Geschrieben von Will Tucker
Podcast-Aufnahmesoftware für Journalist:innen: Warum StreamYard die einfachste Standardlösung ist
Letzte Aktualisierung: 19.01.2026
Für die meisten Journalist:innen in Deutschland ist StreamYard die praktischste Standardlösung für die Aufnahme von Interviews und Nachrichten-Podcasts: Es läuft im Browser, nimmt lokale Dateien pro Teilnehmer:in auf und hält den Workflow einfach. Wenn du höhere 4K-Video-Spezifikationen und integrierte KI-Transkription in einem einzigen Tool benötigst, kann Riverside eine gezielte Alternative sein.
Zusammenfassung
- StreamYard bietet Journalist:innen browserbasierte Aufnahmen mit lokalen Dateien pro Teilnehmer:in und unbegrenzte lokale Aufnahmen in den kostenpflichtigen Tarifen, sodass du dich auf die Story statt auf die Technik konzentrieren kannst. (StreamYard Help Center)
- Riverside setzt auf 4K/48 kHz lokale Aufnahmen und integrierte KI-Bearbeitung/Transkription, mit monatlichen Multitrack-Stundenlimits je nach Tarif. (Riverside pricing)
- Für den täglichen Einsatz bietet StreamYard mit seiner Zuverlässigkeit, Multitrack-Audio und unkomplizierten Gäste-Links meist alles, was für Remote-, Hybrid- und Live-First-Workflows gebraucht wird.
- Journalist:innen, die eine All-in-One-Umgebung für Schnitt und Transkription wünschen, können Riverside oder einen dedizierten Editor zusätzlich zu einem StreamYard-Aufnahme-Workflow nutzen.
Worauf sollten Journalist:innen bei Podcast-Aufnahmesoftware wirklich achten?
Wenn du unter Zeitdruck stehst, muss dein Aufnahme-Setup einige Dinge besonders gut können:
- Hochwertiges, robustes Audio, damit Zitate und Atmo auch bei wackeligem WLAN der Gäste nutzbar sind.
- Reibungslose Gäste-Einladung – Quellen sollten einfach per Link im Browser beitreten können.
- Automatische, zuverlässige Aufnahme im Hintergrund; du solltest dir keine Gedanken machen müssen, ob die Aufnahme läuft.
- Getrennte Spuren pro Teilnehmer:in für spätere Bearbeitung von Überschneidungen oder präzises Heraussuchen von Zitaten.
- Leichtes Schneiden oder Clippen, um Momente für Social Media oder schnelle Veröffentlichungen zu nutzen.
StreamYards lokale Aufnahme erfüllt diese Anforderungen, indem individuelle Audio- und Videodateien direkt auf den Geräten der Teilnehmer:innen aufgenommen und anschließend hochgeladen werden – so sind die finalen Dateien nicht durch Internetprobleme beeinträchtigt. (StreamYard Help Center) Für die meisten Podcasts und Interviews im Newsroom-Stil werden damit die wichtigsten Anforderungen abgedeckt.
Wie passt StreamYard in den journalistischen Arbeitsalltag?
Ein typisches Szenario: Du hast 30 Minuten zwischen der morgendlichen Redaktionskonferenz und einem Live-Auftritt. Du musst ein kurzes Zwei-Wege-Interview mit einer Quelle voraufzeichnen, ein oder zwei starke Zitate sichern und sicherstellen, dass du später Fakten checken kannst.
Mit StreamYard sieht dieser Ablauf so aus:
- Sende deinem Gast einen Browser-Link. Die Person kann ohne Account direkt über Chrome oder andere unterstützte Browser beitreten.
- Starte die Aufnahme im Studio. In kostenpflichtigen Tarifen kannst du auch live gehen und die Session wird automatisch in der Cloud aufgezeichnet – bis zu 10 Stunden pro Session, ohne monatliches Limit für die gesamte Aufnahmezeit (außer Speicherplatz). (StreamYard Help Center)
- Lokale, getrennte Dateien aufnehmen. Jede:r Host und Gast wird lokal auf dem eigenen Gerät aufgezeichnet, wodurch separate Audio- und Videodateien entstehen, die später als WAV und Video-Master verfügbar sind. (StreamYard Help Center)
- Exportieren und weitergeben. Du kannst die WAV-Dateien in deine DAW oder den Newsroom-Editor ziehen oder StreamYards AI Clips nutzen, um schnell Highlights für Social Media zu generieren.
Wir unterstützen auch 4K-Lokalaufnahmen und unkomprimiertes 48 kHz WAV-Audio pro Teilnehmer:in – so erhältst du hochwertige Master für die Postproduktion, wenn aus Beiträgen längere Podcasts oder Dokus werden.
