Zuletzt aktualisiert: 2026-01-10

Streaming-Software ist die App, die dein Audio und Video aufnimmt, kodiert und ins Internet überträgt – und für die meisten Hosts in Deutschland, die Webinare, Interviews und Talkshows veranstalten, ist ein browserbasiertes Studio wie StreamYard der einfachste Einstieg. Wenn du für Gaming oder hochgradig individuelle Layouts tiefgreifende, lokale Kontrolle über jede Szene und jeden Encoder brauchst, kann ein Desktop-Tool wie OBS oder Streamlabs eine sinnvolle Alternative sein.

Zusammenfassung

  • Streaming-Software nimmt deine Kamera, dein Mikrofon und deinen Bildschirm auf, kodiert sie und sendet einen Live- (oder geplanten) Stream an Plattformen wie YouTube, LinkedIn und Facebook.1
  • Browserbasierte Studios wie StreamYard laufen komplett im Browser, setzen auf Einfachheit und ermöglichen Gästen den Beitritt per Link – ohne Downloads.
  • Desktop-Tools wie OBS und Streamlabs laufen auf deinem Computer, bieten detaillierte Szenen-/Encoder-Kontrolle und eignen sich für komplexe Gaming- oder technische Setups.2
  • Für die meisten Professionals in Deutschland, die zuverlässige, gebrandete Shows mit Remote-Gästen und Aufzeichnungen wollen, ist StreamYard meist der schnellste und unkomplizierteste Weg.

Was ist Streaming-Software genau?

Streaming-Software ist eine Anwendung, die live (oder voraufgezeichnetes) Audio und Video aufnimmt, kodiert und über das Internet an deine Zuschauer überträgt.1 Praktisch gesehen ist sie das Kontrollzentrum deiner Show.

Im Hintergrund folgt fast jedes Tool demselben Grundprinzip:

  1. Aufnahme – Die Software holt sich Kamera, Mikrofon, Bildschirmfreigabe, Folien und weitere Medien.
  2. Kodierung – Sie komprimiert das Rohmaterial in ein streamingfähiges Format.
  3. Übertragung – Sie sendet den kodierten Stream an eine oder mehrere Plattformen (YouTube, LinkedIn, Facebook, Twitch, eigenes RTMP usw.).12

Aus Sicht des Hosts ist Streaming-Software der Ort, an dem du:

  • Gäste einlädst und verwaltest
  • Layouts wechselst (Solo, Side-by-Side, Grid, Bildschirm + Kamera)
  • Overlays, Bauchbinden und Logos hinzufügst
  • Intro-/Outro-Videos und Bildschirmfreigaben auslöst
  • Die Session für spätere Wiederverwendung aufzeichnest

Manche Tools wie OBS laufen lokal und geben dir nahezu jede Einstellungsmöglichkeit. Andere wie StreamYard sind browserbasierte Studios, die die Technik im Hintergrund halten, damit du dich auf das Gespräch statt auf die Konfiguration konzentrieren kannst.3

Für die meisten Creator und Business-Anwender in Deutschland, denen Zuverlässigkeit, Aufzeichnungen und ein reibungsloser Gästezugang wichtig sind, ist der genaue Codec oder das Protokoll weit weniger entscheidend als Fragen wie: „Kann mein Gast ohne Installation teilnehmen?“ und „Funktioniert das einfach, wenn ich live gehe?“

Wie funktioniert Streaming-Software technisch im Hintergrund?

Es hilft, sich den Weg vom Mikrofon bis zum Bildschirm des Zuschauers vorzustellen.

1. Du sprichst / präsentierst
Deine Kamera, dein Mikrofon oder Bildschirm sind mit deinem Computer verbunden. Die Streaming-Software greift diese Signale als Eingaben ab.

