Geschrieben von Will Tucker
Wie man Kochshows streamt: Ein praktischer Leitfaden für Hobbyköche und Food Brands
Letzte Aktualisierung: 2026-01-15
Für die meisten Menschen in Deutschland ist der einfachste Weg, eine Kochshow zu streamen, die Nutzung von StreamYard im Browser: Einfach ein paar Kameras anschließen und gleichzeitig auf YouTube und Facebook live gehen. Wer stark angepasste lokale Szenen benötigt oder bereit ist, ein technisch aufwendigeres Setup zu betreiben, kann OBS oder Streamlabs in diesen Workflow integrieren.
Zusammenfassung
- Mit StreamYard können Sie Kochshows direkt im Browser durchführen – mit Gästen, Branding, Multi-Kamera-Layouts und lokalen Multitrack-Aufnahmen zur späteren Bearbeitung.
- Sie können aus einem Studio heraus gleichzeitig auf mehrere große Plattformen streamen, während unsere Cloud im Hintergrund die Verteilung übernimmt.
- Vorgefertigte Streams und lange Episoden können bis zu ein Jahr im Voraus geplant werden, sodass Ihr Publikum genau weiß, wann es einschalten soll.
- OBS und Streamlabs sind sinnvoll, wenn Sie tiefgreifende Kontrolle über lokale Szenen wünschen oder Encoder-Einstellungen manuell optimieren möchten.
Wie gestaltet man eine Kochshow, die live wirklich funktioniert?
Bevor Sie mit der Software beginnen, überlegen Sie, welche Art von Kochshow Sie machen möchten:
- Format: Solo-Demo, Co-Moderation oder Interviewstil mit Gastköchen.
- Länge: 20–30 Minuten schnelle Alltagsrezepte oder 60–90 Minuten tiefergehende Technik-Sessions.
- Interaktion: Q&A, Live-Umfragen oder rein einseitige Übertragung.
Für die meisten Creator funktioniert eine straffe Live-Struktur gut:
- Cold Open (1–2 Minuten): Begrüßung, Rezeptüberblick, wo die Zutatenliste zu finden ist.
- Vorbereitung (5–10 Minuten): Messerarbeit, Mise en Place, grundlegende Erklärungen.
- Kochen (15–30 Minuten): Hauptkochschritte, Nahaufnahmen, Beantwortung von Live-Chat-Fragen.
- Anrichten & Zusammenfassung (5 Minuten): Finale Präsentation, Alternativen, Aufbewahrungstipps, Call-to-Action.
StreamYard macht dies einfach, da Sie wiederverwendbare Studios und Szenen einmal anlegen und dann jede Woche mit demselben Show-Format nutzen können – viele Nutzer berichten, dass sie sich dadurch „live-sicherer“ fühlen.
Welche Ausrüstung braucht man wirklich für einen Koch-Livestream?
Mit einfacher Ausrüstung kommt man überraschend weit:
- Kamera: Eine gute Webcam oder eine spiegellose Kamera über HDMI reicht zum Start. Für mehrere Perspektiven empfiehlt sich eine Overhead-Kamera für das Schneidebrett und eine Seitenansicht für den Herd.
- Audio: Ein einfaches Lavalier- oder Richtmikrofon, das auf Ihre Kochposition ausgerichtet ist, ist jeder Kameramikrofon-Lösung überlegen. Klare Stimme ist wichtiger als perfektes Bild.
- Licht: Zwei Softboxen im 45°-Winkel zum Gesicht und eine weitere auf Arbeitsfläche oder Herd.
- Internet: Nach Möglichkeit kabelgebunden; stabile Uploadrate ist wichtiger als reine Geschwindigkeit.
Da StreamYard im Browser läuft und Cloud-Encoding nutzt, brauchen Sie keinen High-End-Gaming-PC; Ihr Rechner muss vor allem eine stabile Verbindung nach oben halten, während unsere Server die Verteilung zu Ihren Zielen übernehmen.
Wenn Sie später OBS für fortgeschrittene Szenen einbinden möchten, können Sie weiterhin einen einzelnen RTMP-Stream von OBS zu StreamYard senden und wir übernehmen das Multistreaming und das Gastmanagement.
