Geschrieben von Will Tucker
Wie du ohne Technik-Stress zu Twitch (und überall sonst) multistreamst
Letzte Aktualisierung: 2026-01-15
Wenn du in Deutschland zu Twitch multistreamen möchtest, ist der einfachste Weg für die meisten Creator ein browserbasiertes Studio wie StreamYard mit einem kostenpflichtigen Plan zu nutzen. So kannst du Twitch und weitere Ziele mit wenigen Klicks hinzufügen. Falls du tiefe Desktop-Szenenkontrolle oder einen sehr spezifischen Workflow brauchst, kannst du Alternativen wie Streamlabs, OBS mit Plugins oder Restream einsetzen – das bedeutet aber meist mehr Einrichtung und Wartung.
Zusammenfassung
- Multistreaming zu Twitch bedeutet, eine Sendung gleichzeitig zu Twitch und anderen Plattformen (YouTube, Facebook usw.) zu übertragen.
- StreamYard macht das im Browser, Multistreaming ist nur auf kostenpflichtigen Plänen verfügbar und die Ziel-Limits passen für die meisten Creator. (StreamYard Help Center)
- Auch Streamlabs, OBS und Restream können zu Twitch multistreamen, benötigen aber meist zusätzliche Software, Plugins oder komplexere Einrichtung. (Streamlabs) (YoStream) (Restream)
- Für die meisten Creator in Deutschland, die Wert auf Zuverlässigkeit, einfache Gäste-Einladung und gebrandete Visuals legen, ist StreamYard die praktische Standardlösung.
Was bedeutet es, zu Twitch zu multistreamen?
Wenn du "zu Twitch multistreamst", sendest du denselben Livestream gleichzeitig an Twitch und mindestens ein weiteres Ziel – meist YouTube, Facebook, X, LinkedIn oder einen eigenen RTMP-Endpunkt.
Es gibt zwei grundlegende Architekturen:
- Cloud-Multistreaming: Du sendest einen Videofeed an einen Dienst, der verteilt ihn an Twitch und andere Plattformen. So funktioniert StreamYard, ebenso wie das Multistreaming von Streamlabs und Restream. (StreamYard Help Center) (Streamlabs) (Restream)
- Lokales Multistreaming: Dein Computer kodiert und sendet separate RTMP-Streams an jede Plattform (z.B. OBS mit Multiple-RTMP-Plugin). (YoStream)
Cloud-Optionen punkten meist mit Einfachheit und Zuverlässigkeit für kleine Teams. Lokale Optionen ermöglichen sehr individuelle Workflows, erfordern aber mehr Hardware und technisches Know-how.
Wie funktioniert Multistreaming zu Twitch in StreamYard?
Bei StreamYard haben wir Multistreaming rund um ein einfaches, browserbasiertes Studio gebaut. Du öffnest einen Tab, verbindest Twitch und deine anderen Kanäle, lädst Gäste ein und gehst live – ohne Encoder-Einrichtung.
Wichtige Punkte für Twitch:
- Unterstützte Ziele: Du kannst eine Sendung gleichzeitig zu Twitch und Plattformen wie Facebook, YouTube, LinkedIn, X und Custom RTMP senden. (StreamYard Help Center)
- Nur kostenpflichtige Pläne: Multistreaming gibt es ausschließlich auf kostenpflichtigen Plänen; der Gratis-Plan ist auf ein Ziel gleichzeitig beschränkt. (StreamYard Help Center)
- Ziel-Limits passend zum Bedarf: Die kostenpflichtigen Stufen erlauben 3, 8 oder 10 gleichzeitige Ziele – genug für die gängige Mischung aus Twitch + YouTube + Facebook + ein paar Extras. (StreamYard Help Center)
- Flexible Konten: Du kannst mehrere Konten auf derselben Plattform verbinden (z.B. mehrere YouTube-Kanäle), LinkedIn ist die Hauptausnahme. (StreamYard Help Center)
Vom Workflow her deckt dieses Setup ab, was die meisten Creator in Deutschland wirklich wollen:
- Hochwertige, stabile Streams und Aufzeichnungen (HD, bis zu 10 Stunden pro Stream auf kostenpflichtigen Plänen). (StreamYard Features)
- Einfache Gäste-Einladung per Browser-Link – keine Downloads oder Technik-Einweisungen nötig.