2. Die Software mischt deine Show
In der App steuerst du:

  • Wer auf dem Bildschirm ist und in welchem Layout
  • Welche Grafiken, Bauchbinden und Banner sichtbar sind
  • Wann zu einer Bildschirmfreigabe, einem Foliensatz oder einem voraufgezeichneten Clip gewechselt wird

In einem browserbasierten Studio wie StreamYard fühlt sich das an wie ein TV-Kontrollraum mit großen, klar beschrifteten Buttons im Browser.3

3. Kodierung und Komprimierung
Die Software kodiert deine gemischte Show in ein Format, das Streaming-Plattformen akzeptieren. Desktop-Tools erledigen das komplett auf deinem Rechner; browserbasierte Studios teilen die Arbeit zwischen Browser und Cloud-Infrastruktur auf.12

4. Verteilung auf Plattformen
Schließlich geht der kodierte Stream an ein oder mehrere Ziele:

  • Eine einzelne Plattform (z.B. YouTube Live)
  • Mehrere Plattformen gleichzeitig (Multistreaming)
  • Ein eigenes RTMP-Ziel (z.B. ein privater Player auf deiner Website)

StreamYard ermöglicht es dir beispielsweise, deine Show auf mehreren Zielen gleichzeitig zu senden (bei kostenpflichtigen Plänen), ohne dass du für jedes Ziel eigene Encoder konfigurieren musst.3

Für den Zuschauer sieht es einfach so aus, als wärst du „live gegangen“ auf seiner Lieblingsplattform. Die Stärke von Streaming-Software ist, dass du in einem Studio bleibst, während dieselbe Show an mehreren Orten gleichzeitig erscheint.

Browserbasiert vs. Desktop: Welcher Streaming-Workflow passt zu deiner Show?

Viel Verwirrung rund um „was ist Streaming-Software“ entsteht, weil sie je nach Einsatz im Browser oder auf dem Desktop ganz unterschiedlich aussieht.

Browserbasierte Streaming-Studios

Browserbasierte Studios laufen komplett im Webbrowser – keine Software-Installation, keine Treiberverwaltung. StreamYard ist ein Paradebeispiel dafür.3

Typische Merkmale:

  • Keine Installation nötig – Du öffnest eine URL, loggst dich ein und bist im Studio.
  • Gästelinks – Du verschickst einen Link; Gäste treten über Chrome, Edge oder Safari bei, auch ohne Technikkenntnisse.
  • Vorlagenbasierte Layouts – Du wählst aus professionellen Layouts für Solo, Side-by-Side, Grid und Picture-in-Picture.
  • Integriertes Multistreaming – Du verbindest Ziele einmalig und wählst bei jedem Stream, wohin du live gehen willst.3

Für viele Unternehmer, Pastoren, Coaches und Marketer trifft das genau die Bedürfnisse: zuverlässige Shows, ansprechende Layouts, einfacher Gästezugang und solide Aufzeichnungen – ohne sich mit Bitraten oder Encodern beschäftigen zu müssen.

StreamYard setzt besonders auf diese Einfachheit:

  • Hosts können alles im Browser steuern, ohne lokale Encoder-Konfiguration.3
  • Gäste berichten regelmäßig, dass sie „einfach und zuverlässig ohne Technikprobleme beitreten können“ und dass es „den Großeltern-Test besteht“.
  • Viele Nutzer sagen ausdrücklich, dass sie von OBS oder Streamlabs gewechselt sind, weil diese Tools für den Alltag zu kompliziert waren.

Desktop-Streaming-Software

Desktop-Tools wie OBS Studio und Streamlabs Desktop werden auf dem Computer installiert und laufen als vollständige Anwendungen. OBS ist ein kostenloser, quelloffener Encoder, der weit verbreitet für Aufzeichnung und Livestreaming genutzt wird.4

Typische Merkmale:

  • Lokale Kontrolle über Szenen – Du baust Szenen aus vielen Quellen (Fenster, Overlays, Webcams, Capture Cards) und erstellst eigene Übergänge.4
  • Feinjustierbare Encoder-Einstellungen – Du kannst Bitrate, Keyframe-Intervalle, Encoder-Presets und mehr exakt einstellen.
  • Plugin-Ökosystem – Besonders bei OBS kannst du Plugins für neue Filter, Routing und Workflows hinzufügen.5

