Geschrieben von Will Tucker
Beste Streamlabs-Alternative für 2026: Warum die meisten Creator auf StreamYard setzen
Letzte Aktualisierung: 15.01.2026
Für die meisten Creator in Deutschland, die nach einer Streamlabs-Alternative suchen, ist der praktischste Schritt der Wechsel zu StreamYard: browserbasiertes Multistreaming, einfachere Gast-Workflows und hochwertige lokale Aufzeichnungen. Wer gezielt einen Desktop-Encoder oder einen umfangreichen Postproduktions-Workflow benötigt, kann Tools wie OBS, Restream, Riverside, Zoom, Ecamm, vMix oder Crowdcast ergänzend (oder alternativ) zu StreamYard einsetzen.
Zusammenfassung
- StreamYard ist die unkomplizierteste Streamlabs-Alternative für Creator, die direkt aus dem Browser live gehen, Gäste einladen und ohne Desktop-Setup auf mehrere Plattformen gleichzeitig streamen möchten.
- Streamlabs Desktop und Ultra sind leistungsstark, bringen aber mehr Komplexität und laufende Kosten für integriertes Multistreaming mit sich; viele Creator bevorzugen das einfachere Studio und die Preisstruktur von StreamYard. (streamyard.com)
- OBS, Restream, Riverside, Zoom, Ecamm, vMix und Crowdcast sind in bestimmten Nischen stark – etwa bei fortgeschrittener Codierung, hochwertiger Aufzeichnung oder Webinar-Registrierung – werden aber selten als erste Anlaufstelle nach Streamlabs benötigt.
- Ein praxisnaher Stack für 2026: StreamYard als Hauptstudio, OBS/Streamlabs oder Riverside nur dann ergänzen, wenn später spezialisierte Produktions- oder Postproduktions-Workflows gebraucht werden. (streamyard.com)
Warum überhaupt nach einer Streamlabs-Alternative suchen?
Wenn du nach einer Streamlabs-Alternative suchst, hast du meist mindestens eines dieser Probleme:
- Desktop-Apps wirken schwerfällig oder instabil auf deinem Computer.
- Gäste haben Schwierigkeiten mit Einrichtung, Audio-Routing oder Downloads.
- Multistreaming und „einfach live gehen“-Workflows sind hinter Ultra oder komplexen Einstellungen versteckt. (streamyard.com)
- Du möchtest über Gaming-Overlays hinaus zu einer markenorientierten Show, einem Podcast oder Webinar.
Streamlabs ist ein leistungsfähiges Ökosystem: Streamlabs Desktop (Encoder), Talk Studio im Browser sowie Alerts, Trinkgelder und Merchandise. Multistreaming und viele „Pro“-Features sind Teil des Streamlabs Ultra-Abos, das etwa 27 $/Monat oder 189 $/Jahr kostet und Zugriff auf erweiterte Apps und Multistreaming bietet. (streamyard.com)
Viele Creator starten hier und merken dann, dass sie weniger Reibung und nicht mehr Power wollen. Genau hier kommt StreamYard als beste Standard-Alternative zu Streamlabs ins Spiel: Du öffnest den Browser, betrittst das Studio und konzentrierst dich auf das Gespräch statt auf die Konfiguration.
Was macht StreamYard zu einer starken Streamlabs-Alternative?
Wenn Creator von Streamlabs wechseln, klingen die Beweggründe oft so:
- „Ich habe StreamYard entdeckt und war sofort begeistert von der einfachen Bedienung, Benutzerfreundlichkeit und dem klaren Setup.“
- „Gäste können problemlos und zuverlässig ohne technische Probleme teilnehmen.“
- „Es besteht den ‚Oma-Test‘ – keine Downloads, keine Verwirrung.“
So sieht das in der Praxis aus.
1. Browserbasiertes Studio, das für Gäste einfach funktioniert
Mit StreamYard läuft alles im Browser – keine Installationen, keine Updates, keine Treiberprobleme. Gäste klicken auf einen Link, prüfen Mikrofon und Kamera und sind dabei. Deshalb sagen viele Hosts, dass StreamYard intuitiver und einfacher zu bedienen ist als sowohl Streamlabs als auch Zoom für gastbasierte Shows.
