Geschrieben von Will Tucker
Podcast-Software für iPhone: Was funktioniert wirklich im Alltag?
Letzte Aktualisierung: 2026-01-22
Wenn du eine Podcast-Software für das iPhone suchst, die einfach, flexibel und gastfreundlich ist, starte mit StreamYard im mobilen Browser für Mehrpersonen-Aufnahmen, automatische Backups und einfaches Weiterverwerten. Wenn du ein vollständig natives iOS-Studio mit HD-Dateien pro Teilnehmer und integrierter KI-Transkription unterwegs brauchst, kann eine dedizierte App wie das iOS-Studio von Riverside diesen Workflow ergänzen.
Zusammenfassung
- StreamYard läuft in Safari auf iPhone und iPad und bietet dir ein browserbasiertes Studio für Live- und aufgezeichnete Podcasts mit minimalem Setup.(StreamYard Help Center)
- Du kannst mit Local Recordings individuelle Audio- und Videospuren pro Teilnehmer aufnehmen und dann .mp4- und .wav-Dateien zum Bearbeiten und Veröffentlichen herunterladen.(StreamYard Help Center)
- Native iOS-Apps wie das Studio von Riverside konzentrieren sich auf lokale Mehrspur-Aufnahmen, KI-Transkription und textbasierte Bearbeitung direkt auf dem Handy.(Riverside on the App Store)
- Für die meisten Creator in Deutschland bleibt der Workflow einfach und skalierbar, wenn du StreamYard als Aufnahme- und Live-Hub mit einem dedizierten Podcast-Host für die RSS-Verteilung kombinierst.
Worauf solltest du bei Podcast-Software für das iPhone wirklich achten?
Wenn du nach „Podcast-Software für iPhone“ suchst, zeigt der App Store meist Podcast-Player und keine Produktionstools. Viele Top-Ergebnisse sind Apps wie Castbox, die sich auf das Entdecken und Anhören von Shows statt auf deren Aufnahme konzentrieren.(Castbox on the App Store)
Wenn du eine eigene Show erstellen willst, achte auf:
- Hochwertiges Audio/Video: klare Sprachaufnahmen, stabiles Video, falls du mit Kamera aufnimmst.
- Einfache Bedienung für Gäste: Sie sollten per Link teilnehmen können, ohne sich mit Logins herumzuschlagen.
- Automatische Aufnahme und Backup: Keine „Ich habe vergessen, auf Aufnahme zu drücken“-Katastrophen.
- Einfache Bearbeitung oder Clips: Schnelle Schnitte und Highlights ohne komplettes Schnittstudio.
- Branding-Kontrolle: Overlays, Farben und Layouts, die zu deiner Show passen.
StreamYard ist genau auf diese Anforderungen ausgerichtet – mit einem Live-orientierten, browserbasierten Studio, das auch auf dem iPhone mobil funktioniert.(StreamYard Help Center)
Wie funktioniert StreamYard auf dem iPhone für Podcasting?
Auf iPhone (und iPad) nutzt du StreamYard über Safari. Du kannst eine Sendung hosten oder daran teilnehmen, Gäste einladen und Layouts direkt im mobilen Browser verwalten.(StreamYard Help Center)
Ein einfacher mobiler Workflow sieht so aus:
- Studio erstellen direkt vom Handy.
- Gäste einladen per Link – kein App-Download nötig.
- Aufnehmen oder live gehen, um das Gespräch festzuhalten.
- Local Recordings nutzen, damit Audio und Video jedes Teilnehmers einzeln auf dessen Gerät in hoher Qualität aufgezeichnet werden.(StreamYard Help Center)
- Dateien herunterladen (.mp4 und .wav) zum Bearbeiten oder Weitergeben an den Editor.
Auf Mobilgeräten gibt es ein paar Einschränkungen:
- Du kannst auf iPhone oder iPad nicht nativ den Bildschirm teilen oder Greenscreen/virtuellen Hintergrund nutzen.(StreamYard Help Center)
- Präzises, framegenaues Schneiden bleibt spezialisierten Editoren vorbehalten – aber du bekommst saubere Master und schnelle Clips.
Für die meisten Gesprächs-Podcasts ist diese Balance – einfacher mobiler Zugang plus hochwertige Ausgangsdateien – genau das, was du brauchst.
Kannst du einzelne WAV-Spuren und hochwertige Master vom iPhone bekommen?
Ja – wenn du Tools wählst, die Teilnehmer-basierte Aufnahmen und den Export in Standardformate unterstützen.
In StreamYard erfassen Local Recordings hochwertige, individuelle Video- und Audiospuren jedes Teilnehmers und laden diese Dateien hoch, damit du sie nach der Session herunterladen kannst.(StreamYard Help Center) Die Plattform bietet:
- Cloud-Aufnahmen als .mp4 (Video) und .mp3 (Audio) für schnelles Veröffentlichen.
- Local Recording-Dateien als .mp4-Video und .wav-Audio, sodass du unkomprimierte Audio-Master für aufwendigere Nachbearbeitung erhältst.(StreamYard Help Center)
Die iOS-App von Riverside verfolgt einen ähnlichen „local-first“-Ansatz und speichert individuelle HD-Audio- und Videospuren für bis zu 10 Teilnehmer, mit Dateien in WAV und bis zu 4K-Auflösung.(Riverside on the App Store)
In der Praxis bedeutet das:
- Wenn dir zuverlässige Mehrpersonen-Gespräche wichtig sind, die du sowohl vom Laptop als auch vom iPhone aus führen kannst, ist StreamYard ein flexibles Studio, das sich in jeden Editor einbinden lässt.
