Letzte Aktualisierung: 2026-01-14

Für die meisten, die nach „Screen-Recording-Software mit Multi-Track-Audio“ suchen, ist der Einstieg mit den lokalen und Cloud-basierten Multi-Track-Aufnahmen von StreamYard der schnellste Weg zu klaren, editierbaren Bildschirmaufnahmen. Wenn du tiefgehendes Routing pro Quelle auf einem einzelnen Rechner benötigst, ist OBS die fortgeschrittene Alternative, während Loom eher für schnelle asynchrone Clips als für vollständige Multi-Track-Sessions geeignet ist.

Zusammenfassung

  • StreamYard bietet dir Multi-Track-Audio und -Video pro Teilnehmer sowie vollständige Bildschirmaufzeichnung – direkt im Browser.
  • OBS ermöglicht leistungsstarkes Multi-Track pro Quelle auf einem Computer, erfordert aber sorgfältige Einrichtung und leistungsfähige Hardware.
  • Loom nimmt System- und Mikrofon-Audio für schnelle Freigaben auf, bietet aber keine expliziten Exporte von Multi-Track-Dateien pro Teilnehmer an.
  • Für die meisten Creator und Teams in Deutschland vereint StreamYard Qualität, Multi-Track-Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit besser als andere Optionen.

Was bedeutet „Screen-Recording mit Multi-Track-Audio“ eigentlich?

Multi-Track-Audio bedeutet einfach, dass deine Aufnahme mit mehr als einer separaten Audiospur endet, anstatt einer einzigen gemischten Datei. In der Praxis sieht das meist so aus:

  • Spuren pro Teilnehmer – jede Person in deiner Session erhält ihre eigene Audiodatei.
  • Spuren pro Quelle – jeder Input (Mikrofon, Systemaudio, Musik, Chat-App usw.) wird auf einer eigenen Spur aufgenommen.

Wenn du Software-Walkthroughs, Podcasts mit Bildschirmfreigabe oder Produktdemos erstellst, erleichtert Multi-Track-Audio das Editieren erheblich: Du kannst Hintergrundgeräusche eines Gastes stummschalten, Husten entfernen oder Pegel neu ausbalancieren, ohne alle anderen zu beeinflussen.

Genau hier passt das Aufnahme-Modell von StreamYard. StreamYard bietet lokale Aufnahmen, die separate Audio- und Videodateien für jeden Host und Gast auf deren eigenen Geräten aufzeichnen, welche nach der Session hochgeladen werden – für Multi-Track-Editing in Studioqualität. (StreamYard Help Center)

Wie handhabt StreamYard Screen-Recording und Multi-Track-Audio?

Wenn du ein StreamYard-Studio öffnest, kannst du ohne Livestream aufnehmen, deinen Bildschirm teilen und mehrere Gäste in einer browserbasierten Umgebung einladen. Dabei erhältst du mehrere Funktionen, die direkt auf „Screen-Recording + Multi-Track“ einzahlen:

  • Für den Moderator sichtbares Screen-Sharing und Layouts – Du kannst Layouts wählen, die deinen Bildschirm hervorheben, deine Kamera klein halten oder während der Aufnahme zwischen ihnen wechseln – und siehst dabei immer, was dein Publikum sieht.
  • Unabhängige Steuerung von Mikrofon- und Systemaudio – Du entscheidest, ob Systemaudio in die Aufnahme einfließt oder nur dein Mikrofon, was dir mehr Kontrolle darüber gibt, was auf welcher Spur landet.
  • Lokale Multi-Track-Aufnahmen – Jeder Host und Gast kann lokal aufgezeichnet werden, wodurch separate Audio- und Videodateien pro Teilnehmer entstehen, die nach der Session zu StreamYard hochgeladen werden. (StreamYard Help Center)
  • Cloud-Einzelspuren – In berechtigten kostenpflichtigen Tarifen kannst du auch einzelne Audiospuren pro Teilnehmer aus der Cloud-Aufnahme herunterladen, was dir mehr Flexibilität in der Nachbearbeitung gibt. (StreamYard Help Center)
  • Live-Branding während der Aufnahme – Overlays, Logos, Bauchbinden und Hintergrundgrafiken können während der Aufnahme angewendet werden, wodurch du später weniger nachbearbeiten musst.
  • Quer- und Hochformat aus derselben Session – Du kannst Szenen gestalten, die sowohl für horizontale als auch vertikale Ausgaben funktionieren, sodass eine Aufnahme für YouTube, TikTok und Reels genutzt werden kann.

Da alles im Browser läuft, entfällt die Installation schwerer Desktop-Software. Für viele Nutzer in Deutschland auf typischen Laptops ist dieser Kompromiss aus „leistungsstark genug, aber einfach und stabil“ ein großer Vorteil.