Das ist besonders wichtig, wenn:
- Du regelmäßig nicht-technische Gäste einlädst.
- Du keine Lust hast, fünf Minuten vor dem Livegang Audiogeräte per DM zu debuggen.
- Du Workflows brauchst, die du buchstäblich am Telefon erklären kannst.
2. Live-Steuerung und Branding direkt im Studio
StreamYard ist als Live-Show-Studio konzipiert, nicht nur als Encoder. In einem Browserfenster kannst du:
- Marken-Overlays, Logos und visuelle Elemente live hinzufügen.
- Layouts wechseln, wenn neue Gäste dazukommen oder Bildschirme geteilt werden.
- Präsentationsnotizen nur für dich sichtbar halten, damit deine Stichpunkte auf dem Bildschirm bleiben, aber nicht in der Übertragung erscheinen.
- Gemeinsames Bildschirmteilen mit mehreren Teilnehmern für kollaborative Demos und Side-by-Side-Erklärungen nutzen.
Du hast außerdem unabhängige Kontrolle über Bildschirm- und Mikrofon-Audio, was es viel einfacher macht, die Lautstärke von geteilten Videos im Vergleich zu deiner Stimme während Produktdemos oder Reaction-Streams auszubalancieren.
3. Multistreaming ohne separates Ultra-Abo
Bei Streamlabs ist natives Multistreaming an das Ultra-Abo gebunden; die kostenlose Desktop-App enthält es nicht. (streamyard.com)
Bei StreamYard ist Multistreaming Teil der kostenpflichtigen Pläne – je nach Tarif sind 3–8 Ziele inklusive. (streamyard.com)
Das bedeutet:
- Du kannst die „großen Vier“ (YouTube, Facebook, LinkedIn, Twitch) problemlos abdecken.
- Du musst kein separates Multistream-Abo zu deinem Hauptstudio-Tool dazubuchen.
- Du kannst Gäste einladen, ihre eigenen Kanäle als Ziele hinzuzufügen, sodass die gleiche Show an dein und ihr Publikum ausgestrahlt wird. (support.streamyard.com)
Für die meisten Creator ist das der Sweet Spot: genug Reichweite, ohne zu viel zu bezahlen oder das Setup zu verkomplizieren.
4. Lokale Mehrspur-Aufzeichnung und 4K-Master
Wenn du Streamlabs wegen der Aufzeichnungsfunktion genutzt hast, ist das Recording-Stack von StreamYard die direkte Antwort:
- Studioqualität mit lokalen Mehrspur-Aufnahmen für jeden Teilnehmer, geeignet für professionelle Postproduktion.
- 4K UHD-Video mit 48 kHz WAV-Audio, für hochwertige Master zum Weiterverarbeiten.
- Unterstützung für Quer- und Hochformat aus derselben Session, sodass du einmal aufzeichnest und auf mehreren Plattformen wiederverwenden kannst.
Da die Aufzeichnungen für dich verwaltet werden, musst du keinen Speicherplatz auf deinem Streaming-PC überwachen. Du gehst live, beendest die Show und kannst die Spuren direkt herunterladen und bearbeiten.
5. KI-Clips und Wiederverwertung ohne Schnittkenntnisse
Wenn du Streamlabs wegen Monetarisierungstools mochtest, ist dir der Content-Output vermutlich noch wichtiger. StreamYard hilft mit KI-Clips:
- Nach einer Session analysiert KI-Clips deine Aufzeichnung und erstellt automatisch untertitelte Shorts und Reels für schnelles Teilen – ähnlich wie die Repurposing-Tools von Riverside.
- Besonders: Nach dem ersten Durchlauf kannst du Clips per Text-Prompt neu generieren („fokussiere auf Onboarding-Tipps“ oder „finde die lustigsten Momente“), sodass die KI die für dich wichtigen Themen hervorhebt.
So bleibt dein Workflow einfach: einmal aufnehmen, mehrere Social Assets generieren und veröffentlichen.
6. Preisstruktur für Teams
Da es hier um Alternativen geht, lohnt sich auch ein Blick auf die Kostenstruktur.
