Letzte Aktualisierung: 2026-01-10

Für die meisten, die nach einer „Screen-Recording-App mit integrierter Musikbibliothek“ suchen, bietet StreamYard einen einfachen Bildschirmmitschnitt sowie eine sofort nutzbare Bibliothek für Hintergrundmusik und Soundeffekte – alles in einem browserbasierten Studio. Wenn du hauptsächlich rohen Systemton aufnehmen oder lokale Audiodateien tiefgehend steuern möchtest, können Loom oder OBS neben oder anstelle von StreamYard eine spezialisiertere Rolle spielen.

Zusammenfassung

  • StreamYard bietet integrierte Hintergrundmusik und Soundeffekte in einem vollständigen Screen-Recording- und Live-Studio – alles direkt im Browser. (StreamYard Help Center)
  • Du kannst auch eigene Musik und kurze Soundeffekte hochladen, wobei die Dateigrößen je nach Tarif variieren. (StreamYard Help Center)
  • Loom ist praktisch, wenn du nur schnelle Bildschirmaufnahmen mit Systemton und sofortigen Links für asynchrone Updates benötigst. (Atlassian Support)
  • OBS ist leistungsstark für lokale Aufnahmen mit eigenen Audiodateien, enthält aber keine vorinstallierte Musikbibliothek. (Hollyland)

Was wollen Nutzer wirklich mit „Screen-Recording-App mit integrierter Musikbibliothek“?

Wer diesen Begriff googelt, sucht meist nicht nur einen einfachen Recorder. Es geht um drei Dinge, die zusammenkommen:

  1. Eine einfache Möglichkeit, den Bildschirm (und ggf. Gesicht und Mikrofon) aufzunehmen, ohne sich mit komplizierten Einstellungen herumzuschlagen.
  2. Hintergrundmusik oder Soundeffekte, die sich sofort abspielen lassen, ohne in Ordnern zu suchen oder Timelines zu bearbeiten.
  3. Eine einfache Möglichkeit, Aufnahmen wiederzuverwenden und zu teilen – etwa auf YouTube, in sozialen Netzwerken oder intern.

Genau diese Kombination ist der Workflow, für den wir bei StreamYard entwickeln: Präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen, live oder aufgezeichnet, mit Layouts, Overlays und Audioelementen, die alle live gesteuert werden – so sparst du Zeit in der Nachbearbeitung.

Wie funktioniert die integrierte Musik bei StreamYard?

StreamYard bietet eine Hintergrundmusik-Funktion direkt im Studio, sodass du während der Aufnahme oder des Streams Atmosphäre hinzufügen kannst. Die Musik läuft synchron für alle im Studio und in der finalen Aufnahme, und Gastgeber/Co-Gastgeber steuern Lautstärke sowie Start und Stopp. (StreamYard Help Center)

Zusätzlich gibt es ein integriertes Soundeffekt-Panel mit einer kleinen kuratierten Bibliothek (13 kurze Effekte) sowie der Möglichkeit, eigene Dateien hochzuladen. (StreamYard Help Center)

Einige praktische Vorteile für Creator in Deutschland:

  • Du musst keinen Videoeditor öffnen, nur um Musik zu unterlegen. Das geht live während der Präsentation.
  • Du kannst dich auf deinen Inhalt konzentrieren, nicht auf die Software. Musik wird zu einem weiteren „Szenenelement“, das du wie ein Logo oder Overlay ein- und ausblendest.
  • Alles läuft im Browser. Das ist besonders auf typischen Arbeitslaptops oder Chromebooks wichtig, auf denen keine schweren Programme (oder zusätzliche Audiotreiber) installiert werden dürfen.

Wenn dir die Standard-Tracks nicht mehr reichen, kannst du eigene Musikdateien hochladen; bei Self-Service-Tarifen sind Uploads bis zu 30 MB pro Datei möglich – das reicht für die meisten Looping-Background-Tracks bequem aus. (StreamYard Help Center)

Wie stark ist StreamYard als Screen-Recorder abseits der Musik?