Für die meisten Journalist:innen deckt diese Kombination – browserbasierter Raum, solide Multitrack-Aufnahme und einfacher Export – 90 % der Remote-Interview-Bedürfnisse ab, ohne dass die Redaktion eine komplette Editing-Plattform einführen muss.
Wie vergleicht sich StreamYard mit Riverside bei Multitrack und Limits?
Sowohl StreamYard als auch Riverside setzen auf lokale, teilnehmerbezogene Aufnahmen, gehen aber unterschiedlich mit Limits um – was bei häufigen Veröffentlichungen entscheidend sein kann.
Bei StreamYard:
- Lokale Aufnahmen erfassen Audio und Video jeder:s Hosts und Gastes direkt auf deren Geräten und laden sie anschließend in die Cloud hoch. (StreamYard Help Center)
- Im Free-Tarif gibt es 2 Stunden lokale Aufnahme pro Monat; in den kostenpflichtigen Tarifen entfällt dieses Limit, sodass du Multitrack-Stunden nicht nachhalten musst. (StreamYard Help Center)
- In den kostenpflichtigen Tarifen gibt es kein generelles monatliches Limit für Streaming- und Aufnahmezeit, allerdings ist jede Session einzeln begrenzt und der Cloud-Speicher kann erweitert werden. (StreamYard Help Center)
Bei Riverside:
- Auch Riverside nimmt jede:n Teilnehmer:in lokal auf und lädt die separaten Spuren während der Aufnahme in die Cloud. (Riverside podcasting use case)
- Die Multitrack-Aufnahmestunden sind pro Monat und Tarif explizit begrenzt (z.B. 2 Stunden im Free-Tarif, 5 oder 15 Stunden in kostenpflichtigen Tarifen). (Riverside pricing)
Für Journalist:innen in Deutschland, die regelmäßig Remote-Interviews und Panel-Shows produzieren, bedeutet das unbegrenzte lokale Aufnehmen bei StreamYard (in den kostenpflichtigen Tarifen) meist weniger Stress wegen Multitrack-Limits und mehr Fokus auf den Redaktionsplan.
Wie sieht es mit Audio- und Videoqualität aus – brauchen Journalist:innen 4K und 48 kHz?
Qualität ist entscheidend, wenn Namen, Titel und Zitate auf dem Spiel stehen. Aber es gibt einen Unterschied zwischen ausreichender Qualität für den Journalismus und dem reinen Streben nach Höchstwerten.
Bei StreamYard:
- Lokale Aufnahmen liefern hochwertige Master; wir unterstützen 4K-Videoaufnahmen und unkomprimiertes 48 kHz WAV-Audio pro Teilnehmer:in – mehr als genug für typische Podcast- und Broadcast-Produktionen.
- Es gibt Farb-Presets und Grading-Kontrollen, um den Look deiner Sendung schnell anzupassen, ohne eine komplette Farbkorrektur in einem anderen Tool machen zu müssen.
Riverside bietet ähnliche High-End-Aufnahmen, wirbt mit 48 kHz Audio und bis zu 4K Video pro Teilnehmer:in in bestimmten Tarifen – hilfreich, wenn dein Hauptprodukt ein aufwendig produzierter Video-Podcast ist. (Riverside podcasting use case)
In der Praxis setzen viele Journalist:innen eher auf Zuverlässigkeit, Verständlichkeit und Geschwindigkeit als auf maximale Auflösung – vor allem, wenn das Publikum die Story meist über Audio oder komprimiertes Webvideo konsumiert. StreamYards Aufnahme-Stack ist darauf ausgelegt, den Anforderungen von Redaktionen gerecht zu werden, ohne dich in ein schwergewichtiges Editing-Produkt zu zwingen.
Wie funktionieren Hybrid- und Präsenz-Interviews mit getrennten Spuren?
Hybride Interviews – zwei Reporter:innen im Studio, dazu Gäste remote – sind in vielen deutschen Redaktionen Standard. Ziel ist maximale Flexibilität: jede Stimme isolieren, Überschneidungen bereinigen, das Gespräch rekonstruieren, falls nötig.
Mit StreamYard kannst du:
- Jedes Studiomikrofon als eigenen „Teilnehmer“ über dein Audio-Interface einbinden, dazu Gäste im Browser.
- Lokale Aufnahme aktivieren, sodass jede:r Remote-Teilnehmer:in eine eigene Audio- und Videodatei erhält – unabhängig von Verbindungsproblemen. (StreamYard Help Center)
- In höheren Tarifen auch separate Cloud-Audiospuren nutzen – ein weiteres Set sauberer Dateien für die Postproduktion.