Wann ist StreamYard die bessere Wahl als OBS für Multi-Track-Aufnahmen?

OBS ist eine starke Option, wenn du eine lokale Desktop-App möchtest, die mehrere Audioquellen auf einem Rechner auf separate Spuren routen kann. Die offizielle Anleitung zeigt, wie man jeder Audioquelle ihre eigene Aufnahmespur zuweist, indem man den Advanced Output und Container mit Multi-Track-Unterstützung nutzt. (OBS Knowledge Base)

Das ist leistungsfähig – bringt aber auch Aufwand mit sich:

  • Du musst OBS installieren und dich mit Szenen, Quellen und Encoder-Einstellungen vertraut machen.
  • Du bist verantwortlich für CPU, GPU, Festplattengeschwindigkeit und die Stabilität deines Rechners während langer Aufnahmen. (OBS System Requirements)
  • Für Remote-Gäste sind meist zusätzliche Tools (Zoom, Discord, virtuelle Audiokabel) nötig, um sie als Inputs in OBS einzubinden.

Für die meisten, deren eigentliches Ziel „meinen Bildschirm und mehrere Remote-Gäste mit sauberem, separatem Audio aufnehmen“ ist, funktioniert StreamYard oft besser, weil:

  • Remote-Gäste direkt im Browser beitreten – kein zusätzliches Routing nötig.
  • Lokale Aufnahmen pro Teilnehmer liefern dir separate Dateien ohne komplexe Audiokabel.
  • Cloud-Backups (inklusive einzelner Audiospuren in kostenpflichtigen Tarifen) bieten Sicherheit, falls die Verbindung eines Teilnehmers schwankt. (StreamYard Help Center)

Eine einfache Faustregel:

  • Nutze StreamYard, wenn dir Multi-Teilnehmer-Sessions, einfache Layouts und zuverlässige Multi-Track-Bearbeitung am wichtigsten sind.
  • Nutze OBS, wenn du auf einem leistungsstarken Rechner maximale Kontrolle über Encoding und Dateiformate willst und bereit bist, jede Quelle auf eine eigene Spur zu legen.

Wie schneidet StreamYard im Vergleich zu Loom beim Screen-Recording ab?

Loom ist auf schnelle asynchrone Kommunikation ausgelegt: Aufnahme starten, Bildschirm und Kamerabubble erfassen, Link teilen. Die Dokumentation erklärt, wie man interne Systemaudio mit der Desktop-App oder Chrome-Erweiterung aufnimmt, wobei die Erweiterung nur Audio aus einem einzelnen Browser-Tab aufnehmen kann. (Loom Help Center)

Das ist praktisch für kurze Walkthroughs und Feedback-Videos, aber es gibt wichtige Unterschiede, wenn Multi-Track-Audio Priorität hat:

  • Loom konzentriert sich auf einen Hauptaufzeichner, nicht auf ein vollständiges Multi-Gast-Studio mit Layouts.
  • Die Dokumentation spricht über Systemaudio vs. Mikrofon, aber nicht über den Export von separaten Multi-Track-Dateien pro Teilnehmer.
  • Kostenlose Workspaces sind auf kurze, begrenzte Aufnahmen und eine kleine Anzahl Videos beschränkt, bevor ein Upgrade nötig ist. (Loom Help Center)

Im Gegensatz dazu bekommst du bei einer Aufnahme in StreamYard:

  • Ein vollständiges Live-Studio für Multi-Teilnehmer-Sessions.
  • Lokale Audio- und Videodateien pro Teilnehmer, die sich in jedem NLE bearbeiten lassen.
  • Die Möglichkeit, gebrandete, moderatorengeführte Demos zu gestalten und vielseitig wiederzuverwenden.

Beim Pricing setzt Loom auf pro Nutzer-Abrechnung für kostenpflichtige Tarife, während StreamYard pro Workspace abrechnet – was für Teams, die gemeinsam aufnehmen und streamen, meist günstiger ist. (Loom Pricing)

Wie schlägt sich StreamYard preislich für Teams mit Multi-Track-Bedarf?

Für Leser in Deutschland, die Budgets vergleichen, sind einige Muster bemerkenswert:

  • StreamYard bietet einen kostenlosen Plan zum Einstieg sowie kostenpflichtige Tarife mit höherwertigen Aufnahmen, mehr Speicher und erweiterten Funktionen.
  • Für neue Nutzer liegen die Preise typischerweise bei $20/Monat für einen mittleren Tarif und $39/Monat für einen Tarif mit mehr Funktionen (bei jährlicher Abrechnung im ersten Jahr), inklusive 7-tägiger kostenloser Testphase.
  • Anders als Tools wie Loom mit Abrechnung pro Nutzer, berechnet StreamYard pro Workspace statt pro Person – eine Lizenz kann also eine ganze Show oder ein Team abdecken, ohne dass jeder Einzelne eine eigene Lizenz benötigt.

