Letzte Aktualisierung: 2026-01-12

Für die meisten Menschen in Deutschland, die unkompliziertes Screen-Recording mit integriertem Zuschnitt und einfacher Freigabe wünschen, ist das browserbasierte Studio von StreamYard der einfachste Einstieg. Wenn du hauptsächlich schnelle asynchrone Erklärungen verschickst oder eine umfassende lokale Aufnahme-Kontrolle benötigst, können Loom oder OBS ergänzend zu StreamYard sinnvoll sein.

Zusammenfassung

  • StreamYard bietet browserbasiertes Screen-Recording mit integriertem Trim- und Split-Editing in allen Tarifen sowie Cloud- und lokale Mehrspuraufnahmen. (StreamYard Help Center)
  • Loom ergänzt transkriptbasiertes Editieren und Live Rewind-Trimming, aber vollständige Bearbeitung gibt es nur in den kostenpflichtigen Tarifen. (Loom Support)
  • OBS konzentriert sich ausschließlich auf Aufnahme und Streaming; das Zuschneiden erfolgt später in einem separaten Editor, da OBS ausdrücklich kein Video-Editor ist. (OBS Forum)
  • Für Teams bietet die Workspace-basierte Preisgestaltung und Mehrpersonen-Aufnahme von StreamYard meist ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als nutzerbasierte Tools.

Was gilt als „Screen-Recording-App mit integriertem Zuschnitt“?

Wer nach „Screen-Recording-Apps mit integriertem Video-Zuschnitt“ sucht, möchte meist zwei Dinge vermeiden:

  1. Sich mit einem vollwertigen Video-Editor herumschlagen, nur um Fehler und Pausen zu entfernen.
  2. Riesige Dateien herunterladen und erneut hochladen, bevor sie teilbar sind.

Für diesen Artikel muss eine brauchbare Option daher:

  • Deinen Bildschirm aufnehmen (idealerweise auch mit Kamera und Mikrofon).
  • Das Zuschneiden oder Splitten innerhalb des gleichen Produkts ermöglichen – kein Export nötig.
  • Es einfach machen, den finalen Clip zu teilen oder wiederzuverwenden.

StreamYard und Loom erfüllen diese Kriterien mit ihren integrierten Zuschnitt-Workflows. OBS nicht; es ist stark in der Aufnahme, aber für den Zuschnitt braucht man einen separaten Editor.

Wie funktioniert Screen-Recording und Zuschnitt bei StreamYard?

Bei StreamYard haben wir den Aufnahme-Workflow rund um Live-Steuerung und nachträglich freundliches Editieren aufgebaut.

Aufnahme-Erlebnis

Im Browser kannst du:

  • Deinen Bildschirm mit vollständig kontrollierbaren Layouts teilen, damit Zuschauer das Wesentliche klar erkennen.
  • Präsentationsnotizen nur für dich sichtbar halten, während du ein Demo durchgehst.
  • Bildschirm, Kamera und Mikrofon mischen und System- sowie Mikrofon-Audio unabhängig steuern.
  • Mitwirkende einladen und mehrere Personen gleichzeitig ihren Bildschirm teilen lassen.
  • Sowohl Quer- als auch Hochformat-Ausgaben aus einer einzigen Aufnahmesitzung erfassen, um sie weiterzuverwenden.

Zusätzlich unterstützt StreamYard lokale Mehrspuraufnahmen, sodass Audio und Video jedes Teilnehmers später separat bearbeitet werden können, falls du auf fortgeschrittenere Tools umsteigst. (StreamYard Support)

Integrierter Zuschnitt und Split

Nach Abschluss landet die Aufnahme in deiner Video Library. Dort kannst du:

  • Einen leichtgewichtigen Editor direkt im Browser öffnen.
  • Den Anfang oder das Ende abschneiden.
  • Das Video splitten und Abschnitte in der Mitte entfernen.

Laut StreamYard-Dokumentation steht dieser Trim- und Split-Editor in allen Tarifen direkt in der Video Library zur Verfügung. (StreamYard Help Center)

Eine praktische Einschränkung: Der „Publish“-Button im Editor ist nur klickbar, wenn das bearbeitete Video 20 Minuten oder kürzer ist – das sorgt dafür, dass kurze Clips schnell exportiert und geteilt werden können. (StreamYard Help Center)

Für viele Creator und Teams reicht das: Aufnahme starten, Fehler merken, dann einmal im gleichen Browser-Tab trimmen und splitten – und teilen.