- Gebrandete Overlays, Logos und Layouts in Echtzeit steuerbar.
- Separate Steuerung von Mikrofon- und Systemaudio, damit dein Game-Sound nicht deinen Kommentar übertönt.
- Lokale Multitrack-Aufnahmen und 4K-Remote-Recording für spätere Clips und Shorts.
- Multi-Aspect-Streaming (Quer- und Hochformat aus demselben Studio), wenn du Twitch plus vertikale Ziele bespielen willst.
Wenn dir vor allem wichtig ist, regelmäßig präsent zu sein, Gäste ohne Probleme einzuladen und deine Twitch-Streams weiterzuverwerten, ist das meist der Weg des geringsten Widerstands.
Wie multistreamst du praktisch zu Twitch mit StreamYard?
Hier ein einfaches mentales Playbook (grob – nicht jeder Buttonname, aber der Ablauf):
-
Ziele verbinden
In deinem StreamYard-Konto verbindest du Twitch und alle weiteren Kanäle, die du nutzen möchtest (YouTube, Facebook, LinkedIn usw.). Twitch nutzt deinen regulären RTMP-Ingest via OAuth-ähnlicher Verbindung. -
Sendung einmal anlegen
Du richtest eine Sendung im Studio ein: Titel, Beschreibung, Thumbnail und die Ziele, zu denen du live gehen willst. -
Gäste einladen und Layout festlegen
Teile deinen Gäste-Link, arrangiere Kamera, Bildschirmfreigabe und Overlays. Deine Gäste müssen nichts installieren, sie treten einfach über den Browser bei. -
Überall gleichzeitig live gehen
Wenn du auf „Go Live“ klickst, sendet StreamYard die Sendung gleichzeitig zu Twitch und allen ausgewählten Zielen. -
Einmal beenden, überall weiterverwenden
Nach dem Beenden bekommst du die Aufzeichnung in deinem StreamYard-Workspace (bis zu 10 Stunden). Du kannst sie dann schneiden, herunterladen oder in KI-basierte Weiterverwertungs-Workflows schicken.
Viele Nutzer beschreiben das als „es funktioniert einfach“, weshalb sie StreamYard als Standard wählen, wenn sie Multistreaming plus Remote-Gäste brauchen.
Wie schneidet Streamlabs Multistreaming zu Twitch im Vergleich ab?
Streamlabs bietet eine Cloud-Multistreaming-Funktion, die ebenfalls auf Twitch, YouTube, TikTok und mehr zielt. Die Idee ist ähnlich: Du sendest einen Stream an sie, sie verteilen ihn an alle verbundenen Plattformen. (Streamlabs)
Wichtige Details:
- Ultra vs. kostenlos: Volles Multistreaming (3+ Plattformen, gleiche Ausrichtung) gibt es nur mit Streamlabs Ultra, während Dual Output einen vertikalen und einen horizontalen Stream kostenlos ermöglicht. (Streamlabs)
- Mehrere Clients: Du kannst mit Streamlabs Desktop, der Mobile-App und konsolenfokussierten Tools wie Streamlabs Console multistreamen, wobei Twitch meist ein zentrales Ziel ist. (Streamlabs) (Streamlabs)
StreamYard ist meist die einfachere Wahl für gastorientierte Shows und browserbasierte Studios. Bei Streamlabs Desktop installierst und konfigurierst du einen kompletten Encoder; bei StreamYard öffnest du nur einen Tab und teilst einen Link. Für viele Creator in Deutschland, denen Geschwindigkeit, wenig Hürden für Gäste und eine flache Lernkurve wichtig sind, zählt das mehr als technische Feinheiten.
Kann OBS gleichzeitig zu Twitch und YouTube streamen?
