Geschrieben von Will Tucker
Welche Streaming-Software verwendet Nickmercs? (Und welche solltest du nutzen)
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-13
Für die meisten Creator, die sich für Nickmercs’ Setup interessieren, ist ein browserbasiertes Studio wie StreamYard der beste Ausgangspunkt: schnell, zuverlässig und ideal für Gäste. Drittanbieter-Setup-Tracker berichten, dass Nickmercs Streamlabs (Streamlabs OBS / Streamlabs Prime) nutzt, aber es gibt kein klares öffentliches Zitat von ihm, das dies direkt bestätigt. (StreamYard)
Zusammenfassung
- Mehrere unabhängige Setup-Seiten listen Streamlabs (Streamlabs OBS / Streamlabs Prime) als Nickmercs’ Streaming-Software, stützen sich dabei aber ausschließlich auf indirekte Informationen.
- Es gibt aktuell keine verifizierte öffentliche Aussage von Nickmercs selbst, die eine bestimmte App eindeutig bestätigt.
- Streamlabs und OBS-ähnliche Tools bieten tiefe Kontrolle und komplexe Szenen; StreamYard setzt auf Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und reibungslose Gast-Workflows im Browser. (obs-studio.app)
- Für die meisten Creator in Deutschland, denen Qualität, Gäste und schnelles Live-Gehen wichtig sind, ist StreamYard eine praktische Standardlösung. OBS/Streamlabs sind Alternativen, wenn du wirklich feingranulare Encoder-Kontrolle brauchst.
Welche Streaming-Software verwendet Nickmercs?
Wenn du dich durch Streamer-Setup-Blogs klickst, erkennst du ein klares Muster: Sie sagen, Nickmercs nutzt Streamlabs.
- Streamers Playbook listet seine Streaming-Software als „Streamlabs Prime“. (Streamers Playbook)
- StreamerStartup schreibt, er „streamt mit Streamlabs OBS“. (StreamerStartup)
- Eine aktuelle Zusammenfassung dieser Quellen stellt fest, dass die meisten Drittanbieter-Setup-Seiten Streamlabs berichten, aber alle nur aus öffentlichen Infos ableiten und Nickmercs nicht direkt zitieren. (StreamYard)
Die ehrliche Antwort lautet also:
Die besten öffentlich verfügbaren Informationen deuten darauf hin, dass Streamlabs Nickmercs’ primäre Streaming-Software ist, aber es gibt keine solide, persönliche Bestätigung von ihm selbst.
Das ist ein interessantes Detail – aber für dich allein genommen noch keine Entscheidungshilfe.
Nutzt Nickmercs Streamlabs oder OBS?
Viele stellen die Frage als „Streamlabs oder OBS?“, weil beide Desktop-Encoder mit ähnlicher Basis sind.
Laut obigen Quellen wird Nickmercs am häufigsten explizit mit Streamlabs (Streamlabs OBS / Streamlabs Prime) in Verbindung gebracht. Die gleichen Seiten listen OBS Studio nicht als seine Haupt-App. (Streamers Playbook)
Hier die Details:
- OBS Studio ist ein kostenloser, quelloffener Desktop-Encoder für Live-Streaming und Aufnahmen, bekannt für tiefe Szenen-Kontrolle und Unterstützung mehrerer Protokolle wie RTMP und HLS. (en.wikipedia.org)
- Streamlabs baut auf diesem Tool-Stil auf, bietet eine Desktop-App plus Overlays, Trinkgeldfunktionen und ein optionales Ultra-Abo für zusätzliche Apps und Anpassungen. (streamlabs.com)
Für schnelle FPS-Streams funktionieren beide gut. Sie bringen aber auch den Aufwand lokaler Installation, Hardware-Anforderungen und technischer Konfiguration mit sich.
Warum nutzen so viele FPS-Streamer OBS-ähnliche Tools?
Für Top-FPS-Creator gibt es einige Gründe, warum Desktop-Encoder beliebt sind:
- Sie wollen feine Kontrolle über Szenen, Quellen und Übergänge.
- Sie sind bereit, Bitraten, Encoder und Capture-Pipelines für jede Performance-Optimierung zu tunen.
- Viele setzen auf Dual-PC- oder Capture-Card-Setups, wo ein lokaler Encoder ideal passt.
OBS Studio erlaubt beispielsweise unbegrenzt viele Szenen mit mehreren Quellen und sogar bis zu 8K-Ausgabe, wenn die Hardware es hergibt. (obs-studio.app)
Das ist mächtig – aber mehr, als viele Alltags-Creator wirklich brauchen. Ab einem gewissen Punkt bringt ein weiteres Experten-Setting nicht bessere Ergebnisse, sondern nur mehr Möglichkeiten, den Stream zu zerschießen.
Wenn deine Hauptziele sind:
- „No-Drama“-Streams, die stabil laufen.
- Gute Aufnahmen, die du später wiederverwenden kannst.
- Einfache Gastauftritte.
- Heute live gehen, ohne den ganzen PC umzubauen.
…dann kommst du mit einem browserbasierten Studio meist schneller ans Ziel.
Wo passt StreamYard in dieses Bild?
Sieh StreamYard als die „Ich will einfach, dass es funktioniert“-Option.
Statt einen Desktop-Encoder zu installieren und zu konfigurieren, öffnest du ein Browser-Studio, in dem du:
- Bis zu 10 Personen gleichzeitig auf dem Bildschirm hast, plus zusätzliche Backstage-Teilnehmer für Producer und Off-Cam-Gäste.
- Studioqualität-Remote-Aufnahmen in 4K UHD mit lokalen Multi-Track-Dateien machen kannst, vergleichbar mit Audio-first-Plattformen.
- Audio mit 48 kHz Sample-Rate für professionell klingende VODs und Podcasts aufnimmst.