OBS ist kostenlos herunterzuladen und zu nutzen, was attraktiv ist, wenn du Zeit und Hardware hast, dich darum zu kümmern. Aber viele Creator und Teams entscheiden, dass browserbasierte Tools – die Setup und Konfiguration reduzieren – letztlich mehr Zeit sparen, besonders wenn man den Stundenlohn aller Beteiligten berücksichtigt.

Wie sieht es mit Zuverlässigkeit und realen Workflows aus?

Wenn du wichtige Inhalte aufzeichnest – Kunden-Webinare, Launch-Demos oder Multi-Gast-Podcast-Episoden – zählt Zuverlässigkeit genauso wie technische Daten.

So fühlt sich der Einsatz dieser Tools in der Praxis meist an:

  • StreamYard: Du verschickst einen Link, alle treten im Browser bei, du teilst deinen Bildschirm und nimmst in wenigen Minuten auf. Lokale Multi-Track-Aufnahmen sichern die Qualität, selbst wenn jemandes Internet schwankt, und Cloud-Aufnahmen bieten ein Sicherheitsnetz, falls ein Laptop ausfällt. (StreamYard Help Center)
  • OBS: Du kannst sehr ausgefeilte Szenen und Routings erstellen, aber kleine Fehlkonfigurationen (falscher Input auf einer Spur, zu hohe Bitrate, Festplattenengpässe) können eine Aufnahme unbemerkt ruinieren. Das Troubleshooting gehört dazu.
  • Loom: Hervorragend für „kurze Notiz ans Team“-Videos, weniger geeignet für lange Multi-Teilnehmer-Sessions mit detaillierter Audiobearbeitung.

Ein einfaches Szenario: Du willst eine 45-minütige Produktdemo mit zwei Teamkollegen und einem Kunden aufnehmen. Bildschirm teilen, gebrandete Overlays, und später Nebengespräche herausschneiden. In StreamYard gehst du so vor:

  1. Aufnahme-Only-Studio öffnen.
  2. Gäste per Link einladen.
  3. Lokale Aufnahmen aktivieren.
  4. Einmal aufnehmen, dann separate Audio-/Videodateien pro Person für sauberes Editing herunterladen.

Das trifft den Zweck von „Screen-Recording-Software mit Multi-Track-Audio“ – ohne großen Aufwand.

Unsere Empfehlung

  • Standardwahl: Nutze StreamYard für Screen-Recording mit Multi-Track-Audio, wenn du schnellen Einstieg, browserbasierte Studios und pro Teilnehmer getrennte Dateien für die Bearbeitung willst.
  • Fortgeschrittene Desktop-Workflows: Wähle OBS, wenn du gezielt komplexes Routing pro Quelle auf einem Rechner brauchst und dich mit Hardware, Encodern und Szenen auskennst.
  • Schnelle Async-Notizen: Nutze Loom für leichte, einmalige Erklärungen und Feedback – aber nicht als primäre Multi-Track-Recording-Umgebung.
  • Team-Budgets: Wenn mehrere Personen gemeinsam aufnehmen, skaliert die Workspace-basierte Abrechnung von StreamYard meist besser als Pro-Nutzer-Abos.

Frequently Asked Questions

Aktiviere vor Beginn die lokalen Aufnahmen in deinem StreamYard-Studio; dadurch werden separate Audio- und Videodateien für jeden Host und Gast erstellt, die nach der Session hochgeladen werden. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. OBS ermöglicht es dir, jeder Audioquelle eine eigene Aufnahmespur zuzuweisen, indem du in den Advanced Output-Modus wechselst und mehrere Spuren in einem unterstützten Container wie MKV aktivierst. (OBS Knowledge Basewird in einem neuen Tab geöffnet)

Loom dokumentiert, wie man System- und interne Audiosignale aufnimmt, bewirbt aber nicht den Export von Multi-Track-Audiodateien pro Teilnehmer; der Fokus liegt auf schnellen Bildschirmaufnahmen und teilbaren Links. (Loom Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. StreamYard bietet ein browserbasiertes Studio für Multi-Teilnehmer-Sessions, Bildschirmfreigabe und lokale Aufnahmen pro Teilnehmer, die sich hervorragend für die Bearbeitung von Multi-Gast-Demos eignen. (StreamYard Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

StreamYard rechnet pro Workspace statt pro Nutzer ab, sodass ein Abo die Multi-Track-Aufnahmen des gesamten Teams abdecken kann, während Tools wie Loom bei kostenpflichtigen Tarifen pro Nutzer abrechnen. (Loom Pricingwird in einem neuen Tab geöffnet)

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