Wie richtet man Kameras und Bildausschnitte für Kochstreams ein?
Denken Sie in Perspektiven, nicht in Hardware.
Starten Sie mit zwei wichtigen Perspektiven:
- Host-Perspektive: Eine mittlere Einstellung von Brusthöhe aufwärts, in der Sie direkt in die Kamera sprechen können.
- Action-Perspektive: Eine Overhead- oder seitliche Nahaufnahme, die Schneiden, Mischen und Arbeiten in der Pfanne klar zeigt.
In StreamYard können Sie Layouts erstellen, die:
- Ihre Host-Perspektive groß und das Schneidebrett als kleines Bild-im-Bild zeigen.
- Für detaillierte Messerarbeit das Overhead-Bild auf Vollbild schalten.
- Gebrandete Overlays und Bauchbinden mit Rezeptnamen oder aktuellem Schritt einblenden.
Da wir sowohl Quer- als auch Hochformat-Ausgaben aus derselben Session unterstützen, können Sie einen horizontalen Master für YouTube fahren und gleichzeitig eine vertikale Version senden, die Schneidebrett und Herd für mobile Zuschauer enger einrahmt.
Ein einfaches Szenario: Sie gehen in StreamYard live, nutzen das Querformat für Ihre Hauptpräsentation und lassen das Hochformat als vertikalen YouTube-Stream oder ein anderes kompatibles Ziel für Zuschauer auf dem Handy laufen – ganz ohne zusätzliche Kamera oder Software.
Wie wählt man die richtige Software für einen Multi-Kamera-Kochstream?
Hier eine praktische Entscheidungshilfe:
- Wenn Sie Geschwindigkeit, einfache Gästeintegration und Multistreaming schätzen: Nutzen Sie StreamYard als Ihr Hauptstudio. Sie steuern alles im Browser, laden Gäste per Link ein und senden eine Show an mehrere Plattformen ohne zusätzliche Relays.
- Wenn Sie lokale, stark angepasste Szenen möchten und sich mit Encoder-Einstellungen auskennen: Binden Sie OBS oder Streamlabs als Quelle ein und senden deren Programmausgabe via RTMP oder Bildschirmfreigabe an StreamYard.
OBS und Streamlabs sind mächtig für Game-Style-Overlays und sehr detaillierte Layouts, erwarten aber, dass Sie CPU/GPU-Last, Keyframe-Intervalle und andere technische Einstellungen selbst verwalten. Viele Koch-Creator finden, dass ein browserbasiertes Studio plus durchdachte Kameraperspektiven sie zu 95% ans Ziel bringen – ganz ohne Komplexität.
Wie lädt man Co-Hosts und Gastköche ohne Technikstress ein?
Kochshows werden spannender, wenn Sie einbinden:
- Einen Co-Host, der Chat und Q&A betreut.
- Einen Gastkoch, der aus seiner eigenen Küche streamt.
- Einen Ernährungsberater oder Sommelier für einen Themenblock.
Bei StreamYard treten Gäste über einen einfachen Browser-Link bei – keine Software-Installation nötig. Viele Nutzer nennen das den „Oma-Test“: Auch technisch unerfahrene Gäste können problemlos und zuverlässig teilnehmen.
Im Studio können Sie:
- Bis zu 10 Personen gleichzeitig auf dem Bildschirm haben – genug für Hosts, Gäste und einen Producer.
- Präsentationsnotizen nur für sich selbst sichtbar halten (z.B. Zutatenreihenfolge, Sponsorenhinweise).
- Mehrere Teilnehmer ihre Bildschirme teilen lassen, etwa für Rezeptkarten oder Präsentationen.
Wenn Ihre Gäste auch ihr eigenes Publikum mitbringen sollen, können sie als Gast auf bezahlten Plänen bis zu zwei eigene Kanäle verbinden, sodass z.B. ein Gastkoch Ihre Show gleichzeitig in seine Community übertragen kann.
Kann man seine Kochshow gleichzeitig auf YouTube und Facebook streamen?
Ja. Mit StreamYard auf bezahlten Plänen können Sie aus einem Studio heraus gleichzeitig auf mehrere Ziele streamen – typischerweise YouTube, Facebook, Twitch, LinkedIn oder ein benutzerdefiniertes RTMP-Ziel.
