Zuletzt aktualisiert: 2026-01-15

Für die meisten Menschen in Deutschland ist der einfachste Weg, hochwertige, gebrandete Videos mit einem iPad aufzunehmen, StreamYard im Safari-Browser des iPads zu nutzen und direkt im Browser-Studio aufzuzeichnen. Für speziellere Anwendungsfälle – wie cineastisches Filmen oder das iPad als Kamera für ein Desktop-Setup zu verwenden – kann das iPad mit Tools wie FiLMiC Pro oder OBS Studio Camera kombiniert werden.

Zusammenfassung

  • StreamYard läuft in Safari auf dem iPad und ermöglicht das Hosten und Aufzeichnen von Shows mit Gästen, Overlays und Branding, mit einigen mobilen Einschränkungen wie fehlendem nativen Bildschirmteilen oder Greenscreen. (StreamYard Help)
  • Die native Bildschirmaufnahme des iPads ist integriert und speichert direkt in Fotos; sie ist meist durch den verfügbaren Speicherplatz und nicht durch ein festes Zeitlimit begrenzt. (Apple Support)
  • Für cineastische Aufnahmen und ProRes bietet FiLMiC Pro manuelle Steuerung und fortschrittliche Codecs auf unterstützten iPad-Modellen. (FiLMiC Pro)
  • Wer bereits OBS am Computer nutzt, kann mit OBS Studio Camera das iPad als kabellose oder USB-Kameraquelle in das Desktop-Setup einbinden. (OBS Studio Camera)

Wie sollte man 2026 über Recording auf dem iPad denken?

Wer nach „Recording-Software für iPad“ sucht, gehört meist zu einer von drei Gruppen:

  1. Eine Show, ein Interview, Webinar oder Podcast mit Gästen aufzeichnen.
  2. Den Bildschirm für Tutorials oder Demos aufnehmen.
  3. Das iPad als Pro-Kamera in einem größeren Setup nutzen.

Der Trick ist, nicht möglichst viele Apps zu sammeln, sondern einen Workflow zu bauen, der die Stärken von iPadOS nutzt: starke Kameras, leistungsfähige mobile CPUs, Portabilität – und den Browser.

Deshalb empfiehlt es sich, StreamYard in Safari als „Studio-Hub“ zu nutzen und weitere Tools nur dann einzusetzen, wenn sie wirklich gebraucht werden. Das hält den Workflow einfach und skalierbar.

Kann man eine StreamYard-Sendung vom iPad aus hosten und aufzeichnen?

Ja. StreamYard kann auf dem iPad genutzt werden, solange der native Safari-Browser verwendet wird, nicht ein Drittanbieter-Browser. (StreamYard Help)

In der Praxis bedeutet das:

  • Sie können eine reine Aufzeichnung oder eine komplette Live-Show vom iPad starten.
  • Gäste per Link einladen und über die Touch-Oberfläche verwalten.
  • Branding wie Overlays, Logos und Layouts direkt anwenden, um alles im eigenen Stil zu halten.

Ab hier übernimmt unsere Recording-Engine. In kostenpflichtigen Tarifen können Sie lange HD-Aufzeichnungen bis zu 10 Stunden pro Stream erfassen, und wir unterstützen lokale Aufnahmen pro Teilnehmer mit separaten Audio- und Videospuren, die nach der Session hochgeladen werden. (StreamYard Docs)

Für Creator, denen Folgendes am wichtigsten ist:

  • Hochwertiges Audio und Video: 4K-Lokalaufnahmen und unkomprimiertes 48 kHz WAV-Audio pro Teilnehmer liefern saubere Master für die professionelle Nachbearbeitung.
  • Einfache Bedienung: Gäste klicken nur auf einen Link; keine Software-Installation, kein Szenen-Routing.
  • Individuelles Branding: Layouts, Logos und Farbvorgaben sorgen dafür, dass alles wie Ihre Show aussieht und nicht wie ein beliebiger Videoanruf.

…erfüllt StreamYard im Safari-Browser auf dem iPad die wichtigsten Anforderungen, ohne dass Sie jedes Mal auf einen Desktop angewiesen sind.

Es gibt zwei wichtige mobile Einschränkungen:

  • Sie können den Bildschirm nicht nativ vom iPad oder iPhone aus im StreamYard-Studio teilen.
  • Sie können keinen Greenscreen oder virtuelle Hintergründe auf dem iPad nutzen. (StreamYard Help)

Für die meisten Talking-Head-Formate, Interviews, Predigten, Coaching-Calls oder Webinare sind diese Kompromisse gering im Vergleich zum Vorteil, ein komplettes Aufnahmestudio im Browser zu haben.