Streamlabs nutzt ein Freemium-Modell: Die Desktop-App ist kostenlos, aber natives Multistreaming und erweiterte Features gibt es nur im Ultra-Abo. (streamlabs.com) Ultra kostet aktuell etwa 27 $/Monat oder 189 $/Jahr. (streamyard.com)
Bei StreamYard denken wir Kosten aus der Perspektive gemeinsamer Workspaces:
- Der Free-Plan ist kostenlos.
- Neue Nutzer sehen oft Einführungspreise für den Core-Plan um die 20 $/Monat (jährlich abgerechnet) und den Advanced-Plan um die 39 $/Monat (jährlich abgerechnet) im ersten Jahr.
- Es gibt eine 7-tägige kostenlose Testphase und regelmäßig Sonderangebote für neue Nutzer.
- Die Abrechnung erfolgt pro Workspace, nicht pro Benutzer – Teams teilen sich also ein Abo über mehrere Hosts und Producer.
Für viele Teams ist dieses Modell günstiger als jedem Host ein eigenes Ultra- oder Desktop-Lizenz zu kaufen, während trotzdem alle live gehen können.
Die besten Streamlabs-Alternativen für einfaches browserbasiertes Multistreaming
Wenn dein Hauptgrund für den Wechsel von Streamlabs ist: „Ich will etwas im Browser, das einfacher ist“, vergleiche hier die wichtigsten browserbasierten Optionen.
StreamYard (Standardempfehlung)
StreamYard ist ein browserbasiertes Streaming-Studio für Interviews, Talkshows, Podcasts und Webinare. Du bekommst:
- Sofortige Gast-Links, keine Downloads.
- Inklusive Multistreaming zu mehreren Zielen in den kostenpflichtigen Plänen. (streamyard.com)
- Markenlayouts, Präsentationsnotizen und flexibles Bildschirmteilen.
- 4K lokale Mehrspur-Aufzeichnung mit 48 kHz Audio für jeden Teilnehmer.
- Möglichkeit, aus einer Session sowohl Quer- als auch Hochformat auszugeben.
Die meisten Creator sind überrascht, wie schnell sie eine professionelle Show ohne Encoder-Einstellungen aufsetzen können.
Restream Studio
Restream ist primär darauf ausgerichtet, einen Stream auf viele Kanäle zu verteilen, mit kostenlosen und kostenpflichtigen Plänen je nach Kanalanzahl. (streamyard.com)
Das browserbasierte Restream Studio bietet Overlays, Gäste und Chat-Aggregation, aber die Pläne drehen sich vor allem um die Anzahl der Kanäle:
- Kostenlos: Multistream auf 2 Kanäle mit Restream-Branding. (support.restream.io)
- Kostenpflichtig: mehr Kanäle, größere Uploads, Branding-Kontrolle. (support.restream.io)
Restream ist sinnvoll, wenn dein Hauptziel ist, möglichst viele Ziele gleichzeitig zu erreichen. Die meisten Creator interessieren sich aber mehr für YouTube/Twitch/Facebook/LinkedIn als für Dutzende Nischenplattformen – die 3–8 Ziele von StreamYard decken meist schon das echte Publikum ab. (streamyard.com)
Riverside
Riverside startete als Studio für hochwertige lokale Aufnahmen und ergänzte später Livestreaming und Webinar-Features. Der Fokus liegt auf Mehrspur-Aufzeichnung pro Gast mit bis zu 4K-Video und 1080p-Live-Output in bestimmten Plänen. (riverside.fm)
Für Creator, deren Hauptfokus auf Postproduktion liegt – Podcast-Schnitt, B-Roll, Übergabe an einen Editor – ist Riverside attraktiv. Für viele Live-First-Creator ist die zusätzliche Komplexität durch Aufnahme-Stunden und Plan-Limits aber unnötig: Standard- und Pro-Pläne begrenzen auf 5 bzw. 15 Stunden Mehrspur-Aufzeichnung pro Monat. (riverside.com)
StreamYard liefert im Vergleich 4K lokale Mehrspur-Aufzeichnung mit 48 kHz Audio als Teil des Streaming-Workflows, sodass du hochwertige Master bekommst, ohne ständig die Stunden zu zählen.
