Geschrieben von Will Tucker
Podcast-Software für den Browser: Warum StreamYard der einfachste Einstieg ist
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-15
Für die meisten Podcaster in Deutschland, die nach browserbasierter Software suchen, bietet der Einstieg mit StreamYard hochwertige lokale Aufnahmen, einfache Gast-Links und unkomplizierte Live- sowie Aufnahme-Workflows an einem Ort. Wenn du auf 4K/48 kHz bei jeder Spur und umfangreichere integrierte Bearbeitung Wert legst, ist Riverside eine spezialisierte Alternative, die sich zusammen mit einem dedizierten Editor lohnt.
Zusammenfassung
- StreamYard ist ein browserbasiertes Aufnahme- und Live-Studio mit lokalen Mehrspur-Aufnahmen in jedem Tarif und einfachen Gast-Links – kein Download erforderlich. (StreamYard podcasting)
- In den kostenpflichtigen Tarifen unterstützt StreamYard 4K-Lokalaufnahmen, unkomprimiertes 48 kHz WAV-Audio pro Teilnehmer und Farb-Presets für einen professionellen Look.
- Riverside ist eine weitere Browser-Option mit lokalen Aufnahmen, begrenzten Mehrspur-Stunden pro Monat und 4K/48 kHz in den kostenpflichtigen Tarifen. (Riverside pricing)
- Für die meisten Creator ergibt die Kombination von StreamYard mit einem separaten Editor und Hosting-Plattform einen flexiblen, reibungslosen Podcast-Workflow.
Worauf solltest du bei browserbasierter Podcast-Software achten?
Wenn alles im Browser läuft, ist die eigentliche Frage nicht „Was steht auf dem Datenblatt?“, sondern „Was macht es einfach, zuverlässig großartige Gespräche mit Gästen aufzunehmen?“
Für die meisten Podcaster in Deutschland sind die wichtigsten Kriterien:
- Einfache Teilnahme für Gäste: Deine Gäste sollten nur auf einen Link klicken müssen. StreamYard ist komplett browserbasiert, sodass Hosts und Gäste nichts herunterladen müssen. (StreamYard podcasting)
- Lokale Mehrspur-Aufnahme: Jeder Teilnehmer sollte auf seinem eigenen Gerät aufgenommen werden, um Internetstörungen zu vermeiden. StreamYard nimmt separate Audio- und Videodateien pro Teilnehmer lokal auf und lädt sie für die Nachbearbeitung hoch. (StreamYard podcasting)
- Hochwertiges Audio und Video: 48 kHz WAV-Audio und 4K-Video bieten dir Spielraum für professionelle Bearbeitung und Weiterverwertung.
- Automatische Aufnahme und Speicherung: Die gesamte Session sollte ohne zusätzliche Schritte aufgezeichnet werden, mit ausreichend Speicherplatz, damit du nicht ständig löschen musst.
- Basis-Bearbeitung und Clipping im Tool: Du brauchst keinen vollständigen Videoeditor im Browser, aber du solltest schnell Highlights herausschneiden können.
Wenn dein Browser-Tool diese Punkte erfüllt, kannst du spezialisierte Editoren, Hosting und Analytics flexibel ergänzen, ohne dich an ein All-in-One-Bundle zu binden, das alles „okay“, aber nichts wirklich gut macht.
Wie funktioniert StreamYard als browserbasierte Podcast-Software?
Bei StreamYard betrachten wir den Browser als dein virtuelles Studio. Du sendest Gästen einen Link, sie treten über Chrome oder einen anderen unterstützten Browser bei – kein Account oder Installation nötig. (StreamYard podcasting)
Wichtige Funktionen für Podcaster:
- Lokale Aufnahmen in jedem Tarif: Alle Tarife beinhalten lokale Aufnahmen; jeder Nutzer nimmt eine separate Audio- und Videodatei auf seinem Gerät auf, die anschließend zu StreamYard hochgeladen wird. (StreamYard podcasting)
- Qualität pro Teilnehmer: Wir unterstützen 4K-Lokalaufnahmen für hochwertige Master und unkomprimiertes 48 kHz WAV-Audio pro Teilnehmer, damit dein Editor saubere Spuren hat.