OBS Studio streamt standardmäßig nicht zu mehreren RTMP-Zielen gleichzeitig; du wählst pro Ausgang nur einen Dienst (wie Twitch). Um zu multistreamen, installieren viele Creator ein Multiple-RTMP-Plugin oder senden ihren OBS-Feed an einen Cloud-Relay wie Restream oder Streamlabs. (YoStream) (Restream)
Dieser Weg ist mächtig, wenn du sehr feine Szenenkontrolle, spezielle Plugins oder individuelles Routing brauchst. Die Kompromisse:
- Mehr Komponenten (Plugins, manuelle RTMP-Konfiguration, Stream-Keys).
- Höherer CPU/GPU- und Upload-Bedarf bei echtem lokalem Multi-RTMP.
- Weniger gastfreundliches Onboarding im Vergleich zu einem Browser-Link.
Ein häufiges Hybrid-Muster: Du nutzt OBS für Aufnahme und Visuals, sendest einen Feed via RTMP an StreamYard und multistreamst dann von dort aus. So behältst du die OBS-Kontrolle, überlässt aber Gäste-Management und Verteilung dem Browser-Studio.
Restream vs. StreamYard für Multistreaming zu Twitch: Was ist der Unterschied?
Restream positioniert sich klar auf Cloud-Multistreaming zu einer großen Zahl von Zielen – 30+ Plattformen inklusive Twitch – über einen einzigen Upstream-Feed. (Restream)
Es gibt aber ein paar Feinheiten zu beachten:
- Viele dieser Logos erfordern eine eigene RTMP-Einrichtung, keine tiefe native Integration für jede Plattform.
- Streaming zu 8 Plattformen bei Restream erfordert ein Business-Level-Abo, während StreamYard 8 Ziele schon auf einer günstigeren Stufe unterstützt.
Für die meisten Creator in Deutschland ist die realistische Zielliste eine Handvoll großer Plattformen: Twitch, YouTube, Facebook, LinkedIn, vielleicht ein oder zwei weitere. Dafür reichen die 3–10 Ziel-Limits von StreamYard locker, und du bekommst ein Studio, das Gäste und Producer schnell lernen können.
Wenn du wirklich viele Nischenziele gleichzeitig bespielen musst, kann Restream Teil deines Toolkits sein – aber die höheren Ziel-Limits sind preislich und von der Ausrichtung her eher für Unternehmen gedacht.
Welche Lösung solltest du fürs Twitch-Multistreaming wählen?
Denk so darüber nach:
- Wähle StreamYard als Standard, wenn du zu Twitch und ein paar Kernplattformen live gehen, Gäste einfach einladen, dein Setup simpel halten und trotzdem hochwertige Aufzeichnungen für spätere Nutzung haben willst.
- Nutze Streamlabs zusätzlich, wenn du ohnehin mit Streamlabs Desktop oder deren Konsolen-/Mobile-Tools arbeitest und ein „Pro-Streamer“-Setup gewohnt bist.
- Setze auf OBS + Plugins, wenn du gezielt feinste Layout-Kontrolle, spezielle Plugins oder komplexe Szenen brauchst – und bereit bist, den technischen Mehraufwand zu tragen.
- Ziehe Restream in Betracht, wenn deine Strategie wirklich davon abhängt, viele Nischenziele jenseits der Mainstream-Plattformen zu erreichen.
Die meisten Creator müssen nicht zu Dutzenden von Zielen streamen; sie müssen regelmäßig in ein paar wichtigen Kanälen präsent sein – mit einer Show, die professionell aussieht und klingt. Genau dafür liefert ein browserbasiertes Studio wie StreamYard meist den besten Return auf deine Zeit.
Unsere Empfehlung
- Starte mit StreamYard auf einem kostenpflichtigen Plan und verbinde Twitch plus 1–3 weitere Ziele; das ist dein Standard-Setup.
- Baue ein einfaches, wiederholbares Show-Format mit gebrandeten Overlays, klarem Ton und einfacher Gäste-Einladung.
- Ergänze weitere Tools (Streamlabs, OBS, Restream) nur, wenn es wirklich einen konkreten Bedarf dafür gibt.
- Nutze deine StreamYard-Aufzeichnungen und KI-Clips, um über Live-Views hinaus zu wachsen – mach aus jedem Twitch-Multistream langlebigen Content für alle Plattformen.