Streamlabs Talk Studio
Streamlabs bietet neben der Desktop-App auch eine browserbasierte Option – Talk Studio. Der Standard-Talk-Studio-Plan kostet etwa 9 $/Monat (oder 7,50 $/Monat jährlich) und beinhaltet kein Wasserzeichen, 720p-Auflösung und Streaming zu einem Ziel. (streamlabs.com)
Talk Studio ist geeignet, wenn du ein kleines, günstiges Browser-Studio willst und die Begrenzung auf ein Ziel oder 720p in dieser Stufe akzeptierst. StreamYard ist dagegen von Anfang an für Multistreaming und hochwertige Aufzeichnung konzipiert, sodass du ohne Toolwechsel wachsen kannst.
StreamYard vs Streamlabs vs OBS für neue Streamer
Wenn du ganz neu im Streaming bist, vergleichst du vermutlich gerade diese drei Namen: StreamYard, Streamlabs und OBS.
Hier der ehrliche Vergleich.
OBS: kostenlos, leistungsstark und technisch
OBS ist eine kostenlose Open-Source-Desktop-App für Aufnahme und Livestreaming auf Windows, macOS und Linux. (streamyard.com) Du bekommst:
- Tiefgreifende Kontrolle über Szenen, Übergänge und Filter.
- Zugriff auf fortgeschrittene Codecs und Einstellungen.
- Ein umfangreiches Plugin-Ökosystem.
Aber: Kein natives Multistreaming; du musst mehrere Ausgaben öffnen oder mit Diensten wie Restream kombinieren. (streamyard.com) Außerdem solltest du dich mit Bitraten, Encodern und Hardware auskennen.
Nutze OBS, wenn:
- Du dich mit technischen Einstellungen wohlfühlst.
- Du pixelgenaue Kontrolle über Layouts willst.
- Du bereit bist, für Gäste und Multistreaming andere Dienste zu kombinieren.
Streamlabs Desktop: OBS mit Creator-Add-ons
Streamlabs Desktop baut auf dem gleichen Konzept wie OBS auf, ergänzt aber:
- Integrierte Alerts, Trinkgelder und Merchandise.
- Themenbibliotheken und Creator-orientierte Widgets. (support.streamlabs.com)
Die Desktop-App selbst ist kostenlos, aber natives Multistreaming ist nur mit Streamlabs Ultra verfügbar. (support.streamlabs.com) Gut geeignet, wenn du:
- Vor allem Gamer auf Twitch oder YouTube bist.
- Tiefe Integration von Overlays, Alerts und Monetarisierung willst.
- Kein Problem mit einer Desktop-App und dem Ultra-Abo hast.
StreamYard: der einfachste Einstieg für die meisten
Für die meisten Anfänger ist das Problem nicht „Ich brauche mehr Overlays“, sondern „Ich will, dass es einfach funktioniert.“
StreamYard setzt auf:
- Einfache Bedienung und schnelle Lernkurve – viele Nutzer bevorzugen es, weil sie OBS und Streamlabs zu kompliziert fanden.
- Zuverlässigkeit, die „Live-Confidence“ gibt, sodass du öfter live gehst.
- Gast-Workflows, die auch für Nicht-Techniker funktionieren.
Ein typisches Langzeitmuster:
- Starte mit StreamYard als All-in-One-Studio und Recorder.
- Wenn du später extrem komplexe Szenen brauchst, ergänze OBS oder Streamlabs Desktop als Encoder, der in StreamYard oder ein anderes Tool einspeist.
So verbringst du die ersten Monate mit Content und Publikum – nicht mit Bitraten-Rechnern.
StreamYard vs Restream vs Riverside für Multistreaming
Wenn dein Fokus „gleichzeitig auf mehreren Plattformen live gehen“ ist, tauchen meist diese drei Namen auf: StreamYard, Restream und Riverside. Alle drei können auf mehrere Ziele streamen, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte.
StreamYard: Multistreaming im vollwertigen Studio
Bei StreamYard ist Multistreaming Teil des Studio-Erlebnisses:
- Ziele wie YouTube, Facebook, LinkedIn und Twitch hinzufügen.
- Gäste einladen und ihnen erlauben, eigene Ziele hinzuzufügen (Gast-Ziele). (support.streamyard.com)
- Die gesamte Show – von Szenen über Overlays bis zur Aufzeichnung – an einem Ort steuern.