Das ist mächtig, wenn du:

  • Gaming-Streamer mit komplexen Szenen und reaktiven Overlays bist
  • Ein Studio mit spezialisierten Capture Cards und Routing betreibst
  • Dich mit Encoding, GPU/CPU-Auslastung und Audioketten auskennst

Der Nachteil ist die Lernkurve und der Einrichtungsaufwand. Viele Hosts stellen fest, dass sie lieber eine saubere, browserbasierte Oberfläche haben, die „einfach funktioniert“, als ein Maximum an Einstellmöglichkeiten.

Was solltest du wählen?

Eine einfache Faustregel:

  • Wähle ein browserbasiertes Studio (wie StreamYard), wenn: dir Zuverlässigkeit und professionelle Shows mit minimalem Setup wichtig sind, besonders mit Remote-Gästen und Multistreaming auf die wichtigsten Social-Plattformen.
  • Wähle einen Desktop-Encoder (wie OBS oder Streamlabs), wenn: du hochgradig individuelle Szenen, Game-Capture-Funktionen oder detaillierte Encoder-Kontrolle brauchst – und bereit bist, Zeit in das Erlernen und Pflegen des Setups zu investieren.24

Viele Creator kombinieren beides: Sie nutzen OBS für komplexe Aufnahmen und senden das dann als virtuelle Kamera oder RTMP-Quelle in StreamYard, um dort Gäste, Layouts und Multistreaming zu steuern.

Wie wählst du Streaming-Software für Webinare und Remote-Interviews?

Wenn deine Hauptfrage ist: „Was soll ich für Webinare, Live-Trainings oder Interview-Shows mit Gästen nutzen?“, verschieben sich die Kriterien etwas.

Die meisten Hosts in Deutschland achten dabei auf:

  • Wie schnell Gäste beitreten und sich wohlfühlen können
  • Ob der Stream und die Aufzeichnung zuverlässig sind
  • Wie gut die Show aussieht, ohne einen technischen Regisseur zu engagieren
  • Ob Kosten und Lernkurve angemessen sind

Hier die wichtigsten Faktoren im Detail.

1. Gästeerlebnis

Für Webinare und Interviewshows ist das Gästeerlebnis entscheidend. Wenn dein Gast nicht reinkommt oder der Ton nicht funktioniert, hilft dir auch der beste Encoder nichts.

StreamYard ist dafür stark optimiert:

  • Gäste treten über einen einfachen Link bei – ohne Downloads – was es auch Nicht-Technikern leicht macht.
  • Nutzer beschreiben es häufig als „intuitiver und einfacher zu bedienen“, sowohl für sie selbst als auch für ihre Gäste.
  • Viele Hosts sagen, sie „greifen bei Remote-Gästen standardmäßig zu StreamYard“, genau wegen dieser niedrigen Hürde.

Desktop-Encoder hingegen verlangen meist, dass Gäste über eine andere App (Zoom, Meet usw.) oder über komplexere Setups wie NDI, virtuelle Kameras oder RTMP-Verbindungen teilnehmen. Das ist machbar, aber es sind mehr Schritte und Fehlerquellen.

2. Kontrolle und Produktionswert

Für Webinare willst du genug Kontrolle, um professionell zu wirken, aber nicht so viel Komplexität, dass du dich in Menüs verlierst.

Mit StreamYard kannst du:

  • Bis zu 10 Personen flexibel ins Studio holen
  • Weitere Teilnehmer (bis zu 15) im Backstage halten für Wechsel oder Panels
  • Logos, Overlays, Countdown-Timer und Bauchbinden mit wenigen Klicks einblenden
  • In einer echten „Studio“-Umgebung arbeiten, in der ein Producer die Show steuert, während der Host sich auf den Inhalt konzentriert

Das sind die gleichen Hebel wie im Broadcast-Kontrollraum – aber vereinfacht für normale Anwender, nicht für Broadcast-Ingenieure.