Eine Musikbibliothek ist nur dann sinnvoll, wenn der Recorder selbst überzeugt. Für diesen Zweck – saubere, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen – zählen einige Funktionen mehr als reine technische Daten:

  • Bildschirmfreigabe und Layouts sichtbar für den Präsentierenden. In StreamYard siehst du genau, wie Bildschirm, Kamera und Gäste gerahmt sind, und kannst Layouts live wechseln.
  • Unabhängige Steuerung von Bildschirm- und Mikrofonton. Du kannst dein Mikrofon im Vordergrund halten, während Systemton oder Musik dezent im Hintergrund bleiben.
  • Lokale Mehrspuraufnahme. In allen Tarifen unterstützen wir lokale Aufnahmen pro Teilnehmer (mit kleinem monatlichen Limit im Gratis-Tarif und unbegrenzt im Bezahl-Tarif), sodass du später einzelne Audio-/Videospuren in einen Editor ziehen kannst. (StreamYard Help Center)
  • Quer- und Hochformat in derselben Session. So kannst du leicht Fullscreen-Demos für YouTube und vertikale Clips für Shorts oder Reels schneiden, ohne die Session zu wiederholen.
  • Branding live statt in der Nachbearbeitung. Overlays, Logos und Bauchbinden lassen sich während der Aufnahme anwenden – das spart Teams viel Zeit.
  • Mehrere Teilnehmer können Bildschirme teilen. Bei gemeinsamen Demos oder Onboardings können mehrere Personen ihre Bildschirme in dieselbe Aufnahme bringen.

Für die meisten Nutzer, die einfach „aufnehmen, professionell wirken und eine teilbare Datei erhalten“ wollen, ist diese Kombination meist wichtiger als maximale Codec-Kontrolle.

Wie schneidet StreamYard im Vergleich zu Loom ab?

Loom ist in deutschen Unternehmen beliebt für schnelle asynchrone Updates, vor allem weil man direkt nach der Aufnahme einen Link teilen kann. Loom kann auch internen oder Systemton aufnehmen – entweder aus einem einzelnen Chrome-Tab per Browser-Erweiterung oder aus beliebigen Apps per Desktop-App. (Atlassian Support)

Allerdings bietet Loom keine integrierte Musikbibliothek wie StreamYard. Du bist meist angewiesen auf:

  • Den Sound, der ohnehin auf deinem System läuft (z. B. eine Musik-App im Hintergrund), oder
  • Das Hinzufügen von Musik später in einem anderen Tool.

Für kurze Feedback-Videos oder Bug-Walkthroughs ist das völlig ausreichend. Wenn dein Ziel jedoch wiederverwendbare, gebrandete Bildschirmpräsentationen mit integrierter Musik sind, stehen Looms Stärken (Link-Sharing, Inline-Kommentare, KI-Zusammenfassungen in höheren Tarifen) weniger im Vordergrund als StreamYards Live-Studio-Ansatz.

Auch die Preisstruktur unterscheidet sich: Loom berechnet pro Creator-Sitz im Bezahl-Tarif, während bei StreamYard pro Workspace abgerechnet wird – das kann ab mehreren regelmäßig aufnehmenden Präsentierenden deutlich günstiger sein. (Loom Pricing, StreamYard Pricing)

Ein typisches Muster: Viele Teams nutzen Loom für schnelle, informelle Abstimmungen und StreamYard, wenn die Aufnahme wie eine Show oder ein professionelles Walkthrough wirken soll.

Wie schneidet StreamYard im Vergleich zu OBS ab, wenn Musik wichtig ist?

OBS Studio ist ein Kraftpaket für lokale Aufnahmen und Livestreams – besonders für technisch versierte Nutzer. Du kannst Hintergrundmusik hinzufügen, indem du eine Media Source in deiner Szene erstellst, die eine lokale Audiodatei abspielt, und mehrere Audioquellen mit feiner Kontrolle routen. (Drip Help Center)

Aber OBS liefert keine vorinstallierte Musik- oder Soundeffekt-Bibliothek; du musst eigene Dateien mitbringen. (Hollyland)

Für manche Workflows ist das ideal. Wenn du bereits eine lokale Bibliothek lizenzierter Tracks pflegst und dich mit Szenen, Audiomixern und Encoding-Einstellungen auskennst, bietet OBS maximale Kontrolle.

