Geschrieben von Will Tucker
Welche Streaming-Software nutzt Dr Disrespect? (Und was du stattdessen verwenden solltest)
Zuletzt aktualisiert: 15.01.2026
Für die meisten Creator, die einen professionellen Stream im "Dr Disrespect–Stil" wollen, ohne sich mit komplexer Technik zu beschäftigen, ist das browserbasierte Studio von StreamYard der einfachste Einstieg. Wenn du wirklich jedes technische Detail deiner Pipeline selbst einstellen möchtest, könnten Tools wie OBS Studio und Streamlabs passen – aber sie sind deutlich aufwändiger zu erlernen und zu warten.
Zusammenfassung
- Es gibt keine offizielle, primäre Bestätigung, welche Streaming-App Dr Disrespect genau nutzt. (StreamYard)
- Community- und Setup-Seiten deuten stark auf einen OBS-ähnlichen Workflow hin, oft mit einer Mischung aus OBS Studio und Streamlabs-Diensten. (StreamYard)
- Für die meisten ist ein browserbasiertes Studio wie StreamYard viel schneller eingerichtet als eine individuelle OBS/Streamlabs-Konfiguration.
- StreamYard bietet dir einfaches Multistreaming, Gäste, zuverlässige Aufzeichnungen und KI-Clips – ohne Software-Download oder teure Hardware. (StreamYard Support)
Welche Streaming-Software nutzt Dr Disrespect wirklich?
Die ehrliche Antwort: Niemand außerhalb seines Teams kann es mit Sicherheit sagen.
Es gibt keine öffentliche, primäre Quelle – keinen Tweet, kein Interview-Zitat, keine offizielle Gear-Liste –, in der Dr Disrespect direkt sagt: "Ich nutze X als meine Streaming-Software." (StreamYard)
Das bedeutet: Jeder Artikel, jedes YouTube-Video oder Reddit-Thread, den du findest, basiert auf einer fundierten Vermutung – anhand dessen, wie seine Show aussieht, welche Dateien und Overlays beobachtet wurden und was unter großen Creatorn üblich ist.
Wenn du also nach dieser Frage suchst, willst du eigentlich wissen:
"Was für ein Setup brauche ich, um ein ähnliches Produktionsniveau zu erreichen – und wie komme ich heute am cleversten dorthin?"
Genau darauf konzentriert sich dieser Artikel.
Nutzt Dr Disrespect OBS Studio oder Streamlabs?
Die meisten Community-Diskussionen und Gear-Übersichten deuten auf einen hybriden, OBS-ähnlichen Workflow hin.
- In Streaming-Foren und Q&A-Threads wird häufig erwähnt, dass viele große Streamer OBS Studio als Basis-Encoder nutzen und dann weitere Dienste darüberlegen. (Reddit)
- Einige Community-Kommentare nennen speziell ein Streamlabs-basiertes Setup (früher SLOBS genannt) bei Dr Disrespect, wobei diese Aussagen beobachtend und nicht offiziell sind. (Reddit)
- Ein häufig geteiltes Tipp-Link für seinen Kanal nutzt Streamlabs für Spenden, was zumindest bestätigt, dass er deren Webdienste verwendet hat. (Streamlabs)
Zusammengefasst ergibt sich eine plausible Annahme:
- Ein Encoder wie OBS Studio (oder ein verwandtes Tool) zum Zusammenstellen von Szenen, Übergängen und Animationen.
- Streamlabs für Alerts, Spenden und Overlays, die in den Encoder eingebunden werden.
Das ergibt Sinn, wenn du:
- Einen leistungsstarken PC speziell fürs Streaming hast
- Zeit hast, dich in Encoder, Szenen und Filter einzuarbeiten
- Großen Wert darauf legst, jedes Element deiner Pipeline fein abzustimmen
Falls dir das für deinen aktuellen Stand zu viel ist, bist du damit nicht allein.
Hat Dr Disrespect jemals öffentlich seine Streaming-Software bestätigt?
Kurz gesagt: Es gibt bisher keine öffentliche, verifizierbare Bestätigung.