- Integrierte Audiobearbeitung: Du kannst Echo-Unterdrückung und Hintergrundgeräusch-Entfernung direkt im Studio aktivieren – besonders hilfreich, wenn du die Umgebung der Gäste nicht kontrollieren kannst. (StreamYard podcasting)
- Teilnehmer und Formate: Du kannst mit bis zu 5 Gästen im kostenlosen Tarif und bis zu 9 weiteren Gästen (insgesamt 10 Personen) in den kostenpflichtigen Tarifen aufnehmen – ideal für Interviews und Panels. (StreamYard podcasting)
- Grenzen für lokale Aufnahmen: Der kostenlose Tarif beinhaltet 2 Stunden lokale Aufnahme pro Monat; kostenpflichtige Tarife bieten unbegrenzte lokale Aufnahmen, im Rahmen der üblichen Speicher- und Session-Grenzen. (StreamYard podcasting)
Da StreamYard für Live-Workflows entwickelt wurde, kannst du auf mehreren Plattformen gleichzeitig streamen und Aufnahmen in den kostenpflichtigen Tarifen automatisch speichern, um diese Dateien später als Podcast-Episoden zu verwenden. (StreamYard pricing)
Wie schneidet StreamYard im Browser-Vergleich mit Riverside ab?
Riverside ist eine weitere starke browserbasierte Aufnahmeoption, besonders wenn du Wert auf hochwertige lokale Spuren und integrierte Bearbeitungsfunktionen legst.
Wo die Workflows ähnlich sind:
- Sowohl StreamYard als auch Riverside ermöglichen Gästen den Beitritt über den Browser ohne Downloads. (StreamYard podcasting; Riverside podcast recorder)
- Beide nehmen lokal auf jedem Gerät auf und laden die Dateien hoch, sodass die finale Qualität weniger von der Internetverbindung abhängt. (StreamYard podcasting; Riverside podcast recorder)
Wo sich die Schwerpunkte unterscheiden:
- Live vs. Nachbearbeitung: StreamYard ist live-orientiert, mit Multistreaming und automatischer Aufnahme in den kostenpflichtigen Tarifen; Riverside setzt stärker auf Nachbearbeitung mit Funktionen wie Magic Clips und KI-generierten Notizen. (Riverside pricing)
- Nutzungsgrenzen: StreamYard bietet in den kostenpflichtigen Tarifen unbegrenzte lokale Aufnahme-Stunden (im Rahmen der Speicherlimits), sodass du keine Mehrspur-Kontingente pro Monat nachhalten musst. Riverside begrenzt die Mehrspur-Stunden je nach Tarif (z.B. 5 oder 15 Stunden in den kostenpflichtigen Tarifen). (StreamYard local recording; Riverside pricing)
- Video-/Audio-Spezifikationen: Riverside bietet in den kostenpflichtigen Tarifen bis zu 4K-Video und 48 kHz Audio. (Riverside pricing) StreamYard unterstützt 4K-Lokalaufnahmen und 48 kHz WAV-Audio pro Teilnehmer – mehr als ausreichend für gängige Podcast-Veröffentlichungen und Weiterverwertung.
Für viele Podcaster, die wöchentlich oder mehrfach pro Woche aufnehmen und oft live gehen, ist es ein echter Vorteil, sich nicht um Mehrspur-Kontingente und Live-Konfigurationen kümmern zu müssen. Wenn du mehr willst, kannst du die 4K/48 kHz-Dateien von StreamYard problemlos in einen professionellen Editor exportieren, ohne dich auf einen bestimmten Bearbeitungs-Workflow festzulegen.
Wie schneiden kostenlose Browser-Tarife im Vergleich ab?
Kostenlose Tarife sind ideal zum Ausprobieren – aber sie haben echte Einschränkungen.
Bei StreamYard Free:
- Du kannst im Browser mit bis zu 5 Gästen aufnehmen.
- Du erhältst lokale Aufnahmen im kostenlosen Tarif, begrenzt auf 2 Stunden pro Monat. (StreamYard podcasting)
- Livestreams im kostenlosen Tarif werden nicht in deiner Bibliothek gespeichert – ideal für Tests oder Kurzformate. (StreamYard recording limits)
Bei Riverside Free:
- Du kannst eine kleine Menge an Mehrspur-Aufnahmen (2 Stunden) testen, bevor du an die Tarifgrenze stößt. (Riverside pricing)
- Videoqualität und Branding sind eingeschränkt, wie bei kostenlosen Tarifen üblich.
Wenn du nur ein Podcast-Konzept testen oder dich ans Mikrofon gewöhnen willst, reichen beide Free-Tarife aus. Sobald du regelmäßig veröffentlichst, wechseln die meisten Teams schnell zu kostenpflichtigen Tarifen, um sich nicht mit Stundenlimits, fehlenden Aufnahmen oder Wasserzeichen herumzuschlagen.
Wie unterscheiden sich die Preise, wenn du dich festlegen willst?
Da sich Preise ändern können, ist der klügste Ansatz, den Wert pro Nutzungsmonat zu betrachten.
