Geschrieben von Will Tucker
Beste Bildschirmaufnahme-Software für Chromebook im Jahr 2026
Letzte Aktualisierung: 2026-01-12
Für die meisten Chromebook-Nutzer in Deutschland ist der beste Allround-Workflow für Bildschirmaufnahmen ein browserbasiertes Studio wie StreamYard, das Ihren Bildschirm, Ihre Kamera und Gäste aufnimmt – ganz ohne Installation. Wenn Sie nur schnelle, einzelne Clips benötigen, reicht eine einfache Chrome-Erweiterung wie die kostenlose Version von Loom aus, während OBS in der Regel nur auf nicht standardmäßigen Linux-Setups realistisch ist.
Zusammenfassung
- StreamYard läuft vollständig im Browser und bietet Chromebook-Nutzern ein Studio, um Bildschirm, Kamera und Gäste sowohl in der Cloud als auch lokal aufzuzeichnen.1
- Looms Chrome-Erweiterung ist praktisch für kurze asynchrone Videos, aber der kostenlose Plan beschränkt Sie auf 5 Minuten und 25 Videos pro Workspace.2
- OBS wird auf ChromeOS nicht offiziell unterstützt; Linux-Workarounds führen oft dazu, dass zentrale Aufnahmefunktionen nicht funktionieren.3
- Für die meisten Nutzer machen StreamYards Layout-Steuerung, lokale Mehrspuraufnahmen und teamfreundliche Preisgestaltung es zur stärksten Standardwahl für Chromebook-Bildschirmaufnahmen.
Worauf sollten Sie bei Chromebook-Bildschirmaufnahme-Software achten?
Auf einem Chromebook setzen Sie andere Prioritäten als auf einem Windows- oder Mac-Laptop. Sie können in der Regel keine schweren Desktop-Apps installieren und nutzen oft Schul- oder Firmengeräte mit strikten Richtlinien.
Deshalb ist die praktische Checkliste:
- Läuft im Browser (keine .exe- oder .dmg-Installationen erforderlich).
- Schneller Start: Tab öffnen, Aufnahme starten, keine Treiberprobleme.
- Klares Präsentationsfenster: Ihr Gesicht plus Ihr Bildschirm, sauber eingerahmt.
- Zuverlässig auf Alltags-Hardware: Mittelklasse-Chromebook-CPU, geteiltes WLAN.
- Einfache Freigabe: Dateien exportieren oder Links teilen, ohne mit IT-Richtlinien zu kämpfen.
Deshalb funktionieren auf Chromebooks browserbasierte Studios und Erweiterungen am besten – nicht schwere Desktop-Programme.
Wie funktioniert StreamYard auf einem Chromebook?
Bei StreamYard haben wir alles rund um den Browser gebaut. Sie betreten ein Studio über Chrome, teilen Ihren Bildschirm und nehmen eine komplette Show oder ein Tutorial auf – ganz ohne Installation.4
Für Chromebook-Nutzer bedeutet das einige große Vorteile:
- Für den Moderator sichtbares Bildschirm-Teilen: Sie sehen genau das, was Ihre Zuschauer sehen, mit Layouts, die Sie live wechseln können.
- Unabhängige Audiosteuerung: Bildschirm- und Mikrofon-Audio werden separat geregelt, sodass Sie den Mix für Demos oder Erklärungen optimal einstellen können.
- Lokale Mehrspuraufnahmen: Jeder Teilnehmer kann lokal aufgenommen werden, wodurch separate Audio-/Videodateien entstehen – ideal für spätere Bearbeitung oder Weiterverwendung.5
- Quer- und Hochformat aus derselben Sitzung: Sie können horizontale Aufnahmen für YouTube und vertikale Clips für Shorts/Reels erstellen, ohne die Demo neu machen zu müssen.
- Live-Branding während der Aufnahme: Overlays, Logos und On-Screen-Elemente werden in Echtzeit angewendet – das spart Nachbearbeitung.
- Moderator-Notizen nur für Sie sichtbar: Behalten Sie Stichpunkte oder wichtige URLs im Blick, ohne dass sie in der Aufnahme erscheinen.
- Mehrere Teilnehmer können Bildschirme teilen: Laden Sie Teammitglieder oder Gäste ein und lassen Sie mehrere Personen Bildschirme für gemeinsame App-Touren teilen.
Da das Studio in Chrome läuft, passt dieser Workflow sowohl für private Chromebooks als auch für gesperrte Schul- oder Arbeitsgeräte, die Browserzugriff erlauben, aber native Installationen blockieren.4
Aus Kostensicht nutzt StreamYard ein Preismodell pro Workspace statt pro Nutzer, was für Teams oft günstiger ist als Tools, die pro Creator abrechnen.6
Wie vergleicht sich StreamYard mit Loom auf einem Chromebook?
