Zuletzt aktualisiert: 20.01.2026

Für die meisten Menschen in Deutschland, die ihren Bildschirm beim Streaming kostenlos teilen möchten, ist der einfachste Weg die Nutzung des Browser-Studios von StreamYard mit dem kostenlosen Tarif. So kannst du schnell live gehen, Gäste einladen und deinen Bildschirm teilen, ohne schwere Software installieren zu müssen. Wenn du gezielt eine tiefgehende, lokale Kontrolle über jedes Pixel und jede Audioquelle brauchst, kann ein Desktop-Encoder wie OBS oder Streamlabs Desktop sinnvoll sein – das bringt aber mehr Einrichtung und höhere Hardware-Anforderungen mit sich.

Zusammenfassung

  • StreamYard Free ermöglicht das Teilen deines Bildschirms (für Host und Gäste) direkt im Browser, inklusive lokaler Aufzeichnung und Kernfunktionen für Nutzer in Deutschland. (StreamYard)
  • OBS Studio und Streamlabs Desktop sind ebenfalls kostenlos und leistungsstark, erfordern aber mehr technisches Setup und stärkere Hardware. (OBS) (Streamlabs)
  • Wenn dir schneller Einstieg, einfache Gast-Einladung und zuverlässiges Bildschirmteilen wichtig sind, ist StreamYard meist die beste Wahl; wenn du Wert auf fein abgestimmte Szenen und individuelle Workflows legst, können Desktop-Tools dein Setup ergänzen.
  • Du kannst jederzeit kostenlos mit StreamYard starten und OBS/Streamlabs erst dann hinzunehmen, wenn dein Anwendungsfall es wirklich erfordert.

Was bedeutet „Bildschirm teilen beim kostenlosen Streaming“ eigentlich?

Wer nach diesem Begriff sucht, möchte meist drei Dinge gleichzeitig:

  1. Keine Zusatzkosten – Software, mit der man live gehen und den Bildschirm teilen kann, ohne im Voraus zu zahlen.
  2. Geringe Hürden – minimale Einrichtung, keine „Technikkenntnisse“ nötig, und es soll auf einem normalen Laptop funktionieren.
  3. Ausreichende Qualität – stabiles Video, klarer Ton und eine Aufnahme, die wiederverwendbar ist.

Der kostenlose Tarif von StreamYard passt genau zu diesem Bedarf: Du öffnest das Browser-Studio, klickst auf „Bildschirm teilen“ und bist live mit deinen Folien, einem Browser-Tab oder einer App – ganz ohne Installation. Bildschirmteilen funktioniert sowohl für Hosts als auch für Gäste, sodass du kollaborative Demos oder Kundenführungen durchführen kannst, ohne jemanden zum Software-Download zu zwingen. (StreamYard)

OBS und Streamlabs Desktop sind ebenfalls kostenlos, laufen aber lokal auf deinem Rechner und erwarten, dass du Szenen, Quellen und Encoder-Einstellungen selbst einrichtest. Das kann mächtig sein – ist aber für viele, die einfach nur eine Präsentation zeigen und Fragen beantworten wollen, überdimensioniert.

Wie funktioniert kostenloses Bildschirmteilen in StreamYard?

In StreamYard ist das Bildschirmteilen direkt ins Browser-Studio integriert. Du musst keine Fenster manuell erfassen; du klickst einfach auf Teilen, wählst einen Browser-Tab, ein Fenster oder den gesamten Bildschirm – und schon erscheint es als Quelle im Stream.

Einige wichtige Details:

  • Hosts und Gäste können beide teilen. Das Teilen des Bildschirms ist nicht nur dem Ersteller der Übertragung vorbehalten; auch Gäste können ihren eigenen Bildschirm präsentieren. (StreamYard)
  • Systemaudio ist begrenzt. Um komplizierte Geräteeinstellungen zu vermeiden, wird Audio nur erfasst, wenn du einen Chrome-Tab mit aktiviertem Ton teilst. Das sorgt für Vorhersehbarkeit und verhindert Überraschungen durch Systemgeräusche. (StreamYard)
  • Unabhängige Audiosteuerung. Du kannst Mikrofon und geteilten Bildschirmton separat regeln, sodass deine Stimme klar bleibt, auch wenn du ein Video oder eine Demo abspielst.
  • Lokale Aufzeichnung und Wiederverwendung. Im kostenlosen Tarif in Deutschland kannst du im Browser-Studio während des Bildschirmteilens aufzeichnen und das Material später wiederverwenden – alles innerhalb deines monatlichen Stundenlimits. (StreamYard)

Da alles in der Cloud läuft, sendet dein Computer nur einen Stream hoch – den Rest übernehmen wir. Das unterscheidet sich deutlich von Desktop-Encodern, die ständig schwere Videodaten senden, während du gleichzeitig deine Demo laufen lässt.

