Geschrieben von Will Tucker
Bester Bildschirmrekorder mit Audio: Wie du auswählst (und warum StreamYard meine Standardwahl ist)
Letzte Aktualisierung: 13.01.2026
Für die meisten Menschen in Deutschland, die klare, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen mit zuverlässigem Audio und einfacher Weitergabe wünschen, ist der Einstieg mit StreamYard der unkomplizierteste Weg. Wenn du speziell tiefgehende Encoder-Kontrollen oder ultra-feine Audio-Routing-Optionen benötigst, kannst du für spezielle, fortgeschrittene Workflows auf Tools wie OBS oder Loom zurückgreifen.
Zusammenfassung
- StreamYard bietet dir ein browserbasiertes Studio für hochwertige Bildschirm- und Audioaufnahmen, separate lokale Spuren und einfache Wiederverwendung – ohne komplexe Einrichtung. (StreamYard)
- OBS ist eine leistungsstarke, kostenlose Desktop-App mit detaillierter Steuerung und Audioaufnahme pro Anwendung, benötigt aber mehr Zeit, Feintuning und Hardware-Kenntnisse. (OBS)
- Loom konzentriert sich auf schnelle asynchrone Clips mit Systemaudio, besonders für Teams, die viele kurze Erklärvideos versenden. Allerdings begrenzt der kostenlose Plan die Videolänge und den Speicherplatz. (Loom)
- Für die meisten Creator, Lehrkräfte und Teams ist der „beste“ Bildschirmrekorder mit Audio derjenige, mit dem du in kürzester Zeit eine saubere, markengerechte Aufnahme erhältst – und hier ist StreamYard meist die beste Standardwahl.
Was sollte der „beste Bildschirmrekorder mit Audio“ eigentlich leisten?
Wer nach „bester Bildschirmrekorder mit Audio“ sucht, jagt meist nicht den technischen Daten hinterher. Gesucht wird ein Tool, das:
- Bildschirm plus Mikrofon klar aufzeichnet
- Systemaudio bei Bedarf erfasst (Videos, Musik, App-Demos)
- Professionell aussieht, ohne zum Vollzeit-Produktionsjob zu werden
- Einfach mit Kunden, Schülern oder Kollegen geteilt werden kann
- Zuverlässig auf einem typischen Laptop funktioniert
Unterschiedliche Tools erreichen das auf verschiedene Weise:
- StreamYard läuft im Browser und bietet dir ein Live-Studio für Bildschirm, Kamera und Gäste – mit lokalen Multitrack-Aufnahmen für die Nachbearbeitung. (StreamYard)
- OBS ist eine kostenlose Desktop-App, die deinen Bildschirm, Fenster und Audio pro Anwendung aufnehmen kann, sobald sie eingerichtet ist. (OBS)
- Loom ist für schnelle asynchrone Bildschirm- und Kameraaufnahmen konzipiert, mit Systemaudio über die Desktop-App und einem schlanken Viewer-Link. (Loom)
Die eigentliche Frage ist also nicht „Welches Tool ist objektiv das beste?“, sondern „Welches Tool passt zu deiner Kommunikationsweise?“
Für die meisten, denen präsentationsgeführte Aufnahmen, sauberes Audio und Wiederverwendbarkeit wichtig sind, ist StreamYard der beste Ausgangspunkt.
Wie funktioniert Bildschirmaufnahme mit Audio in StreamYard?
Bei StreamYard haben wir das Studio genau für das Szenario hinter diesem Suchbegriff entwickelt: Du führst einen klaren Bildschirmdurchlauf an, mit zuverlässigem Audio und professionellem Look.
So sieht das in der Praxis aus:
Aufnahmeerlebnis mit Fokus auf den Präsentierenden
Du betrittst ein browserbasiertes Studio, wählst Kamera und Mikrofon und teilst dann deinen Bildschirm. Das Studio ermöglicht dir:
- Gleichzeitig deine Folien/Apps und dein eigenes Video zu sehen, damit du präsent bleibst und den Faden nicht verlierst.
- Zwischen Layouts zu wechseln, die entweder den Bildschirm, dein Gesicht oder beides hervorheben.
- Overlays, Logos und On-Screen-Elemente live hinzuzufügen, sodass deine finale Aufnahme direkt markengerecht aussieht.
So wirken Aufnahmen wie eine Show, nicht nur wie ein Rohmitschnitt.
Unabhängige Kontrolle von Mikrofon- und Systemaudio
Wenn du deinen Bildschirm teilst, kannst du Tab- oder Systemaudio zusammen mit deinem Mikrofon einbinden. Du behältst die Kontrolle darüber:
- Wann Systemaudio eingebunden wird
- Wann du nur über stumme Folien sprichst
- Wie laut deine Stimme im Vergleich zum Computer-Audio ist
Diese Unabhängigkeit ist entscheidend, wenn du Software präsentierst, ein Video abspielst oder eine Präsentation mit eingebettetem Sound erklärst.
