Letzte Aktualisierung: 2026-01-15

Für die meisten Menschen in Deutschland, die mit Gästen, Branding und minimalem Setup live vom Handy aus streamen möchten, ist der einfachste Weg, StreamYard als mobilfreundliches Browser-Studio zu nutzen und alles in der Cloud laufen zu lassen. Wenn Sie ein App-First-Erlebnis für Solo-Mobilstreams mit erweiterten Steuerungsmöglichkeiten benötigen, sind Tools wie Streamlabs Mobile eine sinnvolle Alternative.

Zusammenfassung

  • StreamYard funktioniert auf Smartphones und Tablets sowohl für Hosts als auch für Gäste, sodass Sie ein vollständiges browserbasiertes Studio ohne Desktop-Encoder erhalten. (StreamYard Help Center)
  • In kostenpflichtigen Tarifen können Sie von einer mobilen Session aus gleichzeitig auf mehrere große Plattformen multistreamen, während wir das Cloud-Encoding und die Verteilung übernehmen. (StreamYard Help Center)
  • Streamlabs Mobile bietet native iOS/Android-Apps und ermöglicht mobiles Multistreaming sowie Verbindungsabbruchs-Schutz beim Upgrade auf Streamlabs Ultra. (Streamlabs)
  • OBS hat keine eigene mobile App, gibt aber Empfehlungen, welche Drittanbieter-Apps sich gut mit einem OBS-Desktop-Workflow kombinieren lassen. (OBS Project)

Was meinen Menschen heute eigentlich mit „mobile Streaming App“?

Wenn jemand nach einer „mobilen Streaming-App“ sucht, meint er in der Regel eines von drei Dingen:

  1. Direkt vom Handy live gehen zu YouTube, Twitch, Facebook oder LinkedIn – ohne Laptop.
  2. Eine richtige Show vom Handy aus durchführen – mit Gästen, Overlays und Kommentaren – statt nur auf „Go Live“ in einer Social-App zu tippen.
  3. Das Handy als Kamera nutzen, um es in ein fortgeschritteneres Desktop-Setup einzubinden.

StreamYard liegt genau in der Mitte dieser Anforderungen. Sie erhalten ein echtes Studio – Gäste, Layouts, Overlays, lokale Mehrspuraufnahmen, Moderationsnotizen – und können es dennoch einfach im Browser auf Ihrem Handy oder Tablet bedienen. Für viele Creator ist das der ideale Mittelweg zwischen der Einfachheit nativer Social-Apps und der Komplexität von Desktop-Encodern.

Wie funktioniert StreamYard auf Smartphones und Tablets?

StreamYard unterstützt sowohl Hosts als auch Gäste beim Beitritt zu einem Studio über mobile Geräte, sodass Sie Shows vom Handy oder Tablet aus durchführen oder daran teilnehmen können. (StreamYard Help Center) Sie öffnen einfach einen unterstützten mobilen Browser, tippen auf den Studio-Link und sind dabei – keine Desktop-Installation und keine separate „Host-App“ erforderlich.

Zusätzlich zu diesem mobilen Zugang erhalten Sie weiterhin die wichtigsten StreamYard-Funktionen für professionelle Shows:

  • Unabhängige Steuerung von Mikrofon- und Systemaudio, sodass Sie Ihren Bildschirm aus dem mobilen Browser teilen und den Ton ausbalancieren können.
  • Lokale Mehrspuraufnahmen, die sich für Podcasts, Clips oder vollständige YouTube-Uploads weiterverwenden lassen.
  • Quer- und Hochformat-Ausgaben aus derselben Studiosession, sodass Sie horizontale und vertikale Feeds gleichzeitig senden können.
  • Gebrandete Overlays, Logos und visuelle Elemente live anwenden, selbst wenn Sie von einem Handy aus hosten.
  • Nur für Sie sichtbare Moderationsnotizen, was besonders hilfreich ist, wenn Sie die Show buchstäblich in der Hand halten.
  • Screen-Sharing mit mehreren Teilnehmern, sodass mehrere Personen von verschiedenen Geräten aus präsentieren oder demonstrieren können.

Es gibt eine Besonderheit bei iOS: Wenn lokale Aufnahmen aktiviert sind, nehmen iOS-Nutzer über die spezielle iOS Guest App teil, um diesen Aufnahme-Workflow zu unterstützen. (StreamYard Help Center) In der Praxis bedeutet das nur, dass Sie iPhone-Gäste auf einen kurzen App-Download hinweisen, wenn Sie Studio-Qualität bei lokalen Spuren wünschen.

Für die meisten Creator ist dieser mobilfreundliche Browser-Ansatz einfacher, als sich in eine vollständige Mobile-Encoder-Oberfläche einzuarbeiten. Sie erhalten eine vertraute, übersichtliche Oberfläche, die viele Nutzer als so einfach beschreiben, dass sie sie sogar einem nicht-technischen Gast am Telefon erklären könnten.

