Geschrieben von The StreamYard Team
Welche Streaming-Software solltest du für Kick verwenden?
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-12
Wenn du einen schnellen, stressfreien Weg suchst, um auf Kick live zu gehen (vor allem mit Gästen), starte mit StreamYard und verbinde Kick direkt oder über RTMP. Wenn du extrem individuelle Gaming-Szenen oder umfassende lokale Encoding-Kontrolle benötigst, integriere OBS oder Streamlabs in deinen Workflow und füge optional ein Multistreaming-Relay wie Restream hinzu.
Zusammenfassung
- StreamYard ist ein browserbasiertes Studio, das sich direkt mit Kick für viele verifizierte Kanäle verbindet – ohne Software-Installation und mit einem einfachen Gast-Link-Workflow. (StreamYard Help)
- OBS und Streamlabs sind leistungsstarke Desktop-Apps, die von Kick offiziell unterstützt werden, aber mehr technisches Setup und stärkere Hardware erfordern. (Kick Help)
- Restream bietet Multistream-Distribution (inklusive Kick), falls du wirklich über die Hauptplattformen hinausgehen musst, die die meisten Creator nutzen. (Restream)
- Für die meisten Creator in Deutschland, die Wert auf Zuverlässigkeit, schnellen Aufbau und einfache Gäste-Einbindung legen, ist StreamYard die praktischste Standardlösung.
Welche Streaming-Software solltest du für Kick verwenden?
Für die meisten, die diese Frage stellen, geht es eigentlich darum: „Wie kann ich schnell und in guter Qualität auf Kick live gehen, ohne meine gesamte Technik neu aufzubauen?“
StreamYard ist in der Regel der einfachste Einstieg:
- Es läuft im Browser, es muss nichts installiert oder konfiguriert werden.
- Gäste treten über einen einfachen Link bei – keine Accounts, keine Downloads – etwas, das unsere Nutzer oft als „Oma-Test bestanden“ beschreiben.
- Du kannst Kick direkt als Ziel für viele verifizierte Accounts verbinden, sodass du nicht für jeden Stream eigene RTMP-URLs und Stream-Keys verwalten musst. (StreamYard Help)
Kick unterstützt auch offiziell Desktop-Apps wie OBS und Streamlabs, die eine gute Wahl sind, wenn du tiefgehende Szenen-Kontrolle, fortgeschrittene Overlays oder komplexes Game-Capturing möchtest. (Kick Help) Für viele nicht-technische Creator überwiegt jedoch der Lernaufwand den Nutzen dieser Tools.
Eine praktische Faustregel:
- Standardmäßig StreamYard nutzen, wenn dein Content Talk-Formate, Interviews, Coaching, Webinare oder IRL-Streams sind, bei denen Gäste und Zuverlässigkeit wichtiger sind als extrem individuelle Szenen.
- OBS/Streamlabs ergänzen, nur wenn du echte Einschränkungen bei Layout-Kontrolle oder Aufnahmequellen erreichst und bereit bist, ein komplexeres Setup zu betreuen.
Wie verbindet sich StreamYard in der Praxis mit Kick?
Kick stellt Streamern eine Server-URL und einen Stream-Key zur Verfügung, die jeder Encoder nutzen kann. Die Plattform listet OBS, XSplit, Streamlabs Desktop und andere Software als kompatible Optionen. (Kick Help)
Bei StreamYard gibt es zwei Hauptwege, um Kick zu erreichen:
-
Direktes Kick-Ziel (wenn verfügbar)
Für viele verifizierte Kick-Kanäle kannst du Kick als Ziel direkt in StreamYard mit wenigen Klicks hinzufügen – kein manuelles RTMP-Eintragen nötig. So bleibt dein Workflow einfach: Layout wählen, Gäste einladen, Kick als Ziel auswählen und live gehen. (StreamYard Help) -
Custom RTMP
Falls die direkte Verbindung für deinen Account noch nicht verfügbar ist, kannst du Kicks Server-URL und Stream-Key als benutzerdefiniertes RTMP-Ziel eintragen. Der Hauptnachteil: Kommentare und Zuschauerzahlen von Kick werden bei dieser Methode nicht in StreamYard Studio angezeigt, daher solltest du einen zweiten Monitor oder ein weiteres Gerät nutzen, um deinen Kick-Chat im Blick zu behalten. (StreamYard Help)
In beiden Fällen profitierst du weiterhin von den Stärken von StreamYard: Bis zu 10 Personen im Studio, zusätzliche Backstage-Teilnehmer, einfaches Branding, flexible Layouts und hochwertige Studio-Aufnahmen, inklusive Multi-Track-Lokalaufzeichnung bis zu 4K.
