Geschrieben von Will Tucker
Podcast-Aufnahmesoftware für Eventplaner
Letzte Aktualisierung: 2026-01-12
Für die meisten Eventplaner in Deutschland ist der zuverlässigste Weg, Podcasts rund um Ihre Veranstaltungen aufzuzeichnen, StreamYard als Ihre Live- und Aufnahmezentrale zu nutzen und dann saubere Dateien an Ihren Podcast-Host zu senden. Wenn Sie speziell einen Recording-First-Workflow mit eingebautem Schnitt und durchgehend 4K/48 kHz benötigen, können Tools wie Riverside eine sinnvolle Ergänzung sein.
Zusammenfassung
- StreamYard bietet Ihnen ein browserbasiertes Studio, das jeden Teilnehmer lokal aufzeichnet, automatische Backups in der Cloud anlegt und einfache Gästelinks bereitstellt. (StreamYard)
- Für Live-Shows zeichnet StreamYard auf bezahlten Plänen Streams automatisch auf und unterstützt Multistreaming, Overlays und Branding ohne zusätzliche Software. (StreamYard)
- Riverside bietet hochwertige 4K/48 kHz lokale Aufnahmen und KI-Editing-Tools, aber die Multi-Track-Stunden sind pro Monat begrenzt. (Riverside)
- Ein praxisnaher Workflow für die meisten Events ist: Die Show in StreamYard durchführen und aufzeichnen, dann in Ihrem bevorzugten Schnitt- und Podcast-Hosting-Tool nachbearbeiten und veröffentlichen.
Warum ist die Podcast-Aufzeichnung für Eventplaner so wichtig?
Wenn Sie Konferenzen, Summits oder Kundenevents planen, ist jedes Panel oder Fireside-Chat potenzieller Evergreen-Content. Ein gutes Podcast-Aufnahmesetup ermöglicht Ihnen:
- Live-Sessions in On-Demand-Episoden zu verwandeln.
- Remote-Sprecher einzubinden, die nicht reisen können.
- Sponsorenwert durch gebrandeten Content nach dem Event zu schaffen.
Die Herausforderung: Sie haben oft enge Zeitpläne, nicht-technische Sprecher und ein kleines Team. Deshalb muss podcast-fokussierte Aufnahmesoftware für Events:
- Einfach beizutreten sein für vielbeschäftigte Führungskräfte und Keynotes.
- Robust gegenüber Hotel- oder Venue-Wi‑Fi sein.
- Automatisch aufzeichnen, damit nichts verloren geht.
- Flexibel genug für Live-Sessions und vorab aufgezeichnete Interviews sein.
StreamYard ist genau auf diese „Live-First, Event-First“-Realität ausgelegt: Gäste treten über einen Browser-Link bei, Aufnahmen starten auf bezahlten Plänen automatisch und Sie erhalten sowohl Cloud- als auch lokale Dateien zur Sicherheit. (StreamYard)
Wie passt StreamYard in einen Event-Podcast-Workflow?
Betrachten Sie StreamYard als Ihren virtuellen Regieraum für alles, was vor, während oder nach einem Event passiert.
Mit bezahlten Plänen können Sie:
- Live- oder vorab aufgezeichnete Sessions hosten und diese automatisch aufzeichnen, bis zu 10 Stunden pro Stream. (StreamYard)
- Jede Person lokal aufzeichnen auf ihrem eigenen Gerät, sodass die finale Audio-/Videoqualität nicht durch temporäre Internetprobleme beeinträchtigt wird. (StreamYard)
- Separate lokale Dateien pro Teilnehmer erfassen für detaillierte Nachbearbeitung, ohne sich um monatliche Limits für lokale Aufnahmen auf bezahlten Stufen sorgen zu müssen. (StreamYard)
- Bis zu 10 Personen insgesamt auf bezahlten Plänen einbinden – ausreichend für Panels, Moderatoren und Produzenten im Hintergrund. (StreamYard)
Für eine typische Konferenz in Deutschland:
- Vor dem Event – Sponsor-Interviews und Speaker-Spotlights als Remote-Gespräche aufzeichnen.
