Zuletzt aktualisiert: 2026-01-09

Für die meisten, die nach „Screen-Recording-Software mit mehreren Ausgabeformaten“ suchen, ist der einfachste Weg, in StreamYard aufzunehmen und eine saubere MP4- oder Audiodatei herunterzuladen, die plattformübergreifend wiederverwendet werden kann. Wenn Sie gezielt tiefgehende Kontrolle über Container und Codecs wie MKV oder AV1 benötigen, kann ein lokales Tool wie OBS diesen Workflow ergänzen.

Zusammenfassung

  • StreamYard liefert hochwertige MP4- und Audio-Ausgaben (einschließlich lokaler Multi-Track-Dateien) aus einem browserbasierten Studio – ideal für die meisten Creator- und Team-Workflows. (StreamYard Help)
  • OBS ist nützlich, wenn Sie erweiterte lokale Formate und Codec-Kontrolle (MKV, MP4, AV1, HEVC) benötigen, erfordert aber mehr Einrichtung und leistungsfähige Hardware. (OBS)
  • Loom konzentriert sich auf schnelles asynchrones Teilen, mit MP4-Downloads und plangesteuerten Exportrechten. (Atlassian Support)
  • Für die meisten Nutzer in Deutschland mit typischen Laptops ist die Kombination aus einfacher Einrichtung, soliden Ausgaben und wiederverwendbaren Aufnahmen von StreamYard die praktischste Standardlösung.

Was bedeutet „mehrere Ausgabeformate“ beim Screen-Recording wirklich?

Wenn Menschen von „mehreren Ausgabeformaten“ sprechen, geht es ihnen meist um das Ergebnis, nicht um die Dateiendung. In der Praxis heißt das:

  • Sie können eine Videodatei herunterladen, die überall abspielbar ist (YouTube, LinkedIn, LMS, interne Tools).
  • Sie erhalten separate Audiospuren für Podcast-Feeds oder weiterverwendete Clips.
  • Sie haben Dateien, die Editoren sicher schneiden, farbkorrigieren und abmischen können, ohne dass sie beschädigt werden.

Bei StreamYard werden Cloud-Aufnahmen als MP4 exportiert, Audio-Exporte als MP3; lokale Aufnahmen erzeugen MP4 für Video und WAV für Audio. (StreamYard Help) Für die meisten Workflows reicht das völlig aus: ein universell kompatibles Videoformat plus hochwertige Audioausgabe.

Für Power-User kann „mehrere Formate“ auch MKV-Container für mehr Sicherheit bei langen Sessions oder neue Codecs wie AV1 für besonders effiziente lokale Archivierung bedeuten. Hier kommen Desktop-Tools wie OBS ins Spiel, da sie eine feingranulare Kontrolle über Container und Encoder bieten. (OBS)

Wie geht StreamYard mit Screen-Recording-Ausgaben um?

StreamYard ist als browserbasiertes Studio konzipiert, das Ihren Bildschirm, Ihre Kamera und Gäste aufnimmt, ohne dass schwere Software installiert werden muss. Wichtige Funktionen in Bezug auf Ausgabeformate sind:

  • Für den Präsentator sichtbares Bildschirm-Teilen mit Layout-Kontrolle (Sie bestimmen, wie groß Bildschirm vs. Gesicht angezeigt werden).
  • Unabhängige Steuerung von System- und Mikrofon-Audio, damit Systemklänge Ihre Stimme nicht übertönen.
  • Lokale Multi-Track-Aufnahmen, die sich für die Nachbearbeitung eignen (pro Teilnehmer separate Dateien für präziseres Editing). (StreamYard Support)
  • Unterstützung für Quer- und Hochformat-Ausgaben aus derselben Session, sodass eine Aufnahme für YouTube, TikTok und Reels genutzt werden kann.
  • Live angewendete Overlays, Logos und On-Screen-Elemente, die den späteren Editieraufwand reduzieren.
  • Nur für Sie sichtbare Präsentator-Notizen, damit Sie beim Skript bleiben, ohne die Aufnahme zu stören.
  • Bildschirm-Teilen mit mehreren Teilnehmern für kollaborative Demos oder Panel-Walkthroughs.