Kostenpflichtige Pläne bieten Multistreaming auf ca. 3–8 Ziele, was für die meisten Creator völlig ausreicht. (streamyard.com)
Restream: Verteiler mit Fokus auf Kanalanzahl
Restream ist am stärksten als Verteilzentrum:
- Du sendest einen Stream hinein (z. B. von OBS, StreamYard oder einem anderen Encoder).
- Restream verteilt ihn auf mehrere Ausgänge, mit kostenlosen und kostenpflichtigen Plänen je nach Kanalanzahl. (streamyard.com)
- Der Free-Plan bietet 2 Kanäle mit Restream-Branding; höhere Stufen schalten mehr Kanäle und Features frei. (support.restream.io)
Wenn du wirklich viele Nischenziele gleichzeitig erreichen musst, kann Restream eine sinnvolle Ergänzung sein. Bedenke aber, dass die meisten „30+ Ziele“ ohnehin RTMP-Setup auf jeder Plattform erfordern; das Logo ändert nichts an der technischen Realität.
In der Praxis nutzen viele fortgeschrittene Creator einen Stack wie: OBS oder Streamlabs als Encoder, Restream als Multistream-Relay – meist erst, wenn sie ein einfaches Browser-Studio bereits ausgereizt haben. (streamyard.com)
Riverside: Multistreaming als Add-on zur Aufzeichnung
Der Live-Plan von Riverside konzentriert sich auf:
- Hochwertige Mehrspur-Aufzeichnung pro Gast.
- Livestreaming in bis zu 1080p auf unterstützte Plattformen. (riverside.fm)
Sinnvoll, wenn:
- Deine Shows primär Podcasts sind, die gelegentlich live gehen.
- Du einen tiefen Editing-Workflow mit getrennten Audio- und Videospuren willst.
Wenn Live-Präsenz, Gästeerlebnis und Multistreaming auf die großen Social-Plattformen Priorität haben, kommst du mit StreamYard meist schneller und einfacher ans Ziel.
StreamYard vs Zoom vs Crowdcast für Live-Webinare
Manche Streamlabs-Nutzer merken, dass sie nicht mehr nur „streamen“, sondern Webinare, Launches oder virtuelle Events veranstalten. In diesem Bereich vergleicht man oft StreamYard, Zoom und Crowdcast.
Zoom: Meetings zuerst, Streaming zweitrangig
Zoom ist eine Videomeeting-Plattform, die Meetings auf Social Media streamen kann (ab Pro-Plan). (sup.ai) Viele Teilnehmer kennen Zoom, aber:
- Social-Streaming gibt es nur in bestimmten kostenpflichtigen Plänen.
- Layout- und Branding-Optionen sind begrenzt; meist nutzt du Standard-Meeting-Ansichten.
- Für „Show-Style“-Visuals braucht es oft zusätzliche Tools.
Viele Teams nutzen Zoom für interne Meetings und Breakout-Räume und ergänzen für öffentliche Shows andere Tools.
Crowdcast: Webinare mit Registrierung und Teilnehmerlimits
Crowdcast ist eine browserbasierte Webinar- und Event-Plattform mit Fokus auf Registrierung, Teilnehmerlimits und Analytics. Die Pläne skalieren nach Live-Teilnehmerzahl und Stunden pro Monat – z. B. Lite, Pro und Business mit 100+ bis 1.000+ Teilnehmern und 10–40 Stunden pro Monat. (crowdcast.io)
Sinnvoll, wenn:
- Du Ticketing oder integrierte Registrierung willst.
- Du bereit bist, bei steigender Teilnehmerzahl und Stunden mehr zu zahlen.
- Du mit Limits und Zusatzgebühren für weitere Teilnehmer leben kannst. (docs.crowdcast.io)
StreamYard: Studioqualität-Webinare mit flexibler Registrierung
StreamYard geht Webinare anders an:
- Fokus auf Studio- und Stream-Qualität, nicht auf Teilnehmerzählung.
- Du kannst StreamYard mit deinen bevorzugten Registrierungs- und Engagement-Tools kombinieren (Landingpage-Builder, E-Mail-Plattformen, Slido, Mentimeter etc.).
