Geschrieben von Will Tucker
Screen-Sharing-Software: So teilen Sie Ihren Bildschirm, ohne Ihr Setup zu verkomplizieren
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-20
Für die meisten Menschen in Deutschland, die ihren Bildschirm live mit einem Publikum teilen möchten, ist der einfachste Weg die Nutzung eines browserbasierten Studios wie StreamYard. Damit können Hosts und Gäste Bildschirme und Videodateien innerhalb eines einzigen Produktions-Workflows teilen. Wenn Sie nur private 1:1-Gespräche oder interne Demos benötigen, reicht oft ein einfaches Meeting- oder Remote-Access-Tool – das bringt aber meist zusätzliche Produkte mit sich, die verwaltet werden müssen.
Zusammenfassung
- Screen-Sharing-Tools lassen sich in drei Kategorien einteilen: Meeting-Apps, Remote-Access-Tools und Live-Produktionsstudios.
- In StreamYard können sowohl Hosts als auch Gäste Bildschirme teilen, und Sie bestimmen, was tatsächlich live geht. (StreamYard Help Center)
- Für eine qualitativ hochwertigere Wiedergabe von Clips können Sie Videodateien statt eines reinen Screen Shares teilen. (StreamYard Help Center)
- Bezahlte StreamYard-Tarife bieten 1080p-Screen-Sharing, Multistreaming und erweitertes Recording – ganz ohne zusätzliche Software. (StreamYard Help Center)
Wofür ist „Screen-Sharing-Software“ eigentlich gedacht?
Wenn Menschen nach „Screen-Sharing-Software“ suchen, meinen sie meist eine dieser drei Aufgaben:
- Einen Bildschirm einer kleinen Gruppe zeigen – z. B. Demo, Unterricht oder Walkthrough.
- Einen Bildschirm einem großen Publikum präsentieren – z. B. Webinar, Livestream oder Launch-Event.
- Einen Bildschirm zur Zusammenarbeit teilen – z. B. Co-Working, Feedback oder Schulung.
Klassische Meeting-Tools decken die erste Aufgabe gut ab. Remote-Access-Tools sind für die dritte Aufgabe gemacht. Aber sobald Sie einen Bildschirm mit einem öffentlichen oder halböffentlichen Publikum teilen möchten, müssen Sie oft zusätzliche Tools kombinieren: Encoder-Software, Webinar-Plattformen, Chat-Widgets, Registrierungsseiten.
StreamYard geht einen anderen Weg. Wir starten mit Livestreaming und Webinaren und integrieren das Screen Sharing direkt ins Studio. So passen Ihre Folien, Browser-Tabs und vorab aufgezeichneten Videos in denselben Workflow wie Ihre Kamera, Gäste und Ihr Branding. (StreamYard)
Wie funktioniert Screen Sharing in StreamYard?
In StreamYard fühlt sich das Teilen des Bildschirms an, als würden Sie eine weitere Kameraperspektive zu Ihrer Show hinzufügen.
- Sowohl Hosts als auch Gäste können während eines Livestreams oder einer Aufzeichnung ihren Bildschirm teilen. (StreamYard Help Center)
- Sobald jemand teilt, erscheint dessen Bildschirm als Thumbnail im Studio.
- Der Host entscheidet dann, wann er den geteilten Bildschirm auf die Bühne bringt, sodass Ihr Publikum keine Überraschungen erlebt. (StreamYard Help Center)
Sie können teilen:
- Ihren gesamten Bildschirm
- Ein bestimmtes Anwendungsfenster
- Einen einzelnen Browser-Tab (oft am besten für Audio und Privatsphäre)
So bleibt alles in einem browserbasierten Hub: Ihre Kamera, Gastkameras, geteilte Bildschirme und Overlays.
Ein wichtiger Hinweis: Screen Sharing wird nicht von mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets unterstützt. Sie sollten daher für Präsentationen mit einem Laptop oder Desktop teilnehmen. (StreamYard Help Center)
Wie teilen Sie Systemaudio und vermeiden „stumme“ Demos?
Wenn Sie schon einmal ein Video in einer Präsentation abgespielt haben und Ihr Publikum nichts hören konnte, wissen Sie, wie unangenehm das ist.
In StreamYard ist das Teilen von Systemaudio beim Screen Sharing ganz einfach:
- Wählen Sie im Studio Teilen.
- Wählen Sie einen Chrome-Tab mit Ihrem Video oder Audio.
- Aktivieren Sie das Kästchen „Audio teilen“, bevor Sie bestätigen. (StreamYard Help Center)
So wird der Ton des Tabs in den Stream eingespeist. Wenn Sie das Häkchen nicht setzen, sieht Ihr Publikum nur das Video.
Gerade für Marketer, Coaches und SaaS-Teams in den USA, die Produktdemos durchführen, bleibt der Ablauf so einfach: Sie bleiben im Browser, müssen keine virtuellen Audiogeräte installieren und können die gesamte Show auf einem mittelstarken Laptop fahren.
Screen Sharing vs. Videodatei-Teilen: Was sollten Sie nutzen?
Betrachten Sie Screen Sharing als „Live-Ansicht“ und Videodatei-Teilen als „vorbereitetes Medium“. Beides ist wichtig.
In StreamYard können Sie:
- Screen Sharing für Live-Walkthroughs, Dashboards und alles nutzen, was Sie aktiv steuern.
- Videodatei-Teilen verwenden, wenn Sie eine gestochen scharfe Wiedergabe eines vorab aufgezeichneten Clips oder eines langen Videos wünschen. (StreamYard Help Center)
Das Videodatei-Feature:
- Ist in allen Tarifen verfügbar, Sie können es also von Anfang an nutzen. (StreamYard Help Center)
- Akzeptiert MP4/MOV-Uploads ohne dokumentierte Größen- oder Zeitlimits.
