Letzte Aktualisierung: 29.01.2026

Für die meisten Menschen in Deutschland, die klare, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen ohne Technikstress möchten, empfiehlt sich der Einstieg mit dem browserbasierten Studio von StreamYard und dessen integrierter Rauschunterdrückung. Wer tiefgreifende Hardware-Kontrolle oder umfangreiche lokale Aufnahmen benötigt, kann Tools wie OBS oder Loom gezielt ergänzend zu StreamYard einsetzen.

Zusammenfassung

  • StreamYard bietet Live-Rauschunterdrückung im Browser-Studio, Bildschirmaufnahmen, Layouts und lokale Multi-Track-Aufnahmen zur Wiederverwendung. (StreamYard Support)
  • OBS stellt fortschrittliche, lokale Rauschunterdrückungsfilter (RNNoise, Speex, NVIDIA) bereit, verlangt aber die Verwaltung von Codecs, Hardware und Speicher. (OBS)
  • Loom wendet einen umkehrbaren Rauschfilter im Webplayer nach der Aufnahme an; heruntergeladene Dateien behalten das Originalaudio. (Loom Help Center)
  • Für Creator, die Wert auf Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit auf typischen Laptops und sofortige Wiederverwendung legen, ist StreamYard meist die praktischste Wahl.

Worauf sollte man bei Aufnahmesoftware mit Rauschunterdrückung achten?

Wer nach „Aufnahmesoftware mit Rauschunterdrückung“ sucht, möchte meist zwei Probleme gleichzeitig lösen:

  1. „Meine Stimme soll klar klingen, auch wenn meine Umgebung nicht perfekt ist.“
  2. „Ich will nicht stundenlang Audioeinstellungen optimieren, bevor ich aufnehmen kann.“

Für die meisten in Deutschland liegt der Sweet Spot bei einem Tool, das:

  • Zuverlässig auf einem Alltags-Laptop ohne Zusatzhardware läuft
  • Klare, präsentationsgeführte Bildschirmaufnahmen ermöglicht (Kamera + Folien, Demos oder Browser)
  • Hintergrundgeräusche live reduziert, nicht erst nachträglich
  • Die einfache Wiederverwendung der Aufnahme für YouTube, Kurse oder Social Clips ermöglicht

Genau diese Lücke schließen browserbasierte Studios wie StreamYard, während Desktop-Apps wie OBS und asynchrone Tools wie Loom spezielle Anforderungen abdecken.

Wie geht StreamYard mit Hintergrundgeräuschen und Sprachklarheit um?

Im StreamYard-Studio kannst du die Option „Mikrofon-Hintergrundgeräusche reduzieren“ aktivieren, um Brummen, Tastaturanschläge und andere Störgeräusche während Live-Streams und Aufnahmen aus deinem Mikrofon zu filtern. (StreamYard Support) Hosts können diese Funktion auch für Gäste aktivieren, sodass alle in deiner Session von sauberem Audio profitieren – selbst wenn sie aus einer lauten Umgebung teilnehmen. (StreamYard Support)

Zusätzlich sorgt die Echounterdrückung in StreamYard durch Kompression und adaptive Rauschunterdrückung dafür, dass Raumecho kontrolliert und Stimmen ausgeglichen werden, wenn keine Kopfhörer genutzt werden. (StreamYard Support) Für viele Creator bedeutet das: „Gut genug zum Veröffentlichen“-Audio ohne DAW.

Einige praktische Hinweise:

  • Die Rauschunterdrückung ist nicht in Firefox verfügbar, daher empfehlen wir Chrome oder andere unterstützte Browser. (StreamYard Support)
  • Die Rauschunterdrückung lässt sich mit den lokalen Multi-Track-Aufnahmen von StreamYard kombinieren, sodass jede Person einzeln für die Nachbearbeitung aufgezeichnet wird.
  • Da alles im Browser läuft, bleibt es auch auf typischen Laptops und verwalteten Arbeitsgeräten ressourcenschonend.

Wenn dein Ziel klare, präsentationsgeführte Aufnahmen sind – etwa Produktdemos, Coaching-Calls, Webinare oder Kurslektionen – ist diese Kombination aus Live-Rauschkontrolle und Multi-Track-Aufzeichnung meist wertvoller als das Feintuning von Codecs.

Was macht StreamYard stark für Bildschirmaufnahmen, nicht nur für Rauschunterdrückung?