Setup-Seiten listen seine Hardware auf – Monitore, Maus, PC-Spezifikationen, Mikrofon –, nennen aber keine bestimmte App. (Setup.gg)
Und auch wenn Community-Posts und Drittanbieter-Blogs die OBS + Streamlabs-Theorie wiederholen, gestehen sie letztlich dasselbe ein:
- Es gibt Vermutungen anhand des Show-Looks.
- Es gibt keine direkte, offizielle Aussage von Dr Disrespect zu einer bestimmten Streaming-App. (StreamYard)
Wer also versucht, seine exakte Software zu kopieren, jagt einem beweglichen Ziel hinterher – und womöglich einem, das nie endgültig bestätigt wird.
Wo sollte ich anfangen, wenn ich einen "Dr Disrespect–Level"-Stream will?
Hier der praktische Leitfaden:
- Wenn du neu bist oder Wert auf Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit legst: Starte mit einem browserbasierten Studio wie StreamYard.
- Wenn du technisch sehr versiert bist und gerne tüftelst: Baue OBS/Streamlabs später ein, sobald dein Show-Format steht.
Für die meisten ist der Versuch, direkt mit einem komplexen OBS-Setup zu starten, wie Autofahren im Rennwagen zu lernen.
Mit StreamYard kannst du:
- Direkt aus dem Browser live gehen – kein Encoder-Install, keine Treiberprobleme
- Bis zu 10 Personen auf dem Bildschirm und 15 im Backstage für Talkshows oder Co-Host-Formate einladen
- Overlays, Logos und Markenfarben per visueller Oberfläche hinzufügen
- Auf allen großen Plattformen gleichzeitig streamen (bei kostenpflichtigen Plänen) (StreamYard Support)
- Deine Shows automatisch in HD aufzeichnen, bis zu 10 Stunden pro Stream bei kostenpflichtigen Plänen (StreamYard Support)
Damit erreichst du 90% des On-Screen-"Wow"-Effekts, den Zuschauer erwarten – Kameraqualität, klarer Ton, saubere Grafiken – ohne dich mit Encoder-Einstellungen herumzuschlagen.
Wenn du später wirklich exotische Übergänge oder 8K-Layouts brauchst, kannst du jederzeit einen Desktop-Encoder ergänzen.
Wie bekomme ich mit StreamYard statt OBS einen High-Production-Look?
Stellen wir uns ein einfaches Szenario vor.
Du willst eine wöchentliche Live-Show mit:
- Einem Haupt-Host (dir)
- Wechselnden Gästen
- Gebrandetem Rahmen und animiertem Intro
- Clips, die du später als Kurzvideos verwenden kannst
Mit StreamYard sieht ein praktischer Ablauf so aus:
-
Einmalig eine gebrandete Szene bauen
Lade dein Logo hoch, füge ein individuelles Overlay hinzu, wähle ein Layout und speichere es als Standard für dein Studio. -
Gäste per Link einladen
Gäste treten direkt über den Browser bei – ohne Downloads – und viele Creator berichten, dass sogar technisch unerfahrene Gäste den "Oma/Opa-Test" bestehen. -
In hoher Qualität aufnehmen, während du live bist
Bei kostenpflichtigen Plänen werden deine Sendungen in HD aufgezeichnet, bis zu 10 Stunden pro Stream – mehr als genug für lange Interviews und Varieté-Shows. (StreamYard Support) -
Mit KI-Clips weiterverwerten
Nach der Sendung analysiert AI Clips deine Aufnahme und erstellt automatisch untertitelte Shorts und Reels. Du kannst sogar Clips per Texteingabe gezielt zu bestimmten Themen generieren lassen. -
Gleichzeitig vertikal und horizontal ausprobieren
Mit Multi-Aspect Ratio Streaming (MARS) kannst du aus einer Session sowohl Quer- als auch Hochformat ausgeben – Desktop-Zuschauer sehen Breitbild, mobile Zuschauer bekommen vertikal.
So bleibt dein Fokus auf der Show und nicht auf der Software.
Wie schneiden OBS, Streamlabs, Restream und StreamYard in diesem Anwendungsfall ab?
Jede Option verfolgt eine andere Philosophie.