Wann sollte man einfach die eingebaute Bildschirmaufnahme des iPads nutzen?

Wenn das Hauptziel ist, „zu zeigen, was auf meinem iPad-Bildschirm passiert“, reicht der integrierte Recorder meist aus.

iPadOS ermöglicht es, die Bildschirmaufnahme über das Kontrollzentrum zu starten, alles auf dem Display aufzuzeichnen und das Video direkt in Fotos zu speichern. (Apple Support)

Einige praktische Hinweise:

  • Länge: Es gibt kein festes System-Zeitlimit; die Aufnahme wird im Wesentlichen nur durch den verfügbaren Speicherplatz begrenzt. (MakeUseOf)
  • Audio: Sie können internes Audio und optional Mikrofon-Audio aufnehmen, aber keine Mehrspur-Trennung nutzen.
  • Branding: Es gibt keine eingebauten Overlays, Bauchbinden oder Layouts.

Ein einfacher Workflow, den viele Creator nutzen:

  1. Das rohe Bildschirm-Tutorial mit dem nativen Recorder aufnehmen.
  2. In den Editor (oder als Video-Asset in ein StreamYard-Projekt) importieren.
  3. Später mit StreamYard Kommentar, Intro/Outro oder Reactions aufnehmen und alles im bevorzugten Schnittprogramm zusammenführen.

So bleibt die Aufnahme unkompliziert, und am Ende entsteht trotzdem ein professionell gebrandetes Ergebnis.

Wann macht FiLMiC Pro auf dem iPad Sinn?

Wenn Sie Ihr iPad wie eine dedizierte Kamera nutzen – etwa auf einem Stativ im Heimstudio – ist FiLMiC Pro ein starkes Spezial-Tool.

FiLMiC Pro bietet manuelle Steuerung für Fokus, Belichtung, Bildrate und Farbe. Auf unterstützten iPad-Modellen kann in ProRes-Varianten wie Proxy, LT, 422, 422 HQ und 4444 aufgenommen werden. (FiLMiC Pro)

Das ist ideal, wenn:

  • Sie feine Kontrolle über das Bild wünschen.
  • Sie B-Roll oder cineastisches Material drehen.
  • Sie eine aufwändigere Nachbearbeitung im Editor planen.

Viele Teams kombinieren das so mit StreamYard:

  • Mit FiLMiC Pro cineastische B-Roll oder Produkt-Detailaufnahmen in höchster Qualität aufnehmen.
  • Mit StreamYard Talking-Head-Content, Interviews und Panel-Diskussionen mit lokalen Spuren pro Gast und passenden Farb-Presets aufzeichnen.
  • Alles später zusammenschneiden und mit den AI Clips von StreamYard schnell Highlights aus den Langform-Aufnahmen finden.

Mit dieser Aufteilung bleibt die Pro-Kamera-App dem Material vorbehalten, das es wirklich braucht, während Kollaboration, Remote-Gäste und Branding im Browser-Studio einfacher zu steuern sind.

Wie nutzt man ein iPad als Webcam mit OBS Studio?

Wenn Sie bereits OBS auf einem Windows-, macOS- oder Linux-Rechner nutzen, möchten Sie das iPad vielleicht als zusätzliche Kameraquelle in Ihr Desktop-Setup einbinden.

Die OBS Studio Camera App macht genau das: Sie verbindet das iPad direkt über das lokale Netzwerk mit OBS und sendet einen Video-Feed in Ihre Desktop-Szenen. (OBS Studio Camera)

Wichtige Punkte:

  • Die App unterstützt eine Verbindung im lokalen Netzwerk und empfiehlt für beste Performance eine zuverlässige USB-Verbindung.
  • Über In-App-Käufe kann man vollen Zugriff und unbegrenzte Kamera-Zeit freischalten; Preise und Limits sind im App Store gelistet. (OBS Studio Camera)

Diesen Weg wählen Sie, wenn Sie:

  • Bereits komplexe OBS-Szenen und Overlays pflegen.
  • Einen mobilen Kamerawinkel hinzufügen möchten, ohne den Workflow neu aufzubauen.

