Geschrieben von Will Tucker
Multistreaming-Software für das iPhone: Was funktioniert wirklich im Jahr 2026
Letzte Aktualisierung: 2026-01-15
Wenn du in Deutschland einfaches, zuverlässiges Multistreaming vom iPhone aus möchtest, ist der direkteste Weg die Nutzung von StreamYard im mobilen Browser mit unserer iOS-Gast-App-Unterstützung. So kannst du deine Sendung auf einem kostenpflichtigen Plan an mehrere Plattformen gleichzeitig senden. Wenn du eine dedizierte iOS-App oder tiefgehende Encoder-Steuerung brauchst, kannst du Tools wie Streamlabs Mobile, Restream Studio oder OBS plus mobile Kamera-Apps ergänzen.
Zusammenfassung
- StreamYard bietet dir ein browserbasiertes Studio, das auf dem iPhone funktioniert, mit Multistreaming zu 3–10 Zielen auf kostenpflichtigen Plänen.
- Streamlabs Mobile ermöglicht Multistreaming auf iOS nur mit dem Ultra-Abonnement und mit spezifischen iOS-Einschränkungen. (Streamlabs)
- Restream Studio läuft im mobilen Browser und kann Multistreaming, aber viele der „30+“ Plattformen setzen auf manuelle RTMP-Einrichtung statt echter Integrationen. (Restream)
- OBS läuft nicht auf dem iPhone; stattdessen koppelst du dein Handy mit einem Desktop-Encoder über RTMP oder NDI, was mehr Flexibilität, aber auch mehr Komplexität bringt. (App Store)
Wie funktioniert Multistreaming vom iPhone im Jahr 2026 wirklich?
Wenn du „Multistreaming vom iPhone“ sagst, meinst du meist eines von zwei Dingen:
- „Direkt vom Handy auf mehrere Plattformen live gehen.“ Das ist ein App- oder Browser-Studio direkt auf dem Handy.
- „Meine iPhone-Kamera in einem fortgeschritteneren Studio nutzen, das dann multistreamt.“ Das ist Handy-als-Kamera + Desktop-/Cloud-Studio.
StreamYard deckt beide Wege ab: Du kannst das Studio direkt aus Safari auf deinem iPhone betreiben oder als Gast über unsere iOS Guest App beitreten, während ein Producer die Sendung am Laptop steuert.
Das eigentliche Multistreaming läuft in der Cloud. Mit den kostenpflichtigen Plänen von StreamYard kannst du eine Sendung gleichzeitig an mehrere Ziele senden—3, 8 oder 10, je nach Plan. (StreamYard) Für die meisten Creator reicht das locker für YouTube, Facebook, LinkedIn, Twitch und ein oder zwei weitere.
Warum ist StreamYard der einfachste Standard für iPhone-Multistreaming?
Die meisten, die vom Handy aus multistreamen, wollen drei Dinge: Es funktioniert, sieht gut aus und Gäste haben keine Probleme. Genau dafür ist unser Workflow ausgelegt.
Mit StreamYard bekommst du:
- Kein-Installations-Workflow. Du kannst direkt im mobilen Browser hosten und produzieren. Für iOS empfehlen wir die StreamYard iOS Guest App, wenn du als Gast beitrittst, für den stabilsten Kamera- und Audio-Weg. (StreamYard)
- Cloud-Multistreaming. Auf kostenpflichtigen Plänen kannst du dieselbe Sendung gleichzeitig auf mehrere Plattformen pushen, ohne dich mit RTMP-Einstellungen oder Plugins herumzuschlagen. (StreamYard)
- Produktions-Tools, die auf Mobilgeräten zählen. Gebrandete Overlays und Layouts, Moderationsnotizen, die nur der Host sieht, unabhängige Mikrofon-/Screen-Audio-Steuerung und Multi-Teilnehmer-Bildschirmfreigabe funktionieren alle in derselben Studiosession.
- Hochwertige Aufzeichnungen zur Weiterverwendung. Wir unterstützen Studio-Qualität mit Mehrspur-Lokalaufzeichnung in bis zu 4K UHD mit 48 kHz WAV-Audio, sodass dein Editor auch nach einem Handy-Livestream saubere Spuren zum Nachbearbeiten erhält.
- Quer- und Hochformat gleichzeitig. Unser Multi‑Aspect Ratio Streaming (MARS) ermöglicht es, eine Sendung gleichzeitig im Quer- und Hochformat auszugeben, sodass dein iPhone-Stream auf YouTube und in vertikalen Feeds optimal aussieht.
Das Feedback, das wir von Creatorn immer wieder hören: „Es funktioniert einfach.“ Gäste müssen keine Apps installieren, technisch weniger versierte Menschen können problemlos teilnehmen, und du kannst jemanden auch telefonisch durch das Setup führen.
