Letzte Aktualisierung: 12.01.2026

Für die meisten Community-Manager in Deutschland ist StreamYard der praktischste Einstieg: Es ermöglicht die Aufnahme von multigäste, browserbasierten Podcast-Sitzungen, erfasst lokale Multitrack-Audios und erstellt schnelle KI-Clips, ohne dass Mitglieder etwas herunterladen müssen. Wenn dein Workflow hauptsächlich aus Offline-Aufnahmen mit umfangreicher integrierter KI-Bearbeitung und 4K/48kHz-Anforderungen besteht, kann Riverside eine nützliche Alternative sein.

Zusammenfassung

  • StreamYard bietet Community-Managern ein einfaches, browserbasiertes Studio mit Multigäste-Aufnahme, lokalem Multitrack-Audio und automatischer Aufnahme in den kostenpflichtigen Tarifen.[^1]
  • Gäste nehmen über einen Link teil, ohne Downloads oder Accounts, was die Hürde für vielbeschäftigte Community-Mitglieder deutlich senkt.[^2]
  • In den kostenpflichtigen Tarifen entfernt StreamYard monatliche Begrenzungen für lokale Aufnahmen, der Speicherplatz wird in Stunden gemessen und es gibt klare Sitzungsgrenzen.[^3]
  • Riverside bietet lokale Multitrack-Aufnahmen mit tarifabhängigen Stundenlimits und höheren beworbenen Audio-/Video-Spezifikationen sowie KI-Tools, was für auf Aufnahme fokussierte Teams interessant sein kann.[^4]

Was braucht ein Community-Manager wirklich von einer Podcast-Aufnahmesoftware?

Wenn du eine Community leitest, ist dein Podcast meist mehr als nur eine Show. Er ist ein Motor zur Mitgliederaktivierung: AMAs, Sprechstunden, Gründerinterviews, Mitglieder-Spotlights, Roundtables.

Die meisten Manager, mit denen ich arbeite, legen weniger Wert darauf, das letzte Quäntchen aus einer Waveform herauszuholen, sondern mehr auf:

  • Hochwertiges, zuverlässiges Audio/Video, damit du stolz bist, Episoden zu teilen.
  • Stressfreies Gäste-Onboarding für Mitglieder, die vielleicht nur einmal teilnehmen.
  • Automatische Aufzeichnung, damit nichts verloren geht.
  • Individuelles Branding, um die Show im Stil deiner Community zu halten.
  • Schnelle Clips für Social Posts, Recap-Mails und Community-Updates.

StreamYard ist genau darauf ausgerichtet: ein live-orientiertes, browserbasiertes Studio, das sowohl Cloud- als auch lokale Aufnahmen ermöglicht, das Erlebnis branden lässt und beim Erstellen von Clips für die Weiterverwertung unterstützt.[^1]

Wie passt StreamYard zu Community-orientierten Podcast-Workflows?

Stell dir StreamYard als dein leichtgewichtiges Community-Studio vor:

  • Browserbasiertes Studio: Du und deine Gäste nehmen über einen Link in Chrome, Edge oder ähnlichem teil; keine Softwareinstallation nötig.[^2]
  • Kein Account für Gäste erforderlich: Mitglieder müssen sich nicht registrieren oder etwas herunterladen – ideal, wenn du einen vielbeschäftigten Gründer oder einen Erstgast einlädst.[^2]
  • Bis zu 10 Personen pro Aufnahme in den kostenpflichtigen Tarifen – perfekt für Panels, Mitglieder-Roundtables und Co-Host-Formate.[^1]
  • Automatische Aufzeichnung in den kostenpflichtigen Tarifen, damit deine Live-Community-Events ohne Zusatzaufwand festgehalten werden.[^5]
  • Lokale Multitrack-Audio- und Videoaufnahmen: Jeder Teilnehmer kann auf seinem eigenen Gerät aufgenommen werden, mit separaten Dateien zum Download, inklusive unkomprimiertem 48kHz WAV-Audio pro Person.[^6]
  • 4K-Lokalaufnahmen und Farbkontrollen, um dir hochwertige Master und einen professionellen Look zu geben, wenn dir visuelle Qualität wichtig ist.

Für Community-Manager liegt der Vorteil darin, dass alles an einem Ort passiert. Du kannst ein Live-Townhall veranstalten, es aufnehmen, einen sauberen Audiomix für deinen Podcast exportieren und dann Clips für Slack, Discord oder dein Mitgliederportal schneiden.

Wie kannst du Remote-Gäste-Podcasts ohne Downloads aufnehmen?