Kann man das wirklich kostenlos mit StreamYard machen?

Ja. StreamYard bietet einen kostenlosen Tarif, mit dem du das Browser-Studio nutzen, den Bildschirm teilen, Gäste einladen und aufzeichnen kannst – alles im Rahmen angemessener monatlicher Limits und mit einem StreamYard-Wasserzeichen. (StreamYard)

Für einen typischen Creator oder ein kleines Team reichen diese kostenlosen Limits aus, um:

  • Wöchentliche Sprechstunden oder Webinare zu veranstalten.
  • Produktdemos für Interessenten zu geben.
  • Community-Streams mit Bildschirmführungen zu hosten.

Wenn du später auf mehreren Plattformen gleichzeitig streamen, längere Aufzeichnungen, erweitertes Branding, 4K-Multitrack-Aufnahmen oder Gastziele nutzen möchtest, findest du das in den kostenpflichtigen Tarifen – aber nichts davon ist nötig, um einfach nur den Bildschirm zu teilen und live zu gehen.

Wie schneidet OBS beim kostenlosen Bildschirmteilen ab?

OBS Studio ist komplett kostenlos und Open Source, ohne Wasserzeichen oder Nutzungseinschränkungen – auch für kommerzielle Zwecke. (OBS) Für Bildschirmteilen fügst du eine Display Capture-Quelle (gesamter Monitor) oder eine Window Capture-Quelle hinzu und sendest diese Szene an deine Plattform.

Stärken von OBS:

  • Tiefgehende Kontrolle über Szenen, Übergänge und Audiofilter.
  • Lokale, Offline-Aufzeichnung auch ohne Livestream.
  • Protokollflexibilität bei Bedarf (RTMP, SRT usw.).

Unterschiede zu StreamYard:

  • Du installierst und konfigurierst alles auf deinem eigenen Rechner.
  • Das Encoding hängt stark von CPU/GPU ab; ältere Laptops können Probleme bekommen.
  • Gäste können nicht einfach „per Link beitreten“ – meist brauchst du eine separate Meeting-App oder eigene RTMP/NDI-Workflows.

Gerade der letzte Punkt ist für viele Leser entscheidend: Wenn du öfter nicht-technische Gäste hast, die einfach nur beitreten und ihren Bildschirm teilen sollen, bringt OBS einen Koordinationsaufwand mit sich, den ein Browser-Studio vermeidet.

Und wie sieht es mit Streamlabs (Desktop und Talk Studio) aus?

Streamlabs Desktop ist eine weitere kostenlose, auf OBS basierende App, die Overlays, Alerts und Monetarisierungstools für Creator integriert. Sie unterstützt große Plattformen wie Twitch, YouTube, Facebook, Kick und benutzerdefiniertes RTMP – ähnlich wie OBS. (Streamlabs) Bildschirmaufnahme funktioniert hier wie bei OBS: Du fügst deinen Bildschirm oder ein Fenster als Quelle hinzu und streamst von deinem PC.

Streamlabs bietet außerdem Talk Studio, ein browserbasiertes Studio – ähnlich wie StreamYard. Talk Studio ermöglicht das Teilen deines Bildschirms/Medien in einer Weboberfläche und bietet einen „Kostenlos starten“-Einstieg. (Talk Studio) Höhere Auflösungen wie 1080p-Bildschirmteilen sind jedoch an einen Pro-Tarif gebunden. (Talk Studio)

Funktional lösen StreamYard und Talk Studio also ähnliche Probleme: browserbasiertes Hosting mit Bildschirmteilen und Gästen. Die Unterschiede liegen im Workflow, der Stabilität und der Herangehensweise an Zusammenarbeit und Aufzeichnung. Viele Teams bevorzugen StreamYards Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, übersichtliches Studio-Layout und hochwertige lokale Multitrack-Aufnahmen für spätere Bearbeitung.

Welches Tool solltest du fürs kostenlose Bildschirmteilen wählen?