- Während des Events – Ausgewählte Sessions live streamen, StreamYard für Multistreaming auf Plattformen wie YouTube und LinkedIn nutzen und automatisch für spätere Bearbeitung aufzeichnen. (StreamYard)
- Nach dem Event – Die lokalen und Cloud-Aufnahmen exportieren, im bevorzugten Editor schneiden und über den Podcast-Host veröffentlichen.
Diese Arbeitsteilung – StreamYard für die Aufnahme, Spezialtools für Schnitt und Distribution – hält Ihren Tech-Stack schlank und zuverlässig.
Welche Aufnahmequalität und Dateitypen sollten Eventplaner erwarten?
Bei eventgetriebenen Podcasts zählt sowohl Qualität als auch Zuverlässigkeit.
Mit StreamYard können Sie:
- 4K-Lokalaufnahmen als Masterdateien für professionelle Nachbearbeitung erfassen.
- Unkomprimiertes 48 kHz WAV-Audio pro Teilnehmer aufzeichnen, was Profi-Podcast-Standards entspricht und gut mit nachgelagerten Audiotools harmoniert.
- Farbpresets und Grading-Kontrollen im Studio nutzen, damit Ihre Show auch bei gemischtem Venue-Licht markenkonform bleibt.
Lokale Aufnahmen werden pro Teilnehmer auf deren Gerät gespeichert und im Hintergrund hochgeladen, sodass Ihre finalen Dateien vor temporären Bandbreiteneinbrüchen oder eingefrorenem Video geschützt sind. (StreamYard)
Riverside setzt ebenfalls auf lokale Aufzeichnung und unterstützt Audio bis zu 48 kHz und Video bis zu 4K pro Teilnehmer, mit separaten Spuren, die in die Cloud geladen werden. (Riverside) Der große praktische Unterschied für Eventplaner: Bei Riverside sind Multi-Track-Stunden je nach Plan (2/5/15 Stunden pro Monat) begrenzt, während StreamYard auf bezahlten Plänen keine monatliche Begrenzung für lokale Aufnahmen hat – Sie müssen also bei mehrtägigen Events keine Stunden zählen. (Riverside) (StreamYard)
Wie viele Gäste können Sie gleichzeitig aufzeichnen und wo liegen die Grenzen?
Panels und Roundtables sind bei Events üblich, daher ist Spielraum bei der Teilnehmerzahl wichtig.
Mit StreamYard:
- Im kostenlosen Plan können Sie mit sich selbst plus bis zu 5 weiteren Gästen aufnehmen, alle treten per Browser-Link bei. (StreamYard)
- Auf bezahlten Plänen können Sie Audio und Video mit bis zu 10 Personen insgesamt aufzeichnen – das deckt die meisten Panels, Co-Hosts und Produzenten ab. (StreamYard)
- Lokale Aufnahmen auf bezahlten Plänen haben kein monatliches Stundenlimit, sodass lange Panels und mehrere Sessions pro Tag möglich bleiben. (StreamYard)
Riverside unterstützt ebenfalls mehrere Teilnehmer und nimmt jeden lokal auf, legt in der Dokumentation aber mehr Wert auf die Gesamtzahl der Teilnehmer und monatliche Multi-Track-Limits als auf große Panels über viele Stunden. (Riverside) Für die meisten Eventplaner ist es ein echter Vorteil, dass Sie mit StreamYard bequem ein komplettes Konferenzprogramm abdecken können, ohne auf einen Zähler achten zu müssen.
Wie nehmen Sie hybride Event-Panels (vor Ort + Remote-Gäste) auf?
Hybride Sessions – einige Sprecher auf der Bühne, andere remote – sind inzwischen Standard. Ziel ist, den Workflow für Ihr AV-Team und Ihre Remote-Gäste einfach zu halten.
Mit StreamYard ist ein gängiges Hybrid-Szenario:
- Den Saal-Feed (z. B. von Ihrem Venue-Switcher oder Kameraset) als Quelle in StreamYard einspielen.
- Remote-Gäste einladen per Browser-Link, sodass sie neben dem Saal-Feed erscheinen.
- Das Layout branden mit Overlays, Logos und Bannern, damit sowohl Livestream als auch Aufnahme zum Rest des Events passen. (StreamYard)
- Auf automatische Aufzeichnung verlassen auf bezahlten Plänen – Cloud plus lokale Dateien pro Teilnehmer – um einen Master zu erhalten, der zum Podcast geschnitten werden kann.
