Zuletzt aktualisiert: 2026-01-12

Für die meisten Community-Events in Deutschland ist der einfachste Weg, den Stream in einem browserbasierten Studio wie StreamYard zu hosten, ihn auf den wichtigsten Social-Media-Kanälen zu planen und alles – von Gästen bis zu Grafiken – an einem Ort zu steuern. Wenn du eine hochgradig technische, individuell angepasste Produktion durchführst und bereits einen leistungsstarken PC hast, können lokale Tools wie OBS oder Streamlabs unterstützend eingesetzt werden.

Zusammenfassung

  • Nutze StreamYard, um deine Live-Übertragung direkt im Browser zu erstellen, zu planen und durchzuführen – keine Downloads für dich oder deine Gäste. (StreamYard Help Center)
  • Multistreame dein Community-Event auf mehrere wichtige Plattformen (YouTube, Facebook, LinkedIn usw.) gleichzeitig mit einem kostenpflichtigen Plan, anstatt dich mit mehreren Encodern herumzuschlagen. (StreamYard Help Center)
  • Nutze lokale Mehrspur-Aufnahmen und KI-Clips in StreamYard, um dein Event in Shorts, Reels und On-Demand-Wiederholungen umzuwandeln.
  • Ziehe OBS oder Streamlabs nur in Betracht, wenn du tiefe Szenen-Anpassungen benötigst und dich mit der Konfiguration lokaler Software und Hardware auskennst. (OBS Studio)

Was bedeutet „Streaming eines Community-Events“ eigentlich?

Wenn man das Fachchinesisch weglässt, besteht das Livestreaming eines Community-Events meist aus fünf Aufgaben:

  1. Wähle, wo dein Publikum zuschaut. Für die meisten Gruppen in Deutschland sind das YouTube, Facebook oder LinkedIn, eventuell auch X oder Twitch.
  2. Richte einen einfachen Produktionsplatz ein. Kamera, Mikrofon und ein Browser-Tab reichen für Vorträge, Panels und Zeremonien aus.
  3. Lade Referent:innen und Gäste ein. Am besten mit einem Link, der im Browser „einfach funktioniert“, damit Freiwillige und Community-Mitglieder keine Software installieren müssen.
  4. Gehe live und halte den Stream stabil. Sauberer Ton, gut lesbare Folien und möglichst wenig technische Probleme sind das Ziel.
  5. Speichere und nutze die Aufzeichnung erneut. Für alle, die nicht live dabei sein konnten, und für die spätere Promotion.

StreamYard ist genau für diesen Workflow gebaut: Ein Browser-Studio, in dem du das Event planst, Gäste einlädst, Branding steuerst und gleichzeitig auf mehrere Plattformen streamst, während wir das Cloud-Encoding übernehmen.

Wie wählst du die richtigen Plattformen für deine Community?

Bevor du irgendeine Software öffnest, entscheide, wo sich deine Community bereits aufhält:

  • Lokale Nonprofits & Kirchen: Oft starke Interaktion auf Facebook-Seiten und -Gruppen.
  • Berufsverbände & Alumni-Gruppen: LinkedIn und YouTube sind meist die richtige Basis.
  • Jugendprogramme, Esports oder Campus-Leben: YouTube, Twitch und manchmal X.

Mit StreamYard kannst du native Ziele für große Plattformen wie Facebook, YouTube, LinkedIn, X, Twitch und mehr verbinden, sowie zusätzliche Dienste per Custom RTMP. (StreamYard Supported Platforms)

Für ein typisches Community-Event solltest du 1–3 Kernziele anvisieren, statt überall präsent sein zu wollen. Mit einem kostenpflichtigen StreamYard-Plan kannst du aus einem einzigen Studio auf mehrere Plattformen multistreamen, mit Limits wie 3, 8 oder 10 Zielen – je nach Plan. (StreamYard Multi-streaming)

Wenn du wirklich Dutzende von Nischen-Endpunkten brauchst, kann eine komplexere Pipeline mit Desktop-Encodern oder Drittanbieter-Relay-Services helfen – aber das geht über das hinaus, was die meisten Community-Organisator:innen tatsächlich benötigen.

Wie planst und bewirbst du einen Community-Event-Stream?

Ein verlässlicher Zeitplan erfüllt zwei Zwecke: Er gibt dir ein Ziel für die Generalprobe und deiner Community etwas, worauf sie sich anmelden kann.

