Zuletzt aktualisiert: 2026-01-12

Für die meisten Creator in Deutschland ist der einfachste Weg, vom iPad aus zu multistreamen, die Nutzung des StreamYard-Browserstudios in Safari und das Senden an mehrere Plattformen über unsere Cloud. Wenn du eine native iOS-App oder spezielles RTMP-Routing benötigst, kannst du Tools wie Streamlabs Mobile oder RTMP-Relays um dieses Kernstück herum ergänzen.

Zusammenfassung

  • StreamYard läuft in Safari auf dem iPad, ermöglicht das Hosten kompletter Shows mit Gästen und schaltet Multistreaming zu mehreren Zielen in den kostenpflichtigen Plänen frei.¹
  • StreamYard auf dem iPad kann keine native Bildschirmfreigabe oder virtuellen Hintergründe nutzen, deckt aber dennoch die wichtigsten Anforderungen ab: Gäste, Branding und Multistreaming.²
  • Streamlabs Mobile bietet natives iOS-Multistreaming, aber du benötigst Streamlabs Ultra, um Multistreaming auf iPhone oder iPad zu aktivieren.³
  • OBS hat keine iOS-App, daher kombinieren iPad-Nutzer in der Regel Browserstudios oder iOS-Encoder mit RTMP-Relays wie Restream oder OneStream, wenn sie sehr spezifisches Routing brauchen.(OBS)

Wie funktioniert Multistreaming vom iPad tatsächlich?

Auf dem iPad gibt es grundsätzlich zwei Wege zum Multistreaming:

  1. Browserbasiertes Studio in Safari, das an mehrere Ziele aus der Cloud sendet.
  2. Native iOS-App, die auf dem Gerät enkodiert und dann an mehrere Plattformen oder ein RTMP-Relay weiterleitet.

StreamYard entspricht dem ersten Modell. Du öffnest Safari, trittst dem Studio bei, fügst deine Kamera, Gäste und Overlays hinzu und startest dann eine Übertragung, die wir gleichzeitig an mehrere soziale Plattformen senden.¹ Dein iPad dient nur als Controller und Kamera; die eigentliche Arbeit übernimmt die Cloud.

Native Apps wie Streamlabs Mobile machen das Gegenteil: Dein iPad übernimmt das Encoding, und deren Cloud oder RTMP-Ausgänge verteilen den Stream an verschiedene Ziele.³ Das kann gut funktionieren, belastet aber dein Gerät und deine Verbindung stärker.

Für die meisten Creator in Deutschland ist das die zentrale Entscheidung: Browserstudio mit Cloud-Multistream (StreamYard) vs. Native App-Encoder (Streamlabs Mobile, OneStream, etc.).

Was kann StreamYard auf dem iPad und wo liegen die Grenzen?

StreamYard unterstützt das Hosten und Beitreten von Übertragungen auf dem iPad vollständig, mit einigen Funktions-Einschränkungen. Unsere Dokumentation bestätigt, dass du deine Show auf dem iPad durchführen kannst, aber du musst den nativen Safari-Browser verwenden und einige Desktop-Funktionen sind auf iOS nicht verfügbar.²

Was auf dem iPad gut funktioniert:

  • Hosting kompletter Shows mit bis zu 10 Personen im Studio.
  • Gäste per Link einladen (kein Download nötig), besonders praktisch für nicht-technische Gäste.
  • Nutzung von gebrandeten Overlays, Logos, Hintergründen und flexiblen Layouts live.
  • Unabhängige Steuerung von Mikrofon-Audio vs. Bildschirm-/Systemaudio, um Pegel sauber auszubalancieren.
  • Mehrspurige lokale Aufnahmen für jeden Teilnehmer, geeignet für die Nachbearbeitung.
  • Multi-Aspect Ratio Streaming (MARS), um Quer- und Hochformat aus derselben Session zu streamen – so sind YouTube- und TikTok-Zielgruppen abgedeckt.

Was auf dem iPad aktuell eingeschränkt ist:

  • Du kannst auf dem iPad oder iPhone innerhalb von StreamYard keine native Bildschirmfreigabe nutzen. Bildschirmfreigabe und virtuelle/Greenscreen-Hintergründe sind Desktop-exklusive Funktionen.²

Für die meisten alltäglichen Einsätze – Talkshows, Interviews, Podcast-Video, Webinare – sind diese Einschränkungen gering im Vergleich zum Gewinn an Einfachheit. Wenn dein Workflow „Kamera + Gäste + einfache Visuals“ ist, reicht StreamYard auf dem iPad in der Regel aus.