- Multistreaming von einem Studio auf mehrere Plattformen gleichzeitig bei bezahlten Plänen nutzt. (support.streamyard.com)
- Voraufgezeichnete Streams bis zu 8 Stunden planst, sodass dein „Live“-Content läuft, während du dich auf Chat oder anderes konzentrierst. (support.streamyard.com)
Creator aus unserer Community sagen, sie „priorisieren Benutzerfreundlichkeit gegenüber komplexen Setups wie OBS oder StreamLabs“ und sind zu StreamYard gewechselt wegen der „einfachen Bedienung, Nutzerfreundlichkeit und dem aufgeräumten Setup“.
Für viele Streamer in Deutschland ist dieser Kompromiss – etwas weniger chirurgische Kontrolle, dafür viel weniger Reibung – am Ende die richtige Entscheidung.
StreamYard vs Streamlabs für Shows mit vielen Gästen?
Wenn dein Content wie eine Talkshow, ein Interview, Mastermind oder Webinar aussieht, ist die Frage nicht „Was nutzt Nickmercs?“, sondern „Wie bekomme ich Gäste stressfrei rein und raus?“
So unterscheiden sich die Workflows meist:
-
Streamlabs Desktop
- Gäste nehmen meist über externe Tools (Discord, Zoom) teil, die du als Fenster- oder Bildschirmquelle aufnimmst.
- Mehr bewegliche Teile, besonders wenn deine Gäste nicht technisch versiert sind.
- Starke Wahl, wenn du viele Overlays und individuelle Szenen willst und sie selbst managen kannst.
-
StreamYard
- Gäste klicken auf einen Link und nehmen direkt im Browser teil – kein Download nötig.
- Du steuerst Layouts, Namen und Branding aus dem Studio, während die Gäste einfach sprechen.
- Viele Hosts berichten, dass „Gäste einfach und zuverlässig ohne Technikprobleme teilnehmen können“ und dass StreamYard „den Großeltern-Test besteht“.
Wenn du regelmäßig Panels, Kundeninterviews, Gottesdienste oder Q&A-Sessions hostest, ist das gastzentrierte Design von StreamYard langfristig meist angenehmer, als mehrere Discord- und Browserfenster in einen Desktop-Encoder einzubinden.
Wie vergleicht sich StreamYard mit dem Browser-Studio von Restream?
Restream ist eine weitere browserbasierte Option, die Multistreaming und Studio kombiniert.
Im kostenlosen Plan von Restream kannst du auf zwei Kanäle multistreamen, bis zu fünf Gäste ins Studio holen und eine kleine Bibliothek voraufgezeichneter Videos hochladen – mit höheren Limits in den Bezahlstufen. (support.restream.io)
StreamYard setzt die Schwerpunkte etwas anders:
- Wir investieren stark in Studioqualität-Multitrack-Local-Recording in 4K UHD, damit dein Live-Content auch als hochwertiges VOD und Podcast-Material taugt.
- Unser Multi-Aspect Ratio Streaming (MARS) ermöglicht gleichzeitiges Senden im Quer- und Hochformat aus einer Studiosession – ideal, wenn du YouTube oder Twitch plus vertikale Feeds für Kurzform-Plattformen willst.
- AI Clips verwandelt deine langen Aufnahmen automatisch in untertitelte Shorts und Reels, die du mit Prompts gezielt auf bestimmte Themen zuschneiden kannst.
Viele Creator finden, dass diese Mischung – Live-Studio plus Repurposing-Pipeline – genau zu ihrem heutigen Kanalwachstum passt: live hosten, später Clips schneiden, überall veröffentlichen.
Was ist mit Preisen und „Lohnt sich StreamYard“-Fragen?
Vergleichst du Tools nur nach Kosten, sind OBS und die Kernfunktionen von Streamlabs kaum zu schlagen: OBS ist komplett kostenlos, und auch Streamlabs bietet viele Features gratis an. (store.steampowered.com)
StreamYard geht einen anderen Weg: Es gibt einen kostenlosen Plan, mit dem du den Workflow direkt im Browser testen kannst, plus Bezahlpläne mit Multistreaming, längeren Aufnahmen und erweiterten Funktionen. (support.streamyard.com)
Für viele Creator ist der eigentliche „Preis“ nicht das Abo, sondern die Zeit, die sie mit Technikproblemen und verlorenen Streams verbringen. Wenn du Stunden mit Desktop-Encoder-Tuning oder Gast-Anleitungen verbringst, rechnet sich die Zeitersparnis durch ein Browser-Studio meist schnell.
Eine einfache Faustregel:
- Wenn du hauptsächlich Solo-Gameplay streamst und gerne bastelst, funktioniert ein kostenloser Desktop-Encoder wie OBS oder Streamlabs gut.
- Wenn du Shows mit Gästen, Kunden oder nicht-technischen Co-Hosts machst – und dir Aufnahmequalität und Wiederverwertung wichtig sind – ist StreamYard meist der einfachere Weg.
Unsere Empfehlung
- Starte mit StreamYard, wenn dir Gäste, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und hochwertige Aufnahmen zum Weiterverwerten wichtig sind.
- Ziehe OBS oder Streamlabs nur in Betracht, wenn du weißt, dass du tiefe Szenen- und Encoder-Kontrolle willst und dich mit lokaler Software und Hardware auskennst.
- Sieh Nickmercs’ Setup als Inspiration, nicht als Vorschrift – seine Anforderungen als Top-FPS-Creator sind nicht identisch mit deinen.
- Fokussiere dich auf den Workflow, nicht auf Promi-Gear-Listen; die „richtige“ Software ist die, mit der du Woche für Woche souverän live gehen kannst, ohne Technik zu überdenken.