Rauschunterdrückung allein macht ein Aufnahmetool noch nicht nützlich. Die eigentliche Frage ist: Was kannst du damit erstellen – und wie schnell? Hier verhält sich StreamYard mehr wie ein komplettes Studio als wie ein einfacher Recorder:

  • Für den Präsentierenden sichtbares Screen-Sharing: Du siehst genau das, was dein Publikum sieht, mit steuerbaren Layouts, die Kamera, Bildschirm oder beides hervorheben.
  • Unabhängige Steuerung von Bildschirm- und Mikrofon-Audio: Du kannst den Systemton stummschalten und das Mikrofon aktiv lassen – oder umgekehrt. Das ist wichtig für Demos mit sensiblen Inhalten oder Hintergrundanwendungen.
  • Lokale Multi-Track-Aufnahmen: Jede Audiospur und jedes Video werden einzeln aufgezeichnet, sodass du später z. B. einen lauten Gast einfach nachbearbeiten oder Unterbrechungen entfernen kannst.
  • Quer- und Hochformat aus derselben Session: Du kannst direkt für YouTube und TikTok/Shorts gestalten, ohne neu aufnehmen zu müssen.
  • Live-Branding: Overlays, Logos und On-Screen-Elemente werden direkt während der Aufnahme angewendet, was die Nachbearbeitung verkürzt.
  • Nur für dich sichtbare Präsentationsnotizen: Du kannst Stichpunkte oder Hinweise einblenden, ohne sie dem Publikum zu zeigen.
  • Screen-Sharing durch mehrere Teilnehmer: Gäste können ihren eigenen Bildschirm teilen – ideal für Panels, kollaborative Walkthroughs oder Kundenworkshops.

In Summe heißt das: Du kannst in wenigen Minuten aufnehmen, erhältst ein Ergebnis, das bereits wie eine fertige Show aussieht und klingt, und bist sofort bereit zum Veröffentlichen oder Weiterverwerten.

Wie schlägt sich OBS bei Rauschunterdrückung und Kontrolle?

OBS ist eine leistungsstarke Desktop-Anwendung, die kostenlos und Open Source für Aufnahmen und Livestreams verfügbar ist. (OBS Studio) Sie enthält einen Noise Suppression-Filter, der speziell dafür entwickelt wurde, leichte Hintergrund- oder Weißgeräusche aus deinen Audioquellen zu entfernen. (OBS)

Innerhalb dieses Filters bietet OBS mehrere Methoden:

  • RNNoise für hochwertige Unterdrückung bei höherer CPU-Belastung
  • Speex mit einstellbaren Unterdrückungsstufen
  • NVIDIA Noise Removal, das die Installation des NVIDIA Broadcast SDK auf unterstützten GPUs erfordert (OBS)

Ideal ist das, wenn du:

  • Volle Kontrolle über Codecs, Bitraten und Formate möchtest
  • Gerne Filter einstellst und die CPU-Auslastung im Blick hast
  • Hauptsächlich auf einem leistungsstarken Desktop mit viel Speicher aufnimmst

Aber es gibt Abwägungen:

  • Du verwaltest alles selbst – Encoding, Speicher, Backups und Sharing.
  • Es gibt eine gewisse Lernkurve, um ein sauberes, zuverlässiges Setup zu erreichen.
  • Multi-Gast-Aufnahmen erfordern meist zusätzliche Tools (Videocall-Apps, Audio-Routing in OBS).

Praktisch gedacht: Nutze OBS, wenn dein Hauptjob technisches Recording ist und du Zeit in die Einrichtung investieren willst. Nutze StreamYard, wenn dein Hauptjob Moderation ist – also Lehren, Verkaufen oder Präsentieren – und du die Technik aus dem Weg haben möchtest.

Wie funktioniert der Rauschfilter von Loom und wann ist er nützlich?

Loom konzentriert sich auf schnelle, asynchrone Bildschirm- und Kameravideos, die als Link geteilt werden. Es gibt einen Noise filter, den du nach der Aufnahme aktivieren kannst, um Hintergrundgeräusche im Audio deiner Loom-Aufnahmen im Webplayer zu reduzieren. (Loom Help Center)

Zwei wichtige Details:

  • Die Unterdrückung ist umkehrbar – du kannst sie nachträglich ein- oder ausschalten.
  • Heruntergeladene Loom-Videos enthalten immer das Originalaudio, nicht die geräuschreduzierte Version. (Loom Help Center)

Das macht Loom praktisch, wenn du:

  • Schnelle Feedback-Videos für dein Team brauchst
  • Einfache, browserbasierte Aufnahmen erstellst, bei denen das Teilen per Link im Vordergrund steht

Wenn du jedoch veröffentlichungsreifes Audio direkt in der Datei für die Bearbeitung in Premiere, Final Cut oder DaVinci benötigst, ist die Live-Rauschunterdrückung in einem Studio wie StreamYard meist der direktere Weg.