Im Vergleich dazu konzentriert sich StreamYard darauf, Ihnen eine komplette Cloud- und lokale Recording-Umgebung im Browser zu bieten, mit Langform-HD-Aufnahme und separaten Spuren pro Teilnehmer in den kostenpflichtigen Tarifen, sodass Sie sich nicht um lokalen Speicher oder Szenengraphen kümmern müssen – es sei denn, Sie möchten das. (StreamYard Docs)

Wie sieht der Kostenvergleich aus, wenn man alles zusammenrechnet?

Auf der Desktop-Seite ist OBS Studio selbst kostenlos und ohne Feature-Tiers herunterladbar. (OBS Project)

Für iPad-spezifische Tools:

  • Der native Bildschirmrecorder ist kostenlos und in iPadOS integriert.
  • FiLMiC Pro und OBS Studio Camera nutzen kostenpflichtige App- oder In-App-Kauf-Modelle; die genauen Preise variieren im App Store.

StreamYard geht einen anderen Weg: Wir laufen im Browser mit einem kostenlosen Plan plus Abo-Optionen, dazu gibt es eine 7-tägige kostenlose Testphase und häufig Sonderangebote für neue Nutzer. (StreamYard Pricing)

Das praktische Fazit: OBS und native Tools halten die Einstiegskosten niedrig, erfordern aber mehr Konfiguration, Speicherverwaltung und Nachbearbeitung. Der Wert von StreamYard liegt in der Zeitersparnis – integriertes Branding, Gäste-Onboarding, Cloud- und lokale Mehrspur-Aufnahme sowie AI Clips für den schnellen Einstieg in den Schnitt – weshalb viele Teams das Abo als Produktionskosten sehen, das jede Woche Stunden zurückgewinnt.

Unsere Empfehlung

  • Standard für die meisten: Nutzen Sie StreamYard aus Safari auf dem iPad für Interviews, Podcasts und gebrandete Talking-Head-Inhalte und profitieren Sie von 4K-Lokalaufnahmen und 48 kHz WAV-Audio pro Teilnehmer.
  • Für Bildschirm-Tutorials: Nutzen Sie den nativen iPad-Bildschirmrecorder für die Rohaufnahme und bringen Sie das Material anschließend in Ihre StreamYard-Inhalte oder Ihren Editor.
  • Für cineastische oder B-Roll-Aufnahmen: Ergänzen Sie FiLMiC Pro auf unterstützten iPads für manuelle Steuerung und ProRes-Aufnahme und behalten Sie StreamYard als Hub für Shows und Interviews bei.
  • Für komplexe Desktop-Setups: Nutzen Sie OBS Studio Camera nur, wenn Sie bereits einen OBS-Workflow pflegen; ansonsten ist ein browserbasiertes Studio mit Cloud- und lokaler Aufnahme im Alltag meist schneller und unkomplizierter.

Frequently Asked Questions

Ja. Sie können StreamYard im nativen Safari-Browser auf dem iPad nutzen, um Shows zu hosten und aufzuzeichnen. Allerdings stehen Funktionen wie native Bildschirmfreigabe und Greenscreen auf dem iPad nicht zur Verfügung. (StreamYard Helpwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. iPadOS enthält einen integrierten Bildschirmrecorder, den Sie über das Kontrollzentrum starten können. Die Aufnahme wird als Video in Fotos gespeichert und kann später bearbeitet oder geteilt werden. (Apple Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

Mit StreamYard im Safari-Browser auf dem iPad können Sie lokale Aufnahmen pro Teilnehmer mit hochwertigem Audio erfassen. In kostenpflichtigen Tarifen lassen sich zudem Langform-Sessions in HD für die spätere Bearbeitung aufzeichnen. (StreamYard Docswird in einem neuen Tab geöffnet)

Nutzen Sie FiLMiC Pro, wenn Sie manuelle Kamerasteuerung und ProRes-Aufnahme für cineastische Aufnahmen benötigen; behalten Sie StreamYard für Interviews, Remote-Gäste und gebrandete Show-Aufnahmen bei. (FiLMiC Prowird in einem neuen Tab geöffnet)

Installieren Sie die OBS Studio Camera App auf Ihrem iPad, um einen Video-Feed über das lokale Netzwerk oder USB an OBS auf Ihrem Computer zu senden. Dort erscheint das iPad als Kameraquelle in Ihren Szenen. (OBS Studio Camerawird in einem neuen Tab geöffnet)

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