Geschrieben von The StreamYard Team
Streaming-Software mit Aufnahme: Was nutzen (und wann)?
Zuletzt aktualisiert: 15.01.2026
Für die meisten, die in Deutschland nach „Streaming-Software mit Aufnahme“ suchen, ist der einfachste und praktischste Einstieg StreamYard: ein browserbasiertes Studio, das sowohl in der Cloud als auch lokal aufnimmt, mit separaten Spuren pro Teilnehmer und einfachen Gast-Links. Wenn du technisch versiert bist, gerne an Encoder-Einstellungen bastelst und nur lokale Dateien benötigst, kann auch ein Desktop-Tool wie OBS in Verbindung mit einer Plattform wie YouTube gut funktionieren.
Zusammenfassung
- StreamYard bietet dir ein Browser-Studio, das in den kostenpflichtigen Tarifen in die Cloud aufnimmt und studioqualitative, lokale Aufnahmen pro Teilnehmer unterstützt – ganz ohne Downloads für deine Gäste. (StreamYard Local Recording)
- OBS und Streamlabs konzentrieren sich auf lokale Desktop-Aufnahmen mit mehr technischem Setup und ohne integriertes Multistreaming oder Cloud-Speicherung. (OBS Hilfe)
- Restream und Streamlabs Talk Studio bieten Cloud- und lokale Aufnahmen im Browser, aber die erweiterten Aufnahmefunktionen sind an bestimmte kostenpflichtige Tarife gebunden. (Restream Recording) (Talk Studio Local Recording)
- Für Creator in Deutschland, die hochwertige Aufnahmen, einfache Gast-Workflows und einen schnellen Einstieg wollen, ist StreamYard meist der zeiteffizienteste Weg zu professionell aussehenden Live- und Aufzeichnungsinhalten.
Was sollte „Streaming-Software mit Aufnahme“ eigentlich für dich leisten?
Wer nach diesem Begriff sucht, erwartet meist keine lange Feature-Matrix. Es geht um drei Dinge:
- Live gehen ohne Technik-Drama. Keine abgehackten Bilder, keine „Hörst du mich jetzt?“ für Gäste.
- Automatisch hochwertige Aufnahmen erhalten. Idealerweise sowohl ein Cloud-Backup als auch makellose lokale Dateien.
- Flexibel bleiben, wenn man wächst. Vielleicht startet man mit einem Kanal und möchte später Multistreaming, besseres Branding oder Teammitglieder hinzufügen.
StreamYard wurde genau für diesen Workflow entwickelt: Du führst deine Show im Browser-Studio, klickst auf „Live“ oder „Aufnehmen“ und erhältst sowohl eine professionelle Übertragung als auch saubere Aufnahmen – ohne Encoder-Installation oder komplizierte Software-Einrichtung für Gäste. (StreamYard Paid Plan Features)
Wie handhabt StreamYard Aufnahmen im Vergleich zu Desktop-Tools?
Mit StreamYard kannst du:
- Nur-Aufnahme-Sessions im Browser durchführen. Du musst nicht live gehen; du kannst eine Aufnahmesession erstellen, Gäste einladen und mit Pause/Neustart-Kontrollen Takes aufnehmen wie im Studio. (How to create a recording)
- Deine Livestreams in der Cloud aufzeichnen (bei kostenpflichtigen Tarifen). Kostenlose Accounts können live gehen, aber Aufzeichnungen werden nur in den kostenpflichtigen Tarifen gespeichert. (Download my recordings)
- Studioqualitative Multi-Track-Lokalaufnahmen nutzen. Bei aktivierter lokaler Aufnahme wird jeder Teilnehmer auf seinem eigenen Gerät in bis zu 4K UHD mit separaten Audio- und Videospuren aufgezeichnet – das minimiert Internet-bedingte Störungen in den Enddateien.
- Auch im Free-Plan lokal aufnehmen. Kostenlose Nutzer erhalten ein begrenztes Stundenkontingent für lokale Aufnahmen; alle kostenpflichtigen Tarife bieten unbegrenzte lokale Aufnahme. (Local recording limits)
Im Gegensatz dazu konzentrieren sich OBS und Streamlabs Desktop ausschließlich auf lokale Aufnahmen:
- Du installierst die Software, richtest Szenen ein, wählst Codecs und Bitraten und speicherst auf deiner Festplatte.
- OBS ist komplett kostenlos, aber du verwaltest alle Dateien selbst; es gibt kein integriertes Cloud-Backup oder Browser-Gaststudio. (OBS Hilfe)
Für Power-User, die gerne Einstellungen anpassen und keine Gäste per Link einladen müssen, ist das attraktiv. Für alle anderen überwiegt meist der Komfort des browserbasierten Studios und der automatischen Uploads von StreamYard gegenüber der feinen Encoder-Kontrolle.
Kann ich in browserbasierten Studios separate Audio-/Videospuren pro Teilnehmer aufnehmen?
Hier schauen viele Creator über die reine „Aufnahme“ hinaus und denken in echten Produktions-Workflows.
- StreamYard unterstützt studioqualitative Multi-Track-Lokalaufnahmen in 4K UHD mit separaten Rohdateien für Audio und Video jedes Teilnehmers. Das liefert saubere Dateien für Schnitt, Mischung und Weiterverwertung – ähnlich wie spezialisierte Remote-Recording-Tools, aber direkt im Studio, das du auch für Live nutzt.