Multistreaming vom iPhone: kostenlose vs. kostenpflichtige Optionen
Kommen wir zu einer der häufigsten Fragen: Kann ich vom iPhone aus kostenlos multistreamen? Ja—aber es gibt Kompromisse.
Kostenlose/nahezu kostenlose Wege:
- OBS + kostenlose mobile Kamera-Apps. Du kannst eine kostenlose iOS-App nutzen, die deine iPhone-Kamera via RTMP oder NDI an OBS sendet, dann über OBS-Plugins oder einen kostenlosen Cloud-Relay multistreamen. (App Store) Das funktioniert, aber du musst Desktop-Hardware, Netzwerk, Plugins und Szenen selbst verwalten.
- Streamlabs Dual Output. Streamlabs bewirbt einen „Dual Output“-Modus, der gleichzeitig an eine vertikale und eine horizontale Plattform sendet—kostenlos. Für echtes Multistreaming zu 3+ oder mehreren Zielen gleicher Ausrichtung brauchst du aber das kostenpflichtige Ultra-Tier. (Streamlabs)
Kostenpflichtige, aber einfachere Wege:
- StreamYard kostenpflichtige Pläne. Multistreaming ist explizit ein kostenpflichtiges Feature, mit klaren Limits von 3, 8 oder 10 Zielen je nach Plan. (StreamYard) Du zahlst für Einfachheit, Zuverlässigkeit und ein Studio, das deine Gäste von jedem Browser aus nutzen können.
- Streamlabs Ultra auf dem Handy. Laut eigener Dokumentation ist Multistreaming in der Streamlabs Mobile App exklusiv für Ultra-Nutzer. (Streamlabs)
Für die meisten Creator kosten die „kostenlosen“ Wege mehr Zeit, abgebrochene Streams und Gastprobleme, als sie an Geld sparen. Wenn dir eine konsistente Produktion wichtig ist, ist ein Cloud-Studio wie StreamYard auf einem kostenpflichtigen Plan die nachhaltigere Standardlösung.
Vergleich: iPhone-Multistreaming für YouTube + Facebook
Viele suchen gezielt nach „Wie gehe ich vom iPhone gleichzeitig auf YouTube und Facebook live?“ So schneiden die wichtigsten Optionen für dieses Zwei-Plattform-Ziel ab:
StreamYard (empfohlene Standardlösung)
- Öffne StreamYard in Safari auf deinem iPhone, erstelle eine Sendung, verbinde einmalig deine YouTube- und Facebook-Ziele und wähle beide beim Livegehen aus.
- Unser Cloud-System übernimmt das Multistreaming, dein Handy sendet im Wesentlichen nur ein Signal hoch.
- Du erhältst außerdem Studio-Qualität bei lokalen Aufzeichnungen und AI Clips für schnelle Shorts/Reels danach—praktisch, wenn du den iPhone-Stream weiterverwerten willst.
Streamlabs Mobile
- Installiere die iOS-App, logge dich ein, verbinde deine Plattformen und aktiviere mobiles Multistreaming.
- Die eigene Anleitung weist darauf hin, dass Multistreaming auf Mobilgeräten hinter dem Ultra-Abo gesperrt ist. (Streamlabs)
- Es gibt iOS-spezifische Einschränkungen—zum Beispiel wird gleichzeitiges Streaming von Bildschirm und Kamera auf iOS nicht unterstützt, was relevant ist, wenn du ein Spiel plus Facecam zeigen möchtest. (Streamlabs)
Restream Studio in Safari
- Du öffnest Restream Studio im iPhone-Browser, schaltest YouTube und Facebook ein und startest den Stream. Die Hilfe beschreibt diesen Handy-Browser-Workflow explizit. (Restream)
- Komplexer wird es, wenn du über die großen Plattformen hinaus willst: Viele der „30+“ Logos erfordern tatsächlich eine manuelle RTMP-Konfiguration statt nativer Integration.
Wenn du keinen sehr spezifischen Grund hast, unbedingt eine native iOS-App zu nutzen, bleibt ein browserbasiertes Studio wie StreamYard vom Handy aus die einfachere und desktopähnlichere Erfahrung.
Streamlabs Mobile: iOS-Multistream und Ultra-Pflicht
Streamlabs ist oft der erste Name, den iPhone-Creator hören, daher lohnt sich ein genauer Blick auf das, was du mobil bekommst—und was nicht.