Welche mobilen Streaming-Apps unterstützen Multistreaming auf iOS und Android?

Wenn Multistreaming Teil Ihrer Strategie ist, gibt es zwei Ansätze: Cloud-Studios wie StreamYard und App-First-Encoder wie Streamlabs Mobile.

In den kostenpflichtigen Tarifen von StreamYard können Sie eine einzelne Show auf mehrere Ziele gleichzeitig streamen – Facebook, YouTube, LinkedIn, X, Twitch, Kick und benutzerdefiniertes RTMP – während Ihr Gerät nur einen Stream hochlädt. (StreamYard Help Center) Die Verteilung erfolgt in unserer Cloud, und die Ziel-Limits für Hosts sind klar definiert: 3, 8 oder 10 gleichzeitige Ziele, je nach Tarif. (StreamYard Help Center)

Streamlabs Mobile hingegen ist eine eigenständige App für iOS (14+) und Android (5.0+). (Streamlabs) In der kostenlosen Version können Sie auf integrierte Plattformen streamen; beim Upgrade auf Streamlabs Ultra erhalten Sie die Möglichkeit, aus der App heraus auf mehrere Ziele zu multistreamen und Verbindungsabbruchs-Schutz für instabile Netzwerke. (Streamlabs)

Für die meisten, die nur auf einige Mainstream-Plattformen streamen möchten, ist das Cloud-Multistreaming von StreamYard über einen mobilfreundlichen Browser meist einfacher als die Konfiguration einer Mobile-Encoder-App. App-First-Tools sind attraktiv, wenn Sie jede Einstellung direkt am Handy anpassen möchten und eine komplexere Oberfläche nicht stört.

Wie sieht der Preisvergleich beim mobilen Multistreaming aus?

Wenn Sie wissen, dass Sie regelmäßig vom Handy aus multistreamen möchten, lohnt sich ein Blick auf die Preise im Verhältnis zur Komplexität.

StreamYard bietet einen kostenlosen Tarif für Basis-Streaming und kostenpflichtige Tarife, die Multistreaming, erweitertes Branding, Mehrspuraufnahmen und weitere Studiofunktionen freischalten. Wir bieten außerdem eine 7-tägige kostenlose Testphase und häufig Sonderangebote für neue Nutzer. Im ersten Jahr erhalten neue Nutzer einen mittleren Tarif für etwa 20 $/Monat und einen höheren Tarif für etwa 39 $/Monat bei jährlicher Abrechnung. Die Preise gelten pro Workspace, nicht pro Nutzer – Teams zahlen also nicht pro Sitzplatz.

Streamlabs geht einen anderen Weg: Streamlabs Desktop und die mobile App sind kostenlos, aber viele erweiterte Funktionen, darunter Multistreaming und Premium-Overlays, sind an Streamlabs Ultra für 27 $/Monat oder 189 $/Jahr gebunden. (Streamlabs)

In der Praxis finden Teams, die gemeinsam eine Show aufbauen, die Abrechnung pro Workspace oft einfacher zu rechtfertigen als pro Nutzer oder pro Mitgliedschaft. Sobald mehrere Hosts oder Producer beteiligt sind, sprechen die Gesamtkosten und der Verwaltungsaufwand meist für ein gemeinsames StreamYard-Studio statt für mehrere Einzelabos.

Kann ich einem StreamYard-Studio vom Handy aus beitreten, ohne eine App zu installieren?

Ja. Sowohl Hosts als auch Gäste können StreamYard über einen mobilen Browser nutzen – so starten die meisten Nutzer. Sie öffnen den Studio-Link im Browser Ihres Handys, erlauben Kamera- und Mikrofonzugriff und befinden sich im Green Room.

Das Erlebnis ist bewusst unkompliziert gehalten:

  • Keine Installation eines Desktop-Programms nötig.
  • Gäste müssen kein Konto anlegen, um auf dem Bildschirm zu erscheinen.
  • Die Oberfläche besteht den sogenannten „Oma-Test“ – sie ist so einfach, dass auch nicht-technische Gäste sie verstehen.

Die einzige Ausnahme: Wenn lokale Aufnahmen aktiviert sind, nutzen iOS-Gäste die StreamYard iOS Guest App, um hochwertige lokale Dateien aufzuzeichnen. (StreamYard Help Center) Für wiederkehrende Shows nehmen Hosts diesen Hinweis einfach in die Einladung auf.

Ein schnelles Beispiel: Sie stehen backstage auf einer Konferenz und haben nur Ihr Handy dabei. Sie starten Ihr StreamYard-Studio, laden einen Remote-Co-Host ein, fügen Ihr Logo als Overlay hinzu und gehen gleichzeitig auf YouTube und LinkedIn live – ganz ohne Laptop.

Was bietet Streamlabs Ultra für mobile Streams?

