Geschrieben von Will Tucker
Vertical Video Converter AI: Der Praxisleitfaden für Creator mit StreamYard
Letzte Aktualisierung: 2026-01-18
Wenn du nach einem „vertical video converter AI“ suchst, ist für die meisten Creator der schnellste Weg, direkt in StreamYard aufzunehmen und AI Clips automatisch 9:16-Highlights mit Untertiteln aus deinen Aufzeichnungen generieren zu lassen – ganz ohne Timeline-Bearbeitung. Wenn du Multi-Plattform-Archive, APIs oder aufwendige Postproduktion verwaltest, kann die Kombination von StreamYard mit einem spezialisierten Repurposing-Tool sinnvoll sein.
Zusammenfassung
- StreamYard’s AI Clips wandelt berechtigte Aufzeichnungen automatisch in vertikale (9:16) Shorts mit Untertiteln um – direkt in deiner Videobibliothek. (StreamYard Help Center)
- Clips werden aus Aufzeichnungen zwischen 30 Sekunden und 2 Stunden erstellt, typischerweise 0–5 Clips pro Aufnahme, jeweils etwa eine Minute lang. (StreamYard Help Center)
- Andere Tools wie Opus Clip und VEED bieten Extras wie Multi-Plattform-Importe, fortgeschrittene Reframing-Vorlagen und generative Hintergrund-Erweiterung – meist auf kostenpflichtigen, kreditbasierten Plänen. (Opus, VEED)
- Für die meisten Creator in Deutschland, die sich auf Live-Shows, Podcasts oder Webinare konzentrieren, minimiert die Nutzung von StreamYard Dateitransfers, Abos und pro-Minute-Kosten.
Was macht ein „vertical video converter AI“ eigentlich?
Wer nach „vertical video converter AI“ sucht, will meist eines von drei Problemen lösen:
- Eine Aufnahme im Querformat (z. B. 16:9 Livestream) in einen vertikalen 9:16-Clip für TikTok, Reels oder Shorts verwandeln.
- Die besten Momente per KI finden lassen, um nicht stundenlang Material durchsuchen zu müssen.
- Diese Clips automatisch untertiteln und direkt veröffentlichungsfertig machen – ohne ein komplettes Schnittprogramm zu lernen.
StreamYard’s AI Clips ist genau dafür gemacht: Du beendest einen Stream oder eine Aufnahme, gehst in deine Videobibliothek und klickst auf Clips generieren. Das System analysiert deine Aufnahme und „generiert automatisch vertikale (9:16) Clips mit Untertiteln und Titel“. (StreamYard Help Center)
Andere Plattformen setzen unterschiedliche Schwerpunkte – manche bieten umfangreiche Schnittfunktionen, andere generative Hintergründe oder B‑Roll – aber das Kernziel bleibt: Längere horizontale Inhalte in konsumierbare, teilbare vertikale Snippets verwandeln.
Wie macht StreamYard aus deinen Aufnahmen vertikale Clips?
So sieht der Workflow in der Praxis aus:
- In StreamYard aufnehmen oder live gehen. Nach Abschluss und Verarbeitung erscheint deine Aufnahme in der Videobibliothek.
- AI Clips generieren. Von dieser Aufnahme aus kannst du AI Clips auslösen. StreamYard „analysiert dein Video per KI und generiert automatisch vertikale (9:16) Clips mit Untertiteln und Titel“. (StreamYard Help Center)
- Automatisches Reframing durch KI. Das Feature „reframet dein Video automatisch, indem es verfolgt, wer spricht, und den Bildausschnitt so anpasst, dass die sprechende Person im Fokus bleibt“ – entscheidend, wenn ursprünglich im Querformat aufgenommen wurde. (StreamYard Help Center)
- Intelligente Berechtigungsgrenzen. Clips können aus Aufnahmen „zwischen 30 Sekunden und 2 Stunden“ erstellt werden, typischerweise „0–5 Clips pro berechtigter Aufnahme“, jeweils etwa eine Minute lang. (StreamYard Help Center)
Für Live-Momente, die du als Highlight erkennst, musst du nicht warten: Mit „Clip that“ während des Streams markierst du einen Moment, den die KI später in einen Clip verwandelt – ohne dass sich für die Zuschauer etwas ändert. (StreamYard Help Center)
Das Ergebnis: Fertige vertikale Videos mit Untertiteln und passendem Bildausschnitt – ganz ohne manuelles Keyframing oder Cropping.
