Letzte Aktualisierung: 2026-01-09

Für die meisten Lehrkräfte und Kursanbieter in Deutschland ist StreamYard der einfachste Weg, um klare, präsentationsgeführte Online-Kurse mit Bildschirmfreigabe, lokalen Multi-Track-Dateien und sofortiger Wiederverwendung über verschiedene Plattformen in einem einfachen Browser-Studio aufzuzeichnen. Wenn Sie nur kurze asynchrone Clips benötigen, kann Loom diesen Workflow ergänzen. Und wenn Sie sich mit komplexen Setups auf einem leistungsstarken Computer wohlfühlen, ist OBS eine starke Option für rein lokale Aufnahmen.

Zusammenfassung

  • Mit StreamYard können Sie Ihren Bildschirm, Ihre Kamera und Gäste direkt im Browser aufnehmen – mit Layouts, Branding und lokalen Multi-Track-Aufnahmen, die ideal für wiederverwendbare Lektionen sind. (StreamYard)
  • Loom konzentriert sich auf schnelle, teilbare Clips und Unterrichtsausschnitte, mit Längen- und Speicherlimits im kostenlosen Starter-Tarif und unbegrenzter Zeit in den kostenpflichtigen Tarifen. (Loom)
  • OBS ist kostenlose Desktop-Software mit leistungsstarken Steuerungsmöglichkeiten, setzt aber vollständig auf Ihre Hardware und manuelle Einrichtung für stabile, hochwertige Aufnahmen. (OBS)
  • Für die meisten Lehrenden bietet ein StreamYard-First-Setup (mit Loom oder OBS als gelegentliche Ergänzung) die beste Balance aus Einfachheit, Zuverlässigkeit und Qualität.

Worauf sollten Sie bei Screen Recording Software für Online-Unterricht achten?

Wenn Sie „Screen Recording Software für Online-Unterricht“ suchen, geht es meist nicht um pixelgenaue Encoder. Sie möchten ein Tool, mit dem Sie einfach aufnehmen, klar unterrichten und die Lektion ohne Technik-Frust wiederverwenden können.

Für die meisten Lehrkräfte zählen fünf Dinge besonders:

  1. Schnelle, unkomplizierte Einrichtung – Kein IT-Ticket, keine komplexe Installation. Im Browser auf einem typischen Schul- oder Arbeitslaptop laufen zu können, ist ein großer Vorteil.
  2. Klare, präsentationsgeführte Aufnahmen – Ihre Folien, Ihr Bildschirm und Ihr Gesicht, so angeordnet, dass es wie ein Klassenzimmer wirkt – nicht wie ein ruckeliger Bildschirm-Share.
  3. Sofortige Wiederverwendung und Verteilung – Einmal exportieren, dann die Lektion ins LMS, auf YouTube oder in einen E-Mail-Kurs einfügen.
  4. Hochwertige Ergebnisse ohne Feineinstellungen – Guter Ton und gutes Bild, ohne sich mit Bitraten oder Codecs beschäftigen zu müssen.
  5. Zuverlässigkeit auf Alltags-Hardware – Viele Lehrkräfte in Deutschland nutzen einfache Windows-Laptops oder Chromebooks, keine dedizierten Produktionsrechner.

Deshalb fühlen sich browserbasierte Studios wie StreamYard oft „lehrerfreundlicher“ an als schwere Desktop-Programme, selbst wenn diese auf dem Papier leistungsstärker wirken.

Ist StreamYard für die Aufzeichnung von Online-Unterricht geeignet?

Ja. StreamYard passt sehr gut zu den Workflows für Online-Unterricht.