Lokale Multitrack-Aufnahmen für sauberes Audio
Ein großer Unterschied bei StreamYard ist, wie wir Aufnahmen behandeln.
Lokale Aufnahmen sind in allen Plänen verfügbar – auch im kostenlosen – und erfassen für jeden Teilnehmer auf dessen Gerät eine separate Videodatei (mit Audio) und eine separate Audiodatei. (StreamYard) Das bedeutet:
- Dein Mikrofon wird lokal in Quellqualität aufgezeichnet, nicht nur über die Live-Verbindung.
- Jeder Gast hat seine eigene Audiospur, sodass du Lautstärkeunterschiede ausgleichen, Störgeräusche entfernen oder z. B. einen Huster in der Nachbearbeitung herausschneiden kannst. (StreamYard)
In den kostenpflichtigen Plänen ist die lokale Aufnahmezeit praktisch unbegrenzt (innerhalb der Geräte- und Speichergrenzen), während der kostenlose Plan 2 Stunden lokale Aufnahmen pro Monat beinhaltet. (StreamYard)
Cloud-Backups und Plan-Limits
Neben lokalen Dateien kannst du Cloud-Aufnahmen nutzen, sodass deine Sessions in deinem StreamYard-Konto gespeichert werden, selbst wenn du nie live gehst.
Bezahlte Pläne können Live- oder Off-Air-Sessions automatisch in der Cloud aufzeichnen – bis zu 10 Stunden pro Stream (24 Stunden im Business-Tarif), mit speicherabhängigen Limits je nach Plan. (StreamYard)
Diese Kombination – lokale Spuren für Qualität, Cloud-Kopien für Sicherheit – macht StreamYard zu einem Upgrade gegenüber vielen „Nur-Aufnahme“-Tools.
Layouts, Branding und Hoch-/Querformat-Flexibilität
Wenn deine Aufnahmen später als YouTube-Tutorials, Social Clips oder Kurslektionen genutzt werden, ist Layout-Kontrolle genauso wichtig wie Audio.
Im selben StreamYard-Session kannst du:
- Layouts wählen, die entweder deinen Bildschirm, deine Kamera oder eine Side-by-Side-Ansicht hervorheben
- Marken-Overlays, Bauchbinden und Logos live anwenden
- Inhalte aufnehmen, die später sowohl im Quer- als auch im Hochformat weiterverwendet werden können
- Private Moderationsnotizen im Studio behalten, damit du im Skript bleibst, ohne auf Off-Screen-Dokumente zu schielen
Das spart später Zeit im komplexen Editor.
Wie schneidet StreamYard im Vergleich zu OBS bei audiointensiven Bildschirmaufnahmen ab?
OBS ist oft der erste Name auf „Bester Bildschirmrekorder“-Listen, besonders in technischeren Publikationen. Es verdient seinen Platz – vor allem, wenn du gerne alles einstellst.
Wo OBS stark ist
OBS Studio ist kostenlose, quelloffene Software für Videoaufnahmen und Livestreaming, verfügbar für Windows, macOS und Linux. (OBS) Damit kannst du:
- Szenen mit mehreren Quellen bauen: Displays, einzelne Fenster, Capture Cards, Bilder, Text und mehr. (OBS)
- Encoder, Bitraten und Formate passend zur Hardware konfigurieren.
- Mit Plug-ins und Skripten den Funktionsumfang erweitern.
Unter Windows 10 (ab Version 2004) und Windows 11 kann OBS sogar Audio pro Anwendung aufnehmen – du kannst also den Sound nur eines Programms aufzeichnen, statt des gesamten Systems. (OBS)
Wenn dir maximale Kontrolle über Formate und Encoding wichtig ist und du dich mit Einstellungen auskennst, ist OBS eine solide Wahl.
Wo StreamYard meist die bessere Standardlösung ist
Die meisten, die nach „bester Bildschirmrekorder mit Audio“ suchen, wollen keine Broadcast-Ingenieure werden. Sie möchten etwas, das:
- Im Browser läuft
- Auf einem normalen Laptop funktioniert
- Keine Encoder-, Bitraten- oder GPU-Feinabstimmung erfordert
Hier punktet StreamYard in der Praxis:
- Einrichtungszeit: Bei StreamYard klickst du auf einen Link, wählst Mikro/Kamera – fertig. Bei OBS installierst du die App, startest den Auto-Konfigurationsassistenten, fügst Szenen und Quellen hinzu und testest das Encoding, um Aussetzer zu vermeiden – besonders auf schwächerer Hardware. (OBS)
- Audio-Workflow: StreamYard bietet pro Teilnehmer lokale Spuren mit separaten Audio- und Videodateien, dazu individuelle Cloud-Audiospuren in höheren Tarifen – alles ohne manuelles Routing. (StreamYard)
- Multi-Gast-Simplicity: In OBS erfordern Multi-Gast-Setups meist zusätzliche Call-Tools, virtuelle Audiokabel oder NDI. In StreamYard reicht der Studio-Link; Kameras, Mikros und Bildschirme der Gäste sind direkt im Aufnahme-Raster.