Loom ist Chromebook-Nutzern vor allem durch seine Chrome-Erweiterung als Bildschirmrecorder bekannt.7 Auf einem Chromebook nehmen Sie über die Browser-Erweiterung auf, nicht über eine Desktop-App, da Loom ChromeOS auf nativer Ebene nicht unterstützt.8
Wofür Loom geeignet ist:
- Schnelle, einzelne Erklärvideos.
- Asynchrone Feedback-Clips.
- Einfaches Teilen per Link mit Kommentaren.
Im kostenlosen Starter-Tarif sind Sie auf 25 Videos pro Person und 5-Minuten-Aufnahmen beschränkt – das ist für vollständige Produktdemos oder lange Lektionen oft zu wenig.2 Bezahlte Pläne heben diese Begrenzungen auf und bieten KI-Zusammenfassungen, werden aber pro Nutzer und Monat abgerechnet, was die Kosten linear mit der Teamgröße steigen lässt.9
Im Gegensatz dazu ist unser Browser-Studio auf langformatige Sessions und Mehrpersonen-Aufnahmen ausgelegt, mit:
- Layout-Steuerung und Branding wie in einem kleinen Produktionsstudio.
- Lokaler Mehrspuraufnahme für jeden Teilnehmer.5
- Workspace-basierter Abo-Struktur, die für mehrere Aufnahmen unter derselben Marke günstiger sein kann.6
In der Praxis nutzen viele Chromebook-Teams Loom für schnelle, interne Clips, setzen aber auf StreamYard, wenn sie professionelle, wiederverwendbare Bildschirmaufnahmen benötigen, die wie echte Shows oder Webinare wirken – statt wie grobe Walkthroughs.
Kann man OBS Studio auf einem Chromebook ausführen?
OBS Studio wird auf Windows, macOS und Linux häufig für fortgeschrittene Bildschirmaufnahmen und Livestreaming verwendet.10 OBS unterstützt ChromeOS jedoch nicht offiziell. In der Community und Dokumentation heißt es, dass OBS „nicht für Chromebook-Hardware entwickelt wurde“ und ChromeOS nicht zu den unterstützten Systemen zählt.11
Einige Nutzer experimentieren mit OBS im Linux-Container von ChromeOS (Crostini), aber Berichte zeigen, dass Kernfunktionen wie Bildschirm- und Fensteraufnahme dabei oft nicht korrekt funktionieren.12
OBS ist also auf einem klassischen PC leistungsstark, auf den meisten Chromebooks aber eine fragile und eingeschränkte Option. Auf verwalteten Schul- oder Firmengeräten sind Linux-Container oft komplett deaktiviert.
Deshalb sollte OBS als Nischen- und Experimentierlösung für fortgeschrittene Nutzer mit speziellen Linux-on-Chromebook-Kenntnissen betrachtet werden – nicht als Mainstream-„bester Bildschirmrecorder für Chromebook“.
Wie schneidet StreamYard im Vergleich zu anderen browserbasierten Recordern ab?
Neben StreamYard und Loom gibt es eine Reihe browserbasierter Recorder für Chromebook-Nutzer, wie Flixier und Vmaker. Diese Tools setzen auf „keine Installation erforderlich“-Workflows und Bearbeitung im Browser.1314
Sie konzentrieren sich meist auf:
- Einzelaufnahmen.
- Leichtes, integriertes Schneiden.
- Schnellen Export.
Das ist praktisch, wenn Sie eine einfache, einmalige Aufnahme plus ein paar Schnitte wollen. Dafür verzichten Sie meist auf:
- Gespräche mit mehreren Gästen.
- Gebrandete Layouts und Szenen.
- Lokale Mehrspur-Audioaufnahmen für tiefere Bearbeitung.
Unser Ansatz ist, den Browser als vollwertiges Studio zu nutzen, nicht nur als Recorder. Sie können:
- Ein Live-Webinar direkt vom Chromebook ausführen.
- Es in der Cloud mit pro Stream passenden Aufnahmekontingenten aufzeichnen.15
- Lokale Spuren für jeden Sprecher erfassen.5
- Alles für die Bearbeitung oder Clip-Erstellung exportieren.
Für viele Creator und Teams führt dieses „Studio-First“-Modell zu besseren Inhalten als einfache Aufnahme-und-Schneide-Tools.
Sollten Sie einfach das integrierte Chromebook Screen Capture nutzen?