Im Browser-Studio können Sie:

  • Ihren Bildschirm mit vollständiger Layout-Kontrolle teilen, sodass die Schüler je nach Situation Ihre Folien, Ihr Gesicht oder beides sehen.
  • Bildschirm- und Mikrofon-Audio unabhängig steuern, was hilft, Systemtöne, Tab-Audio und Ihre Stimme auszubalancieren.
  • Lokale Multi-Track-Aufnahmen nutzen, sodass jeder Teilnehmer (Sie und ggf. Gastredner) separat aufgenommen wird – ideal für saubere Nachbearbeitung und Wiederverwendung. (StreamYard support)
  • Sowohl im Quer- als auch im Hochformat aus derselben Session aufnehmen, was es einfach macht, komplette Lektionen und kurze vertikale Clips zu veröffentlichen, ohne neu aufnehmen zu müssen.
  • Live-Branding hinzufügen – Overlays, Logos, Bauchbinden – damit Ihr Unterricht wie eine fertige Lektion wirkt und nicht wie ein Rohschnitt.
  • Moderator-Notizen nur für Sie sichtbar halten, sodass Sie einem Ablauf folgen können, während die Schüler nur Ihre professionelle Präsentation sehen.
  • Co-Lehrkräfte oder Gast-Experten einladen und mehreren Personen erlauben, während gemeinsamer Demos Bildschirme zu teilen.

Mit kostenlosen Tarifen können Sie den kompletten Aufnahme-Workflow mit definierten Limits testen (z.B. sind lokale Aufnahmen auf 2 Stunden pro Monat begrenzt), während kostenpflichtige Tarife unbegrenzte lokale Aufnahmen und Cloud-Aufnahmen mit Längen- und Speicherlimits freischalten. (StreamYard support)

In der Praxis bedeutet das für die meisten Lehrkräfte in Deutschland:

  • Sie können eine Live-Klasse abhalten und erhalten eine automatische Cloud-Aufnahme (bei kostenpflichtigen Tarifen).
  • Oder Sie zeichnen wie im Studio „off-air“ auf, laden die Dateien herunter und stellen sie im LMS bereit.

Sie erhalten TV-ähnliche Kontrolle, ohne Videoingenieur werden zu müssen.

OBS vs StreamYard: Was ist besser für Vorlesungsaufzeichnungen?

OBS Studio ist eine leistungsstarke Desktop-App. StreamYard ist ein browserbasiertes Studio. Beide können Vorlesungen gut aufnehmen – aber sie fühlen sich sehr unterschiedlich an.

Wann OBS sinnvoll ist

OBS ist kostenlose, quelloffene Software für Aufnahmen und Livestreaming mit fortschrittlicher Szenen-Komposition und Encoder-Steuerung. (OBS) Es kann:

  • Mehrere Quellen (Bildschirm, Fenster, Webcams, Medien) in Szenen kombinieren.
  • Lokal in Auflösungen bis zu 8K aufnehmen, mit detaillierter Kontrolle über Formate und Encoder. (OBS Features)

Allerdings:

  • Sie müssen es auf Ihrem Computer installieren und bestimmte Systemanforderungen erfüllen.
  • Leistung und Zuverlässigkeit hängen komplett von Ihrer Hardware und Ihren Einstellungen ab. (OBS docs)

Für Lehrkräfte, die gerne tüfteln und starke Rechner haben, ist OBS ein flexibler lokaler Recorder.

Warum viele Lehrkräfte stattdessen StreamYard nutzen

Für die meisten Online-Kurse ist die Frage nicht: „Welcher Encoder ist am konfigurierbarsten?“ Sondern: „Womit kann ich am einfachsten unterrichten?“

StreamYard hilft, indem es:

  • Im Browser läuft, also keine aufwändigen Installationen auf verwalteten Schul- oder Dienstgeräten erfordert.
  • Encoding und Verarbeitung in der Cloud übernimmt, sodass Ihr Laptop kein High-End-Rechner sein muss.
  • Ihnen lokale Multi-Track-Aufnahmen für jeden Teilnehmer bietet, ohne komplexe Routing- oder Plugin-Setups. (StreamYard support)

Wenn Sie gezielt Codecs, Bitraten und szenengenaue Einstellungen feinjustieren möchten, ist OBS das richtige Spezialwerkzeug. Wenn Sie einfach „Studio betreten“, Folien teilen, einen Gast einladen und sich aufs Unterrichten konzentrieren möchten, ist StreamYard meist die praktischere Wahl.

Wie lange kann ich Lektionen mit Loom im kostenlosen Tarif aufnehmen?