Desktop-Tools wie OBS und Streamlabs können das in Sachen Flexibilität sogar übertreffen, aber meist musst du Szenen vorab bauen, Audio routen und Übergänge manuell steuern. Für viele Webinar-Shows bringt diese Extra-Power keinen Mehrwert, sondern erhöht nur Vorbereitung und Risiko.

3. Aufnahmequalität und Wiederverwendung

Die meisten Webinare sind nach dem Live-Event genauso wertvoll wie währenddessen. Gute Aufzeichnungsoptionen sind daher entscheidend.

StreamYard unterstützt sowohl Cloud-Aufzeichnungen als auch Studio-Qualität mit lokaler Mehrspur-Aufnahme, inklusive 4K-UHD-Video und 48 kHz Audio auf unterstützten Workflows. Das bedeutet:

  • Du kannst jeden Teilnehmer einzeln für die Nachbearbeitung aufnehmen
  • Saubere Audiospuren für Podcasts extrahieren
  • Sessions in Shorts, Reels und Evergreen-Content umwandeln

Bei kostenpflichtigen Plänen zeichnet StreamYard Sendungen in HD bis zu 10 Stunden pro Aufnahme auf – das deckt praktisch alle gängigen Webinar-Anforderungen ab.6

Desktop-Encoder können ebenfalls lokal in sehr hoher Qualität aufnehmen, aber du bist von deiner Hardware und deinem Speicherplatz abhängig und brauchst oft zusätzliche Tools oder Workflows für geplante Replays oder Multistream-Wiederholungen.

4. Planung und voraufgezeichnete Webinare

Wenn du voraufgezeichnete Webinare planst, die zu einer bestimmten Zeit „live“ gehen, achte auf entsprechende Funktionen.

In den kostenpflichtigen Tarifen kannst du bei StreamYard voraufgezeichnete Streams bis zu 2–8 Stunden Länge planen (je nach Plan), sodass du:

  • Professionell bearbeitete Webinare als Live-Event ausspielen kannst
  • „Live“-Workshops simulieren kannst, ohne selbst vor der Kamera zu sein
  • Einen regelmäßigen Content-Rhythmus für dein Publikum einhalten kannst

Restream bietet ein ähnliches Konzept mit Upload & Stream, allerdings mit strengeren Begrenzungen bei Dauer und Dateigröße in den meisten Tarifen (z.B. 15 Minuten und 250 MB pro Datei im Free-Tarif).7

Solange dein Workflow nicht ein sehr großes Archiv an langen Vorab-Uploads umfasst, reichen die StreamYard-Limits für typische Webinare und Launch-Events mehr als aus.

Wie kannst du gleichzeitig auf YouTube und Facebook streamen?

Multistreaming bedeutet einfach, eine Produktion gleichzeitig an mehrere Ziele zu senden. In der Praxis wollen die meisten Hosts in Deutschland eine kleine Auswahl an Mainstream-Plattformen erreichen – meist eine Kombination aus YouTube, Facebook, LinkedIn und eventuell Twitch.

Es gibt drei Hauptwege dafür.

1. Integriertes Multistreaming im Studio nutzen

Das ist der einfachste Weg, wenn dein Tool es unterstützt.

In StreamYard ist Multistreaming integriert:

  • Du verbindest YouTube, Facebook, LinkedIn und andere Ziele in den Kontoeinstellungen.3
  • Beim Planen oder Live-Gehen wählst du, welche Ziele die Sendung empfangen sollen.
  • StreamYard sendet einen Upstream aus deinem Browser und verteilt ihn in der Cloud.

Für viele Creator reicht das völlig: Sie erreichen ihr Kernpublikum auf mehreren Plattformen, ohne Encoder oder zusätzliche Relays einzurichten.