ChromeOS beinhaltet ein natives Screen Capture-Tool, mit dem Sie ein Fenster, den gesamten Bildschirm oder einen ausgewählten Bereich aufnehmen können – ganz ohne zusätzliche Software.16 Das ist praktisch für schnelle Aufgaben:
- Einen kurzen Bug-Report aufnehmen.
- Ein kurzes Tutorial für einen Kollegen speichern.
- Einen Clip von einer Website oder App sichern.
Diese Aufnahmen werden standardmäßig im Downloads-Ordner gespeichert und bieten nur grundlegende Steuerung und eingeschränkte Bearbeitung.17
Wenn Sie nur gelegentlich kurze Clips brauchen, reicht der native Recorder vielleicht aus. Aber sobald Sie Wert legen auf:
- Selbst vor der Kamera zu sein.
- Professionelle Layouts und Branding.
- Gäste oder Co-Moderatoren einzubinden.
- Sauberen Ton für Podcasts oder weiterverwendbare Clips zu exportieren.
…ist ein browserbasiertes Studio wie StreamYard der nächste logische Schritt.
Wie Sie mit StreamYard vom Chromebook aufnehmen oder streamen
Hier ein einfacher, Chromebook-freundlicher Workflow:
- Öffnen Sie Chrome und betreten Sie Ihr StreamYard-Studio. Keine Installation nötig; Sie steigen direkt über den Browser ein.4
- Richten Sie Ihre Szene ein. Fügen Sie Ihre Kamera hinzu, laden Sie Ihr Logo und Overlays hoch und arrangieren Sie die Layouts, damit Bildschirm und Kamera optimal eingerahmt sind.
- Fügen Sie bei Bedarf Gäste hinzu. Senden Sie ihnen einen Link; sie nehmen ebenfalls über den Browser teil.
- Teilen Sie Ihren Bildschirm. Wählen Sie den Chrome-Tab, den gesamten Bildschirm oder ein bestimmtes Fenster aus, das die Zuschauer sehen sollen.4
- Starten Sie die Aufnahme (mit oder ohne Livestream). Sie können eine reine Aufnahmesitzung erstellen oder beim Streamen gleichzeitig Cloud- und lokale Aufnahmen anfertigen.
- Herunterladen oder weiterverwenden. Laden Sie anschließend die Cloud-Aufnahme herunter, sichern Sie separate lokale Spuren zur Bearbeitung und schneiden Sie vertikale Clips für Social Media aus derselben Session.
So bleibt Ihr Chromebook schlank, Sie vermeiden komplexe Installationen und produzieren dennoch Inhalte, die eher wie eine Show wirken als wie ein einfacher Bildschirmmitschnitt.
Unsere Empfehlung
- Standardwahl für die meisten Chromebook-Nutzer: Nutzen Sie StreamYard als Ihr zentrales browserbasiertes Studio für Bildschirm- und Kameraaufnahmen – besonders, wenn Sie Gäste, Branding und hochwertige Audioqualität möchten.45
- Für schnelle asynchrone Updates: Ergänzen Sie eine einfache Chrome-Recorder-Erweiterung wie die kostenlose Loom-Version, beachten Sie aber das 5-Minuten- und 25-Video-Limit.27
- Nur für fortgeschrittene Bastler: Ziehen Sie OBS auf dem Chromebook nur in Betracht, wenn Sie ein nicht standardmäßiges Linux-Setup nutzen und mit eingeschränkter Funktionsunterstützung leben können.1112
- Für einzelne, persönliche Clips: Das integrierte ChromeOS Screen Capture-Tool reicht aus, aber die meisten Creator wachsen darüber hinaus, sobald sie Inhalte für ein echtes Publikum aufnehmen.
Footnotes
-
Loom Starter plan FAQ – 25 videos and 5‑minute limit ↩ ↩2 ↩3
-
StreamYard support – Screen sharing in the browser studio ↩ ↩2 ↩3 ↩4 ↩5
-
StreamYard support – Local recordings and separate tracks ↩ ↩2 ↩3 ↩4
-
Loom device compatibility – ChromeOS support via extension ↩
-
OBS forum – statement on Chromebooks not being designed for OBS ↩ ↩2
-
Reddit – OBS on ChromeOS Linux containers missing screen capture ↩ ↩2
-
Flixier Chromebook screen recorder – browser‑based, no install ↩
-
Vmaker Chromebook recording guide – Chrome plugin workflow ↩
-
StreamYard support – per‑stream recording caps and storage model ↩
-
Tom's Hardware – Chromebook screenshots and recording saved to Downloads ↩