Loom ist bei Lehrkräften beliebt für schnelle, asynchrone Erklärvideos. Es bietet Bildschirm- plus Kameraaufnahme, Transkripte und einfaches Link-Sharing aus dem Browser oder über Desktop-Apps. (Loom)

Im kostenlosen Starter-Tarif gibt es zwei wichtige Einschränkungen:

  • Jede Standard-Bildschirmaufnahme ist auf 5 Minuten begrenzt.
  • Ihr Workspace ist auf 25 Videos und Screenshots insgesamt limitiert. (Loom Help)

Bezahlte Loom-Tarife (Business und höher) bieten „unbegrenzte Aufnahmezeit & Speicher“ für reguläre Videos, mit höheren Auflösungen bis 4K. (Loom Help)

Das bedeutet für Online-Unterricht:

  • Loom ist sehr praktisch für kurze Erklärungen, Hausaufgabenlösungen und schnelles Feedback an Schüler.
  • Für 30–60-minütige Vorlesungen ist es weniger geeignet, es sei denn, Sie wechseln auf einen kostenpflichtigen Tarif und speichern alles in der Loom-Cloud.

Mit StreamYard hingegen können Sie jede Klasse als komplette Session behandeln – live oder aufgezeichnet – und die Dateien anschließend herunterladen und überall hosten.

Wie funktioniert die Preisgestaltung bei StreamYard vs Loom für Lehrerteams?

Die Preisgestaltung kann schnell unübersichtlich werden, besonders wenn Sie im Team unterrichten.

Loom berechnet pro Nutzer. Der kostenlose Starter-Tarif kostet 0 €, ist aber auf 25 Videos und 5-minütige Aufnahmen begrenzt; Business startet mit einer monatlichen Gebühr pro Nutzer und bietet „unbegrenzte“ Videoanzahl und Aufnahmelänge. (Loom)

Bei StreamYard werden Tarife pro Workspace abgerechnet, nicht pro Nutzer, was für Lehrerteams, die ein Studio gemeinsam nutzen, oft deutlich günstiger ist:

  • Der kostenlose Tarif ist für einen einzelnen Workspace gratis.
  • Kostenpflichtige Workspaces bieten mehr Aufnahme- und Speicherkapazität, mit unbegrenzten lokalen Aufnahmen in den bezahlten Stufen und definierten Speicherstunden für Cloud-Aufnahmen. (StreamYard)

Für einzelne Lehrkräfte funktionieren beide Modelle. Sobald Sie jedoch mehrere Lehrende haben, die gemeinsam unterrichten, hosten oder das gleiche Branding und Overlays nutzen, ist ein gemeinsamer StreamYard-Workspace meist einfacher und kostengünstiger als mehrere Einzelkonten für Aufnahmen zu lizenzieren.

Wie sieht ein typischer StreamYard-Workflow für Unterrichtsaufnahmen aus?

Stellen Sie sich vor, Sie unterrichten eine einstündige Einführung in Marketing für Ihren Online-Kurs.

Ihr Workflow in StreamYard könnte so aussehen:

  1. Studio im Browser betreten. Sie richten Ihre Szenen ein: Vollbild-Folien, Bild-in-Bild mit Ihrer Webcam und ein Layout für die Fragerunde.
  2. Branding hinzufügen. Sie fügen Ihr Logo, eine Bauchbinde mit Ihrem Namen und ein Overlay ein, das z.B. „Woche 3: Kundenforschung“ anzeigt.
  3. Moderator-Notizen öffnen. Diese Notizen sind nur für Sie sichtbar, während die Schüler die Folien und Ihre Kamera sehen.
  4. Aufnehmen (ohne live zu gehen). Sie unterrichten durchgehend, wechseln gelegentlich das Layout – Vollbild-Folien beim Erklären von Diagrammen, Side-by-Side bei wichtigen Punkten.
  5. Lokale Multi-Track-Aufnahme. Während Sie unterrichten, werden lokale Dateien für Sie (und ggf. Gäste) aufgenommen, sodass Sie saubere Quellen für die spätere Bearbeitung haben. (StreamYard support)
  6. Exportieren und wiederverwenden. Nach dem Unterricht laden Sie den Hauptmix für Ihr LMS herunter und bei Bedarf die einzelnen Spuren, um kürzere Clips für Social Media oder Wiederholungen zu schneiden.