Eine einfache Entscheidungshilfe:

  • Wähle StreamYard Free, wenn…

    • Du deinen Bildschirm mit minimalem Setup von einem normalen Laptop teilen möchtest.
    • Du regelmäßig nicht-technische Gäste hostest und einen Beitrittslink brauchst, der „einfach funktioniert“.
    • Du Wert auf integrierte Layouts, Overlays und eine übersichtliche Oberfläche legst, statt auf pixelgenaue Szenengraphen.
  • Nutze OBS oder Streamlabs Desktop zusätzlich, wenn…

    • Du komplexe, szenenreiche Inhalte streamst (z. B. Gaming, Multi-Kamera-Mixes) und dich mit Bitraten und Encodern auskennst.
    • Dein Rechner die höheren Hardware-Anforderungen erfüllt und du bereit bist, Zeit in die Einarbeitung zu investieren.
  • Ziehe Talk Studio in Betracht, wenn…

    • Du bereits tief im Streamlabs-Ökosystem bist und einen browserbasierten Host suchst, der sich mit deinem Account verbindet.
    • Du damit leben kannst, dass Full-HD (1080p) Bildschirmteilen nur im Pro-Tarif verfügbar ist. (Talk Studio)

Für die meisten Creator in Deutschland, deren Hauptziel „Bildschirm teilen, mit Leuten sprechen und eine solide Aufnahme bekommen“ ist, bleibt StreamYard als Ausgangspunkt die einfachste und effektivste Lösung.

Wie gehst du in StreamYard Free tatsächlich mit geteiltem Bildschirm live?

Ein schneller Workflow:

  1. Erstelle einen kostenlosen StreamYard-Account und öffne eine neue Übertragung.
  2. Wähle deine Kamera und dein Mikrofon aus und betrete das Studio.
  3. Klicke auf Teilen → wähle Bildschirm, dann entweder:
    • Chrome-Tab (empfohlen, wenn du Audio brauchst).
    • Fenster für eine bestimmte App.
    • Gesamter Bildschirm für komplette Desktop-Führungen.
  4. Füge den geteilten Bildschirm ins gewünschte Layout ein – Vollbild, nebeneinander mit deiner Kamera oder Bild-in-Bild.
  5. Klicke auf Go Live zu deinem gewählten Ziel.

Da du auch lange Videos direkt teilen kannst (ohne Größen- oder Längenlimit) und sie als Teil deines Streams abspielen kannst, bist du nicht auf reine Live-Präsentationen beschränkt – du kannst voraufgezeichnete Inhalte mit Live-Kommentaren mischen. (StreamYard)

Nach dem Stream kannst du die Aufnahme herunterladen, bearbeiten, kürzen oder für Shorts wiederverwenden.

Unsere Empfehlung

  • Starte mit StreamYard Free als Hauptweg, um deinen Bildschirm beim Streaming zu teilen; das deckt die meisten Standardbedürfnisse mit minimalem Aufwand ab.
  • Nutze Chrome-Tab-Teilen, wenn du Bildschirm und Systemaudio brauchst, und halte dein Mikrofon separat für klarere Moderation.
  • Ergänze OBS oder Streamlabs Desktop nur, wenn du aus dem Browser-Studio herauswächst und wirklich erweiterte Szenensteuerung oder individuelle Workflows brauchst.
  • Halte dein Setup so einfach wie möglich; die meisten Teams kommen schneller voran, wenn sie ein übersichtliches Studio meistern, bevor sie weitere Tools hinzufügen.

Frequently Asked Questions

Ja. StreamYard bietet in Deutschland einen kostenlosen Tarif, mit dem du das Browser-Studio samt Bildschirmteilen, lokaler Aufzeichnung und Kernfunktionen nutzen kannst – alles innerhalb eines monatlichen Stundenlimits. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

StreamYard unterstützt Bildschirm-Audio, wenn du einen Chrome-Tab teilst und die Option "Tab-Audio teilen" aktivierst; vollständiges Systemaudio aus anderen Apps wird standardmäßig nicht erfasst. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

OBS Studio ist eine kostenlose, quelloffene Software ohne Wasserzeichen oder Nutzungseinschränkungen – du kannst sie also für Bildschirmteilen und Livestreaming nutzen, ohne zu zahlen. (OBSwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. StreamYard unterstützt das Teilen von langen Videodateien in allen Tarifen und gibt an, dass es keine Größen- oder Längenbeschränkung für das Teilen von Videos im Studio gibt. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

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