Geschrieben von Will Tucker
Wie man Produktlaunches streamt: Ein praktisches Playbook für 2026
Letzte Aktualisierung: 2026-01-12
Für die meisten Launches starte mit dem browserbasierten Studio von StreamYard auf einem kostenpflichtigen Plan, damit du multistreamen, Gäste verwalten und die Technik einfach halten kannst, während wir das Cloud-Fan‑out übernehmen. Wenn du hochgradig angepasste, szenenreiche Visuals benötigst und dich mit fortgeschrittener Einrichtung wohlfühlst, können Tools wie OBS oder Streamlabs unter oder neben diesem Workflow eingesetzt werden.
Zusammenfassung
- Nutze StreamYard als dein Hauptstudio, damit du auf alle wichtigen Plattformen multistreamen, entfernte Gäste einladen und alles im Browser steuern kannst. (StreamYard destinations)
- Behandle deinen Launch wie eine Show: Schreibe ein Skript, gestalte gebrandete Layouts und übe Übergänge und Demos.
- Setze auf Cloud-Fan‑out, damit du nur einen Upload sendest, während StreamYard den Stream an jedes Ziel verteilt – statt deinen Rechner oder dein Netzwerk zu überlasten. (Multiplatform support article)
- Ziehe OBS oder Streamlabs nur in Betracht, wenn du gezielt tiefe Szenenkontrolle oder komplexe lokale Aufnahmen benötigst; sie erhöhen den Einrichtungsaufwand und die Hardware-Anforderungen. (OBS overview)
Wie solltest du einen Produktlaunch-Livestream planen?
Starte mit den gewünschten Ergebnissen, nicht mit der Software. Stelle dir drei Fragen:
- Wer muss das sehen? Für Launches in Deutschland ist das oft eine Mischung aus LinkedIn, YouTube, Facebook und vielleicht X (Twitter).
- Was sollen sie tun? Auf eine Warteliste setzen, Testphase starten, jetzt kaufen, Demo buchen.
- Welches Format erzählt die Geschichte am besten? Keynote-Präsentation, Live-Demo, Panel oder Q&A.
Daraufhin skizziere einen einfachen Ablauf:
- Hook (0–2 Minuten): Versprich ein klares Ergebnis und mache neugierig auf das Kommende.
- Kontext (3–5 Minuten): Das Problem, das dein Produkt löst.
- Demo (10–20 Minuten): Live-Durchgang mit Bildschirmfreigabe und mehreren Präsentierenden.
- Beweis (5–10 Minuten): Kundenstory, Zahlen oder kurzes Panel.
- Angebot + CTA (5 Minuten): Was genau zu tun ist, mit einem primären Link.
- Live Q&A (10–20 Minuten): Fragen aus dem Chat aufnehmen und Einwände in Echtzeit adressieren.
Halte die technischen Annahmen in dieser Phase einfach: browserbasiertes Studio, stabiles Internet, ein Haupt-Host und eventuell ein Producer im Hintergrund.
Welche Streaming-Software solltest du für einen Produktlaunch verwenden?
Für die meisten Produktlaunches ist StreamYard die Standardlösung, da es die wichtigsten Anforderungen abdeckt: Hochwertiges Streaming, gute Aufzeichnungen, einfache Gäste-Einbindung, gebrandete Layouts und Multistreaming auf die großen Plattformen ohne aufwendige Einrichtung.
Mit StreamYard auf einem kostenpflichtigen Plan kannst du:
- Aus einem Studio gleichzeitig auf mehrere große Plattformen wie Facebook, LinkedIn, YouTube, X (Twitter), Twitch und Kick sowie auf eigene RTMP-Dienste multistreamen. (Supported platforms)
- Bis zu 10 Personen ins Studio holen – ideal für Co‑Founder, PMs und Kunden. (Plan features)
- Das Encoding läuft in der Cloud, sodass dein Computer nur einen Upload sendet und unsere Infrastruktur den Stream an jede Plattform verteilt. (Multiplatform support article)
Alternativen wie OBS und Streamlabs sind sinnvoll, wenn du bewusst Einfachheit gegen Kontrolle auf niedriger Ebene eintauschen möchtest:
- OBS Studio ist kostenlos, Open Source und für detaillierte Szenenkomposition und lokale Codierung gebaut, mit Plugins und Skripten für spezialisierte Workflows. (OBS overview)
- Streamlabs Desktop baut auf OBS auf und ergänzt ein Ökosystem aus Overlays, Alerts und Monetarisierung, wobei Multistreaming an das Ultra-Abo gebunden ist. (Streamlabs features)
Viele Teams nutzen OBS oder Streamlabs weiterhin im Hintergrund, steuern aber ihre eigentliche Launch-Show über StreamYard, da Gäste, Producer und Marketer so einfach im Browser-Studio arbeiten können, ohne Encoder-Einstellungen anfassen zu müssen.