Sie mussten nie Encoder-Einstellungen anfassen, keine schweren Apps installieren oder mit Geräteberechtigungen auf einem gesperrten Schul-Laptop kämpfen. Sie haben einfach unterrichtet.

Wann sind OBS oder Loom die bessere Wahl als StreamYard?

StreamYard ist eine starke Standardlösung, aber es gibt einige klare Fälle, in denen ein anderes Tool passender sein kann:

  • Sie nehmen Gameplay oder sehr technische Demos auf und möchten volle Kontrolle über Formate und Encoding. OBS bietet diese Kontrolle und läuft komplett lokal, solange Ihre Hardware die Systemanforderungen erfüllt. (OBS docs)
  • Sie senden hauptsächlich kurze, asynchrone Feedback-Videos statt ganzer Lektionen. Loom ist auf schnelle Aufnahmen und sofort teilbare Links ausgelegt, besonders für Nachrichten unter 5 Minuten im kostenlosen Tarif. (Loom)
  • Ihre Institution verlangt ausschließlich lokale Speicherung. Dann kann ein lokaler Recorder wie OBS mit strikter Speicherpolitik besser zu den Vorgaben passen, auch wenn StreamYards lokale Multi-Track-Aufnahmen ebenfalls mit minimaler Cloud-Abhängigkeit genutzt werden können.

Aber wenn Ihr Hauptbedürfnis ist: „Solide, präsentierbare Online-Kurse mit Bildschirmfreigabe, Kamera und Gästen auf einem Alltags-Laptop aufnehmen“, ist StreamYard meist der beste Startpunkt.

Unsere Empfehlung

  • Nutzen Sie StreamYard als Ihr Hauptstudio für Online-Unterricht: Bildschirm- + Kamera-Layouts, lokale Multi-Track-Aufnahmen und gebrandete Lektionen im Browser.
  • Ergänzen Sie Loom, wenn Sie auch schnelle, kurze Erklärclips und Einzel-Feedback-Videos für Schüler brauchen.
  • Greifen Sie zu OBS, wenn Sie gezielt tiefe Encoder-Kontrolle oder komplexe lokale Szenen benötigen und sich mit Hardware und Setup auskennen.
  • Starten Sie einfach: Nehmen Sie ein paar Lektionen mit StreamYard auf, laden Sie sie ins LMS, und entscheiden Sie dann, ob Sie wirklich zusätzliche Komplexität durch andere Tools brauchen.

Frequently Asked Questions

Ja. Mit StreamYard können Sie Ihren Bildschirm teilen, Audio steuern, Gäste einladen und lokale Multi-Track-Aufnahmen direkt im Browser-Studio erstellen – ideal für vollständige Unterrichtseinheiten und wiederverwendbare Lektionen. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

OBS ist kostenlose Desktop-Software mit tiefer Kontrolle über Szenen, Formate und Encoder, setzt aber stark auf Ihre Hardware und manuelle Einrichtung. StreamYard läuft im Browser, übernimmt das Encoding in der Cloud und bietet Multi-Track-Lokalaufnahmen mit weniger Konfiguration. (OBSwird in einem neuen Tab geöffnet)

Der kostenlose Starter-Tarif von Loom begrenzt jede Standard-Bildschirmaufnahme auf 5 Minuten und Ihr Workspace auf 25 Videos und Screenshots. Für längere Online-Lektionen ist meist ein kostenpflichtiger Tarif nötig. (Loom Helpwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. Sie können ein StreamYard-Studio betreten, die Aufnahme starten, ohne live zu gehen, und Bildschirm, Kamera und Gäste aufnehmen – inklusive lokaler Multi-Track-Dateien, die sich später bearbeiten und wiederverwenden lassen. (StreamYard supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

Nicht unbedingt. Da StreamYard im Browser läuft und die Verarbeitung in die Cloud auslagert, funktioniert es in der Regel zuverlässig auf Standard-Laptops, wie sie an deutschen Schulen genutzt werden – vorausgesetzt, Sie haben eine stabile Internetverbindung. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

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