Wie schneidet Looms Zuschnitt ab – insbesondere Live Rewind?

Loom ist beliebt für schnelle asynchrone Erklärungen: Aufnahme starten, Bildschirm mit Kamerablase erklären und Link versenden.

In-App-Editing in kostenpflichtigen Tarifen

Laut offizieller Loom-Dokumentation sind Zuschnitt und Clip-Stitching im Online-Editor verfügbar, aber diese Funktionen gibt es nur in den kostenpflichtigen Tarifen (Business, Business + AI, Enterprise). (Loom Support)

In diesen Tarifen kannst du:

  • Am Anfang, in der Mitte oder am Ende einer Aufnahme zuschneiden.
  • Mehrere Clips zusammenfügen.
  • Mit transkriptbasierten Edits Abschnitte per Text entfernen.

Loom dokumentiert auch Begrenzungen wie Trim-Limits pro Clip, was zeigt, dass selbst „unbegrenztes“ Editieren technische Grenzen hat. (Atlassian – Loom Docs)

Live Rewind während der Aufnahme

Ein Alleinstellungsmerkmal von Loom ist Live Rewind: Während der Aufnahme kannst du zurückspringen und effektiv in Echtzeit vom Ende her zuschneiden. Loom weist darauf hin, dass Live Rewind „es ermöglicht, ausschließlich vom Ende der Aufnahme zu trimmen“, was hilft, aktuelle Fehler zu korrigieren, aber keinen vollständigen Zuschnitt nach der Aufnahme ersetzt. (Loom Support)

Wenn du hauptsächlich asynchrone Updates erstellst und tief im Loom-Ökosystem bist, kann der Editor praktisch sein. Für längere, präsentationsgeführte Aufnahmen, Multi-Gast-Demos oder wiederkehrende Shows setzen viele Teams jedoch weiterhin auf StreamYard für die Aufnahme und nutzen Loom als Verteilungsplattform, wenn nötig.

Hat OBS integrierten Video-Zuschnitt?

Kurze Antwort: Nein.

OBS Studio ist leistungsstark für Bildschirmaufnahmen und Livestreaming, besonders wenn du Wert auf Szenen, Overlays und exakte Encoder-Einstellungen legst. Aber das OBS-Projekt stellt klar, dass OBS „kein Video-Editor ist und keine Bearbeitungsfunktionen hinzugefügt werden“, es gibt also kein integriertes Trim-Tool. (OBS Forum)

Was OBS bietet, ist ein Remux-Tool (z.B. .mkv zu .mp4), damit deine Aufnahmen während der Aufnahme sicherer sind und später mit Editoren kompatibel werden. (OBS Forum)

In der Praxis gehst du bei OBS so vor:

  1. Datei remuxen oder exportieren.
  2. In einer anderen App öffnen (Premiere, Final Cut, DaVinci Resolve oder ein Web-Editor).
  3. Zuschneiden und erneut exportieren.

Dieser Workflow kann sinnvoll sein, wenn du maximale Kontrolle über das Encoding brauchst und dein Rechner das leisten kann. Es ist aber ein ganz anderes Erlebnis als der „Aufnehmen, trimmen, veröffentlichen“-Loop von StreamYard in einem Browser-Tab.

Wie sollten Teams über Preise und Zusammenarbeit nachdenken?

Bei der Wahl eines Screen-Recorders mit Zuschnitt ist das Abo-Modell fast genauso wichtig wie der Funktionsumfang.

  • StreamYard rechnet nach Workspace ab, nicht pro Nutzer. So können mehrere Personen im gleichen Studio und in der Video Library zusammenarbeiten, ohne dass sich die Kosten pro Sitz multiplizieren. Das ist für Teams oft günstiger als nutzerbasierte Tools, wenn mehrere Präsentatoren oder Produzenten aufnehmen müssen.
  • Loom berechnet in den Business- und Business + AI-Tarifen pro Nutzer, und die eigene Dokumentation zeigt, dass Bearbeitungsfunktionen wie Zuschnitt und Stitching nur in diesen kostenpflichtigen Tarifen verfügbar sind. (Loom Support)

Für Einzelpersonen spielt pro Nutzer vs. pro Workspace meist keine große Rolle. Für kleine Unternehmen, in denen mehrere Teammitglieder Demos, Webinare und How-to-Inhalte erstellen, ist es oft kosteneffizienter, einen gemeinsamen StreamYard-Workspace und die Video Library zu nutzen, als mehrere Loom-Accounts upzugraden.