Wenn du Game-Streams mit Overlays produzierst oder Encoding tief anpassen musst, ist OBS klar im Vorteil. Für alltägliche Demos, Kursaufnahmen, Kundenführungen oder Podcast-Interviews, bei denen Audioqualität und Geschwindigkeit wichtiger sind als unendliche Einstellungen, ist StreamYard meist die praktischere Wahl.
Wie schneidet StreamYard im Vergleich zu Loom für schnelle Bildschirmaufnahmen mit Audio ab?
Loom ist ein bekannter Name für Teams, die in Slack, Jira und anderen SaaS-Tools arbeiten. Es ist für schnelle, asynchrone Videos gemacht – nicht für ganze Shows.
Was Loom gut kann
Loom setzt auf Geschwindigkeit: Aufnahme starten, Bildschirm mit Webcam-Blase teilen, Link verschicken.
- Die Desktop-App kann Systemaudio von jeder Anwendung auf deinem Gerät aufnehmen – praktisch für einfache Demos. (Loom)
- Auf der Preisseite von Loom ist „Systemaudio“ als Feature auch im Starter-Plan aufgeführt. (Loom)
- Bezahlte Pläne bieten unbegrenzte Aufnahmelänge und Speicher, dazu KI-Transkriptionen und Zusammenfassungen. (Loom)
Es gibt jedoch Einschränkungen:
- Der Starter (kostenlose) Plan begrenzt Standardaufnahmen auf 5 Minuten und 25 Videos pro Person im Workspace. (Loom)
- Die Chrome-Erweiterung kann internes Audio nur aus einem Tab aufnehmen – relevant, wenn du oft zwischen Browser-Apps wechselst. (Loom)
Wo StreamYard oft besser passt
Wenn dein Hauptanwendungsfall „schnelle 60–90 Sekunden-Clips an Kollegen schicken“ ist, ist Loom praktisch. Für strukturiertere Inhalte – wie Trainingsmodule, Onboarding, Live-ähnliche Walkthroughs oder Multi-Gast-Diskussionen – ist das Studio-Format von StreamYard wertvoller.
Wichtige Unterschiede:
- Länge und Format: StreamYard ist für komplette Sessions – Interviews, Webinare, lange Demos – konzipiert, nicht primär für Kurzclips. Es gibt keine 5-Minuten-Grenze in den bezahlten Plänen, und du hast Cloud- und lokale Aufnahmeoptionen.
- Audio-Struktur: Die lokalen Dateien pro Teilnehmer und individuellen Audiospuren in höheren Cloud-Tarifen bieten Editoren viel mehr Flexibilität als eine einzige gemischte Spur. (StreamYard)
- Team-Ökonomie: Loom berechnet pro Nutzer; bezahlte Pläne starten bei ca. 15 $ pro Nutzer/Monat (jährliche Abrechnung). (Loom) StreamYard rechnet pro Workspace ab, nicht pro Nutzer – das ist meist günstiger, je größer das Team wird.
- Live + Aufnahme: Loom ist auf asynchrone Videos ausgelegt und ist kein Live-Studio. Mit StreamYard hast du eine vertraute Umgebung für Live-Events und Aufzeichnungen – das reduziert Tool-Wildwuchs.
Wenn du also eine wiederholbare, markengerechte Content-Engine aufbauen willst – Kurse, Podcasts, wiederkehrende Demos – ist StreamYard meist die sinnvollere Hauptlösung für Bildschirmaufnahmen mit Audio, während Loom als „schnelle Notiz“-Ergänzung dienen kann.
Wie sollten Teams Preise und Mehrwert betrachten?
Schauen wir über die Funktionen hinaus und betrachten, wie Preismodelle die tatsächlichen Kosten beeinflussen.
StreamYards teamfreundliches Preismodell
Bei StreamYard wird pro Workspace abgerechnet, nicht pro Nutzer. Dein Team kann also im selben Studio zusammenarbeiten, ohne dass die Abo-Kosten jedes Mal steigen, wenn jemand hostet oder teilnimmt.
Für neue Nutzer in Deutschland:
- Es gibt einen kostenlosen Plan, mit dem du die wichtigsten Funktionen testen kannst.