Wie spart das Zeit und Geld im Vergleich zu anderen Tools?
Der größte versteckte Aufwand beim Repurposing ist nicht der Softwarepreis – sondern die Zeit für Exporte, Uploads, Render-Wartezeiten und das Jonglieren mit Credits.
Bei StreamYard ist AI Clips direkt dort integriert, wo du aufnimmst und multistreamst – es entfällt der zusätzliche Upload-Schritt. Das allein spart eine komplette Arbeitsschicht im Vergleich zu Tools, die auf separaten Plattformen laufen.
Auch die Nutzungsmessung unterscheidet sich deutlich:
- StreamYard zählt AI Clips pro Clip-Generierung aus einer Aufnahme. Du kannst AI Clips für Aufnahmen bis zu 6 Stunden Länge generieren – das gilt als eine Generierung. (StreamYard Help Center)
- Opus Clip hingegen arbeitet mit einem kreditbasierten Modell, bei dem eine feste Anzahl von Credits der Gesamtminutenzahl entspricht, die du pro Monat verarbeiten kannst. Die Free-Version unterstützt laut Dokumentation 60 Minuten Verarbeitungszeit pro Monat, monatlich erneuert. (Opus)
Wenn du wöchentlich mehrstündige Shows streamst, bedeutet das Batch-Prinzip, dass du viel mehr Content aus demselben Abo herausholst, ohne ständig auf die Minuten achten zu müssen. So vermeidest du auch, dass ein paar lange Webinare dein Credit-Kontingent aufbrauchen.
Und da StreamYard bereits deine Live-Produktion und Aufzeichnung abdeckt, brauchst du kein zusätzliches Abo, nur um ein paar Clips aus bereits gehostetem Content zu ziehen.
Kann KI trotzdem gezielt Momente auswählen und Ergebnisse editierbar machen?
Die meisten Creator wollen nicht, dass KI „alles entscheidet“. Sie möchten, dass die KI die langweiligen Aufgaben übernimmt, während sie selbst die Highlights und den Feinschliff bestimmen.
Mit AI Clips hast du mehrere Steuerungsmöglichkeiten:
- Prompt-basierte Auswahl von Momenten. AI Clips unterstützt Prompts, mit denen du das System auf bestimmte Themen, Segmente oder Schwerpunkte lenken kannst – statt auf Zufall zu hoffen. (StreamYard Help Center)
- Live-Marker setzen. Mit „Clip that“ während der Show setzt du einen Marker, damit die KI weiß: Hier ist ein Highlight. (StreamYard Help Center)
- Editierbare Ergebnisse. Nach der Clip-Generierung kannst du Timing und Details anpassen, bevor du herunterlädst oder veröffentlichst.
Stell dir vor, du hostest ein 90-minütiges Live-Q&A. Du gibst AI Clips den Prompt „beste Publikumsfragen zur Preisstrategie“, sagst „Clip that“, wenn eine starke Frage kommt, und überlässt der KI das Cropping, die Untertitel und das Timing. Am Ende hast du mehrere vertikale Clips, die gezielt wirken – ganz ohne Timeline-Schnitt.
Gerade für kleine Teams ist dieses Gleichgewicht – KI als Hebel, Mensch als Regisseur – der Schlüssel zu echter Produktivitätssteigerung.