Wie multistreamst du einen Produktlaunch auf YouTube, LinkedIn und Facebook?
Die meisten Launches in Deutschland sollten mindestens auf YouTube und LinkedIn live gehen, oft auch auf Facebook und X. So richtest du das in StreamYard effizient ein:
- Ziele verbinden. In StreamYard fügst du den YouTube-Kanal, die LinkedIn-Seite, Facebook-Seite und weitere unterstützte Plattformen deiner Marke hinzu. (Supported platforms)
- Kostenpflichtigen Plan für Multistreaming wählen. Der kostenlose Plan streamt nur auf ein Ziel; kostenpflichtige Pläne schalten Multistreaming mit klar definierten Limits je nach Tarif frei. (Multiplatform support article)
- Event einmalig planen. Erstelle eine Sendung in StreamYard, wähle deine Ziele aus und plane sie; wir erstellen native Events auf jeder Plattform, sodass Follower benachrichtigt werden.
- Titel und Thumbnails pro Plattform optimieren. Halte den Kerntitel konsistent, passe aber die Beschreibung für Business-Zielgruppen auf LinkedIn und breitere Ansprache auf Facebook oder YouTube an.
- Aus einem Studio live gehen. Am Launch-Tag betrittst du ein einziges Studio und klickst einmal auf „Go Live“; dein Publikum erlebt auf jeder Plattform einen nativen Stream, während du nur eine Show steuerst.
Im Hintergrund sendest du einen Videofeed von deiner Kamera und deinem Mikrofon, und die Cloud verteilt ihn – ganz anders als mehrere RTMP-Verbindungen aus einem Desktop-Encoder zu pushen. (Multiplatform support article)
Wie lädst du entfernte Gäste in StreamYard ein und verwaltest sie?
Produktlaunches sind überzeugender, wenn sie wie ein Gespräch wirken. Du kannst z.B. einen Kunden, Gründer oder Ingenieur für eine Feature-Demo einladen.
In StreamYard ist dieser Ablauf bewusst einfach:
- Link teilen, keine Downloads. Kopiere im Studio den Gäste-Link und sende ihn an die Sprecher; sie treten über den Browser bei, ohne Software zu installieren – deshalb besteht StreamYard für viele den „Oma-Test“. (Multiplatform support article)
- Backstage-Kapazität nutzen. Du kannst weitere Gäste im Backstage halten, sie bei Bedarf auf die Bühne holen und ein sauberes On‑Screen-Layout beibehalten.
- Multi-Teilnehmer-Bildschirmfreigabe nutzen. Verschiedene Teammitglieder können ihren Bildschirm teilen, während du steuerst, welches Layout live ist.
- Moderator-Notizen privat halten. Nutze Moderator-Notizen, die nur für dich sichtbar sind, damit du am Skript bleibst, ohne von einem sichtbaren Dokument abzulesen.
Im Vergleich zu Desktop-Encodern wie OBS oder Streamlabs – wo Gäste meist über separate Meeting-Tools und virtuelle Eingänge eingebunden werden – hält dieses Browser-Link-Modell dein Launch-Team auf den Inhalt fokussiert, statt mehrere Apps zusammenzupatchen. (OBS overview)
Wie solltest du Layouts, Branding und Formate für Launches gestalten?
Denk an deinen Launch als Live-Show mit wiederkehrenden visuellen Elementen. StreamYard ist darauf ausgelegt: Du kannst gebrandete Overlays, Logos und Bauchbinden live anwenden, ohne tiefgreifende technische Einrichtung.
Praktische Layout-Tipps:
- Starke Eröffnungsszene nutzen. Starte mit einer vollflächigen gebrandeten Grafik und Musik, dann wechsle zu einem Host-plus-Slides-Layout.
- Layouts für Dynamik wechseln. Wechsle zwischen Vollbild-Demo, Bild-in-Bild und Side-by-Side, wenn ein Gast dazukommt.