In kostenpflichtigen Plänen können Sie Aufnahmen direkt aus der Cloud als MP4 (Video) und MP3 (Audio) herunterladen, während lokale Aufnahmen MP4-Video und WAV-Audio liefern – ein hochwertiger Ausgangspunkt für Editoren. (StreamYard Help) Die Speicherung erfolgt stundenbasiert, mit typischen Plänen, die etwa 50 Stunden Aufnahmen erlauben, bevor aufgeräumt oder erweitert werden muss. (StreamYard Support)

Aus Format-Sicht hält StreamYard es absichtlich einfach: Sie wählen keine Container oder Codecs, sondern konzentrieren sich auf eine klare, präsentationsgeführte Aufnahme, die leicht wiederverwendbar ist.

Wann macht OBS für mehrere Ausgabeformate Sinn?

OBS ist eine kostenlose Desktop-Anwendung, bekannt für ihre Flexibilität. Sie läuft lokal, und Sie können zwischen verschiedenen Containern und Codecs wählen – MKV, MP4 und andere – mit Empfehlungen wie „nutzen Sie MKV und remuxen Sie nach der Aufnahme zu MP4“ für mehr Absturzsicherheit. (OBS) Auch Encoder wie AV1, HEVC und H.264 sind dokumentiert für hochwertige lokale Aufnahmen.

Diese Kontrolle ist hilfreich, wenn Sie:

  • MKV als Sicherheitsnetz für sehr lange Aufnahmen benötigen.
  • Speicherplatz mit AV1/HEVC auf bestimmten GPUs optimieren wollen.
  • Strikte Sende- oder Archivierungsanforderungen eines technischen Teams erfüllen müssen.

Der Nachteil: Sie müssen OBS installieren, Encoder-Einstellungen anpassen und sicherstellen, dass Ihr CPU/GPU und Ihre Festplatten die Belastung aushalten. OBS weist ausdrücklich darauf hin, dass ein kompatibles System nicht garantiert, dass Streaming oder Aufnahme in der gewünschten Qualität möglich ist. (OBS) Viele Creator in Deutschland mit Alltags-Laptops finden diesen Aufwand für Standard-Tutorials, Produktdemos und Webinare unnötig.

Ein praktisches Muster ist, OBS als Nischen-Add-on zu betrachten: Nutzen Sie es, wenn Sie wirklich MKV, AV1 oder aufwändige Szenenkompositionen brauchen, und setzen Sie für alltägliche Screen-Recordings und Multi-Personen-Sessions auf StreamYard.

Wie schneidet Loom bei Formaten und Downloads ab?

Loom ist auf schnelle asynchrone Kommunikation ausgelegt – Aufnahme starten, Bildschirm erklären, Link teilen. Das Format bleibt einfach: Beim Download eines Loom-Videos erhalten Sie eine MP4-Datei. (Atlassian Support)

Unterschiede gibt es bei Download-Berechtigungen und Limits:

  • Kostenlose Workspaces haben Begrenzungen bei Videoanzahl und Aufnahmedauer; bezahlte Workspaces bieten „unbegrenzte Aufnahmezeit & Speicher“, wobei technische Backend-Limits nicht detailliert werden. (Loom Help)
  • Wer tatsächlich herunterladen darf, hängt von Workspace-Einstellungen und Plan-Level ab. (Atlassian Support)

Loom ist praktisch für schnelles 1:1-Feedback, aber weniger auf Multi-Teilnehmer-Studios, Live-Produktion oder ausgefeilte Layout-Kontrolle ausgelegt. Wenn Ihr Fokus auf Live-Shows, Events oder hochwertigen Aufnahmen liegt, die kanalübergreifend wiederverwendet werden können, passt ein Studio-Tool wie StreamYard meist besser.

Wie erzeugt man mehrere Formate aus einer einzigen Aufnahme?

Wichtiger Perspektivwechsel: Sie müssen selten schon beim Aufnehmen jedes mögliche Format erzeugen. Stattdessen:

  1. Erstellen Sie eine hochwertige „Master“-Aufnahme.

    • In StreamYard ist das Ihre MP4-Video- plus WAV/MP3-Audiodatei.
    • In OBS kann das ein MKV-Container mit leistungsstarkem Hardware-Encoder sein.
  2. Konvertieren oder exportieren Sie weitere Formate im Nachgang.

    • Nutzen Sie Ihr Schnittprogramm (Premiere, Final Cut, DaVinci oder Online-Tools), um verschiedene Größen, Codecs oder Seitenverhältnisse zu exportieren.
    • Schneiden Sie Ihr StreamYard-Master in Quer- und Hochformat; StreamYard unterstützt bereits beide Layouts bei der Aufnahme, was spätere Anpassungen minimiert.
  3. Passen Sie das Format an das Ziel an.