Streamlabs Mobile ist als klassische „mobile Streaming App“ mit Encoder-Oberfläche und Overlays im App-Design konzipiert. Out-of-the-box unterstützt sie das Streaming zu Twitch, YouTube, Facebook, Kick, Trovo, Instagram, X (Twitter) und benutzerdefinierten RTMP-Zielen. (Streamlabs)

Streamlabs Ultra, die kostenpflichtige Mitgliedschaft, schaltet auf Mobilgeräten weitere Funktionen frei, darunter:

  • Multistreaming auf mehrere Ziele gleichzeitig direkt aus der App.
  • Verbindungsabbruchs-Schutz und weitere Zuverlässigkeitsfunktionen, wenn das Handynetz schwächelt. (OBS Project)

Der Ansatz von Streamlabs ist attraktiv, wenn Sie alles in einer App auf dem Handy erledigen möchten – inklusive Alerts und Monetarisierungstools. Der Kompromiss: Sie steuern Encoding und Layout über eine relativ kleine Touch-Oberfläche, was für Solo-Streams gut funktioniert, bei Shows mit mehreren Gästen aber schnell beengt wirken kann.

Im Gegensatz dazu bleiben die Bedienelemente bei StreamYard in einem übersichtlichen Browser-Studio, das auf Desktop, Tablet und Handy gleich aussieht – was viele Hosts als leichter zu bedienen empfinden, wenn sie gleichzeitig Kommentare im Blick behalten und Szenen steuern müssen.

Wie nutzt man ein Handy mit OBS, wenn es keine OBS-Mobile-App gibt?

OBS bietet keine eigene mobile Streaming-App an und erklärt, dass die Entwicklung von OBS Studio für Mobilgeräte derzeit nicht geplant ist. (OBS Project) Stattdessen verweist das OBS-Team auf Drittanbieter-Apps und alternative Workflows.

Die zwei Hauptmuster sind:

  • Handy als Kamera: Sie betreiben OBS Studio auf einem Desktop und verbinden Ihr Handy als Kameraquelle über Apps oder Plugins, die das Videosignal per WLAN oder USB übertragen. OBS gibt dazu Anleitungen und Links zu verschiedenen Tools in seiner Knowledge Base. (OBS Project)
  • Handy als eigenständiger Encoder: Sie nutzen eine mobile Streaming-App (z. B. Streamlabs Mobile), um direkt vom Handy aus live zu gehen, und verwenden OBS als separate, fortgeschrittene Option, wenn Sie am Schreibtisch sitzen.

Diese Flexibilität ist mächtig, erfordert aber mehr Setup und Hardware. Viele Creator nutzen OBS, wenn sie komplexe, szenenreiche Game-Streams vom PC aus machen wollen, und StreamYard, wenn sie schnelle, zuverlässige Talkshows oder Interviews von jedem Gerät aus durchführen möchten.

Unsere Empfehlung

  • Standardweg: Nutzen Sie StreamYard als Ihre primäre „mobile Streaming App“, indem Sie das browserbasierte Studio auf Handy oder Tablet starten, wann immer Sie Gäste, Branding und Multistreaming ohne aufwendiges Setup benötigen.
  • App-First Solo-Streams: Wählen Sie einen dedizierten Encoder wie Streamlabs Mobile, wenn Sie eine All-in-One-App bevorzugen und Einstellungen gerne direkt am Handy verwalten.
  • Hybride Setups: Kombinieren Sie StreamYard für Shows mit entfernten Gästen und Cloud-Multistreaming und nutzen Sie OBS oder Streamlabs Desktop am PC für Streams, bei denen Sie wirklich tiefgehende Szenen-Anpassungen benötigen.
  • Team-Workflows: Wenn mehrere Personen von verschiedenen Geräten aus hosten oder produzieren, bevorzugen Sie das pro-Workspace-Modell und den Browserzugang von StreamYard, damit alle ohne Installationsaufwand oder zusätzliche Lizenzen ins Studio springen können.

Frequently Asked Questions

Ja. Hosts können ein vollständiges StreamYard-Studio über einen mobilen Browser betreiben – inklusive Gäste, Branding und Multistreaming – solange die Verbindung stabil ist. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

In der Regel nein: Gäste können über einen mobilen Browser teilnehmen, ohne etwas zu installieren. Die einzige Ausnahme sind iOS-Gäste bei Übertragungen mit aktivierter lokaler Aufnahme – sie nehmen über die iOS Guest App teil. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

Nein. OBS bietet keine mobile Version von OBS Studio an und verweist stattdessen auf Drittanbieter-Apps oder Handy-als-Webcam-Workflows für mobile Anwendungsfälle. (OBS Projectwird in einem neuen Tab geöffnet)

Auf Streamlabs Mobile schaltet Ultra Funktionen wie Multistreaming aus der App und Verbindungsabbruchs-Schutz auf iOS und Android frei. (Streamlabswird in einem neuen Tab geöffnet)

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