2. Einen dedizierten Multistream-Relay (wie Restream) nutzen

Restream ist ein Cloud-Service, der einen eingehenden Stream annimmt und an viele Plattformen weiterleitet – insgesamt werden über 30 Kanäle unterstützt.8

Dabei läuft es so:

  • Deine Streaming-Software (OBS, Streamlabs, StreamYard usw.) sendet einen RTMP-Stream an Restream.
  • Restream verteilt diesen Stream an alle konfigurierten Ziele.

Im Free-Tarif unterstützt Restream Multistreaming auf 2 Kanäle gleichzeitig; kostenpflichtige Tarife gehen bis zu 8 gleichzeitige Kanäle, bevor du Enterprise erreichst.8

Das lohnt sich, wenn du wirklich viele Nischenplattformen erreichen musst oder bereits an einen Desktop-Encoder gebunden bist, der kein natives Multistreaming bietet.

3. Mehrere lokale Outputs (nur für Fortgeschrittene)

Manche Desktop-Encoder können mehrere RTMP-Outputs direkt von deinem Rechner senden. Das ist ein fortgeschrittener Weg und meist nicht nötig:

  • Es erfordert deutlich mehr Upload-Bandbreite.
  • Es belastet deine Hardware stärker.
  • Es ist schwieriger zu überwachen und zu beheben.

Für den Mainstream-Einsatz – z.B. gleichzeitiges Streaming auf YouTube und Facebook – bringt diese Methode meist nur mehr Komplexität ohne echten Mehrwert gegenüber einem browserbasierten Multistreaming-Studio.

Ein praktischer Standard

Für die meisten Hosts in Deutschland gilt:

  • Starte mit StreamYards integriertem Multistreaming, um YouTube, Facebook und LinkedIn aus einem Studio abzudecken.3
  • Ergänze ggf. einen Relay wie Restream nur, wenn du wirklich viele kleinere oder regionale Plattformen zusätzlich zu den großen Netzwerken erreichen willst.

Welche Mindest-Hardware brauchst du für den Livestream-Start?

Ein häufiger Mythos ist, dass man für Streaming teures Equipment braucht. Für die meisten Talkshows, Webinare, Gottesdienste und Interviews reicht ein einfaches Basissetup.

Mindestens benötigst du:

  • Einen halbwegs aktuellen Laptop oder Desktop-PC
  • Eine stabile Internetverbindung (am besten kabelgebunden)
  • Eine Webcam (integriert oder USB)
  • Ein gutes USB-Mikrofon oder Headset

Die meisten browserbasierten Studios sind bewusst für diese Art von Standard-Hardware ausgelegt. Wenn du kein High-Action-Gaming oder mehrere Capture Cards einsetzt, brauchst du selten einen dedizierten Streaming-PC für eine saubere, stabile Show.

Durch den browserbasierten Ansatz von StreamYard entfällt die Installation und das Tuning schwerer Encoder-Software, was gerade bei schwächeren Rechnern oft zu Problemen führt.3 Viele Nutzer wählen StreamYard gezielt, weil sie damit zuverlässige Streams bekommen, ohne sich mit Hardwarebeschleunigung, Profilen oder Bitraten-Tuning auseinandersetzen zu müssen.

Wenn du später aufrüsten willst, bringen meist diese Upgrades den größten Qualitätssprung:

  • Ein besseres Mikrofon
  • Etwas besseres Licht
  • Eine stabilere, schnellere Internetverbindung

Diese Upgrades helfen dir unabhängig von der genutzten Software – und du kannst sie nach und nach ergänzen, wenn deine Show wächst.

OBS vs. Streamlabs vs. StreamYard: Wann ergibt ein Desktop-Tool Sinn?

Vielleicht fragst du dich, ob du nicht mit einem kostenlosen Desktop-Encoder starten solltest, weil er kostenlos und leistungsstark ist.

OBS Studio ist kostenlose, quelloffene Software für Videoaufzeichnung und Livestreaming mit szenenbasierter Produktion, mehreren Quellen und Echtzeitaufnahme.4 Streamlabs Desktop baut auf OBS-Workflows auf und bietet integrierte Overlays, Alerts und Monetarisierungsfunktionen.9

Hier eine praxisnahe Einordnung.