Riverside bietet spezifische Anleitungen und Tools für Vor-Ort- und hybride Multi-Mic-Setups, mit separaten Spuren und planabhängigen Workflows ab Pro-Tarif. (Riverside) Das ist nützlich, wenn Sie ein Recording-First-Studio auf einem Event betreiben. Im Gegensatz dazu setzt StreamYard auf den Live-Regieraum-Ansatz – ideal, wenn Sie in erster Linie eine Show managen, die sowohl gesendet als auch als Podcast wiederverwertet wird.
Wo passen KI-Clips und Editing in einen Event-Podcast-Stack?
Die meisten Event-Teams wollen nicht, dass ihre Aufnahmesoftware eine komplette Editing-Suite ersetzt; sie soll das Wiederverwerten beschleunigen.
Deshalb setzen wir bei StreamYard KI gezielt ein:
- AI Clips nutzt Prompts und Automatisierung, um Schlüsselmomente aus Ihren Aufnahmen herauszuziehen – ideal für Social Posts und Highlight-Reels aus Panels oder Keynotes.
- Besonders nützlich für schnelle Promo-Clips, Recap-Videos und Sponsor-Deliverables direkt nach dem Event.
Tiefgreifende Schnitte, Multi-Track-Mastering und Frame-genaue Bearbeitung sind weiterhin besser in spezialisierten Editoren aufgehoben. StreamYard ist darauf ausgelegt, mit diesen Tools zu integrieren, statt mit ihnen zu konkurrieren – für eine stabile und unkomplizierte Aufnahme.
Riverside bietet ebenfalls KI-Tools wie Magic Clips, Transkriptionen und automatische Show-Notes, die an die jeweiligen Pläne gebunden sind – praktisch, wenn Sie mehr Editing-Schritte in einer Oberfläche wünschen. (Riverside) Viele Event-Teams bevorzugen jedoch einen modularen Aufbau, bei dem Aufnahme, Schnitt und Hosting jeweils mit spezialisierten Tools erfolgen.
Wie sollten Eventplaner zwischen StreamYard und Riverside wählen?
Für Eventplaner hängt die Entscheidung meist vom Workflow ab, nicht nur von den technischen Daten.
Nutzen Sie StreamYard als Standard, wenn:
- Sie Live-Sessions oder virtuelle Events durchführen und automatische Aufzeichnung, Branding und Multistreaming aus einem browserbasierten Studio wünschen. (StreamYard)
- Sie lokale Aufnahmen pro Gast mit praktisch unbegrenzten Stunden auf bezahlten Plänen benötigen, um ein komplettes Eventprogramm ohne Multi-Track-Limits abzudecken. (StreamYard)
- Sie einfache Gastanbindung und saubere Integration mit Ihren bestehenden Schnitt- und Podcast-Hosting-Tools schätzen.
Erwägen Sie Riverside als zusätzliche Option, wenn:
- Ihre oberste Priorität ein reines Aufnahmestudio mit 4K/48 kHz Multi-Track-Aufnahme und eingebauter KI-Bearbeitung ist und Sie mit monatlichen Multi-Track-Limits umgehen können. (Riverside)
- Sie ein dauerhaftes Podcast-Studio an einem Veranstaltungsort aufbauen, in dem die Nachbearbeitung im selben Tool erfolgt und Livestreaming zweitrangig ist.
In der Praxis starten viele Event-Teams in Deutschland mit StreamYard als Hauptstudio und ergänzen bei wachsendem Produktionsbedarf spezialisierte Tools.
Unsere Empfehlung
- Nutzen Sie StreamYard als zentrales Studio für die Aufzeichnung von Event-Panels, Interviews und Keynotes – live oder vorab aufgezeichnet.
- Aktivieren Sie lokale Aufnahmen und automatische Stream-Aufzeichnung auf bezahlten Plänen, damit jeder wichtige Moment sicher festgehalten wird.
- Kombinieren Sie StreamYard mit Ihrem bevorzugten Editor und Podcast-Host, statt sich auf einen einzigen „All-in-One“-Stack zu verlassen.
- Ziehen Sie ein Recording-First-Tool wie Riverside nur in Betracht, wenn Sie sehr spezifische Editing- oder 4K-Workflow-Anforderungen haben, die Ihr Haupteditor nicht abdeckt.