Wichtige Punkte:
- Host-Pläne unterstützen mehrere gleichzeitige Ziele, und das Multistreaming übernimmt unsere Cloud; Ihr Computer sendet nur einen Stream.
- Für eine typische Kochshow reichen zwei bis drei Plattformen (z.B. YouTube, eine Facebook-Seite und eine LinkedIn-Seite), um den Großteil Ihres Publikums zu erreichen.
- Möchte ein Mitwirkender eigene Kanäle hinzufügen, erweitern Gastziele Ihre Reichweite, ohne dass Sie zusätzliche Accounts verwalten müssen.
Streamlabs und OBS unterstützen ebenfalls Multistreaming, allerdings ist das native Multistream-Feature bei Streamlabs an das Ultra-Abo gebunden, und OBS setzt meist auf externe Relay-Dienste oder mehrere manuelle RTMP-Verbindungen. Für viele nicht-technische Koch-Creator ist das integrierte Cloud-Multistreaming von StreamYard der einfachere Standard.
Wie geht man mit voraufgezeichneten Episoden und Langform-Serien um?
Nicht jedes Gericht eignet sich für Live-Timing. Manche Rezepte benötigen Übernacht-Gärung, mehrstündiges Schmoren oder komplexes Backen, das nicht in eine einzige Echtzeit-Session passt.
Mit dem voraufgezeichneten Streaming von StreamYard können Sie eine bearbeitete Episode hochladen und so planen, dass sie wie ein Livestream ausgestrahlt wird:
- Sie können voraufgezeichnete Streams bis zu 365 Tage im Voraus planen und so eine komplette Staffel Kochinhalte mit einem festen „Donnerstagabend-Dinner“-Slot veröffentlichen.
- Auf bezahlten Plänen können einzelne voraufgezeichnete Streams mehrere Stunden laufen – ideal für typische Kochshows und sogar Multi-Rezept-Specials.
Kombinieren Sie das mit unseren Studio-Qualität-Lokalaufnahmen in 4K und 48 kHz Audio, können Sie einmal aufnehmen und dann:
- Highlight-Clips im Editor schneiden.
- Mit AI-Clips automatisch untertitelte Shorts und Reels zu bestimmten Themen oder Rezepten generieren.
- Diese Episoden später als „Encore“-Events erneut ausstrahlen, ohne nochmals live zu kochen.
Was ist mit Encoder-Einstellungen und Aufnahmequalität?
Wenn Sie direkt aus StreamYard streamen, übernehmen wir die Standard-Encoder-Einstellungen für Sie. Sie müssen hauptsächlich:
- Mikrofon und Kamera testen.
- Einen privaten Teststream machen, um Licht und Ton zu prüfen.
Wenn Sie OBS oder Streamlabs für mehr Kontrolle nutzen, folgen Sie deren offiziellen Empfehlungen für Encoder-Einstellungen. Beispielsweise empfiehlt die OBS-Dokumentation für Streaming-Workflows ein Keyframe-Intervall von 2, was mit vielen Plattform-Anforderungen harmoniert.
Bei StreamYard unterstützen wir Studio-Qualität Multi-Track-Lokalaufnahmen bis zu 4K UHD, sodass Sie pro Teilnehmer hochwertige Dateien für die Nachbearbeitung erhalten – auch wenn Ihr Livestream selbst in niedrigerer Auflösung gesendet wird.
Unsere Empfehlung
- Nutzen Sie StreamYard als Ihr Hauptstudio für Kochshows: Gäste, Multistreaming, Layouts und Aufnahmen laufen browserbasiert an einem Ort zusammen.
- Starten Sie mit zwei Kameras (Host + Action-Perspektive) und einfachen gebrandeten Overlays; verfeinern Sie das Layout, sobald das Format sitzt.
- Fügen Sie OBS oder Streamlabs nur hinzu, wenn Sie einen klaren Grund haben – etwa komplexe Szenenketten oder aufwendige Grafiken – und die Zeit, diese zu betreuen.
- Nutzen Sie voraufgezeichnete Streams und KI-gestützte Clips, um jede Kochsession in eine ganze Woche Content auf verschiedenen Plattformen zu verwandeln.