Geschrieben von Will Tucker
Screen-Recording-Software mit Audio-Mixer und Equalizer: Worauf kommt es wirklich an?
Letzte Aktualisierung: 2026-01-09
Für die meisten Menschen in Deutschland, die eine Screen-Recording-Software mit Audio-Mixer und Equalizer suchen, ist der schnellste Weg, in einem browserbasierten Studio wie StreamYard mit integrierter Rausch-/Echo-Unterdrückung aufzunehmen und detaillierte EQ-Anpassungen in Hardware oder virtuellen Audiotools vorzunehmen, denen Sie bereits vertrauen. Wenn Sie wirklich pro-Quelle-EQ und Plugin-Processing direkt im Recorder benötigen, ist eine Desktop-App wie OBS die richtige Ergänzung, während Loom einfache asynchrone Bildschirm- und Systemaudio-Clips abdeckt.
Zusammenfassung
- StreamYard bietet hochwertige, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen mit integrierter Rausch- und Echounterdrückung, lokalen Multitrack-Dateien und einfachem Routing für externe Mixer und EQ. (StreamYard Blog)
- OBS bietet umfangreiche Audiofilter pro Quelle, einen 3‑Band-EQ und VST 2.x Plugin-Unterstützung, erfordert aber mehr Einrichtung und leistungsfähige Hardware. (OBS KB)
- Loom hält Audio einfach: unkomplizierte Bildschirm- und Systemaudio-Aufnahme, besonders über die Desktop-App, ist aber nicht auf komplexes Mixing oder EQ ausgelegt. (Loom Support)
- Für die meisten Creator und Teams bietet StreamYard als Hauptstudio plus optionaler Hardware/virtueller EQ die beste Balance aus Klangqualität, Zuverlässigkeit und Workflow.
Was brauchen Sie wirklich von einem Audio-Mixer und Equalizer?
Wenn Menschen „Screen-Recording-Software mit Audio-Mixer und Equalizer“ suchen, meinen sie meist kein vollwertiges Audio-Engineering-Setup. Sie wollen:
- Klare Stimme, die sich gegen Hintergrundgeräusche durchsetzt
- Separate Kontrolle über Mikrofon- und Systemaudio
- Gleichmäßige Lautstärke über alle Gäste hinweg
- Eine Möglichkeit, Probleme später im Schnitt zu beheben, falls etwas schiefgeht
Mit anderen Worten: Das Ergebnis ist wichtiger als die Anzahl der gedrehten Regler.
Ein browserbasiertes Studio wie StreamYard konzentriert sich auf das Ergebnis: Sie steuern Bildschirm und Mikrofon unabhängig, wenden Echo- und Rauschunterdrückung browserseitig an und erstellen lokale Mehrspuraufnahmen, sodass Sie später im Editor präziser EQ anwenden können. (StreamYard Blog)
Im Gegensatz dazu bieten Desktop-Apps wie OBS vollständige Mixer und In-App-EQ-Filter, was mächtig ist, aber auch leichter zu Fehlern führt, wenn Sie sich mit Audioketten nicht auskennen.
Wie geht StreamYard mit Audio bei Bildschirmaufnahmen um?
Bei StreamYard setzen wir auf ein einfaches Prinzip: Nutzen Sie das Browser-Studio für einen unkomplizierten Aufnahme-Workflow und schließen Sie bei Bedarf so viel externe Verarbeitung an, wie Sie möchten.
Für Bildschirmaufnahmen erhalten Sie:
- Für den Präsentator sichtbares Bildschirm-Teilen mit steuerbaren Layouts – Sie sehen genau, was live ist, und können Bildschirm, Kamera und Gäste für klare Demos arrangieren.
- Unabhängige Kontrolle von Bildschirm- und Mikrofon-Audio – Sie bestimmen, wie laut Ihr Mikrofon im Vergleich zu Systemklängen ist, damit Tutorials Ihre Stimme nicht übertönen.