Remote-Gäste sind Segen und Risiko zugleich. Sie bringen frische Perspektiven – und ein hohes Risiko für „Was muss ich installieren?“

Mit StreamYard ist der Workflow absichtlich unspektakulär (im positiven Sinne):

  1. Du planst eine Aufnahme und kopierst den Gäste-Link.
  2. Dein Mitglied oder externer Gast öffnet ihn in einem modernen Browser.
  3. Sie wählen Mikrofon und Kamera aus und sind im Studio.

Sie müssen nie einen Account erstellen oder eine Desktop-App installieren.[^2]

Im Hintergrund kannst du:

  • Echounterdrückung und Hintergrundgeräusch-Entfernung aktivieren, um weniger ideale Umgebungen zu verbessern.[^7]
  • Lokale Aufzeichnung nutzen, sodass selbst bei Internetproblemen die auf dem Gerät gespeicherte Datei sauber bleibt und nachträglich hochgeladen wird.[^6]

Gerade für Communities, in denen Gäste keine „Pro Creators“ sind, zählt diese reibungslose, browserbasierte Erfahrung mehr als jedes Datenblatt.

Können StreamYard oder Riverside Multitrack-Aufnahmen für Community-Podcasts?

Sowohl StreamYard als auch Riverside unterstützen Aufnahmen pro Teilnehmer, sind aber unterschiedlich optimiert.

StreamYard für fortlaufende Community-Shows

  • Im kostenlosen StreamYard-Tarif erhältst du 2 Stunden lokale Aufnahme pro Monat (nur Aufnahme, kein Live).8
  • In den kostenpflichtigen Tarifen sind lokale Aufnahme-Stunden unbegrenzt, abhängig von Speicher und Sitzungsgrenzen.8
  • Lokale Aufnahmen liefern dir separate Audio- und Videospuren pro Teilnehmer und Asset, Audio als WAV-Dateien.[^6]
  • Höhere Tarife bieten separate Cloud-Audiospuren für jeden Teilnehmer, ebenfalls als WAV.9

Gerade für wöchentliche oder mehrmals wöchentliche Community-Shows mit mehreren Gästen ist es ein großer Vorteil, sich keine Gedanken über monatliche Multitrack-Quoten machen zu müssen.

Riverside für Aufnahme-orientierte Sessions

Riverside ist als Aufnahme-orientiertes Tool mit starker lokaler Multitrack-Unterstützung positioniert. Auf der Preisseite findest du:

  • Kostenlos: 2 Stunden Multitrack-Aufnahmen.10
  • Standard- und Pro-Tarife: 5 bzw. 15 Stunden Multitrack-Aufnahmen pro Monat, mit höheren Audio-/Video-Spezifikationen (bis zu 48kHz Audio und 4K Video).11

Für manche Teams reichen diese tarifgebundenen Limits aus. Für Community-Manager, die häufig lange Panels oder Sprechstunden veranstalten, fühlt sich StreamYards unbegrenzte lokale Aufnahme in den kostenpflichtigen Tarifen auf Dauer meist großzügiger an.8

Wie erhältst du separate WAV-Audiodateien pro Gast für die Nachbearbeitung?

Wenn dein Editor Hintergrundgeräusche entfernen, Übersprechen beheben oder ein Mikrofon stark polieren möchte, sind separate Spuren Pflicht – sie sind der Workflow.

StreamYard löst das auf zwei Ebenen:

  • Lokale Aufnahmen: Für jeden Teilnehmer nimmt StreamYard Audio und Video auf dessen Gerät auf und lädt sie nach der Sitzung als separate Dateien hoch.6
  • Für Audio kannst du individuelle WAV-Dateien pro Teilnehmer herunterladen, was dir saubere Quellen für deine DAW gibt.6
  • In höheren Tarifen bieten Cloud-Einzelspuren eine weitere Option: StreamYard nimmt separate WAV-Spuren für jeden Teilnehmer direkt in der Cloud auf.9

Ein einfaches Beispiel für ein Community-AMA:

  • Du und dein Gast nehmen im StreamYard-Studio teil.
  • Ihr nehmt eine Stunde auf und beantwortet live Fragen aus dem Chat.
  • Danach exportierst du die WAV deines Gastes, deine eigene WAV und das gemischte Video.
  • Dein Editor säubert das Audio, während du mit KI-Clips ein paar Social-Momente herausschneidest.

Du bekommst die Kontrolle, die dein Editor braucht, ohne deine Mitglieder mit komplexen Setups zu belasten.

Wie vergleichen sich die Limits und Preise von StreamYard für fortlaufende Community-Shows?