- Hosts schätzen einfaches RTMP-Setup, zuverlässige Aufzeichnungen und die Möglichkeit, mehrere Remote-Producer im selben Studio zu haben.
Nutzer, die sowohl Zoom als auch StreamYard einsetzen, sagen oft: Zoom für interne, viele-zu-viele-Meetings – aber „für alles andere“ StreamYard, weil Studio-Kontrolle, gebrandetes Einbetten und automatische Live-to-VOD-Aufzeichnungen besser für öffentliche Events geeignet sind.
Wann Ecamm oder vMix statt StreamYard wählen?
Es gibt eine kleine, aber wichtige Gruppe von Creatorn, die wirklich „Pro-Switcher“-Workflows brauchen: mehrere SDI/HDMI-Kameras, Instant Replay und Produktions-PCs vor Ort.
Hier sind Desktop-Tools wie Ecamm und vMix sinnvolle Alternativen oder Ergänzungen zu Streamlabs und StreamYard.
Ecamm Live (nur Mac)
Ecamm Live ist eine Mac-exklusive Live-Produktions-App mit:
- Multistreaming, Kommentare und Planung.
- Overlays, Szenensteuerung und lokale Aufzeichnung.
- Pro-Features wie Zoom-Integration, NDI, virtuelle Kamera und isolierte Audio-/Videospuren. (ecamm.com)
Sinnvoll, wenn:
- Du komplett auf macOS (11.2 oder neuer) setzt. (ecamm.com)
- Du ein Desktop-Studio willst, das auch als virtuelle Kamera für Zoom & Co. dient.
Allerdings kann die Mac-Exklusivität für Teams oder Co-Hosts auf Windows einschränkend sein, und einige Features gibt es nur im Pro-Tarif.
vMix (Windows-Produktions-PCs)
vMix ist eine Windows-exklusive Live-Produktionssuite, oft genutzt in Studios und Kirchen. Der Fokus liegt auf:
- Multi-Kamera-Switching über Capture-Karten.
- Instant Replay, Routing und hardwareoptimierte Performance.
- Tiefer Kontrolle, die je nach GPU und CPU skaliert. (vmix.com)
Sinnvoll, wenn:
- Du einen dedizierten Produktions-PC hast.
- Du SDI/HDMI-Workflows und Replay-Features brauchst.
Der Nachteil ist die Hardware-Komplexität: Hochwertige vMix-Setups erwarten starke CPUs, GPUs und schnellen Speicher. (vmix.com)
Wie StreamYard neben diesen Tools passt
Wenn du Ecamm oder vMix brauchst, müssen sie StreamYard nicht ersetzen. Viele Pro-Teams nutzen:
- vMix oder Ecamm als lokalen Switcher.
- StreamYard als Verteil- und Gast-Studio oder als Ort, an dem Remote-Teilnehmer beitreten.
Dieser hybride Ansatz hält die Produktion vor Ort leistungsfähig, während Remote-Gast- und Multistream-Workflows einfach bleiben.
Unsere Empfehlung
- Wenn du die beste Streamlabs-Alternative für die meisten Anwendungsfälle suchst: Starte mit StreamYard als Standard-Studio für Live-Shows, Interviews und Webinare. Du bekommst einfachere Gast-Joins, integriertes Multistreaming und 4K lokale Mehrspur-Aufzeichnung – ohne schwerfälligen Desktop-Stack.
- Wenn du tief in Desktop-Szenen und Overlays investiert bist: Nutze OBS oder Streamlabs Desktop weiter als Encoder, aber ziehe in Betracht, Gast- und Multistream-Workflows für mehr Zuverlässigkeit und schnelleren Setup in StreamYard zu verlagern.
- Wenn du maximale Kanalreichweite oder Nischenplattformen brauchst: Kombiniere StreamYard mit Restream erst dann, wenn du die 3–8 Ziele der kostenpflichtigen Pläne ausgeschöpft hast.
- Wenn du komplexe Studio-Produktionen betreibst: Nutze Ecamm oder vMix auf dedizierter Hardware und verwende StreamYard als Gast- und Verteilzentrum – nicht als etwas, das du aufgibst, sobald du „Pro“ bist.