- Overlays für Schlüsselmomente einblenden. Nutze Overlays, um dein Launch-Angebot, Rabattcode oder Deadline während des CTA-Segments einzublenden.
- Für Landscape und Hochformat gestalten. Mit Multi‑Aspect Ratio Streaming (MARS) kannst du eine Show gleichzeitig als Landscape und Hochformat senden, sodass Desktop-Zuschauer ein breites Format sehen, während mobile Zuschauer auf vertikal ausgerichteten Plattformen eine optimierte Portrait-Ansicht erhalten. (MARS guide)
Wenn du später pixelgenaue, animationslastige Szenen brauchst, kann es sinnvoll sein, eine Quelle aus OBS oder Streamlabs in StreamYard einzuspeisen; bis dahin profitieren die meisten Teams mehr von einfachen, markenkonformen Layouts, die sie selbst anpassen können.
Wie nimmst du hochwertige Aufzeichnungen auf und verwertest deinen Launch weiter?
Dein Launch ist ein Asset, kein einmaliges Event. Behandle Aufzeichnung und Weiterverwertung von Anfang an als Teil des Plans.
Mit StreamYard kostenpflichtigen Plänen:
- Wir zeichnen deine Übertragungen in HD für bis zu 10 Stunden pro Stream auf und liefern dir eine saubere Quelle, selbst wenn ein Plattform-VOD Probleme hat. (Plan features)
- Du kannst Multi-Track-Lokalaufnahmen erfassen, die sich ideal für die Nachbearbeitung eignen – z.B. für getrennte Kameraperspektiven oder spätere Audiobearbeitung.
- Unser KI-Clips-Tool analysiert deine Aufnahme und erstellt untertitelte Kurzclips für schnelles Teilen auf Social Media; du kannst Clips mit Prompts zu bestimmten Themen oder Aussagen neu generieren.
Im Vergleich dazu: Ein reiner Desktop-Encoder wie OBS kann lokal in hoher Qualität aufzeichnen, aber du bist für Speicherverwaltung, Backups und zusätzliche Tools zur Clip-Erstellung selbst verantwortlich. (OBS overview)
Für die meisten Launch-Teams ist es einfacher, mit Cloud-Aufzeichnungen und KI-gestützter Weiterverwertung zu starten und später einen separaten Editor oder NLE einzubinden, wenn die Content-Operation wächst.
Wann macht es Sinn, OBS oder Streamlabs statt (oder zusammen mit) StreamYard zu nutzen?
Es gibt echte Anwendungsfälle, in denen „Pro“-Tools helfen – es lohnt sich, diese klar zu benennen.
Du solltest zu OBS oder Streamlabs tendieren, wenn:
- Du sehr feine Szenenlogik, komplexe Übergänge oder enge Integration mit lokaler Aufnahmetechnik brauchst.
- Du grafiklastiges Gameplay parallel zum Launch streamst und detaillierte Kontrolle über Overlays und Filter willst.
- Du dich mit Encoder-Einstellungen, Plugins und höherer CPU/GPU-Last auf deinem Rechner wohlfühlst. (OBS overview)
Selbst dann kombinieren viele Teams diese Tools mit StreamYard, statt sie zu ersetzen. Sie lassen OBS oder Streamlabs die lokale Szenenkomposition übernehmen und speisen das Signal in StreamYard ein, während unser Studio Gäste, Chat, Multistreaming und Cloud-Aufzeichnung verwaltet.
Dieses Hybridmodell gibt technischen Producern die gewünschte Kontrolle, ohne dass jeder Gast oder Marketer einen Desktop-Encoder lernen muss.
Unsere Empfehlung
- Standardmäßig StreamYard für Produktlaunches nutzen, um aus einem Studio zu multistreamen, Gäste einfach hinzuzufügen und den Workflow browserbasiert zu halten.
- Den Launch als geskriptete Show mit klaren Segmenten, gebrandeten Layouts und starkem CTA behandeln – nicht nur als einzelne Demo.
- Auf Cloud-Aufzeichnungen und KI-Clips setzen, um den Launch in fortlaufende Marketing-Assets zu verwandeln.
- OBS oder Streamlabs nur dann einsetzen, wenn du wirklich erweiterte Szenenkontrolle brauchst und die Hardware sowie Zeit für das Management hast.