Wann machen Tools wie Opus Clip oder VEED Sinn?
Es gibt echte Anwendungsfälle für spezialisierte externe Tools, besonders wenn dein Workflow über StreamYard-Aufnahmen hinausgeht.
Opus Clip
Opus ist eine eigenständige Web-App mit dem Versprechen „1 langes Video, 10 virale Clips“ und konzentriert sich darauf, aus einer Quelle mehrere Shorts zu generieren. Es unterstützt automatisches Reframing „auf 9:16, 1:1 und kinomäßiges 16:9“ und kann Videos von Plattformen wie YouTube, Zoom, Twitch und StreamYard per Link oder Upload einlesen. (Opus, Opus Help)
Das ist sinnvoll, wenn:
- Du Archive von mehreren Plattformen repurposen willst, nicht nur StreamYard.
- Du Features wie KI-B‑Roll, tiefere Schnittfunktionen oder API-Automatisierung brauchst.
Der Nachteil: Ein separates, kreditbasiertes Abomodell und ein zusätzlicher Schritt zum Übertragen der Aufnahmen.
VEED
VEEDs browserbasierter Editor und die AI Background Expand-Funktion gehen einen anderen Weg: Das Tool kann „den Hintergrund deines Videos automatisch erweitern, um ein neues Seitenverhältnis zu füllen“, z. B. einen horizontalen Clip per generativer Füllung ins vertikale Format bringen. (VEED)
Das ist spannend, wenn:
- Du einen kompletten 16:9-Frame in eine 9:16-Fläche einbetten willst.
- Du stylische, KI-generierte Ränder um dein Hauptmotiv brauchst.
Allerdings ist Background Expand laut Support „nur für Nutzer neuer VEED-Premiumpläne mit AI-Credits“ verfügbar, die Nutzung ist an AI-Credit-Verbrauch gekoppelt. (VEED Support)
Für viele StreamYard-orientierte Creator sind diese Zusatzfunktionen „nice to have“, aber kein Muss – und sie bringen ein weiteres Abo plus komplexeres Preismodell mit sich.
Wie steht es um Datenschutz und Privatsphäre bei KI-Convertern?
Wenn du Livestreams oder Kundenaufnahmen in Clips verwandelst, ist der Umgang mit deinem Material entscheidend.
Bei AI Clips gilt ausdrücklich: „Wir nutzen deine Aufnahmen oder persönlichen Daten nicht, um KI-Modelle zu trainieren“, und die Analyse bleibt auf dein Video beschränkt. (StreamYard Help Center)
Andere Plattformen veröffentlichen eigene Datenschutzrichtlinien und können beim Modelltraining oder der Datenspeicherung – gerade bei generativen Features wie Background Expand oder KI-B‑Roll – anders vorgehen. Prüfe diese Dokumente immer, wenn du Kundenprojekte oder sensible Calls einspielst.
Gerade für viele US-basierte Unternehmen und Agenturen ist diese explizite Nicht-Nutzung für KI-Training ein entscheidender Faktor bei der Tool-Auswahl.
Unsere Empfehlung
- Starte in StreamYard: Wenn du bereits mit uns aufnimmst oder multistreamst, nutze AI Clips als deinen primären Vertical Video Converter für 9:16-Clips mit Untertiteln.
- Setze auf Prompts und „Clip that“: Steuere die KI mit Prompts zu den richtigen Themen und markiere starke Momente live, damit deine Clips kuratiert wirken.
- Externe Tools nur für Spezialfälle: Nutze Opus Clip oder VEED wirklich nur, wenn du Multi-Plattform-Archive, generative Hintergründe oder API-Automatisierung brauchst – nicht nur, weil sie viele Features bieten.
- Weniger Tools, mehr Output: Je mehr du deinen Workflow an einem Ort bündelst – Aufnahme, Live-Produktion und KI-Repurposing – desto mehr vertikalen Content veröffentlichst du jede Woche.