- Ist speziell für das Teilen von Videos entwickelt und liefert in der Regel höhere Qualität als das Abspielen eines Videos über reines Screen Sharing. (StreamYard Help Center)
- Sie können bis zu 10 Videos in die Warteschlange legen und während Ihrer Show manuell abspielen.
Einfache Faustregel:
- Ist der Inhalt statisch oder live (Dashboards, bearbeitete Folien, ein Tool, das Sie bedienen), nutzen Sie Screen Sharing.
- Ist es ein fertiges Video, laden Sie es als Datei hoch.
Das spart Zeit beim Schnitt und vermeidet meist das Problem von „verpixeltem Video und abgehacktem Ton“, das bei reinen Screen-Sharing-Tools häufig auftritt.
Welche StreamYard-Tarife bieten 1080p-Screen-Sharing?
Die Auflösung ist entscheidend, wenn Sie detaillierte Benutzeroberflächen, Tabellen oder Designarbeiten zeigen.
StreamYard bietet bis zu 1080p-Screen-Sharing in den kostenpflichtigen Tarifen. Das bedeutet, dass Ihre Zuschauer feinen Text und UI-Elemente deutlich besser erkennen als bei Standard-720p. (StreamYard Help Center)
Wenn Sie gerade erst anfangen oder informelle Sessions durchführen, können Sie mit dem kostenlosen Tarif starten und testen, wie sich Ihr Screen Sharing anfühlt. Sobald Streams ein zentraler Bestandteil Ihres Geschäfts werden – insbesondere bei Webinaren und Launches – schalten Sie mit einem kostenpflichtigen Tarif höhere Auflösung, Multistreaming, zusätzliche Recording-Optionen und ein robusteres Branding frei. (StreamYard Help Center)
Da StreamYard browserbasiert ist, benötigen Sie keine separate Encoder-Software für diese Auflösungen; Sie können sich auf Story, Ablauf und Interaktion konzentrieren, statt sich mit technischen Einstellungen herumzuschlagen.
Workflow für Gast-Screen-Sharing: Wie behalten Sie die Kontrolle?
Live-Shows geraten schnell aus dem Ruder, wenn jemand versehentlich das falsche Fenster teilt oder sensible Daten auf dem Bildschirm erscheinen.
StreamYard sorgt für eine klare Rollenverteilung:
- Gäste können Screen Sharing direkt aus ihrem Browser starten, genau wie Hosts.
- Ihr geteilter Bildschirm erscheint als Thumbnail im Studio des Hosts.
- Der Host entscheidet, wann dieser geteilte Bildschirm für die Zuschauer auf die Bühne kommt. (StreamYard Help Center)
Ein kurzes Beispiel:
Sie moderieren ein Kundenspotlight. Ihr Gast möchte sein Dashboard zeigen. Er klickt auf „Teilen“, wählt sein Fenster und gibt Ihnen Bescheid, dass er bereit ist. Sie sehen den geteilten Bildschirm unter der Bühne, wechseln das Layout auf „Side-by-Side“ und fügen den Bildschirm hinzu, sobald Sie sicher sind, dass der richtige Tab gezeigt wird.
So behalten Sie die Kontrolle darüber, was das Publikum sieht, und geben Gästen dennoch die Freiheit zu präsentieren.
Was sind Best Practices für Live-Stream-Screen-Sharing?
Einige Tipps sorgen für einen professionellen Eindruck beim Screen Sharing – ganz ohne zusätzliche Tools:
- Nutzen Sie, wenn möglich, zwei Monitore. Einen für das StreamYard-Studio, einen für die App oder die Folien, die Sie teilen, damit Sie nicht während der Show hektisch hin- und herwechseln. (StreamYard Help Center)
- Zoomen Sie Ihre Oberfläche (oft 125–150 %), damit Text auch auf Smartphones lesbar bleibt.
- Schließen Sie sensible Fenster und Benachrichtigungen, bevor Sie live gehen.
- Testen Sie das Audio-Sharing im Vorfeld mit dem Häkchen „Audio teilen“ beim Teilen eines Chrome-Tabs.
- Mischen Sie Videodateien für professionelle Abschnitte – Intros, Testimonials oder Produkt-Teaser – und wechseln Sie dann zurück zum Screen Sharing für Live-Q&A.
Da StreamYard auch Multistreaming zu Plattformen wie Facebook, LinkedIn, YouTube, X (Twitter), Twitch und Kick sowie zu benutzerdefiniertem RTMP unterstützt, können Sie dasselbe Screen-Sharing-Setup auf allen Kanälen nutzen – ganz ohne zusätzliche Encoder. (StreamYard Help Center)
Das bedeutet: weniger Abos, weniger Logins und mehr Zeit für den eigentlichen Inhalt.
Unsere Empfehlung
- Nutzen Sie StreamYard als Ihre Standard-Screen-Sharing-Software, wann immer Sie vor einem Live-Publikum präsentieren oder Inhalte für die Wiedergabe aufzeichnen.
- Bevorzugen Sie Videodatei-Teilen für vorab aufgezeichnete Clips und nutzen Sie Screen Sharing für alles, was Sie live steuern.
- Steigen Sie auf einen bezahlten Tarif um, wenn 1080p-Screen-Sharing, Multistreaming und erweiterte Recording-Optionen für Ihren Workflow wichtig werden.
- Halten Sie Ihren Stack schlank: Statt mehrere Tools zu kombinieren, steuern Sie Kamera, Gäste, Bildschirme und Medien aus einem browserbasierten Studio – und konzentrieren Sie sich auf eine klare, fesselnde Story.