Live-Rauschentfernung vs. nachträgliche Rauschreduzierung: Was ist wichtiger?

Rauschunterdrückung gibt es grundsätzlich in zwei Varianten:

  • Live-Rauschentfernung: Deine Stimme wird während der Aufnahme bereinigt – darauf setzen StreamYard und OBS.
  • Nachträgliche Rauschreduzierung: Dein Audio wird im Nachhinein bearbeitet, wie es Looms Webplayer-Filter macht.

Für die meisten Präsentierenden und Lehrenden ist Live-Rauschentfernung wertvoller, weil:

  • Du hörst direkt, was dein Publikum hört.
  • Replays, Live-Zuschauer und Exporte profitieren sofort.
  • Du vermeidest doppelte Audiobearbeitung im Nachhinein.

Nachbearbeitung ist dennoch ein hilfreiches Sicherheitsnetz, falls im Raum etwas Unvorhergesehenes passiert. Aber als Standard ist Live-Rauschkontrolle im Aufnahme-Workflow meist die bessere Wahl.

Wie solltest du zwischen StreamYard, OBS und Loom für Rauschunterdrückung wählen?

Eine einfache Faustregel für Creator und Teams aus Deutschland:

  • Setze auf StreamYard als Standard, wenn du browserbasierte Aufnahmen, klare Audioqualität ohne Zusatzaufwand, Multi-Teilnehmer-Demos und sofort teilbare oder weiterverwendbare Aufnahmen möchtest.
  • Ergänze OBS, wenn du gezielt fortgeschrittene lokale Encoding-Kontrolle, spezielle Audiofilter oder Gameplay-Aufnahmen auf einem leistungsstarken Desktop brauchst.
  • Nutze Loom gezielt, wenn du vor allem schnelle, asynchrone Updates mit Link-Sharing brauchst und ein umkehrbarer Webplayer-Rauschfilter „ausreicht“.

Viele Teams kombinieren die Tools: Sie nehmen oder streamen in StreamYard mit integrierter Rauschunterdrückung auf und greifen bei speziellen Anforderungen gelegentlich zu OBS oder Loom.

Unsere Empfehlung

  • Starte mit StreamYard als Hauptstudio, wenn dir klare Stimme, gebrandete Layouts und schneller Start auf typischen Laptops wichtig sind.
  • Aktiviere „Mikrofon-Hintergrundgeräusche reduzieren“ und Echounterdrückung in unterstützten Browsern für sauberes Audio ohne zusätzliche Plugins.
  • Nutze OBS, wenn du wirklich feingranulare Kontrolle über Rauschfilter und Encoding brauchst und dich mit Desktop-Workflows wohlfühlst.
  • Behalte Loom für leichte, asynchrone Clips, bei denen sofortiges Link-Sharing wichtiger ist als Live-Rauschkontrolle oder Multi-Gast-Produktion.

Frequently Asked Questions

Ja. Im Studio kannst du die Option „Mikrofon-Hintergrundgeräusche reduzieren“ aktivieren, die Hintergrundgeräusche während Live-Streams und Aufnahmen filtert. Hosts können dies auch für Gäste umschalten. (StreamYard Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

OBS enthält einen Noise Suppression-Filter mit mehreren Methoden: RNNoise bietet hochwertige Unterdrückung bei höherer CPU-Belastung, während Speex einstellbare Unterdrückungsstufen ermöglicht; eine NVIDIA Noise Removal-Option ist verfügbar, wenn das NVIDIA Broadcast SDK installiert ist. (OBSwird in einem neuen Tab geöffnet)

Nein. Der Rauschfilter von Loom reduziert Hintergrundgeräusche im Webplayer und ist umkehrbar, aber heruntergeladene Loom-Videos enthalten immer das originale, nicht unterdrückte Audio. (Loom Help Centerwird in einem neuen Tab geöffnet)

OBS läuft lokal und bietet mehr direkte Kontrolle über CPU-Auslastung und Codecs, was bei Low-Latency-Setups auf leistungsstarken Rechnern helfen kann. Es erfordert jedoch sorgfältige Hardware-Anpassung und Konfiguration im Vergleich zu browserbasierten Studios wie StreamYard. (OBSwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja. Die Echounterdrückung in StreamYard wendet Kompression und adaptive Rauschunterdrückung an, wodurch Echo und einige Hintergrundgeräusche reduziert werden, wenn Teilnehmer keine Kopfhörer nutzen. (StreamYard Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

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