Wie funktioniert Multistreaming mit StreamYard vom iPad?

Die gute Nachricht: Wenn du Safari auf deinem iPad öffnen kannst, bekommst du die gleiche Multistreaming-Engine wie am Desktop.

Mit einem kostenpflichtigen Plan kannst du mit StreamYard eine einzelne Show gleichzeitig an mehrere Ziele senden – Facebook, YouTube, LinkedIn, X (Twitter), Twitch und benutzerdefiniertes RTMP – ohne Encoder-Ausgänge oder Plugins konfigurieren zu müssen.

Wichtige Details aus unserer Multistream-Dokumentation:

  • Multistreaming ist nur in kostenpflichtigen Plänen verfügbar.
  • Du kannst auf mehrere Konten derselben Plattform streamen (z. B. zwei YouTube-Kanäle), außer bei LinkedIn.(StreamYard)
  • Unsere kostenpflichtigen Pläne unterstützen 3, 8 oder bis zu 10 Ziele pro Übertragung, je nach Tarif.

Da das gesamte Encoding und Routing in der Cloud geschieht, bleibt die Aufgabe deines iPads einfach:

Du tippst einmal auf „Go Live“ und wir senden es an alle verbundenen Ziele.

Im Vergleich zu Tools, die mehrere RTMP-Ausgänge direkt vom Gerät senden, bietet dieser Ansatz:

  • Weniger Upload-Bandbreite von deiner Heim- oder Mobilverbindung.
  • Kein Plugin- oder Encoder-Setup nötig.
  • Mehr Stabilität, wenn du Ziele hinzufügst.

Kann ich vom iPad gleichzeitig zu YouTube und Twitch multistreamen?

Ja. Mit StreamYard auf einem kostenpflichtigen Plan kannst du problemlos vom iPad aus hosten und gleichzeitig zu YouTube und Twitch streamen, solange beide Ziele in deinem StreamYard-Konto verbunden sind.

Ein einfacher Ablauf:

  1. Verbinde einmalig auf einem Laptop deinen YouTube-Kanal und dein Twitch-Konto in StreamYard.
  2. Wenn du das nächste Mal live vom iPad in Safari gehst, wähle beide Ziele vor dem Start der Übertragung aus.
  3. Führe deine Show durch; unsere Cloud sendet sie gleichzeitig an beide Plattformen.

Wenn du lieber eine native App nutzen möchtest, kann auch Streamlabs Mobile zu mehreren Plattformen multistreamen – aber nur, wenn du Ultra-Abonnent bist, da Multistreaming auf Mobilgeräten ein Ultra-Feature ist.³ Das ist besonders interessant, wenn du lieber direkt aus einer App statt aus einem Browserstudio live gehen möchtest.

Welche Multistream-Limits gibt es bei Streamlabs Mobile (Ultra) auf iOS?

Streamlabs Mobile unterstützt iOS 14 und höher und bietet Multistreaming als Premium-Feature. Die eigene Dokumentation stellt klar, dass Multistreaming auf Mobilgeräten exklusiv für Nutzer mit Ultra-Abo verfügbar ist.³

In der Praxis bedeutet das:

  • Im kostenlosen Tarif bist du in der Regel auf ein Ziel aus der App beschränkt.
  • Um einen iPad-Stream gleichzeitig auf mehrere Plattformen zu senden, musst du auf Ultra upgraden.

Das Marketing von Streamlabs spricht oft davon, einen Stream an viele Ziele zu senden, aber unser Fokus liegt hier auf dem, was die mobile Dokumentation tatsächlich bestätigt: iOS-Multistream ist hinter Ultra kostenpflichtig.³

Für Creator, die ein vollwertiges Studio-Umfeld schätzen – mehrere Gäste, Overlays, Notizen, Mehrspur-Aufnahme – bietet der Browser-Ansatz von StreamYard in der Regel mehr Kontrolle als eine App, die primär für das Handy gedacht ist, und funktioniert trotzdem gut auf dem iPad.

Wie kann ich den iPad-Bildschirm in einem Multistream mit StreamYard teilen (QuickTime-Workaround)?