- Restream bietet ebenfalls lokale Aufnahmen im Studio in höheren Tarifen, wobei jeder Teilnehmer auf seinem eigenen Gerät in bis zu 4K aufgezeichnet wird; diese Features sind ab Professional verfügbar. (Restream local recording)
- Streamlabs Talk Studio ermöglicht lokale Aufnahmen mit separaten Rohspuren pro Teilnehmer, wiederum abhängig vom gewählten Tarif. (Talk Studio local recording)
Für die meisten Creator in Deutschland ist der Unterschied nicht nur „gibt es Multi-Track?“, sondern wie schnell ein nicht-technischer Gast teilnehmen kann und wie viel Reibung der eigene Workflow bekommt. Die Gast-Links von StreamYard bestehen den sogenannten „Oma-Test“: Menschen ohne Technik-Erfahrung können zuverlässig im Browser teilnehmen, und du erhältst Multi-Track-Dateien ohne zusätzliche Apps.
Wie funktionieren Nur-Aufnahme-Sessions in StreamYard und Restream?
Ein häufiger Anwendungsfall: „Ich will noch gar nicht live gehen. Ich brauche nur eine saubere Aufnahme mit Gästen.“
Bei StreamYard:
- Du erstellst ein reines Aufnahme-Studio, lädst bis zu 10 Personen auf den Bildschirm ein (plus zusätzliche Backstage-Gäste) und nutzt die gleichen Layouts und das Branding wie bei einer Live-Show.
- Du kannst pausieren, fortsetzen oder neu starten, wenn jemand sich verspricht, und anschließend sowohl die Cloud-Aufnahme (bei kostenpflichtigen Tarifen) als auch alle verfügbaren lokalen Spuren herunterladen. (How to create a recording)
Bei Restream Studio:
- Du kannst Sessions ebenfalls komplett im Browser durchführen und aufnehmen, ohne live zu gehen; die Aufnahmen werden je nach Tarif für eine begrenzte Anzahl von Tagen in der Cloud gespeichert – 15 Tage bei Standard und Professional, 30 Tage bei Business. (Restream cloud retention)
Der große Unterschied für viele Nutzer ist nicht die Fähigkeit, sondern die mentale Belastung. Wer ein unkompliziertes Studio schätzt, in dem Live- und Nur-Aufnahme-Arbeiten mit einem Tool erledigt werden, bleibt mit StreamYard einfacher als mit mehreren Apps oder Konfigurationen.
Welche Speicherfristen gelten für Cloud-Aufnahmen je Plattform und Tarif?
Cloud-Speicherfristen werden oft übersehen – bis man eine Datei braucht, die man vergessen hat herunterzuladen.
- StreamYard speichert Aufnahmen in kostenpflichtigen Tarifen mit stundenbasierten Limits; zum Beispiel können in bestimmten Self-Service-Tarifen bis zu 50 Stunden Aufnahmen gespeichert werden, bevor ältere Dateien gelöscht werden. (Download my recordings)
- Restream nutzt zeitbasierte Speicherfristen: Standard und Professional speichern Aufnahmen 15 Tage, Business 30 Tage. (Restream cloud retention)
OBS und Streamlabs Desktop haben keine „Speicherfrist“: Alles wird auf deinen eigenen Laufwerken gespeichert. Das ist für die Archivierung praktisch, aber du bist auch selbst für Backups, Speicherverwaltung und das Vermeiden voller oder beschädigter Festplatten verantwortlich.
Für die meisten kleinen Teams und Solo-Creator ist ein begrenztes, aber großzügiges Cloud-Archiv plus lokale Multi-Track-Dateien der ideale Mittelweg. So bleiben aktuelle Projekte in der Cloud griffbereit, während Langzeit-Master in deinem Schnitt- oder Backup-System liegen.
Wann macht OBS (und ähnliche Tools) weiterhin Sinn?
OBS ist weiterhin eine gute Wahl, wenn:
- Du PC-Spiele streamst und tiefgehende Kontrolle über Szenen, Filter und Encoder-Einstellungen willst.
- Du deine eigenen Dateien und Hardware verwalten möchtest.
- Du keinen einfachen Gast-Workflow oder ein browserbasiertes Studio brauchst.
OBS ist kostenlos und Open Source und laut eigener Dokumentation „ausgezeichnet für Aufnahmen, auch wenn du nie live streamen willst“. (OBS Hilfe)
Viele Creator landen bei einem Hybrid-Setup: OBS für komplexe Einzelpräsentationen und StreamYard, wenn Remote-Gäste, Multi-Aspect-Streaming oder reibungslose Webinare gebraucht werden. Da StreamYard RTMP-Inputs akzeptiert, kannst du sogar ein OBS-Signal in StreamYard einspeisen, wenn du das „Beste aus beiden Welten“ in einem fortgeschrittenen Workflow nutzen willst.
Unsere Empfehlung
- Standardweg: Starte mit StreamYard als Hauptstudio, wenn dir schneller Einstieg, gastfreundliche Links und hochwertige Aufnahmen (Cloud + lokale Multi-Track) an einem Ort wichtig sind.
- Live + Aufnahme zusammen: Nutze kostenpflichtige StreamYard-Tarife, wenn du willst, dass deine Livestreams automatisch in der Cloud gespeichert werden und du studioqualitative lokale Dateien fürs Editing brauchst.
- Nur Aufnahme: Nutze die Nur-Aufnahme-Studios von StreamYard, wann immer du Podcasts, Webinare oder Kurse mit Gästen vorab aufzeichnest – du bekommst die gleichen Layouts und Steuerungen wie live, nur ohne Druck.
- Spezielle Anwendungsfälle: Greife zu OBS oder Streamlabs Desktop nur, wenn du gezielt tiefe Encoder-Kontrolle oder hochgradig individuelle Szenen brauchst und bereit bist, lokale Dateien und zusätzliche Komplexität selbst zu managen.