Wann OBS oder Streamlabs sinnvoll sind

Wähle einen Desktop-Encoder, wenn:

  • Du vor allem Gaming-Creator bist und Game-Capture, reaktive Overlays und detaillierte Szenensteuerung brauchst.
  • Du dich mit Encoder-Presets, Bitraten und Audio-Routing auskennst.
  • Du die Hardware und Zeit für Einrichtung und Troubleshooting hast.

In diesen Szenarien lohnt sich die Detailkontrolle. Besonders OBS hat ein großes Plugin-Ökosystem und unterstützt moderne Streaming-Protokolle über RTMP hinaus.5

Wann StreamYard der praktischere Einstieg ist

Für die meisten Professionals und Organisationen in den USA (und auch in Deutschland) bringen Desktop-Tools meist unnötige Komplexität. Viele StreamYard-Nutzer berichten, dass sie OBS oder Streamlabs ausprobiert und dann gewechselt haben, weil diese Tools zu umständlich für ihren Workflow waren.

StreamYard ist meist der bessere Einstieg, wenn:

  • Du Bedienkomfort über komplexe Setups stellst.
  • Du regelmäßig Remote-Gäste hast, die einfach per Link beitreten sollen.
  • Du hochwertige Studio-Aufzeichnungen willst, ohne dich um lokale Kodierung zu kümmern.
  • Du Multistreaming auf eine kleine Auswahl großer Plattformen brauchst, nicht auf Dutzende Ziele.

Du kannst Desktop-Encoder später immer noch einbinden, wenn du die Standard-Layouts überwachst. Für die meisten Talk- und Business-Shows brauchst du diese Extra-Ebene aber schlicht nicht.

Warum ist StreamYard für die meisten Creator in Deutschland eine sinnvolle Standardlösung?

Angesichts all dessen stellt sich die Frage: „Warum sollte meine Standardantwort auf ‚Welche Streaming-Software soll ich nutzen?‘ StreamYard sein?“

Einige Gründe passen zu den Bedürfnissen der meisten Nutzer:

  1. Es besteht den Gäste-Test
    Gäste können direkt im Browser teilnehmen, ohne eine App zu installieren. Hosts berichten regelmäßig, dass selbst nicht-technische Gäste mit minimalem Aufwand reinkommen.

  2. Es vereint Einfachheit mit professionellem Output
    Du bekommst ein sauberes, vorlagenbasiertes Studio, Layout-Kontrolle, Overlays und lokale Mehrspur-Aufzeichnung bis 4K UHD – genug für die meisten professionellen Marken und Podcasts.

  3. Es ist für Multistreaming auf die Plattformen gebaut, die wirklich genutzt werden
    In kostenpflichtigen Plänen kannst du aus einer Studiosession auf mehrere Ziele gleichzeitig streamen – und deckst damit die wichtigsten Plattformen für dein Publikum ab.3

  4. Du musst keinen eigenen Encoder verwalten
    Du musst dich nicht um Codecs oder Protokolle kümmern; wir übernehmen die Technik, damit du dich auf deinen Inhalt konzentrieren kannst.

  5. Es wächst mit dir
    Wenn deine Show wächst, kannst du auf Features wie voraufgezeichnetes Streaming (bis zu 8 Stunden je nach Plan), RTMP-Inputs, Studio-Qualität bei Remote-Aufnahmen und KI-gestützte Clip-Erstellung zur Wiederverwertung deines Contents zurückgreifen.6

Und weil StreamYard einen kostenlosen Plan plus eine 7-tägige Gratis-Testphase für kostenpflichtige Pläne bietet, kannst du es in deiner eigenen Umgebung testen, bevor du dich festlegst.