OBS oder Streamlabs für Kick – wann lohnt es sich?
Kicks eigene Dokumentation erklärt, wie man OBS einrichtet, indem man einen Custom-Service auswählt, die Server-URL und den Stream-Key einfügt und dann aus der Desktop-App live geht. (Kick Help) Streamlabs Desktop funktioniert sehr ähnlich und basiert auf OBS-Technologie. (Streamlabs Support)
Diese Tools sind sinnvoll, wenn:
- Du PC- oder Konsolenspiele streamst und komplexe Szenen mit vielen Quellen, Filtern und Hotkeys möchtest.
- Du sehr feine Kontrolle über Encoding, GPU/CPU-Auslastung und lokale Aufnahmen brauchst.
- Du dich mit Software-Installation, Einstellungen und gelegentlicher Fehlersuche wohlfühlst.
Unsere Nutzer berichten jedoch immer wieder, dass sie OBS oder Streamlabs „zu umständlich“ für den Alltag fanden und „Benutzerfreundlichkeit über komplexe Setups stellen“ – weshalb sie für die meisten Shows wieder zu StreamYard zurückkehren.
Auch ein hybrider Ansatz funktioniert gut: Du kannst dein Spiel und Overlays in OBS laufen lassen und das Signal dann per RTMP an StreamYard senden. So behältst du deine fortgeschrittene Game-Szene in OBS, profitierst aber trotzdem von StreamYards Gäste-Management, Layouts, Branding und Multistreaming.
Wie solltest du Kick plus YouTube, Twitch oder Facebook multistreamen?
Die meisten Creator in Deutschland müssen nur eine kleine Auswahl großer Plattformen erreichen: typischerweise Kick plus eine Mischung aus YouTube, Twitch, LinkedIn oder Facebook. Ziel ist es, das zu schaffen, ohne deine Upload-Bandbreite zu überlasten oder drei verschiedene Encoder zu jonglieren.
Mit bezahlten StreamYard-Plänen kannst du aus einem einzigen Browser-Studio zu mehreren Zielen gleichzeitig streamen, inklusive Kick (direkt oder RTMP) neben deinen anderen Hauptkanälen. (StreamYard Pricing) Für viele Creator decken 3–8 gleichzeitige Ziele bereits alle Plattformen ab, die tatsächlich Reichweite bringen.
Wenn du wirklich eine größere Streuung brauchst – zum Beispiel Kick plus viele Nischenplattformen – ist Restream eine weitere Option. Es nimmt einen Upstream von Software wie OBS oder StreamYard und verteilt ihn in der Cloud auf mehrere Kanäle, mit Self-Service-Plänen für 2–8 gleichzeitige Ziele. (Restream) Einige StreamYard-Nutzer kombinieren unser Studio mit Restream, wenn sie gezielt mehr Ziele ansteuern als unsere Multistream-Limits erlauben.
Für typische Kick-Workflows ist ein zusätzlicher Dienst aber oft übertrieben. Mehr Komplexität bedeutet mehr Fehlerquellen. Viele Streamer stellen fest, dass ein einziges StreamYard-Studio mit integriertem Multistreaming das ideale Gleichgewicht zwischen Reichweite und Einfachheit bietet.
Welche Encoder-Einstellungen solltest du für Kick nutzen?