Hier ein unkomplizierter Workflow mit StreamYard:

  1. Erstelle deine Übertragung im Browser. Im Studio-Dashboard erstellst du einen neuen Livestream, wählst deine verbundenen Ziele aus, legst Titel, Beschreibung und Uhrzeit fest – fertig. (How to Create a Live Stream)
  2. Plane native Events, wo möglich. Zum Beispiel kannst du Facebook Live Online-Events und LinkedIn Live-Events planen, damit Leute Erinnerungen erhalten und sich direkt auf der Plattform anmelden können. (Facebook Live Events) (LinkedIn Events)
  3. Nutze die gleichen Infos überall. Kopiere Titel, Uhrzeit und wichtige Links in deinen E-Mail-Newsletter, auf die Website und in Anmeldeformulare.
  4. Mache einen stillen Teststream. Plane einen kurzen, nicht gelisteten oder privaten Test auf YouTube oder einem privaten Ziel, damit dein Team Szenen, Folien und Übergaben ohne Publikum üben kann.

Da all das im Browser passiert, muss dein Team keine schwere Software auf jedem Rechner installieren – besonders praktisch in Schulen, Rathäusern oder Nonprofits mit gemeinsam genutzten Computern.

Wie richtest du dein Live-„Studio“ für ein Community-Event ein?

Streaming-Software sollte dein Event nicht in eine Technikprobe verwandeln. Ziel ist ein Setup, das auch weniger technikaffine Freiwillige sicher bedienen können.

Mit StreamYard sieht das meist so aus:

  • Ein Browser, ein Stream. Du sendest einen einzigen Stream von deinem Rechner und wir verteilen ihn in der Cloud auf deine Ziele. (How to Multi-stream)
  • Saubere Audiosteuerung. Du steuerst Mikrofon- und Bildschirmton unabhängig, kannst also Folien oder Videos stummschalten, ohne Sprecher:innen zu unterbrechen.
  • Flexible Layouts ohne Komplexität. Du wechselst mit wenigen Klicks zwischen Layouts (Sprecheransicht, nebeneinander mit Folien, Galerie) – keine Szenengraphen oder verschachtelte Quellen nötig.
  • Branding direkt im Stream. Du fügst dein Logo, Banner und Overlays live hinzu, damit deine Community das Event sofort erkennt.

Wenn du viel Wert auf individuelle Übergänge, animierte Stinger und komplexe Szenen für z. B. Esports-Turniere legst, bieten lokale Tools wie OBS oder Streamlabs mehr Kontrolle. Sie erfordern aber auch einen leistungsstärkeren Rechner, mehr Einrichtung und technisches Know-how für Encoder und Stream-Keys. (Streamlabs System Requirements)

Für die meisten Rathäuser, Elternbeiräte, Kirchen und Nachbarschaftsgruppen liefert das einfache Browser-Studio bessere Ergebnisse als ein komplexes Setup, das sie nicht leicht reproduzieren können.

Wie gehst du mit Remote-Sprecher:innen und Panelist:innen reibungslos um?

Remote-Teilnehmende sind oft die größte Stressquelle – und das stärkste Argument für ein browserbasiertes Studio.

In StreamYard läuft dein Ablauf so ab:

  • Sende Gästen einen Link. Sie nehmen direkt im Browser teil – kein Account, keine Softwareinstallation – weshalb viele sagen, es besteht den „Oma/Opa-Test“.
  • Nutze einen Backstage-Bereich wie im Greenroom. Du kannst Gäste auf den Bildschirm holen, wenn sie dran sind, und andere backstage halten, während du trotzdem mit ihnen sprichst.
  • Unterstütze größere Gruppen. Bis zu 10 Personen können gleichzeitig auf dem Bildschirm sein, weitere im Backstage – das reicht für Panels, Q&As oder Zeremonien mit mehreren Sprecher:innen.
  • Lass Partner ihr eigenes Publikum mitbringen. Mit einem kostenpflichtigen Plan können Gäste bis zu 2 eigene Ziele hinzufügen (maximal 6 Gastziele pro Übertragung), sodass Partnerorganisationen dein Community-Event auch für ihre Follower co-hosten können. (Guest Destinations)

Mit OBS oder Streamlabs kannst du das ähnlich abbilden, indem du Gäste über Zoom, Meet oder Custom RTMP/NDi einbindest – das macht den Ablauf aber deutlich komplexer. Viele Organisator:innen wählen StreamYard gerade deshalb, weil die Gäste-Koordination und Produktion in einem Browser-Tab bleibt.

Wie solltest du dein Community-Event aufzeichnen und weiterverwenden?

Viel vom langfristigen Wert eines Community-Events entsteht erst nach dem Live-Moment.

StreamYard unterstützt lokale, teilnehmerbezogene Aufnahmen, sodass jede:r Sprecher:in in Studioqualität für die Nachbearbeitung aufgenommen wird. (Local Recordings) Das ist ideal, wenn du:

  • Audio und Video separat nachbearbeiten möchtest.
  • Highlight-Reels für Sponsoren oder Vorstandssitzungen erstellen willst.
  • Einzelne Vorträge als eigenständige Videos oder Podcasts veröffentlichen möchtest.

