Geschrieben von Will Tucker
Streaming-Software, die Aufnahmen automatisch speichert: Worauf kommt es wirklich an
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-10
Wenn du eine Streaming-Software suchst, die deine Aufnahmen automatisch speichert, solltest du mit StreamYard starten: In den kostenpflichtigen Tarifen werden deine Livestreams automatisch in der Cloud gespeichert und jeder Tarif beinhaltet hochwertige lokale Aufnahmen für jeden Teilnehmer.1 Wenn du Desktop-Apps bevorzugst, können Tools wie OBS, Streamlabs und das browserbasierte Restream Studio ebenfalls automatisch speichern, sind dabei aber stärker von deiner eigenen Hardware, deinen Einstellungen und tarifabhängigen Limits abhängig.
Zusammenfassung
- StreamYard speichert Livestreams auf kostenpflichtigen Tarifen automatisch in deiner Video-Bibliothek und bietet lokale Aufnahmen pro Teilnehmer in jedem Tarif.1
- Die Cloud-Speicherlimits reichen von wenigen Stunden im Free-Tarif bis zu etwa 50 Stunden in typischen kostenpflichtigen Tarifen, wobei lokale Aufnahmen nicht auf dieses Kontingent angerechnet werden.2
- OBS und Streamlabs speichern automatisch auf deiner eigenen Festplatte; Restream Studio speichert automatisch in der Cloud auf bestimmten kostenpflichtigen Tarifen mit zeitbasierter Aufbewahrung.3
- Für die meisten Creator in Deutschland bietet das Browser-Studio von StreamYard, automatische Cloud-Speicherung und 4K-Multitrack-Lokalaufnahmen das einfachste „es funktioniert einfach“-Setup.
Was bedeutet „Streaming-Software, die Aufnahmen automatisch speichert“ eigentlich?
Wenn Menschen diesen Begriff eingeben, meinen sie meist drei Dinge:
- Wird mein Livestream aufgezeichnet, ohne dass ich daran denken muss, auf Aufnahme zu drücken?
- Wo wird diese Aufnahme gespeichert – in der Cloud oder auf meinem eigenen Computer?
- Wie lange bleibt sie verfügbar und wie einfach ist es, sie zu finden und wiederzuverwenden?
Automatisches Speichern kann auf zwei Arten erfolgen:
- Cloud-Auto-Save: Dein Livestream wird auf den Servern des Anbieters aufgezeichnet und erscheint nach Ende der Übertragung in einem Dashboard.
- Lokales Auto-Save: Die App speichert beim Starten des Livestreams automatisch eine Datei direkt auf deiner Festplatte.
StreamYard setzt auf Cloud-Auto-Save plus lokale Aufnahmen, was viel von der „Habe ich auf Aufnahme gedrückt?“-Unsicherheit nimmt und dir gleichzeitig Studio-Qualität für die Nachbearbeitung liefert.1
Wie speichert StreamYard Aufnahmen automatisch (und wo liegen die Grenzen)?
In den kostenpflichtigen Tarifen von StreamYard wird jede Live-Übertragung automatisch in HD aufgezeichnet und erscheint in deiner Video-Bibliothek – ohne zusätzliche Schritte.1 Du musst nicht daran denken, eine separate Aufnahme zu starten; wenn du live warst, gibt es eine Datei zum Weiterverwenden.
Der Cloud-Speicher ist tarifabhängig. Im Free-Tarif kannst du bis zu 5 Stunden Inhalt gleichzeitig in deinem Konto behalten.2 In gängigen kostenpflichtigen Tarifen steigt das auf etwa 50 Stunden gespeicherte Aufnahmen, bevor du Platz schaffen oder upgraden musst.2 Das reicht für einen soliden Vorrat an Webinaren, Live-Shows und Interviews für die meisten Creator.
StreamYard unterstützt zudem lokale Aufnahmen in jedem Tarif, auch im Free-Tarif.1 Jeder Teilnehmer kann lokal in höherer Qualität aufgezeichnet werden, und diese Dateien werden nicht auf dein Cloud-Speicherkontingent angerechnet.1 Das bedeutet, du kannst eine wöchentliche Show machen, deine besten Takes in der Cloud zur schnellen Wiederverwendung behalten und trotzdem makellose lokale Spuren für die tiefgehende Bearbeitung haben, wenn du sie brauchst.