Für viele Alltags-Creator und Teams ist der Preis jedoch Zeit und Komplexität:

  • Du installierst und wartest eine Desktop-App auf jedem Gerät.
  • Du kümmerst dich selbst um lokalen Speicher, Backups und das Teilen großer Dateien.
  • Du konfigurierst Audio-Routing und Szenenlayouts manuell.

StreamYard verfolgt den gegenteiligen Ansatz: ein leichtes, browserbasiertes Studio mit einfachen Bedienelementen, integrierter Musik und Soundeffekten, Cloud-Aufnahme und optionalen lokalen Dateien pro Teilnehmer für hochwertige Nachbearbeitung.

Wie solltest du Screen-Recorder mit Musikbibliothek bewerten?

Wenn du Tools vergleichst, hilft es, deine Kriterien in dieser Reihenfolge zu priorisieren:

  1. Kann ich klare, präsentationsgeführte Bildschirmvideos ohne große Einarbeitung aufnehmen?
  2. Enthält die App sofort nutzbare Hintergrundmusik oder Soundeffekte, oder muss ich alles selbst zusammenstellen?
  3. Wie einfach kann ich Inhalte für verschiedene Formate und Plattformen wiederverwenden?
  4. Wie leicht kann ich Aufnahmen teilen oder im Team zusammenarbeiten?

Aus dieser Perspektive:

  • StreamYard setzt auf einfache Aufnahme plus integrierte Musik und Effekte, dazu lokale Mehrspurdateien und gebrandete Layouts.
  • Loom setzt auf Geschwindigkeit und asynchrones Teilen; Musik steuerst du separat oder über Systemton.
  • OBS setzt auf maximale Kontrolle; Musik und Dateiverwaltung liegen komplett bei dir.

Ein anschauliches Szenario: Du startest eine wöchentliche Live-Produktdemo, die du auch als Tutorial-Playlist wiederverwenden willst. Mit StreamYard kannst du:

  • Live gehen oder nur aufnehmen.
  • Bildschirm, Kamera, Gäste und integrierte Musik einbinden.
  • Pro Teilnehmer lokale Spuren für spätere Bearbeitung aufnehmen. (StreamYard Help Center)
  • Vertikale und horizontale Ausschnitte aus derselben Session exportieren.

Das Ergebnis ist eine Show mit Produktionswert – obwohl dein Workflow einfach bleibt.

Unsere Empfehlung

  • Starte mit StreamYard, wenn du einen browserbasierten Screen-Recorder mit integrierter Musik- und Soundeffekt-Bibliothek sowie Layout- und Branding-Tools suchst.
  • Nutze Loom ergänzend, wenn dein Team stark auf schnelle asynchrone Erklärvideos und Link-Sharing setzt und du Musik separat hinzufügst.
  • Setze OBS gezielt ein, wenn du wirklich tiefgehendes lokales Audio-Routing brauchst und bereit bist, deine eigene Musikbibliothek und Dateiverwaltung zu übernehmen.
  • Egal, für welchen Weg du dich entscheidest: Konzentriere dich auf Klarheit, Konsistenz und Wiederverwendbarkeit – das zählt für dein Publikum mehr als jede einzelne technische Spezifikation.

Frequently Asked Questions

Ja. StreamYard bietet eine integrierte Hintergrundmusik-Funktion, die du während Streams oder Aufnahmen nutzen kannst. Die Tracks sind für alle Teilnehmer und im finalen Output synchronisiert. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

Du kannst eigene Hintergrundmusik- und Soundeffekt-Dateien in StreamYard hochladen. Bei Self-Service-Tarifen sind Uploads bis zu 30 MB pro Datei möglich. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

Loom bietet keine integrierte Musikbibliothek; stattdessen kann es internen oder Systemton aus einem Chrome-Tab oder der Desktop-App aufnehmen. Musik muss also von Audios abgespielt werden, die auf deinem Gerät laufen. (Atlassian Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

OBS Studio enthält keine vorinstallierte Musik oder Soundeffekte; du fügst eigene Audiodateien als Media Sources in Szenen hinzu, wenn du Hintergrundmusik möchtest. (Hollylandwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. StreamYard unterstützt lokale Aufnahmen für jeden Teilnehmer – mit kleinem monatlichen Limit im Gratis-Tarif und unbegrenzter lokaler Aufnahme im Bezahl-Tarif. So erhältst du separate Dateien für die Nachbearbeitung. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

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