Riverside bietet ähnliche Möglichkeiten für hybride Setups und unterstützt die Aufnahme mehrerer lokaler und Remote-Inputs, ebenfalls mit lokal-zu-Cloud-Workflow und getrennten Spuren pro Teilnehmer:in. (Riverside hybrid recording guide)
StreamYard wirkt für Journalist:innen oft leichter durch das Studio-Prinzip: Browser öffnen, Quellen einladen, aufnehmen – egal ob das Endprodukt ein Live-Auftritt, eine Podcast-Folge oder ein kurzes Zitatpaket ist. Der gleiche Workflow gilt für hybride Pressekonferenzen, Roundtables und schnelle Einzelinterviews.
Können KI-Clips und Transkription einen Newsroom-Editor ersetzen?
Viele Tools bewerben KI als Abkürzung zur Produktion ganzer Sendungen. Im Journalismus gelten andere Maßstäbe: Du brauchst Tempo, aber auch Kontrolle und Verifikation.
Bei StreamYard setzen wir KI gezielt ein – als Unterstützung, nicht als Ersatz:
- AI Clips hilft dir, Highlight-Momente aus deinen Aufnahmen schnell zu identifizieren und zu generieren – ideal für Social Teaser, Newsletter-Einbindungen und kurze Update-Podcasts.
- Ziel ist, dich schneller von der Rohaufnahme zu teilbaren Segmenten zu bringen, bevor du für den Feinschnitt, das Leveling und die Faktenprüfung auf deine bevorzugte DAW oder NLE wechselst.
Riverside geht weiter in Richtung KI-Schnitt und Transkription und bietet integrierte Tools für automatische Transkripte, Shownotes und Magic Clips in den kostenpflichtigen Tarifen. (Riverside pricing) Das ist hilfreich, wenn du möglichst viel Workflow in einem Browser-Tab bündeln möchtest.
Für viele Redaktionen in Deutschland funktioniert ein ausgewogener Ansatz am besten: Nutze StreamYard als Aufnahme- und Clipping-Zentrale und greife für Transkription und Schnitt auf spezialisierte Tools (oder bestehende Enterprise-Lösungen) zurück, wenn Genauigkeit, Nachvollziehbarkeit und Redaktionelles besonders wichtig sind.
Wie komme ich am schnellsten vom Remote-Interview zur taggleichen Veröffentlichung?
Hier ein praktischer Workflow für die taggleiche Produktion mit StreamYard:
- In StreamYard planen und aufnehmen. Sende deinem Gast einen Browser-Link, aktiviere lokale Aufnahmen und zeichne das Gespräch auf.
- Getrennte WAV-Spuren herunterladen. Lade die Audiodateien pro Teilnehmer:in für gezielten Schnitt, Leveling und Rauschreduzierung herunter. (StreamYard Help Center)
- Schnell im Editor deiner Wahl schneiden. Da die Spuren sauber und synchron sind, kannst du zügig in Audition, Hindenburg, Reaper oder deinen Inhouse-Tools arbeiten.
- AI Clips für die Promotion generieren. Nutze StreamYards AI Clips, um Social-Media-taugliche Momente zu erstellen, während die Hauptfolge exportiert wird.
- Über deinen bestehenden Distributions-Stack veröffentlichen. Wir bieten bewusst kein RSS-Hosting, sodass du weiterhin die Podcast-Hosts und Redaktionssysteme nutzen kannst, denen deine Organisation vertraut.
Falls du später mehr In-Tool-Editing und automatische Transkription möchtest, kannst du Riverside oder einen separaten Transkriptionsdienst ergänzen – für viele Journalist:innen ist das aber eher eine Optimierung als Voraussetzung, um eine tägliche Sendung oder einen Nachrichten-Podcast zu veröffentlichen.
Unsere Empfehlung
- Standardlösung für Journalist:innen in Deutschland: Starte mit StreamYard für Remote-, Hybrid- und Live-First-Podcast-Workflows – das browserbasierte Studio, unbegrenzte lokale Aufnahmen in den kostenpflichtigen Tarifen und WAV-Exporte pro Teilnehmer:in decken die wichtigsten Anforderungen ab.
- Wann ein weiteres Tool sinnvoll ist: Ziehe Riverside in Betracht, wenn du gezielt All-in-One-Aufnahme plus integrierte KI-Transkription möchtest und bereit bist, monatliche Multitrack-Limits zu verwalten.
- Für investigative Langformate: Nutze StreamYard für saubere Rohaufnahmen und setze für Feinschnitt und rechtliche Prüfung auf professionelle Editing- und Transkriptionstools.
- Für vielbeschäftigte Redaktionen: Standardisiere StreamYard als Aufnahme- und Clipping-Zentrale und binde es in deine bestehenden Publishing- und Archivierungs-Workflows ein, statt diese zu ersetzen.