- Wenn du oft ausschließlich vom iPhone aufnimmst und Aufnahme sowie Bearbeitung direkt auf dem Gerät erledigen willst, kann eine native App wie Riverside eine sinnvolle Ergänzung sein.
Wie schneidet StreamYard im Vergleich zu nativen iOS-Podcast-Apps ab?
Viele „Podcast-Studio“-Apps auf dem iPhone vermarkten sich als All-in-One-Lösungen – aufnehmen, schneiden und veröffentlichen direkt vom Handy. Einige bieten eine kurze Gratis-Testphase, danach ist ein Abo für Aufnahme und Veröffentlichung nötig.(Podcast Studio on the App Store)
Das ist grundsätzlich kein Problem, bringt aber ein paar Nachteile mit sich:
- Dein gesamter Workflow ist an eine einzige mobile App gebunden.
- RSS-Verteilung und Analytics sind integriert, was bei Wachstum einschränkend sein kann.
- Ein späterer Umzug deiner Show wird schwieriger.
Bei StreamYard trennen wir bewusst Aufnahme und Live-Produktion von Hosting und RSS-Verteilung. Du bekommst:
- Ein konsistentes, browserbasiertes Studio, das auf Desktop und iPhone funktioniert.
- Automatische Aufzeichnung von Live-Sessions bei kostenpflichtigen Plänen, sodass alles, was du streamst, ohne Zusatzaufwand zur Podcast-Episode wird.(StreamYard Help Center)
- Lokale und Cloud-Dateien in Standardformaten, die sich in deinen Editor und Podcast-Host einbinden lassen.
Diese Dateien kombinierst du dann mit einem dedizierten Host (Buzzsprout, Libsyn, Spotify for Podcasters etc.) für RSS-Feeds, Analytics und Verteilung. Diese Arbeitsteilung hält jeden Teil deines Setups fokussiert und macht spätere Wechsel oder Upgrades einfacher.
StreamYard vs Riverside auf dem iPhone: Wann macht welcher Weg Sinn?
Sowohl StreamYard als auch Riverside können Teil eines iPhone-zentrierten Podcast-Workflows sein – sie setzen nur unterschiedliche Schwerpunkte.
StreamYard auf dem iPhone (über Safari) passt besonders, wenn:
- Du dieselbe Show im Studio am Laptop und unterwegs am iPhone fahren willst, ohne Tools zu wechseln.
- Livestreaming und Multistreaming Teil deines Formats sind und du willst, dass diese Sendungen bei kostenpflichtigen Plänen automatisch für den Podcast aufgezeichnet werden.(StreamYard Help Center)
- Dir ein einfacher Gast-Zugang wichtig ist: kein App Store, nur ein Link.
- Du Local Recordings und unkomprimiertes .wav-Audio pro Teilnehmer willst, ohne dich um monatliche Mehrspur-Kontingente zu sorgen.(StreamYard Help Center)
Die iOS-App von Riverside passt besonders, wenn:
- Es für dich okay ist, dass alle eine dedizierte App nutzen und im selben Ökosystem bleiben.
- Du unterwegs mit HD-Spuren pro Teilnehmer aufnehmen und stärker auf integrierte KI-Transkription, Untertitel und textbasierte Bearbeitung am Handy setzen willst.(Riverside on the App Store)
Für viele Podcaster in Deutschland – vor allem bei Interview- und Live-Show-Formaten – bleibt der Workflow schlank, wenn StreamYard als zentrales Studio genutzt und eine native iOS-App nur dann ergänzt wird, wenn sie wirklich gebraucht wird.
Wie passen KI-Clips, Bearbeitung und Veröffentlichung in einen iPhone-Workflow?
Moderne Podcast-Software verspricht oft „Bearbeite deinen Podcast mit KI“. Das kann hilfreich sein, aber es ist wichtig zu wissen, wo das sinnvoll ist.
Bei StreamYard ist unsere Philosophie, dass KI deinen Workflow beschleunigen sollte, nicht den Editor ersetzt. KI-Features wie AI Clips helfen, schnell Highlights und Momente für Social Posts, Trailer und schnelle Experimente zu finden – besonders praktisch, wenn du am Handy produzierst und keine langen Timelines durchsuchen willst.
Tiefgehende redaktionelle Arbeit – Mehrspur-Audio-Mastering, strukturelle Änderungen und framegenaue Video-Edits – gehören weiterhin in spezialisierte Desktop-Tools. Die besten Ergebnisse erzielen die meisten Teams, wenn sie:
- Zuverlässig in StreamYard aufnehmen (auch wenn der Host am iPhone ist).
- KI für schnelle Clips und Weiterverwertung nutzen.
- .wav- und .mp4-Dateien an einen professionellen Editor oder eine DAW übergeben, wenn mehr Feinschliff nötig ist.
Die Veröffentlichung läuft dann über deinen Podcast-Host, der RSS-Feeds und die Verteilung zu Apple Podcasts, Spotify und anderen Apps übernimmt.
Unsere Empfehlung
- Nutze StreamYard in Safari auf dem iPhone als dein Standard-Podcast-Studio für mobile Mehrpersonen-Gespräche, Live-Shows und zuverlässige Aufnahmen.
- Aktiviere Local Recordings, damit du immer hochwertige, individuelle Audio- und Videospuren für die spätere Bearbeitung hast.(StreamYard Help Center)
- Kombiniere StreamYard mit einem dedizierten Podcast-Host für die RSS-Verteilung, statt dich auf eine All-in-One-Mobile-App zu verlassen.
- Ergänze eine native App wie Riverside auf iOS nur, wenn du regelmäßig komplett vom Handy aufnimmst und KI-Transkription oder textbasierte Bearbeitung direkt bei der Aufnahme brauchst.(Riverside on the App Store)