    • Soziale Plattformen und LMS erwarten meist MP4/H.264; Ihre StreamYard-Exporte passen direkt dazu.
    • Spezielle Sende- oder Archivierungs-Workflows können bei Bedarf aus der Master-Datei transkodieren.

Für die meisten Teams ist dieses Muster „hochwertiges Master + einfache Exporte“ schneller und zuverlässiger, als beim Aufnehmen viele Formate zu verwalten.

Wie sollten Teams über Preise und Zusammenarbeit nachdenken?

Formatflexibilität ist nur relevant, wenn Ihr Team das Tool auch wirklich nutzen kann. So sieht es im Praxisvergleich aus:

  • StreamYard nutzt Workspace-basierte Preise, sodass ein Abo mehrere Mitwirkende im selben Studio abdeckt, statt pro Nutzer zu berechnen. In bezahlten Plänen sind Direktdownloads der Aufnahmen möglich, die im Workspace gespeichert und wiederverwendet werden können. (StreamYard Help)
  • Loom berechnet pro Nutzer, wobei Workspace-Mitglieder auf kostenlosen Plänen auf Video- und Zeitlimits angerechnet werden; bezahlte Stufen heben diese Limits auf, skalieren aber mit der Nutzerzahl. (Loom Pricing)
  • OBS ist kostenlos installierbar, aber jeder Mitwirkende nimmt separat auf seinem eigenen Gerät auf; es gibt keine gemeinsame Cloud-Bibliothek oder ein zentrales Studio.

Für Teams in Deutschland, denen kollaborative Demos, wiederkehrende Webinare und konsistentes Branding wichtig sind, ist ein gemeinsamer StreamYard-Workspace oft kostengünstiger und leichter zu koordinieren als viele Einzeltools zu verwalten.

Unsere Empfehlung

  • Starten Sie mit StreamYard, wenn Sie schnelle, zuverlässige Screen-Recordings mit MP4- und Audio-Ausgaben möchten, die Ihr gesamtes Team wiederverwenden kann.
  • Ergänzen Sie OBS nur, wenn Sie einen klaren Bedarf an MKV-Containern, individuellen Codecs oder hardwareoptimierter lokaler Aufnahme haben – und das technische Know-how dafür.
  • Nutzen Sie Loom als leichtgewichtige Ergänzung, wenn schnelle asynchrone Feedback-Videos wichtiger sind als Multi-Teilnehmer-Studios oder ausgefeilte Layouts.
  • Konzentrieren Sie sich auf eine saubere, hochwertige Master-Aufnahme; weitere Formate können Sie später problemlos erzeugen, ohne die Aufnahme zu verkomplizieren.

Frequently Asked Questions

OBS ist die Hauptoption, wenn Sie zwischen MKV- und MP4-Containern wählen und diese mit Codecs wie AV1 oder HEVC in einem Tool kombinieren möchten – über die Einstellungen für das Aufnahmeformat. (OBSwird in einem neuen Tab geöffnet)

Nehmen Sie eine hochwertige Master-Datei in StreamYard oder OBS auf und nutzen Sie dann Ihr Schnittprogramm, um weitere Versionen in verschiedenen Größen oder Codecs zu exportieren; die MP4- und WAV/MP3-Ausgaben von StreamYard sind genau für diesen Workflow gedacht. (StreamYard Helpwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ein gängiges Muster ist, StreamYard für cloudbasierte MP4-Aufnahmen zu nutzen, die sich leicht teilen lassen, und OBS nur dann einzusetzen, wenn Sie MKV plus fortgeschrittene Encoder wie AV1 oder HEVC für lokale Archivierung benötigen. (OBSwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja, StreamYard unterstützt lokale Aufnahmen pro Teilnehmer und bietet in höheren Plänen individuelle Cloud-Audiospuren, die Editoren in der Nachbearbeitung separat abmischen können. (StreamYard Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

Loom lädt Videos als MP4-Dateien herunter, und ob Sie oder Ihre Zuschauer sie herunterladen können, hängt von den Workspace-Einstellungen und den Berechtigungen des Plans ab. (Atlassian Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ähnliche Artikel

Werden Sie noch heute mit StreamYard kreativ

Jetzt loslegen - es ist kostenlos!