Geschrieben von Will Tucker
Wie man ein Brand-Kit-Tool für streamfertigen Content nutzt
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-18
Für die meisten Creator in Deutschland ist das einfachste „Brand-Kit-Tool“ eine Kombination aus Ihrem Styleguide und den integrierten Brand-Ordnern von StreamYard, in die Sie Ihre Logos, Overlays, Hintergründe und Clips für jede Show laden. Wenn Sie diese Assets von Grund auf neu erstellen müssen oder ein größeres Team führen, können externe Brand-Kit-Generatoren und Portale Sie unterstützen – aber Ihr Livestream läuft weiterhin reibungslos, wenn am Ende alles in StreamYard landet.
Zusammenfassung
- Ein Brand-Kit-Tool ist jedes System, das Ihr Logo, Ihre Farben, Schriften und Nutzungsregeln bündelt, damit Ihr Content überall einheitlich aussieht.
- Für Livestreams ist Ihr praktischstes Brand-Kit das Set aus Logos, Overlays, Hintergründen und Clips, das Sie in den Brand-Bereich von StreamYard hochladen.
- Externe Tools wie Adobe Express, Brandkit oder Pixelcut helfen Ihnen, Assets zu erstellen oder zu verwalten; anschließend exportieren Sie die Dateien nach StreamYard.
- So minimieren Sie Abos: Designen Sie bei Bedarf extern, aber zentralisieren Sie Ihren Live-Branding-Workflow in einem StreamYard-Studio.
Was ist eigentlich ein Brand-Kit-Tool?
Ein Brand-Kit ist „eine Sammlung von wichtigen Marken-Assets, Richtlinien und Ressourcen“, die dabei helfen, Ihre Marke konsistent zu präsentieren. (Brandkit)
Ein Brand-Kit-Tool ist jede App oder jedes System, das diese Bestandteile für Sie speichert oder generiert – typischerweise:
- Logos und Lockups
- Farbpalette
- Schriften und Typografie-Regeln
- Ikonografie und Bildstil
- Nutzungshinweise (was tun, was vermeiden)
Traditionelle Brand-Kit-Tools richten sich eher an Marketingteams und Agenturen. Sie konzentrieren sich darauf, Markenrichtlinien im großen Stil zu teilen, sodass jeder – vom Freelancer bis zum Regionalbüro – das aktuelle Logo findet, statt alte E-Mail-Threads zu durchsuchen.
Wenn Sie als Creator oder kleines Unternehmen Livestreams machen, ist Ihnen das alles wichtig – aber besonders zählt, wie es on camera aussieht. Hier wird die Kombination aus Brand-Kit-Tool und StreamYard besonders wirkungsvoll.
Wie verbindet sich ein Brand-Kit mit StreamYard?
Ein Brand-Kit allein sorgt noch nicht für einen professionellen Stream-Look. Es definiert nur die Zutaten.
StreamYard ist der Ort, an dem diese Zutaten zur Show werden.
Im Brand-Tab laden und organisieren Sie die Assets, die aus Ihrem Brand-Kit stammen:
- Logos: quadratische Grafiken, empfohlen mit 200 x 200 Pixeln, die in der Ecke Ihres Streams angezeigt werden. (StreamYard Help Center)
- Overlays: Vollbild-Grafiken (oft mit transparenten Bereichen) mit 1280 x 720 Pixeln, die Ihre Kamera-Feeds mit Ihren Farben und Ihrem Stil rahmen. (StreamYard Help Center)
- Hintergründe: Vollbilder hinter Ihrem Videolayout, ebenfalls meist 1280 x 720 Pixel.
- Videoclips: Intros, Outros oder Bumper unter 200 MB in den meisten Tarifen (größer im Business-Tarif). (StreamYard Help Center)
Da Overlays immer den ganzen Bildschirm abdecken, aber transparente Bereiche enthalten können, können Sie mit einer einzigen PNG-Datei Rahmen, Namensbalken und dekorative Elemente gestalten, die zu Ihren Markenfarben passen. (StreamYard Help Center)
In der Praxis wird Ihr Livestream-Brand-Kit zu: „Alle Assets in StreamYard-Größe, gespeichert in Brand-Ordnern, bereit zum Anklicken während der Show.“
Welche Brand-Kit-Tools passen gut zu StreamYard?