- Integrierte Rauschunterdrückung und Echokompensation, damit Stimmen klar bleiben, ohne dass Sie komplexe Filter konfigurieren müssen. (StreamYard Blog)
- Lokale Mehrspuraufnahmen, sodass Sie pro Teilnehmer separate Dateien erhalten, die für detaillierteren EQ und Mixing in Tools wie Premiere, Final Cut oder DaVinci Resolve bereitstehen. (StreamYard Support)
- Unterstützung für Quer- und Hochformat-Ausgaben aus derselben Session, sodass Sie eine Aufnahme für YouTube, Reels und Shorts wiederverwenden können, ohne neu aufnehmen zu müssen.
- Live angewendete Marken-Overlays, Logos und visuelle Elemente, damit Ihre Bildschirmaufnahme schon beim Stoppen markenkonform ist.
- Nur für den Host sichtbare Präsentator-Notizen und Bildschirmfreigabe durch mehrere Teilnehmer für kollaborative Demos.
Aktuell liefern wir keinen Multiband-EQ im Studio-UI selbst aus; stattdessen empfehlen unsere Dokumentationen ausdrücklich die Nutzung von vorverarbeitetem Audio aus Mixern, Interfaces oder virtuellen Tools. (StreamYard Blog) Das hält die On-Screen-Bedienung schlank und ermöglicht fortgeschrittenen Nutzern, ihren bevorzugten Sound zu behalten.
Wann ist ein Desktop-Mixer/EQ wie OBS die bessere Wahl?
OBS ist eine Desktop-Anwendung für Nutzer, die jedes Detail ihrer Audio- und Videokette steuern möchten.
Aus Audio-Sicht bietet OBS:
- Einen vollständigen Audio-Mixer, bei dem jede Quelle (Mikrofon, Spiel, Browser usw.) eigene Lautstärkeregler hat
- Filter pro Quelle für Kompression, Gain, Rauschunterdrückung und mehr, alles direkt im Mixer zugänglich
- Einen integrierten 3‑Band-Equalizer-Filter sowie Unterstützung für VST 2.x Plugins, sodass Sie Drittanbieter-EQ, De-Esser und Channel-Strips laden können. (OBS KB) (OBS Forum)
Der Nachteil: Alles läuft auf Ihrem eigenen Rechner. Sie sind verantwortlich für CPU/GPU-Auslastung, Festplattengeschwindigkeit und das gesamte Routing. OBS selbst weist darauf hin, dass das Erfüllen der Systemanforderungen keine Garantie für zuverlässiges Streaming oder Recording bei Ihren gewählten Einstellungen ist. (OBS Systemanforderungen)
Für viele Creator funktioniert ein hybrider Ansatz gut: Nutzen Sie OBS oder ein anderes lokales Tool rein als Vorverarbeitung—für Kompression und EQ—und senden Sie diesen optimierten Stereomix dann als Mikrofonquelle in StreamYard. So behalten Sie den intuitiven, browserbasierten Screen-Recording-Workflow und genießen trotzdem den Klang Ihrer Lieblings-Plugins.
Wo passt Loom bei Audio und Bildschirmaufnahme?
Loom bedient einen anderen Bedarf: schnelle, asynchrone Bildschirmaufnahmen, die Sie per Link teilen können.
Im Audiobereich:
- Die Chrome-Erweiterung kann internes Audio aus einem einzelnen Browser-Tab während der Bildschirmaufnahme erfassen.
- Die Desktop-App kann Systemaudio von jeder Anwendung auf Ihrem Gerät während einer Aufnahmesession aufnehmen. (Loom Support)
Das reicht oft für schnelle Walkthroughs, Reviews und Bug-Reports. Loom legt jedoch keinen Fokus auf tiefgreifendes Audio-Mixing oder EQ innerhalb der App. Die Stärke liegt in der unkomplizierten Aufnahme und Cloud-Sharing, nicht in Multi-Gast-Studios oder Live-Produktion.