- OBS Studio ist ein kostenloser, quelloffener Encoder. Du kannst unbegrenzt Szenen bauen, viele Quellen mischen und sogar bis zu 8K streamen, musst aber Konfiguration, Hardware-Performance und Streaming-Protokolle selbst managen. (OBS)
- Streamlabs ergänzt Monetarisierungstools, Overlays und ein App-Ökosystem auf einer OBS-ähnlichen Desktop-App, mit kostenlosen Tools und einem kostenpflichtigen Ultra-Abo für mehr Anpassung und Add-ons. (Streamlabs)
- Restream fokussiert sich auf Cloud-Multistreaming und bietet ein browserbasiertes Studio, mit einem kostenlosen Plan für 2 Kanäle und kostenpflichtigen Stufen für mehr Ziele und Kapazität. (Restream)
- StreamYard setzt auf ein browserbasiertes Studio, das Multistreaming, Gäste, Aufzeichnungen und voraufgezeichnetes Streaming an einem Ort vereint, mit kostenlosen und kostenpflichtigen Plänen. (StreamYard Support)
Für typische Creator, die eine polierte, persönlichkeitsgetriebene Show wollen, sehen die praktischen Abwägungen so aus:
- Desktop-Encoder (OBS/Streamlabs) belohnen Tüftler, verlangen aber Zeit, Hardware und Troubleshooting.
- Cloud-Studios (Restream, StreamYard) belohnen Einfachheit, besonders bei Remote-Gästen und wenn du lokale Technikprobleme vermeiden willst.
- Unter den Browser-Studios beschreiben viele Creator, die beide genutzt haben, StreamYard als einfacher im Einstieg und im täglichen Betrieb.
Wenn du nicht gezielt eine hochgradig angepasste, szenenlastige Produktion bauen willst und keine Lust auf tiefgehende Technik hast, bringt dich ein schlankes Studio wie StreamYard meist schneller zu "professionell genug".
Was ist mit Kosten und langfristiger Flexibilität?
Budgettechnisch hast du zwei grobe Wege:
- Viel Zeit, wenig Geld: OBS Studio ist als Software komplett kostenlos, aber deine "Kosten" entstehen durch Lernaufwand, Konfiguration und ggf. Hardware-Upgrades für stabile Performance. (OBS on Steam)
- Zeiteffizient, mit Abo: Tools wie StreamYard, Streamlabs Ultra und Restreams kostenpflichtige Pläne verlangen monatliche oder jährliche Gebühren für Komfort, Support und integrierte Features. (Streamlabs, Restream)
Für viele Creator ist es wichtiger, jeden Monat Stunden an Setup und Troubleshooting zu sparen, als jeden Cent aus dem Software-Stack herauszuholen.
Bei StreamYard sehen wir viele, die mit OBS oder Streamlabs starten und nach ein paar abgebrochenen Streams, Audioproblemen oder Plugin-Fehlern ins Browser-Studio wechseln. Sie bleiben meist wegen:
- Der Möglichkeit, nicht-technische Gäste einfach per Link in die Show zu holen
- Der Sicherheit, dass Aufnahmen in der Cloud gespeichert werden
- Einer klaren, vorhersehbaren Oberfläche statt einer Flut von Reglern und Checkboxen
Du kannst später immer noch erweitern – RTMP-Inputs hinzufügen, externe Encoder anbinden oder Workflows kombinieren –, aber du bist nicht gezwungen, diese Komplexität am ersten Tag zu stemmen.
Unsere Empfehlung
- Jage nicht Dr Disrespects exakter App hinterher. Es gibt keine bestätigte, öffentliche Antwort und seine Anforderungen liegen weit über dem, was die meisten Creator brauchen.
- Starte mit StreamYard, wenn du schnell und zuverlässig eine hochwertige, gastfreundliche Show aus dem Browser starten willst.
- Experimentiere mit OBS oder Streamlabs nur, wenn du tiefere Szenen-Kontrolle willst und bereit bist, Zeit und Hardware zu investieren.
- Baue Tools schrittweise auf, nicht alles auf einmal – konzentriere dich zuerst auf eine gute Show und ergänze Komplexität nur, wenn sie deinem Format und deinen Zielen wirklich dient.