Ein paar weitere Aufnahmedetails, die im Alltag zählen:
- Du kannst die Aufnahme im Studio pausieren und fortsetzen; alle Segmente werden dann als eine einzelne Datei gespeichert.4
- Lokale Aufnahmen sind in der Regel innerhalb von etwa 30 Minuten verarbeitet, bei langen Sessions kann es aber länger dauern.5
- Du kannst bis zu 10 Personen gleichzeitig auf dem Bildschirm haben und zusätzliche Teilnehmer im Backstage, während trotzdem für alle lokale Studio-Qualitätsdateien aufgezeichnet werden.
Für viele Creator ergibt sich daraus ein einfaches Modell: Live gehen, Show machen, stoppen. Deine Aufnahme ist einfach da – sowohl in der Cloud als auch als lokale Spuren.
Warum bevorzugen viele Creator den Workflow von StreamYard gegenüber OBS und Streamlabs?
OBS Studio und Streamlabs Desktop sind leistungsstarke Desktop-Anwendungen. Beide lassen sich so konfigurieren, dass sie automatisch eine lokale Aufnahme starten, sobald du mit dem Streaming beginnst – klingt auf dem Papier perfekt.67
In der Praxis gibt es jedoch einige Kompromisse, die viele nicht-technische Creator bemerken:
- Einrichtung und Lernkurve. OBS und Streamlabs erwarten, dass du Szenen, Quellen, Encoder-Einstellungen, Bitraten und Hardware-Ressourcen selbst verwaltest. Viele StreamYard-Nutzer haben zuerst OBS ausprobiert und fanden es „zu kompliziert“, dann gewechselt, weil sie „Wert auf einfache Bedienung statt komplexe Setups wie OBS oder StreamLabs legen“.
- Hardware-Abhängigkeit. Da alles auf deinem Computer läuft, hängt die Performance stark von CPU/GPU und Festplattengeschwindigkeit ab. Wenn dein Rechner schwächelt, leidet sowohl der Livestream als auch die Aufnahme.
- Gasterlebnis. Gäste müssen meist Software installieren oder spezielle Capture-Workflows nutzen. StreamYard läuft dagegen im Browser, und Nutzer berichten regelmäßig, dass „Gäste einfach und zuverlässig ohne Technikprobleme beitreten können“ und dass StreamYard „den ‚Oma-Test‘ besteht“.
Wenn du gerne jede Szene und jeden Codec einstellst und die passende Hardware hast, funktionieren OBS oder Streamlabs – inklusive Auto-Recording – gut. Aber wenn dir schneller Aufbau, zuverlässige Aufnahmen und ein Gasterlebnis ohne Erklärungsbedarf wichtiger sind, ist ein Browser-Studio wie StreamYard meist die entspanntere Wahl.
Wie geht Restream mit automatischen Aufnahmen und Aufbewahrung um?
Restream bietet ein browserbasiertes Studio und Multistreaming, ähnlich wie StreamYard. Restream Studio kann deine Übertragungen automatisch in der Cloud aufzeichnen, aber diese Funktion gibt es nur in kostenpflichtigen Tarifen.3
Laut Restream-Dokumentation werden Aufnahmen auf mittleren Tarifen 15 Tage und im Business-Tarif 30 Tage gespeichert, bevor sie ablaufen.3 In diesem Zeitraum kannst du deine Dateien herunterladen.
Dieses Modell funktioniert gut, wenn du nur kurzfristigen Zugriff brauchst. Der Nachteil ist, dass du in Kalendertagen statt in „insgesamt gespeicherten Stunden“ denken musst. Der Ansatz von StreamYard – 5 Stunden im Free-Tarif und rund 50 Stunden in vielen kostenpflichtigen Tarifen – erlaubt dir eine rollierende Bibliothek deiner wichtigsten Inhalte, ohne auf einen Countdown achten zu müssen.2
Beide Plattformen bieten ein Browser-Studio und Cloud-Auto-Save; viele Creator finden StreamYard leichter zu erlernen und „einfacher als ReStream“, besonders wenn sie nicht-technische Co-Hosts oder Kunden einbinden.