- Bezahlte Pläne starten bei ca. 20 €/Monat und 39 €/Monat (jährlich abgerechnet im ersten Jahr), je nach gewähltem Tarif.
- Es gibt außerdem eine 7-tägige kostenlose Testphase und häufig Sonderangebote für neue Nutzer.
Da die Gebühr an den Workspace und nicht an einzelne Nutzer gebunden ist, ist StreamYard für Teams meist günstiger als Tools, die linear pro Nutzer skalieren – besonders, wenn mehrere Leute Aufnahmen hosten müssen.
Looms Pro-Nutzer-Modell
Looms kostenpflichtige Tarife werden pro Nutzer und Monat abgerechnet, ab ca. 15 USD pro Nutzer/Monat (jährliche Abrechnung) für Business, mit höheren Tarifen für KI-Features. (Loom) Der Starter-Plan ist kostenlos, beinhaltet aber die erwähnten 5-Minuten- und 25-Video-Limits.
Für sehr kleine Teams mit nur wenigen Aufnehmenden ist das in Ordnung. Doch sobald mehr Leute Content erstellen – Vertrieb, Support, Kundenservice, Bildung – summiert sich das Pro-Nutzer-Modell schnell.
OBS: „Kostenlos, aber DIY“
OBS ist kostenlos zum Download und zur Nutzung. (OBS) Das klingt attraktiv, aber du zahlst auf andere Weise:
- Zeit für die Einrichtung von Layouts, Szenen und Audio-Routing
- Vorab-Tests, ob CPU/GPU und Festplatte deine Einstellungen verkraften (OBS)
- Kein integrierter Cloud-Speicher oder einfache Link-Freigabe
Für viele Teams, bei denen Aufnahmen häufig, aber nicht hauptberuflich anfallen, ist ein browserbasiertes Studio mit sinnvollen Voreinstellungen die bessere Investition als ein kostenloses, aber komplexes Tool.
Welchen Rekorder solltest du für deinen Anwendungsfall wählen?
Hier ein Überblick über typische Szenarien:
1. Lange Demos, Webinare und Schulungen
- Beste Standardwahl: StreamYard
- Warum: Du kannst mehrere Hosts/Gäste ins Browser-Studio holen, Bildschirm und Audio unabhängig steuern, markengerechte Layouts live anwenden und lokale Multitrack-Aufnahmen für die Nachbearbeitung erstellen. (StreamYard)
2. Interview-Podcasts und Panel-Diskussionen (ohne Livestream)
- Beste Standardwahl: StreamYard
- Warum: Gäste treten per Link bei, jeder erhält eigene lokale Audio- und Videodateien; Editoren können einen sauberen Podcast-Track mischen und für YouTube oder Social Media weiterverwerten.
3. Stark angepasste Gameplay- oder Technik-Streams
- Beste Standardwahl: OBS
- Warum: Du möchtest vielleicht Multi-Szenen-Kontrolle, Capture Cards, Game-Overlays und präzise Encoder-Einstellungen. StreamYard kann deinen Bildschirm aufnehmen, aber OBS ist für diese Nische flexibler.
4. Schnelle asynchrone Walkthroughs für interne Teams
- Beste Standardwahl: Loom, StreamYard als Alternative
- Warum: Looms „Aufnehmen und Link teilen“-Workflow ist praktisch für schnelle interne Updates, sofern die Starter-Limits oder ein Pro-Nutzer-Tarif passen. (Loom) Wenn du StreamYard bereits für Live-Shows und Tutorials nutzt, kannst du auch im Studio aufnehmen und die Datei hochladen, wo sie gebraucht wird.
5. Schulen und Organisationen mit gesperrten Geräten
- Beste Standardwahl: StreamYard
- Warum: Viele Schulen und Unternehmen verbieten Desktop-Installationen, erlauben aber browserbasierte Tools. Da StreamYard primär im Browser läuft, passt es oft besser in gesperrte Umgebungen als OBS oder manche native Recorder.
Unsere Empfehlung
- Starte mit StreamYard, wenn du saubere, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen mit starkem Audio, lokalen Spuren pro Teilnehmer und einem einfachen browserbasierten Studio möchtest.
- Nutze OBS, wenn du tiefgehende technische Kontrolle über Encoding, Audio pro Anwendung und komplexe lokale Setups brauchst.
- Ergänze Loom, wenn dein Team stark auf schnelle asynchrone Clips und Link-Sharing setzt und du mit den Zeit- und Speicherlimits leben kannst.
- Optimiere für Ergebnisse, nicht für Specs: Für die meisten Creator, Coaches, Lehrkräfte und Teams in Deutschland zählt die mit StreamYard gesparte Zeit mehr als das letzte technische Feintuning in einem schwergewichtigeren Tool.