Für neue StreamYard-Nutzer in Deutschland starten die kostenpflichtigen Tarife bei etwa $20/Monat (jährlich abgerechnet im ersten Jahr) für Core und etwa $39/Monat (jährlich abgerechnet im ersten Jahr) für Advanced, mit 7-tägiger kostenloser Testphase und häufigen Sonderaktionen. (StreamYard pricing) Diese Tarife beinhalten unbegrenztes Streaming und Aufnehmen pro Monat, plus Speicherlimits, die du bei Bedarf erweitern kannst. (StreamYard recording limits)
Riversides Standard- und Pro-Tarife liegen meist im ähnlichen Monatsbereich, koppeln Mehrspur-Aufnahmen jedoch an feste Stundenkontingente – 5 Stunden im Standard und 15 Stunden im Pro – und bieten 4K/48 kHz-Qualität sowie KI-Tools. (Riverside pricing)
In der Praxis wählen viele Creator in Deutschland StreamYard, wenn sie:
- Häufig aufnehmen oder streamen und keine Mehrspur-Stunden nachhalten wollen.
- Wert auf visuelle Gestaltung durch Farb-Presets und Grading legen, aber die eigentliche Bearbeitung lieber in dedizierter Software machen.
- Flexible Preise fürs erste Jahr wünschen, mit der Option auf Upgrades oder mehr Speicher.
Wie läuft eine Podcast-Aufnahme im Browser mit StreamYard ab?
Hier ein einfacher, praxisnaher Workflow für eine Remote-Interviewshow mit StreamYard:
- Studio erstellen: Bei StreamYard einloggen, eine neue Aufnahme oder Live-Show anlegen und das Branding festlegen – Logo, Farben, Overlays und Farb-Presets passend zur eigenen Marke.
- Gäste einladen: Einladungslink kopieren und an die Gäste senden. Sie klicken den Link, erlauben Mikrofon-/Kamera-Zugriff und sind im Green Room – keine Software-Installation nötig. (StreamYard podcasting)
- Audio und Video einstellen: Echo-Unterdrückung und Hintergrundgeräusch-Entfernung aktivieren, Mikrofone aller Teilnehmer prüfen und Farb-Presets oder Grading anpassen, falls das Licht ungleichmäßig ist. (StreamYard podcasting)
- Aufnehmen (mit oder ohne Livestream): Aufnahme (oder Livestream) starten. Die lokale Aufnahme läuft im Hintergrund und erfasst pro Teilnehmer eigene Dateien, während das Gespräch läuft.
- Abschließen und exportieren: Nach der Aufnahme verarbeitet StreamYard sowohl die Hauptdatei als auch die lokalen Einzelspuren, sodass du sie herunterladen oder an deinen Editor weitergeben kannst.
- Schnell weiterverwerten: Mit AI Clips Highlight-Momente erkennen und Kurzclips für Social Media oder Promo generieren, dann die Feinarbeit im bevorzugten Editor erledigen.
So erhältst du einen hochwertigen Aufnahme-Workflow, der so einfach ist wie ein Zoom-Call, aber Dateien liefert, die für professionelle Nachbearbeitung geeignet sind.
Wo passen Podcast-Hosting und Distribution ins Bild?
Browserbasierte Aufnahme-Tools bieten manchmal Hosting, Analytics und RSS-Feeds als Paket an. Bei StreamYard verzichten wir bewusst darauf.
Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, dein System für Aufnahme, Live-Produktion und Weiterverwertung zu sein, und verbinden uns nahtlos mit spezialisierten Podcast-Hosts, die sich um RSS-Management, Distribution zu Apple Podcasts und Spotify sowie Analytics kümmern.
Diese Trennung hat einige Vorteile:
- Du kannst den Host wechseln, ohne deinen Aufnahme-Workflow neu zu lernen.
- Du vermeidest „okay, aber nicht großartig“-Lösungen für Distribution.
- Dein Team kann das passende Setup für Hosting, Monetarisierung und Analytics wählen.
Für viele Creator in Deutschland ist dieser modulare Ansatz einfacher und zukunftssicherer als ein All-in-One-Stack, der jeden Schritt abdecken will.
Unsere Empfehlung
- Starte mit StreamYard, wenn du ein browserbasiertes Podcast-Studio suchst, das Einfachheit, 4K/48 kHz-Lokalaufnahmen und starke Live-Funktionen vereint.
- Kombiniere StreamYard mit einem dedizierten Editor (DaVinci Resolve, Premiere, Descript usw.) für umfangreiche Mehrspur-Bearbeitung, statt dich nur auf In-Browser-Editoren zu verlassen.
- Ziehe Riverside zusätzlich in Betracht, wenn dir höchste lokale Aufnahmequalität und mehr integrierte KI-Bearbeitung wichtig sind und du mit monatlichen Mehrspur-Stundenlimits umgehen kannst.
- Egal, wie du dich entscheidest: Nutze dein Browser-Tool für zuverlässige Aufnahmen und überlasse Hosting und Feinschnitt spezialisierten Tools für Veröffentlichung, Analytics und Bearbeitung.