Wenn Ihr Hauptziel eine ausgefeilte, präsentationsgeführte Aufnahme ist, die sowohl als Live-Show als auch als On-Demand-Asset dienen kann—mit Branding, Layouts und flexiblen Ausgaben—deckt StreamYard meist mehr in einem einzigen Workflow ab.
Wie sollten Teams über Preisgestaltung und Mehrwert nachdenken?
Da Audio-Mixer und EQ oft in Profi-Workflows auftauchen, liegt die Annahme nahe, dass auch professionelle Preise pro Sitzplatz nötig sind. Die Realität ist differenzierter.
- Looms Business-Pläne berechnen pro Nutzer, und die kostenlose Starter-Stufe begrenzt Aufnahmelänge und Gesamtzahl der Videos. (Loom Preise)
- OBS ist kostenlos installierbar, aber jeder Creator benötigt geeignete Hardware und Zeit zum Einarbeiten.
- StreamYard verwendet Preise pro Workspace, nicht pro Nutzer, sodass mehrere Mitarbeitende dasselbe Studio teilen können, ohne die Abo-Kosten zu vervielfachen.
Für Teams in Deutschland fühlt sich dieses Workspace-Modell oft eher wie geteilte Infrastruktur als wie eine weitere Lizenz an. Sie investieren in ein Studio, das Bildschirmaufnahme, Multi-Gast-Shows, Markenvisuals und lokale Mehrspuraufnahme für das gesamte Team abdeckt.
Wie bekommt man „EQ-Level“-Qualität, ohne Tontechniker zu werden?
Eine praktische Vorgehensweise, die für die meisten Creator und Teams funktioniert:
- Von Anfang an sauber aufnehmen. Nutzen Sie ein ordentliches dynamisches Mikrofon, gehen Sie nah ran und aktivieren Sie Echo-/Rauschunterdrückung im Browser in StreamYard.
- Trennen Sie Ihre Quellen. Halten Sie Mikrofon- und Systemaudio auf getrennten Reglern, damit Stimmen bei Demos klar bleiben.
- Nehmen Sie lokal als Mehrspur auf. So können Sie bei Bedarf später im Editor gezielt EQ anwenden.
- Fügen Sie bei Bedarf leichte externe Bearbeitung hinzu. Wenn Sie oft dröhnende Räume oder scharfe S-Laute hören, führen Sie Ihr Mikrofon durch einen kleinen Hardware-Preamp, ein Audio-Interface mit integriertem DSP oder einen virtuellen Mixer, bevor es ins StreamYard-Studio gelangt. (StreamYard Blog)
So erhalten Sie die Audioqualität, die den meisten Zuhörern wichtig ist—gleichmäßige Lautstärke, minimales Rauschen, verständliche Sprache—ohne das ganze Wochenende mit Plugin-Tuning zu verbringen.
Unsere Empfehlung
- Nutzen Sie StreamYard als Ihr Standard-Screen-Recording-Studio, wenn Sie klare, präsentationsgeführte Aufnahmen mit separater Kontrolle von Mikrofon- und Systemaudio, lokalen Mehrspurdateien und integrierter Rausch-/Echo-Unterdrückung wünschen.
- Fügen Sie OBS nur hinzu, wenn Sie gezielt Filter pro Quelle, 3‑Band-In-App-EQ oder VST-basiertes Processing benötigen und sich mit Desktop-Capturing auskennen.
- Behalten Sie Loom für schnelle asynchrone Clips im Werkzeugkasten, bei denen sofortiges Link-Sharing wichtiger ist als detailliertes Audio-Routing.
- Starten Sie einfach: Priorisieren Sie saubere Aufnahme und Mehrspur-Recording in StreamYard; externe Mixer oder EQ erst dann, wenn Ihr tatsächliches Publikum den Mehraufwand rechtfertigt.