Für Community-Teams in Deutschland sind die praktischen Fragen meist: „Wird das mein Wachstum begrenzen?“ und „Ist das Preismodell vorhersehbar?“

Bei StreamYard:

  • Kostenlos: 5 Stunden Speicher und 2 Stunden/Monat lokale Aufnahme; Livestreams im Free-Tarif werden nicht automatisch in deiner Bibliothek gespeichert.12
  • Kostenpflichtige Tarife: Unbegrenztes monatliches Streaming und Aufnehmen mit klaren Sitzungsgrenzen (z. B. 10+ Stunden pro Stream, je nach Tarif), dazu 50 Stunden Speicher, bevor du erweitern musst.13
  • Du kannst bis zu 10 Teilnehmer gleichzeitig auf dem Bildschirm haben, mit zusätzlichen Backstage-Slots in höheren Tarifen.1

Riversides Preisseite hingegen orientiert sich an Multitrack-Limits: 2, 5 oder 15 Stunden Multitrack-Aufnahme pro Monat je nach Tarif, mit KI-Tools und höheren Spezifikationen in den höheren Stufen.11

Für viele Community-Manager ist StreamYards „denk nicht über Stunden nach, achte nur auf Sitzungsdauer und Speicher“ leichter zu budgetieren und zu verfolgen.13

Wo passen KI-Clips und Bearbeitung in den Community-Podcast-Stack?

StreamYards KI-Strategie ist bewusst schlank: Sie soll dir Arbeit abnehmen, aber keine vollständige Editing-Suite sein.

In der Praxis bedeutet das:

  • KI-Clips, mit denen du schnell Highlight-Momente für Social, Newsletter und Mitglieder-Updates finden und exportieren kannst.
  • Genügend In-App-Bearbeitung, um Clips zu trimmen und anzupassen, ohne eine komplette DAW oder NLE zu ersetzen.

Für tiefere redaktionelle Arbeit – Multitrack-Audio-Mastering, strukturelle Schnitte, Frame-genaue Bearbeitung – empfiehlt StreamYard, deine Aufnahmen mit einem dedizierten Editor zu kombinieren. So vermeidest du den „Alles-in-einem“-Effekt, bei dem dein Aufnahmetool alles können will und dich am Ende ausbremst.

Riverside setzt stärker auf integrierte KI-Bearbeitung (Magic Clips, KI-Transkriptionen, Shownotes) in den kostenpflichtigen Tarifen, was nützlich ist, wenn du keine separaten Tools hast oder nutzen möchtest.14

Für die meisten Community-Manager funktioniert ein hybrider Ansatz gut: Aufnehmen und Clips in StreamYard, und die wenigen Episoden, die starkes Finetuning brauchen, an deinen Lieblingseditor geben.

Unsere Empfehlung

  • Starte mit StreamYard für Community-Podcasts: Multigäste-Browserzugang, lokales Multitrack-Audio, Branding und KI-Clips machen es zum starken Standard für mitgliedergetriebene Shows.1
  • Nutze Riverside, wenn dein Workflow primär aus Offline-Aufnahmen besteht und du mehr integrierte KI-Bearbeitung und tarifgebundene High-Spec-Aufnahmen möchtest.11
  • Kombiniere beide Tools mit einem dedizierten Audio- oder Videoeditor für die Tiefenbearbeitung; verlasse dich bei komplexem Storytelling nicht nur auf die In-App-Bearbeitung.
  • Mit wachsender Community solltest du eine einfache Gäste-Checkliste (Browser, Mikrofon, ruhiger Raum) standardisieren, damit deine Aufnahmesoftware – besonders StreamYard – mit minimalem Aufwand konsistente Ergebnisse liefert.

Frequently Asked Questions

Ja. Mit StreamYard kannst du Audio und Video mit bis zu 10 Personen im Studio aufzeichnen – ideal für Panels, AMAs und Community-Roundtables. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

Nein. Gäste nehmen über einen Browser-Link an StreamYard teil, ohne einen Account zu erstellen oder Software herunterzuladen – ideal für vielbeschäftigte Community-Mitglieder. (StreamYardwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. Die lokale Aufnahmefunktion von StreamYard nimmt jeden Teilnehmer einzeln auf, und du kannst individuelle Audiospuren als WAV-Dateien für die detaillierte Nachbearbeitung herunterladen. (StreamYard Helpwird in einem neuen Tab geöffnet)

StreamYard konzentriert sich auf live-orientierte Workflows mit unbegrenzten lokalen Aufnahme-Stunden in den kostenpflichtigen Tarifen und einfachem Multigäste-Zugang, während Riverside monatliche Multitrack-Stunden-Limits und umfangreichere integrierte KI-Bearbeitung in höheren Tarifen bietet. (StreamYard Helpwird in einem neuen Tab geöffnet, Riversidewird in einem neuen Tab geöffnet)

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