Wenn Sie bereits mit einem Designer oder einer Agentur arbeiten, liegt Ihr Brand-Kit vielleicht als PDF oder auf einem geteilten Laufwerk. Das ist völlig in Ordnung – exportieren Sie die passenden Größen und laden Sie sie in StreamYard hoch.
Wenn Sie von Grund auf starten oder alles optimieren möchten, helfen Ihnen verschiedene Tool-Typen:
- Brand-Portale wie Brandkit organisieren Assets, Richtlinien und Dateien für Teams, die zentralen Zugriff über mehrere Kampagnen hinweg benötigen. (Brandkit)
- Design-Suiten wie Adobe Express bieten eine Brand-Kit-Funktion, in der Sie Logos, Farben und Schriften speichern und dann auf Social-Grafiken und Layouts anwenden. (Adobe Express)
- KI-Brand-Kit-Generatoren wie Pixelcut erstellen Logos, Farbpaletten und Schriften, wenn Sie die Stimmung Ihrer Marke beschreiben – so entsteht schnell eine erste Version. (Pixelcut)
Für die meisten StreamYard-Nutzer bedeutet das:
- Definieren Sie Ihren Look mit einem dieser Tools (oder einem Designer).
- Exportieren Sie PNGs/JPEGs und MP4s in StreamYard-freundlichen Größen.
- Laden Sie sie einmalig in Ihren Brand-Ordner hoch.
- Gehen Sie live und wechseln Sie mit einem Klick zwischen verschiedenen Looks.
So bleibt die Tool-Anzahl gering: ein Ort zur Definition der Marke, ein Ort – StreamYard – für die Show.
Wie erstellt man streamfertige Overlays aus einem Brand-Kit?
Hier ein praktischer, wiederholbarer Workflow:
-
Starten Sie mit Ihrem Kit
Holen Sie sich Ihr Logo, die offiziellen Farben (Hex-Codes) und Markenschriften aus Ihrem Kit oder Styleguide. -
Designen Sie einen Basisrahmen
Erstellen Sie in Ihrer Design-App eine Arbeitsfläche mit 1280 x 720 Pixeln. Füllen Sie die äußeren Ränder mit Ihren Farben und lassen Sie einen transparenten oder dunklen Bereich in der Mitte für die Kameras. -
Fügen Sie wichtige On-Screen-Elemente hinzu
- Platz für Host- und Gastnamen
- Einen Bereich für Ihr Logo (oben rechts oder oben links)
- Optional eine Bauchbinde für kurze Headlines oder Calls to Action
-
Exportieren Sie für StreamYard
Exportieren Sie als PNG mit Transparenz in 1280 x 720. Das ist Ihr Overlay. -
Laden Sie es in Ihren Brand-Ordner hoch
Öffnen Sie in StreamYard den Brand-Bereich und fügen Sie Ihr Overlay hinzu. Sie können bis zu 100 Overlays pro Brand-Ordner hochladen und so Varianten für verschiedene Segmente oder Shows ohne Unordnung behalten. (StreamYard Help Center) -
Testen Sie in einem privaten Stream oder einer Aufnahme
Machen Sie eine kurze Aufnahme, um zu prüfen, wie Namen, Kameras und Banner im Overlay aussehen. Passen Sie es bei Bedarf an und laden Sie es erneut hoch.
Ein einfaches Beispiel: Eine kleine Marketingagentur betreibt zwei wiederkehrende Shows – „Office Hours“ und „Client Stories“. Beide nutzen das gleiche Logo und die gleichen Farben, aber jede hat ihr eigenes Overlay und Intro-Clip in StreamYard. Das Basis-Brand-Kit bleibt gleich, das Live-Erlebnis wirkt individuell.
Wann lohnen sich KI- oder Portal-Brand-Kit-Tools?