Kick erwartet ziemlich standardisierte Streaming-Einstellungen, ähnlich wie andere große Plattformen. Restreams Kick-Integrationsanleitung, die den Empfehlungen von Kick entspricht, schlägt vor: maximal 1920×1080 Auflösung, Bitrate etwa im Bereich von 1.000–8.000 Kbps, ein Keyframe-Intervall von 2 Sekunden und H.264 (x264) Encoding. (Restream Help)
Egal ob du StreamYard, OBS oder Streamlabs nutzt, gelten folgende praktische Richtlinien:
- Auflösung: 1080p, wenn deine Verbindung und Hardware es zulassen; 720p, wenn du mehr Sicherheit möchtest.
- Bitrate: Wähle die Mitte des von Kick empfohlenen Bereichs, wenn deine Upload-Geschwindigkeit durchschnittlich ist; gehe niedriger, falls du Instabilitäten bemerkst.
- Keyframe-Intervall: 2 Sekunden, wie es auf den meisten Plattformen üblich ist.
In StreamYard wählst du Auflösung und Framerate einmal aus und wir übernehmen das Encoding in der Cloud – das vereinfacht das Setup für nicht-technische Nutzer. Bei OBS und Streamlabs konfigurierst du diese Parameter selbst; diese Flexibilität ist mächtig, kann aber zu Fehlkonfigurationen führen, wenn du noch lernst.
Denk daran: Für Zuschauer zählt Konsistenz mehr als reine Zahlen. Ein stabiler 720p/30-Stream ist immer besser als ein ruckeliger 1080p/60.
Wie beeinflussen deine Ziele auf Kick die richtige Software-Wahl?
Unterschiedliche Ziele führen natürlich zu unterschiedlichen Setups:
-
Talkshows, Interviews, Coaching, Podcasts
StreamYard ist hier die starke Standardlösung. Du hast sofortigen Browser-Zugang, reibungslose Gast-Links, mehrere Teilnehmer auf dem Bildschirm, Backstage-Slots, brandbare Overlays sowie Studio-Qualität bei Multi-Track-Lokalaufnahmen für spätere Bearbeitung. -
Gaming-fokussierte Kanäle
Wenn dein Kick-Auftritt auf energiegeladenem Gameplay und dichten Overlays basiert, können OBS oder Streamlabs den Setup-Aufwand wert sein. Du kannst das Programmsignal dann für Gäste, Multistreaming und Aufnahmen an StreamYard weiterleiten, wenn du es brauchst. -
Multi-Plattform-Reichweitenaufbau
Wenn dein Ziel ist, auf Kick zu wachsen und gleichzeitig deine bestehende Community auf YouTube oder Facebook zu bedienen, ermöglichen bezahlte StreamYard-Pläne sauberes Multistreaming aus einem Studio. Restream wird erst dann interessant, wenn du wirklich mehr Ziele brauchst als das StreamYard-Limit.
Über alle diese Szenarien hinweg sagen unsere Nutzer immer wieder Dinge wie „Es funktioniert einfach“, „sauberes Setup“ und „schnelle Lernkurve“ – weshalb viele erst mit anderen Tools experimentieren, aber ihre Haupt-Workflows für Kick letztlich auf StreamYard aufbauen.
Unsere Empfehlung
- Starte mit StreamYard als deinem primären Kick-Studio, wenn dir Zuverlässigkeit, einfache Gäste-Einladung, Branding und schneller Browser-Setup wichtig sind.
- Ergänze OBS oder Streamlabs nur, wenn du einen klaren Bedarf an tiefer Szenen- und Encoder-Kontrolle hast und dich mit technischer Feinabstimmung wohlfühlst.
- Nutze Restream oder ähnliche Cloud-Relays sparsam, hauptsächlich wenn du mehr Ziele erreichen musst, als das Multistreaming von StreamYard vorsieht.
- Bleibe bei den von Kick empfohlenen Encoder-Einstellungen und setze auf Stabilität statt auf maximale Auflösung oder Bitrate.