Anschließend können KI-Clips in StreamYard deine Aufnahmen analysieren und automatisch untertitelte Kurzclips für Social Media generieren, mit der Möglichkeit, sie anhand eines schriftlichen Prompts gezielt auf bestimmte Themen oder Zitate auszurichten.

Wenn du eine stark bearbeitete Sendung mit komplexen Timelines und Effekten bevorzugst, kannst du deine Aufnahmen weiterhin in einen klassischen Video-Editor exportieren – und StreamYard als zuverlässige Aufnahme- und Gäste-Schicht nutzen, statt zu versuchen, den Editor auch für die Live-Show einzusetzen.

Wann könnten OBS oder Streamlabs sinnvoll sein?

Es gibt durchaus Fälle, in denen lokale Tools wie OBS oder Streamlabs in einen Community-Event-Workflow passen:

  • Du brauchst fortgeschrittene Overlays und Übergänge, die an lokale Hardware gebunden sind, z. B. Capture Cards für mehrere Kameras oder Spielekonsolen.
  • Du hast bereits einen leistungsstarken Streaming-PC und jemanden im Team, der sich mit Encodern, Bitraten und Szenen auskennt.
  • Du bist extrem kostenbewusst, aber hast viel Zeit. OBS ist kostenlos und Open Source, Streamlabs Desktop ist gratis mit optionalen kostenpflichtigen Funktionen wie Multistreaming. (OBS Studio) (Streamlabs FAQ)

Viele Gruppen kombinieren diese Tools weiterhin mit StreamYard – z. B. indem sie ein OBS-Ausgangssignal per virtueller Kamera in StreamYard einspeisen – um den Gäste-Flow, das browserbasierte Multistreaming und die Aufzeichnungsfunktionen zu behalten und nur dort lokale Szenen einzusetzen, wo es nötig ist.

Das Entscheidende ist das Ergebnis: Wenn dein Hauptziel ein zuverlässiger, ansprechender Stream ist, den Freiwillige mit minimaler Einarbeitung bedienen können, ist browserbasiert meist die bessere Wahl.

Unsere Empfehlung

  • Nutze StreamYard als Schaltzentrale für Community-Events: browserbasiert, einfache Gast-Links, unkompliziertes Multistreaming und starke Aufzeichnungsoptionen.
  • Setze auf 1–3 Kernplattformen (YouTube, Facebook, LinkedIn usw.) und widerstehe der Versuchung, deine Zielliste zu überfrachten.
  • Standardisiere einen einfachen Ablauf mit klaren Layouts (Sprecher:in, Folien, Panel) und übe ihn einmal mit deinem Team, bevor ihr live geht.
  • Setze OBS oder Streamlabs nur dann ein, wenn du wirklich deren erweiterte Szenensteuerung brauchst – und das nötige Equipment und die Zeit für die zusätzliche Komplexität hast.

Frequently Asked Questions

Für die meisten Organisator:innen in Deutschland ist der einfachste Weg, einen browserbasierten Stream in StreamYard zu erstellen und zu planen, die wichtigsten Ziele wie YouTube oder Facebook zu verbinden und aus einem einzigen Studio live zu gehen – ganz ohne Softwareinstallation. (How to Create a Live Streamwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja, mit einem kostenpflichtigen StreamYard-Plan kannst du ein Event auf mehrere Ziele gleichzeitig streamen – mit Limits wie 3, 8 oder 10 Zielen je nach Plan. Das deckt YouTube, Facebook, LinkedIn und mehr problemlos ab. (How to Multi-streamwird in einem neuen Tab geöffnet)

In StreamYard sendest du jedem/jeder Sprecher:in einen Gast-Link, sodass sie direkt über den Browser ohne Downloads teilnehmen können. Mit einem kostenpflichtigen Plan können sie sogar bis zu 2 eigene Ziele verbinden, insgesamt sind 6 Gastziele pro Übertragung möglich. (Guest Destinationswird in einem neuen Tab geöffnet)

OBS und Streamlabs sind sinnvoll, wenn du tiefe Szenen-Anpassungen brauchst und einen leistungsstarken PC sowie jemanden hast, der sich mit Encodern auskennt. Viele Community-Gruppen bevorzugen jedoch browserbasierte Studios wie StreamYard, da sie lokale Einrichtung vermeiden und trotzdem Multistreaming und Aufzeichnungen unterstützen. (OBS Studiowird in einem neuen Tab geöffnet) (Streamlabs System Requirementswird in einem neuen Tab geöffnet)

StreamYard bietet teilnehmerbezogene lokale Aufnahmen, die sich für die Nachbearbeitung eignen. So kannst du jede Sprecher:innen-Spur separat bearbeiten und das Event in Wiederholungen, Highlight-Reels oder Social Clips verwandeln. (Local Recordingswird in einem neuen Tab geöffnet)

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