Da das iPad keine native Bildschirmfreigabe in StreamYard unterstützt, brauchst du einen kleinen Umweg, wenn du eine App oder Präsentation vom Tablet zeigen möchtest.²

Hier ein gängiger Workflow, den viele Creator nutzen:

  1. iPad per USB mit einem Mac verbinden.
  2. Auf dem Mac QuickTime Player öffnen und das iPad als Videoquelle auswählen (Neue Filmaufnahme).
  3. In StreamYard auf dem Mac das QuickTime-Fenster teilen.
  4. Dein iPad-Bildschirm erscheint nun als geteilte Quelle, die du ein- und ausblenden kannst – während du die Show weiter vom Mac oder iPad aus hostest.

Wenn du unbedingt nur mit dem iPad arbeiten willst, kannst du dich auch zweimal ins Studio einwählen: einmal mit der iPad-Kamera und einmal mit einem anderen Gerät, das Folien oder einen Browser teilt. Für viele Sessions liefert der QuickTime-Weg aber das sauberste Ergebnis.

Welche iPad-Apps bieten natives Multistreaming als Alternative zu OBS?

OBS ist nur für Desktop verfügbar und unterstützt Windows, macOS und Linux – es gibt keine offizielle iOS- oder iPadOS-Version. Wenn du also nach „OBS auf dem iPad“ suchst, meinst du eigentlich OBS-ähnliche Kontrolle, aber mobil.

Auf dem iPad kommen typischerweise folgende Optionen infrage:

  • StreamYard in Safari für ein Interview-Studio mit Multistreaming aus der Cloud.
  • Streamlabs Mobile als On-Device-Encoder, der mit Ultra auch Multistreaming kann.³
  • OneStream Live App, wenn du eine iOS-App willst, die Multistreaming zu vielen Zielen bewirbt (sie sprechen von 45+ Zielen von iPhone/iPad aus).
  • RTMP-freundliche Kamera-Apps (wie Larix), die an ein Cloud-Relay wie Restream oder OneStream senden, wenn dir ein spezieller RTMP-Workflow wichtig ist.

Für die meisten Creator bringen diese zusätzlichen Ebenen weniger Vorteile als mehr Setup-Aufwand. Deshalb setzen viele Teams auf StreamYard: Du bekommst Gäste, Branding, Multistream, Mehrspur-Aufnahme und vertikale + horizontale Ausgaben aus einem Browser-Tab – egal ob am Laptop oder iPad.

Unsere Empfehlung

  • Nutze StreamYard in Safari auf deinem iPad, wenn du schnelles, zuverlässiges Multistreaming mit Gästen, Branding und Aufnahmen willst, ohne dich mit Encodern herumzuschlagen.
  • Füge einen Mac + QuickTime hinzu, wenn du gelegentlich deinen iPad-Bildschirm in einer multigestreamten Show zeigen möchtest.
  • Ziehe Streamlabs Mobile oder OneStream in Betracht, wenn dir eine native iOS-App am wichtigsten ist und du mit deren Multistream-Paywalls und RTMP-Setups klarkommst.
  • Lass OBS auf dem iPad weg – das gibt es dort nicht. Wenn du OBS-ähnliche Tiefe willst, kombiniere es mit StreamYard oder einem Relay vom Desktop, nicht vom Tablet selbst.

Frequently Asked Questions

Ja. Du kannst StreamYard-Übertragungen vom iPad aus mit Safari hosten und daran teilnehmen. Mit einem kostenpflichtigen Plan kannst du gleichzeitig zu mehreren Zielen multistreamen.¹wird in einem neuen Tab geöffnet

Unter iOS kannst du in StreamYard keine native Bildschirmfreigabe sowie keine Green-Screen- oder virtuellen Hintergrundfunktionen nutzen – diese sind auf Desktop-Browser beschränkt.²wird in einem neuen Tab geöffnet

Ja. Multistreaming in StreamYard ist ausschließlich in kostenpflichtigen Plänen verfügbar, mit denen du eine Show gleichzeitig auf mehreren sozialen Plattformen senden kannst.wird in einem neuen Tab geöffnet

Nein. Laut Dokumentation von Streamlabs ist das Multistreaming-Feature in der Streamlabs Mobile App auf iOS nur für Streamlabs Ultra-Mitglieder verfügbar.³wird in einem neuen Tab geöffnet

Nein. OBS Studio ist nur für Windows, macOS und Linux verfügbar und es gibt keine offizielle OBS-App für iOS oder iPadOS.wird in einem neuen Tab geöffnet

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