Laut offizieller Anleitung ist das Multistreaming-Feature in der Streamlabs Mobile App nur für Ultra-Mitglieder verfügbar. (Streamlabs) Du kannst auf dem kostenlosen Tier zwar zu einem Ziel streamen, und es gibt das separate „Dual Output“-Konzept für ein vertikales plus ein horizontales Ziel, aber sobald du drei oder mehr oder mehrere Ziele gleicher Ausrichtung willst, bist du wieder im kostenpflichtigen Bereich. (Streamlabs)
Hinzu kommt die iOS-Einschränkung beim Game-Streaming: Du kannst auf iOS nicht gleichzeitig Bildschirm und Kamera zeigen über deren Mobile-Game-Workflow. (Streamlabs) Das ist okay für einfache IRL-Streams, aber weniger ideal, wenn du eine aufwändigere Show aufbauen willst.
Wenn du bereits tief im Streamlabs-Ökosystem steckst, könnte die mobile App passen. Wenn du neu startest und Wert auf Gäste, Branding und Aufzeichnungen legst, ist ein browserbasiertes Studio wie StreamYard der reibungslosere Weg zum Wachstum.
So multistreamst du vom iPhone mit Restream Studio
Restream bietet dir zwei Hauptwege auf dem iPhone: das browserbasierte Studio und externe Encoder-Apps.
Mit Restream Studio in Safari ist der Ablauf einfach:
- Logge dich am Handy ein, verbinde einmalig deine Kanäle und schalte für die jeweilige Session die gewünschten Ziele ein.
- Die Hilfeseite beschreibt wörtlich: „Schalte die Kanäle ein, zu denen du streamen möchtest, und klicke auf Start Streaming“—direkt vom Handy aus. (Restream)
Der zweite Weg ist die Nutzung eines externen iOS-Encoders wie Wirecast Go, der per RTMP an Restream sendet, das dann auf mehrere Ziele verteilt. Die Anleitung führt dich durch das Kopieren der RTMP-URL und des Stream-Keys von Restream in die App. (Restream)
Wo Restream für iPhone-Nutzer schwerfälliger wirkt als StreamYard, ist die Lücke zwischen Marketingversprechen und praktischer Einrichtung. Viele der langen Ziel-Listen sind tatsächlich RTMP-Endpunkte, die du manuell einrichten musst. Das ist mächtig, wenn du wirklich viele Nischenplattformen brauchst; für die meisten Creator sind aber YouTube, Facebook, LinkedIn und Twitch das Wichtigste—und die deckt StreamYard sauber ab.
So nutzt du ein iPhone als OBS-Kamera (NDI/RTMP-Workflows)
Einige Creator wollen die volle OBS-Kontrolle, aber trotzdem die Mobilität einer iPhone-Kamera. Das ist ein valider Ansatz—sei dir aber der Komplexität bewusst.
So funktioniert es grundsätzlich:
- Installiere eine Kamera-App auf deinem iPhone, die Video per RTMP oder NDI an OBS senden kann. Es gibt Apps im App Store, die explizit als „Camera for OBS Studio“ vermarktet werden. (App Store)
- Verbinde den Handy-Feed mit OBS auf deinem Computer, entweder per RTMP-Ingest oder über ein NDI-Plugin wie DistroAV, das OBS-Video und -Audio über NDI überträgt. (GitHub)
- Multistreaming auf Desktop-Ebene lösen. OBS selbst hat kein eingebautes Multistreaming, daher nutzt du entweder ein Multiple-RTMP-Plugin oder sendest den OBS-Output an einen Cloud-Relay wie Restream, StreamYard RTMP-Input oder einen anderen Dienst, der den Stream verteilt. (Restream)
Dieser Ansatz ist stark, wenn du sehr individuelle Szenen, Audio-Routing oder Grafiken brauchst. Der Nachteil: Du wartest Plugins, einen leistungsfähigen PC oder Mac und deine Heim-Uplink—nicht ideal, wenn du eigentlich nur „mit einem Klick vom Handy überall live“ wolltest.
Unsere Empfehlung
- Standardwahl: Nutze StreamYard im iPhone-Browser mit unserer iOS-Gast-App-Unterstützung und aktiviere Multistreaming auf einem kostenpflichtigen Plan für bis zu 3–10 Ziele.
- Wenn du unbedingt eine native App brauchst: Ziehe Streamlabs Mobile mit Ultra in Betracht, beachte aber iOS-spezifische Einschränkungen und zusätzliche Komplexität.
- Wenn du viele Nischenplattformen erreichen musst: Tools wie Restream mit RTMP helfen, aber die meisten Zielgruppen erreichst du bereits auf den großen Plattformen, die StreamYard unterstützt.
- Wenn du Power-User bist: Kombiniere eine iPhone-Kamera-App mit OBS und ggf. einem Cloud-Relay—sei dir aber bewusst, dass du damit Einfachheit und Gastfreundlichkeit gegen maximale Kontrolle eintauschst.