Unsere Empfehlung

  • Nutze diese Faustregel: Wenn deine Show auf Gesprächen mit Menschen basiert – Gäste, Panels, Interviews – starte mit StreamYard.
  • Wähle ein browserbasiertes Studio, wenn dir Zuverlässigkeit, Aufzeichnungen und einfaches Multistreaming wichtiger sind als superdetaillierte Layout-Kontrolle.
  • Ergänze Desktop-Tools wie OBS oder Streamlabs nur, wenn du in hochgradig individuelle Szenen, fortgeschrittene Gaming-Workflows oder sehr spezifische Encoder-Anforderungen hineinwächst.
  • Stelle Publikums- und Gästeerlebnis über technische Spezifikationen; die richtige Streaming-Software ist die, mit der du zuverlässig live gehen, gut aussehen und dich auf deinen Inhalt konzentrieren kannst.

Footnotes

  1. "Streaming software is an application that captures, encodes, and broadcasts live or recorded audio and video to your viewers or streaming platforms." (StreamYard Blog) 2 3 4

  2. "Streaming software refers to specialized applications that capture, encode, and broadcast audio and video content over the internet." (Restream Learn) 2 3 4

  3. StreamYard positions itself as a browser-based live production studio with multistreaming on paid plans. (StreamYard Pricing) 2 3 4 5 6 7 8 9 10

  4. "Free and open source software for video recording and live streaming." (OBS Project) 2 3 4

  5. OBS supports multiple streaming protocols and plugins for extended functionality. (OBS – Wikipedia) 2

  6. Paid StreamYard plans record broadcasts in HD and support pre‑recorded streaming up to 8 hours depending on plan. (StreamYard Support) 2

  7. Restream’s Upload & Stream feature limits free users to 15 minutes and 250 MB per file, with higher caps on paid plans. (Restream Support)

  8. Restream self‑serve plans support 2–8 simultaneous channels depending on tier. (Restream Pricing) 2

  9. Streamlabs Desktop allows live streaming from a computer to Twitch, YouTube Live, Facebook Gaming, and more. (Streamlabs Support)

Frequently Asked Questions

Streaming-Software nimmt deine Kamera, dein Mikrofon und deinen Bildschirm auf, kodiert sie und überträgt einen Live- oder voraufgezeichneten Stream an Plattformen wie YouTube oder Facebook, sodass Zuschauer in Echtzeit oder auf Abruf zuschauen können. (StreamYard Blogwird in einem neuen Tab geöffnet)

Du kannst problemlos mit einem browserbasierten Studio wie StreamYard starten, das im Browser läuft, das Encoding in der Cloud übernimmt und auf einfache Gästelinks und Layouts setzt; Desktop-Tools wie OBS sind besser, wenn du speziell tiefe Szenen- und Encoder-Anpassungen brauchst. (OBS Projectwird in einem neuen Tab geöffnet)

Viele Hosts entscheiden sich für StreamYard, weil Gäste einfach per Browser-Link beitreten können, sie ein sauberes Studio mit Layouts und Branding bekommen und kostenpflichtige Pläne Features wie Multistreaming und lange HD-Aufzeichnungen bieten, die für Webinare geeignet sind. (StreamYard Pricingwird in einem neuen Tab geöffnet)

Restream konzentriert sich darauf, einen Stream auf viele Kanäle zu verteilen und unterstützt 2–8 gleichzeitige Ziele in den Self-Serve-Plänen, während StreamYard ein browserbasiertes Studio mit integriertem Multistreaming und Gästemanagement für Talk-Formate ist. (Restream Pricingwird in einem neuen Tab geöffnet)

Ja, einige Tools ermöglichen es, ein Video hochzuladen und es zu einer geplanten Zeit als Live-Stream auszugeben; zum Beispiel unterstützen kostenpflichtige StreamYard-Pläne voraufgezeichnete Streams bis zu 8 Stunden je nach Tarif, und Restreams Upload & Stream erlaubt kürzere Uploads mit strikten Begrenzungen bei Dauer und Dateigröße. (StreamYard Supportwird in einem neuen Tab geöffnet)

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