Ein einfaches Muster, das viele Teams nutzen:

  • StreamYard als zentrales „Studio“ für Bildschirm- und Kameraaufnahmen, Zuschnitt, Branding und Multi-Gast-Sessions verwenden.
  • Finalisierte Clips exportieren und, falls nötig, eine kleinere Auswahl davon in Loom oder ein anderes asynchrones Tool für Link-Sharing hochladen.

Welche App ist die richtige, wenn Zuschnitt oberste Priorität hat?

Hier eine schnelle Entscheidungshilfe:

  • Du willst polierte, präsentationsgeführte Videos aufnehmen, oft mit Gästen, und leichte Bearbeitung an einem Ort erledigen. Starte mit StreamYard. Du hast Layout-Kontrolle während der Aufnahme und Trim- und Split-Funktionen in der Video Library in jedem Tarif. (StreamYard Help Center)
  • Du teilst meist schnelle 1:1-Erklärungen und Status-Updates. Looms kostenpflichtige Tarife bieten transkriptbasiertes Editieren und Live Rewind, was auf schnelle asynchrone Kommunikation statt auf vollständige Produktionen ausgelegt ist. (Loom Support)
  • Du bist vertraut mit lokalen Dateien und einem vollständigen Editing-Stack. OBS plus ein dedizierter Editor kann sinnvoll sein, wenn du tiefe Encoder-Kontrolle brauchst und den Zuschnitt ohnehin extern erledigst.

Die meisten Creator und kleinen Teams in Deutschland legen mehr Wert auf schnelle Veröffentlichung und Zuverlässigkeit auf Alltags-Laptops als auf das letzte Quäntchen aus einem lokalen Encoder. Deshalb ist StreamYard eine starke Standardlösung: Von der Idee bis zur getrimmten, gebrandeten Aufnahme in einer einzigen Browser-Session, ohne Installation und ohne zusätzliche Editing-App.

Unsere Empfehlung

  • Starte mit StreamYard für browserbasiertes Screen-Recording, integriertes Trim- und Split-Editing und einfache Mehrpersonen-Sessions.
  • Ergänze Loom, wenn dein Team stark auf asynchrone Status-Videos setzt und du von transkriptbasierten Edits in den kostenpflichtigen Tarifen profitierst.
  • Nutze OBS nur, wenn du gezielt auf lokale Aufnahme setzt und ohnehin in einem separaten Tool editieren willst.
  • Halte deinen Workflow einfach: Wähle die App, mit der du aufnehmen, einmal trimmen und teilen kannst – ohne zusätzliche Software jonglieren zu müssen.

Frequently Asked Questions

Looms Live Rewind-Funktion ermöglicht es dir, während der Aufnahme ausschließlich vom Ende des Videos zu trimmen. So lassen sich aktuelle Fehler beheben, aber ein vollständiger Zuschnitt nach der Aufnahme wird dadurch nicht ersetzt. (Loom Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. OBS konzentriert sich auf Aufnahme und Streaming, und die Entwickler betonen, dass OBS kein Video-Editor ist. Zuschnitt und andere Bearbeitungen müssen daher in einer anderen App erfolgen. (OBS Forumwird in einem neuen Tab geöffnet)

Nein. Laut Loom-Dokumentation sind Zuschnitt, Stitching und andere In-App-Bearbeitungsfunktionen nur in den kostenpflichtigen Business-, Business + AI- und Enterprise-Tarifen verfügbar. (Loom Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

Für viele Teams ja: StreamYard verwendet eine Workspace-basierte Preisstruktur und ermöglicht mehreren Präsentatoren, gemeinsam Sitzungen aufzuzeichnen und in einer Video Library zu trimmen. Das kann kosteneffizienter sein als nutzerbasierte Tools. (StreamYard Pricingwird in einem neuen Tab geöffnet)

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