Sie brauchen kein separates Abo, nur um auf StreamYard einheitlich auszusehen. Viele Creator kommen mit einem Design-Tool (auch kostenlos) plus den Brand-Ordnern von StreamYard aus.
Externe Tools lohnen sich aber in bestimmten Situationen:
- Sie starten bei Null: Ein KI-Generator wie Pixelcut schlägt Ihnen schnell ein Logo, eine Palette und Schriften vor, wenn Sie Ihre Marke beschreiben – ein erster Entwurf zum Verfeinern. (Pixelcut)
- Sie führen ein Team oder mehrere Marken: Ein Portal wie Brandkit organisiert Assets, Versionen und Regeln für Partner und Dienstleister, sodass alle die gleichen Dateien nutzen. (Brandkit)
- Sie erstellen viel Social Content: Mit Adobe Express Brand Kit behalten Sie Logos, Farben und Schriften an einem Ort und wenden sie auf Vorlagen und Grafiken an; es gibt eine kostenlose Stufe, und die Brand-Kit-Funktionen wachsen mit den kostenpflichtigen Tarifen. (Adobe Express)
Selbst dann bleibt StreamYard das Ausführungszentrum. Alles landet in Ihren Brand-Ordnern, damit Hosts beim Livestream keine zusätzlichen Tools jonglieren müssen.
Welche StreamYard-Asset-Limits und Tarifdetails sind für Brand-Kits wichtig?
Zwei praktische Einschränkungen, die Sie beim Design Ihres Brand-Kits für Livestreams kennen sollten:
- Overlay-Anzahl: Sie können maximal 100 Overlays pro Brand-Ordner hochladen – das reicht für mehrere Shows, Szenen und saisonale Themen, ohne an Grenzen zu stoßen. (StreamYard Help Center)
- Verfügbarkeit von Custom Overlays: Eigene Overlays sind in den kostenpflichtigen Tarifen verfügbar – dort findet meist das professionelle Branding statt. (StreamYard Help Center)
Da Assets wiederverwendbar sind, richten Sie alles meist einmal ein und nutzen es über viele Episoden hinweg. Das senkt die laufenden Designkosten und hält Ihr Branding ohne Zusatzaufwand konsistent.
Beim Vergleich von Abos gilt: StreamYard bietet einen kostenlosen Tarif und eine 7-tägige Gratis-Testphase für kostenpflichtige Tarife, mit vergünstigten Preisen im ersten Jahr bei jährlicher Zahlung – so können Sie Ihren kompletten Brand-Kit-Workflow testen, bevor Sie sich langfristig binden.
Wie halten Sie Abos (und Kopfschmerzen) auf ein Minimum?
Die meisten Leser wünschen sich zwei Dinge: weniger Tools und weniger Reibung.
Ein praktischer Stack für Livestream-Branding sieht so aus:
- Eine Design-App (kostenlos oder bezahlt) oder ein schlanker Brand-Kit-Generator
- StreamYard als browserbasiertes Livestudio und Brand-Hub
Das ist meist alles. Sie widerstehen der Versuchung, zusätzliche Portale oder Dateisysteme einzuführen, es sei denn, Ihre Teamstruktur erfordert es wirklich.
Da Sie multistreamen, Gäste einladen und gebrandete Overlays direkt im Browser nutzen können, vermeiden Sie aufwendige Setups mit lokaler Software, Encodern und komplexen Grafikpipelines. (StreamYard)
Unsere Empfehlung
- Definieren Sie zunächst Ihr Basis-Brand-Kit: Logo, 2–3 Kernfarben und eine Hauptschrift.
- Designen Sie ein kleines Set an StreamYard-fertigen Logos, Overlays, Hintergründen und Clips nach den Größenangaben.
- Laden Sie alles in die StreamYard-Brand-Ordner hoch und testen Sie in ein paar privaten Sessions.
- Ergänzen Sie einen KI-Generator oder ein Brand-Portal-Tool erst dann, wenn Sie wirklich schnellere Asset-Erstellung oder teamweite Berechtigungen brauchen – nicht als Voraussetzung, um beim nächsten Stream professionell auszusehen.