Basewird in einem neuen Tab geöffnet)

Die native Bildschirmfreigabe von StreamYard unterstützt keine mobilen Geräte, daher solltest du dein iPhone per AirPlay oder mit einer kabelgebundenen App auf einen Computer spiegeln und dann dieses Fenster oder diesen Bildschirm vom Computer aus teilen. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. Du kannst Videodateien direkt aus StreamYard hochladen und abspielen, und die Dokumentation beschreibt dieses Feature als in allen Tarifen verfügbar, ohne eine angegebene Größen- oder Längenbeschränkung. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

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