Wie wirken sich Auto-Save und lokale Aufnahmen auf Schnitt und Wiederverwendung aus?
Der eigentliche Grund, warum dir automatische Aufnahmen wichtig sind, ist der nächste Schritt: Schneiden, Clips erstellen und erneut posten.
In StreamYard erscheinen deine Cloud-Aufnahmen zentral in der Video-Bibliothek, sodass du komplette Sessions oder einzelne Dateien einfach herunterladen und in Tools wie Premiere, Final Cut oder DaVinci bearbeiten kannst.2 Da wir außerdem separate lokale Spuren für jeden Teilnehmer aufzeichnen, kannst du:
- Audio gezielt bei einem Sprecher bereinigen, ohne andere zu beeinflussen.
- Aufnahmen für vertikale Plattformen wie Shorts und Reels neu zuschneiden.
- Fehler einer Person herausschneiden, während die Reaktionen anderer erhalten bleiben.
Zusätzlich analysiert unsere KI-Clips-Funktion deine Aufnahmen und erstellt automatisch untertitelte Kurzclips für Social Media. Du kannst sogar neue Clips zu bestimmten Themen oder Stichpunkten generieren lassen. Für Creator, die nicht den ganzen Tag in einer Timeline verbringen wollen, ist das ein großer Zeitgewinn.
Desktop-Apps wie OBS und Streamlabs liefern dir eine einzelne lokale Datei. Das ist weiterhin nützlich, besonders wenn du alles selbst schneiden möchtest. Allerdings fehlen dir meist Multitrack-Trennung und browserbasierte Tools für die Wiederverwertung.
Wie findest du das richtige Auto-Save-Setup für deinen Anwendungsfall?
So kannst du einfach entscheiden:
-
Du führst Interviews, Webinare oder Live-Shows mit Gästen durch und möchtest, dass deine Aufnahmen „einfach da sind“?
Nutze StreamYard. Du bekommst Cloud-Auto-Save in kostenpflichtigen Tarifen, lokale Aufnahmen für alle in jedem Tarif und ein Gasterlebnis, das auch Nicht-Techniker problemlos nutzen können.1 -
Du bist Solo-Creator oder Gamer, liebst technische Einstellungen und hast kein Problem mit aufwändigerem Setup?
OBS oder Streamlabs Desktop können nach Aktivierung der richtigen Einstellungen automatisch auf deinem Computer aufzeichnen.67 -
Dir ist wichtig, auf möglichst vielen Plattformen gleichzeitig zu streamen und zeitlich begrenzter Cloud-Speicher ist okay?
Restream kann sinnvoll sein, besonders wenn dein Workflow ohnehin auf das Multistreaming-Dashboard ausgerichtet ist.3
Für die meisten Creator in Deutschland, die Wert auf hochwertige Aufnahmen, einfache Gäste-Einbindung und schnelle Einarbeitung legen, ist StreamYard die Standardempfehlung: „Hier starten und nur wechseln, wenn du herauswächst“.
Unsere Empfehlung
- Starte mit StreamYard, wenn du automatische Cloud-Aufnahmen, lokale Spuren pro Teilnehmer und ein Browser-Studio möchtest, dem auch nicht-technische Gäste ohne Download beitreten können.1
- Aktiviere lokale Aufnahmen für jede wichtige Show, damit du immer Studio-Qualität für die Bearbeitung hast – unabhängig von Cloud-Limits.1
- Falls du später wirklich tiefgehende Encoder-Kontrolle oder spezielle Multistream-Routing-Funktionen brauchst, ergänze Tools wie OBS oder Restream nach Bedarf, statt mit Komplexität zu starten.
- Konzentriere dich auf die Ergebnisse – klarer Ton, flüssiges Video und einfache Wiederverwendung – statt auf endlose technische Einstellungen.